Tobey allein in Boston

Huntington Beach

18:21, 12.10.2007 .. 1 Kommentare .. Link

Samstag, abend

So, nachdem Julian fleißig berichtet, was wir in der ersten Woche unseres Urlaubs gemacht haben, kommt von mir jetzt die zweite Woche. Julians Blog

Nach nem sehr gechillten Tag in Huntington Beach ham wir uns nach dem Essen nach LA Downtown bzw. Hollywood aufgemacht, um in ner Disco, die Marc rausgesucht hatte seinen Geburtstag zu feiern! Weil Sven Fäth – der bekannteste deutsche Techno-Dj schon im Circus Club aufgelegt hatte, war das Marcs erste Wahl.

Ich bin mit gemischten Gefühlen hin, weil Techno ja nicht wirklich mein Ding ist, aber war schließlich Marcs Geburtstag und wir warn im Urlaub und gut gelaunt also was macht da schon bisschen Techno Musik. Geparkt haben wir vor Gold’s Gym, einem berühmten Fitnessstudio, das Marc jetzt auf ca. 20 Fotos hat :-) Wie befürchtet waren im Club mal wieder fast nur Asiaten – habe ich immer noch net recht verstanden, warum Amerikaner nie in Clubs sind und Asiaten ca. 80-90% ausmachen…

Drinnen fand ich die Atmosphäre ungefähr so, wie in der Szene in Blade 1, wo in der Disco plötzlich Blut aus den Decken strömt und die ganzen Vampire auf die Menschen losgehen ;-) Außerdem habe ich dauernd drauf gewartet von einem der ausflippenden Tänzer ne Spritze in den Rücken gedrückt zu bekommen – naja soviel zu Amerikaner und Paranoia…

Der ganze Abend war aber wirklich lustig und Marc hat sogar die Musik gefallen :-)

Wir sind nachts noch zurückgefahren nach Huntington Beach, wo wir vor einem Haus in ner Wohngegend übernachtet haben – Julian hatte sich davor als netter Deutscher vorgestellt und sogar gefragt, ob das in Ordnung ist!

 
Sonntag,

Der nächste Tag in Huntington Beach ging sehr gechillt weiter und ich hab endlich die Chance genutzt n Brett auszuleihen und ne Runde Wellenreiten zu probieren. Huntington Beach wird ja auch Surf City USA genannt und wirklich sind dort sehr sehr viele Surfer, Kitesurfer und Skimboarder unterwegs.

Da Marc noch etwas „müde“ vom letzten Abend war, sind Julian und er erstmal einkaufen gegangen und Marc hat den Tag schon dann im Bett im RV ausklingen lassen ;-)

Julian kam nach einer Weile zu mir an den Strand und wir ham zusammen noch etwas versucht sein Skimboard zu bändigen. Das Wasser ist richtig genial in Huntington Beach und obwohl die Luft nicht wirklich heiß war konnte man ohne Probs ohne Surfanzug ins Wasser.

Am Nachmittag haben wir uns im Bolsa Chica Statepark einquartiert, der wieder richtig gut war. Rund herum in der Gegend um den RV Campingplatz gibt es abends Lagerfeuer, wo an dem Abend, aber leider nur echt junge Leute waren.


Wir sind also wie geplant nochmal zum Pier in Huntington Beach gefahren, wo an der State Street jede Menge Surfshops und Bars sind, die wir uns noch ein wenig angeschaut haben.Mit einer heißen Schokolade von Starbucks haben wir uns das Pier nochmal von vorne angeschaut und sind dann relativ früh wieder zurück zu unserem Campingplatz.

Dort gab es zwar keine Ausgangssperre ab einer bestimmten Uhrzeit, aber wir sind nur deshalb reingekommen, weil Julian die Zahlenkombination für die Schranken wusste, die lustigerweise mit einem normalen Kabelschloss gesichert waren.Dafür musste er sich auch noch einige Male rechtfertigen, als später der Sicherheitsdienst immer energischer gefragt hat, wie wir noch in den RV Campingplatz reingekommen sind.

Als ob das noch nicht genug Action gewesen wäre, ging in der Nacht dann zum ersten Mal unser neuer bester Freund der Gasalarm los. Nachts um halb 3 hat er Marc und mich aus dem Bett gescheucht und während wir wie verrückt versucht haben den Alarm abzuschalten, die Ursache zu finden, den Gashahn abzudrehn und uns eingebildet haben Gas zu riechen, hat Julian lässig in seinem Bett gelegen und weitergeschlafen.

Highlight war dann als Marc und ich in Boxershorts und mit Taschenlampen bewaffnet um den RV gerannt sind, um den Grund zu finden und von einer Sprinkleranlage, die plötzlich losging fast zu Tode erschreckt worden sind. Nach all den Horrorgeschichten von Dieben, die Lachgas äh Schlafgas in den RV leiten, um einen danach auszurauben, hatten wir das als Ursache nämlich auch noch nicht ausgeschlossen. Da Moturis weder in Boston, Las Vegas oder San Francisco offen hatte  und die 24 Stunden Auskunft von Ford, die nur für Motoren zuständig ist, nicht wirklich weiterhelfen konnte, blieb uns nichts anderes übrig als weiter wild zu spekulieren und dann wieder schlafen zu gehen.

Leider waren wir aber kaum wieder eingeschlafen als der Alarm wieder und diesmal glaube ich noch viel lauter losging und vor allem nicht mehr aufhörte. Weil wir kein Gas riechen konnten, sind wir auf alle möglichen verrückten und sinnlosen Gründe gekommen, warum der Alarm losging. Darunter z.B., weil die Ölbohrtürme in der Nähe die Luft sehr gashaltig machen und weil der Stromanschluss vom Campingplatz nicht genügend stark ist (zu wenig Ampere), usw… Hatte ein bisschen was von dem Brettspiel „Nobody’s perfect“, wo man sich gesponnene Antworten auf verrückte Fragen ausdenken muss.

So, um bisschen Spannung aufzubauen mache ich hier mal Schluss für heute... Viel Spaß beim Spekulieren, was wirklich das Problem mit dem Wohnmobil war!

Euer Tobey
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Unbenannter Kommentar

17:09, 13.10.2007 .. Geschrieben von steffi
nice pics !!
du überlegst dir hatl wieder die wildesten horrogeschichten :D

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