Tobey allein in Boston

Gotta love... San Diego!

01:14, 14.10.2007 .. 0 Kommentare .. Link

Montag,

Als wir endlich die Nacht ohne weiteren Alarm rumgebracht hatten (wohl, weil alle Fenster offen waren – obwohl die Erklärung auch wieder keinen Sinn macht, weil der Alarm laut Moturis ein Fehlalarm war), hatten wir eigentlich vor Newport Beach (Handlungsort von der TV Serie OC California) anzuschauen. Da ich ein Riesenfan bin bzw. war, weil es die Sendung nicht mehr gibt, hatte ich mich darauf gefreut viel wieder zu erkennen aus der Serie.

Leider hatten wir, weil wir mehrere Tankstellen und Werkstätten abgefahren haben und dann schnell nach San Diego weiterwollten, nicht wirklich viel Zeit zum Sightseeing. Ein paar coole Fotos ham wir aber gemacht und eine Gruppe OC Bonzenkinder am Strand beobachtet :-) Und auch mit mehr Zeit hätte ich wahrscheinlich nicht wirklich viel erkannt, weil die Drehorte überall in California verteilt sind und nicht unbedingt in Newport Beach sind.

Als wir Marc von der Mall, wo wir ihn morgens abgesetzt hatten, abgeholt haben, gings ab Richtung San Diego und die Fahrt ging echt überraschend schnell.


Schon bei der Fahrt durch Downtown San Diego hatten wir den Eindruck, dass San Diego zwar das Großstadt Feeling von New York, aber einen viel lockereren Flair hat.

Über Ryan, einem Typen aus Washington DC, den wir bei einer Party mit Julian kennen gelernt hatten und der ursprünglich aus San Diego kommt, hatten wir die Handynummer von Christoff. Er ist genau wie seine Freunde mit denen wir den ganzen nächsten Tag verbracht haben Süfafrikaner und superlässig drauf.

Christoff hat uns netterweise im Internet Campingplätze herausgesucht. Der Campingplatz, den er uns empfohlen hat, war dann wahrscheinlich auch der beste, den wir auf unserem Roadtrip hatten und war voll ausgestattet mit Swimming Pool, Whirlpool, Tischtennis, Fitnessgeräten, Billard und guten Duschen. Damit haben wir uns noch den übrigen Nachmittag beschäftigt, was im Nachhinein vielleicht ein bisschen schade war, weil es in San Diego sooooviel zu sehen und tun gegeben hätte. San Diego muss ich dazu sagen war wohl meine Lieblingsstadt auf der Reise – knapp vor Santa Barbara und Huntington Beach.So kamen wir leider nicht dazu Seaport Village, Oldtown oder zu sehen

Später hatten wir dann einen richtig genialen Abend, als wir zu Pacific Beach (PB) gefahren sind. PB ist sowohl der Strand selbst, als auch die Straße, die zum Strand führt und die jede Menge Bars, Restaurants und Kneipen hat. Helmer (John Helmer) ein richtig cooler Typ, den ich beim Kicken in Weymouth kennengelernt habe und der auch ursprünglich aus San Diego kommt hat uns den Tipp gegeben nach PB zu gehen. Vor allem sollten wir zu Pacific Beach Bar and Grill zum Essen gehen, was wir dann auch (mehr zufällig, weil ich den Namen von dem Restaurant vergessen hatte) gemacht haben. Obwohl sie kein T-Bone Steak hatten – was immer mein Lieblingsessen in USA war und ich bis heute noch nicht bekommen habe – war das Essen echt lecker! Direkt nebenan sind wir danach in eine Studentenbar/lounge gegangen, wo extrem gute Stimmung war und alle am Tanzen, Kicker spielen und evtl etwas Trinken waren ;-) Das ist wohl auch der Grund, warum niemand in den Clubs ist, weil in den Bars die Stimmung einfach viel besser ist in USA!

Dienstag,

Morgens haben wir noch einmal unseren coolen Campingplatz ausgenutzt, um Schwimmen zu gehen und sind dann Richtung Strand. Marc hatte jetzt auch das Surffieber gepackt und wir haben beide ein Brett für den restlichen halben Tag ausgeliehen (10$ für 4 Stunden!!)

Die Wellen waren dort auch echt optimal und es war ne schwierige Entscheidung, ob ich mit Julian und Christoff, der uns am Strand getroffen hat, mitgehn sollte oder mit Marc weiterzusurfen.

Ich bin aber froh, dass ich mit bin und danach erst wieder zum Surfen gefahren bin, weil Christoff uns zu dem besten Burrito Place in San Diego gebracht hat, wo es leckere Fish Tacos gab. Christoff musste danach leider weiter zur Uni und sein Freund Christoff =) hat uns etwas später wieder am Strand getroffen.

Bis dahin hat Julian weiter sein Skimboard ausprobiert und dank Christoff’s Hilfe haben wir es auch geschafft das Wachs, das man benutzt, um besser stehen zu können auf dem Brett, auf der richtigen Seite anzubringen :-D

Marc und ich haben unglaublich viel Spaß beim Wellenreiten gehabt und haben es tatsächlich geschafft den lockeren San Diego-ranischen Brettverleiher wütend zu machen, weil wir leider die Zeit vergessen und unsere Bretter erst nach seinen Öffnungszeiten zurückgebracht haben.

Mit Christoff und seinen Freunden haben wir im Gaslamp District noch einer Kneipengegend von San Diego dann ein paar Kneipen (Hard Rock Cafe San Diego) angeschaut und Abend gegessen. Weil alle früh raus mussten für die Uni, sind wir danach noch für eine Runde Shisha und Bier zu ihrer WG gefahren und haben dann vor ihrer Tür im RV übernachtet.

Der ganze Tag war einfach nur genial und ich find die Stadt muss man einfach lieben. Überall nette Leute - mit Ausnahme von dem Boardverleiher vll ;-) – angeblich super Unis für die wir leider keine Zeit mehr hatten und der Strand mit genialen Wellen. Vor allem wars aber natürlich perfekt, dass Ryan uns mit seinen Kumpels zusammengebracht hat und die uns dann rumgezeigt haben. So haben wir auch mal gehört, wie es in Südafrika abgeht, was echt beängstigend war. Die Großeltern der Jungs, die Farms dort haben müssen wohl immer in Angst leben, weil Wilderer von Farm zu Farm ziehen, um Geld zu stehlen und die Bevölkerung zu verängstigen. Außerdem gabs noch Geschichten, wie man sie sich für Afrika vorstellt über Jäger, die mit Löwen und Krokodilen kämpfen =)



(Kenner werden entdecken, dass des Foto von Huntington Beach ist, aber leider haben wir wirklich keine Fotos vom schönsten Flecken - San Diego - gemacht!! :(
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