Sind jetzt seit gestern abernd in Beppu. Die Stadt ist recht klein im Vergleich zu Tokio. Als erstes waren wir 3 Tage in Kyoto: Kultur pur! Aber war sehr schoe. Dannach waren wir 2 Tage in Nara und haben weiter Kultur genossen. Nach 2 Tagen in Hiroshima sind wir jetzt hier in Beppu gelandet. In Hiroshima waren wir am ersten Tag auf Miyajima (kleine Insel mit Weltkulturerbe: rotes Tori) und am zweiten Tag waren wir dann im Peace Memorial Museum. Sehr krass, aber echt schoen gemacht! Heute in Beppu haben wir vergeblich den Strand gesucht
. Zwar war im Tourifuehrer von Strand die Rede, aber war leider nur ein Drecksloch. Schade! Zuvor waren wir bei einem Affenberg und dann in einem sehr schoenen Aquarium. Morgen fahren wir zu einem Vulkangebiet. Bin ja mal gespannt...
Ach ja, weiter geht es nach Miyazaki (1 Nacht), Kagoshima (1 Nacht), Yakushima (5 Naechte), Kagoshima (1 Nacht), Tokio(1Nacht) und dann sind wir wieder in good old Germany!
Ach ja, Sven und ich sind jetzt in ganz China bekannt: wir wurden heute angesprochen von 3 Chinesen ob wir zusammen mit ihnen ein Bild (naja, es waren dann bestimmt 10 Bilder) machen koennten. Sind halt Popstars hier
.
Am Samstag stand der Fischmarkt von Tokio auf dem Programm. Da wir unmoeglich morgens um 5 Uhr in der Stadt sein koennten (die erste Bahn faehrt erst um 5:10 Uhr los), hat uns Ai, eine japanische Mitarbeiterin von der Uni angeboten uns zu fahren. Um 4:15 Uhr wurden Sven und ich von ihr, die inzwischen schon Tony abgeholt hatte, abgeholt. Wir waren rechtzeitig zur Tunfischauktion da. Sehr interessant: Die Auktionaere schreien die Nummern der Fische und die Bieter machen seltsame Handzeichen. Bezahlt wird wohl spaeter, denn wir haben kein Geld gesehn. Der Fisch wurde dann auch gleich zum jeweiligen Stand geschafft und dort verarbeitet...



Am Sonntag waren wir mal wieder Yakiniku essen. Es war mal wieder sehr, sehr lecker...

Anschliessend sind wir dann zur Uni gelaufen, denn wir wollten etwas Urlaubsplanung machen. Auf dem Parkplatz haben wir dann was lustiges entdeckt:


hab ich mal Bilder von meinem Badezimmer gemacht.


Wie man leicht sehen kann, kann man darin nicht umfallen. Es ist also nicht unbedingt fuer Leute mit Platzangst geeignet. Ausserdem erwaehnenswert: es wurde natuerlich aus einem (Plastik-) Guss gefertigt
.
Nunja, es muss ja auch nicht schoen sein, sondern praktisch!
Seit ein paar Tagen ziehen die Studenten aus dem Wohnheim aus und ich frage mich wie viel Zeug diese Leute in diesem kleinen Zimmer hatten, denn es fahren Umzugswagen vor, Kartons stehen vor den Tueren,...
Japaner halt...



Am Samstag haben wir es endlich auch noch nach Nikko geschafft. Das war eigentlich das letzte Ziel, was wir rund um Tokio anschauen wollten. Nikko liegt ca. 2 Zugstunden von Kashiwa entfernt. In aller Fruehe sind wir los, damit wir auch was vom Tag haben. Als wir endlich angekommen sind, haben wir uns erstmal auf den Weg gemacht um das World Heritage zu besichtigen. Sehr schoene Tempel und Schreine!
Nachdem wir die Anlage ausgiebig angeschaut und fotogrofiert haben sind wir dann zu einem Wasserfall gefahren. Eigentlich wollten wir mit der Seilbahn fahren, aber die hatte leider zu. So sind wir also mit dem Bus weitergefahren direkt zum Wasserfall. Auch dieser wurde ausgiebig fotografiert. Da in der Naehe ein See war sind wir etwas dort entlang spaziert. Aber als es etwas kalt wurde sind wir in den Bus gestiegen. Eigentlich wollten wir noch andere Wasserfaelle anschauen, aber unterwegs haben wir uns dann dagegen entschlossen. Somit sind wir mit dem Bus bis zur Endhaltestelle gefahren und dann wieder zurueck zum Bahnhof von Nikko.
Sehr schoener Tag! Schoene Bilder gemacht! Gefroren! Schnee gesehen!
Ja, ganz einfach ist das hier wirklich nicht. Manchmal habe ich das Gefuehl hier wird reden ueberbewertet.
Kleines Beispiel: Gestern nachmittag haben wir eine kleine Pause vo15 Minuten bei unserem Versuch gemacht. Wir, das sind mein Betreuer, ein Doktorand, der im gleichen Buero sitzt wie ich, und ich. Da das Labor wo die Versuche gemacht werden nicht in dem gleichen Gebaeude ist wie unsere Bueros sind wir also kurz rueber gelaufen. Der Doktorand und ich haben uns dann auf unsere Plaetze begeben. Kurz Emails gelesen, Spiegel,... so nach 15 min denk ich mir : nun koennten ja so langsam wieder los. Der Doktorand steht auch schon gleich auf und schlendert ganz gemuetlich mit seinen Hausschuhen aus dem Raum. Nun, der wird wohl auf die Toilette gehen... Nein, falsch! Er ist mit seinen Hausschuhen (was wirklich sehr, sehr ungewoehlich ist) raus auf die Strasse und ins Labor ohne mir Bescheid zu sagen... Habe ich mich mal wieder geaergert! ARG...
Schande ueber mein Haupt, aber lieber spaet als nie, was?
Wochenende 17.01-18.01: Samstags haben wir uns mit Tony zum Mittagessen verabredet und sind dannach an die Uni gegenagen. Sonntags waren wir dann im Nationalmuseum fuer Naturwissenschaften und Technik. War ganz interessant! Aber das beste: wir haben einen Baecker gefunden, der Brot im deutschem Sinne hat. War zwar etwas teurer, aber ab und zu muss das sein.
Wochenende 24.01-25.01: Samstags haben wir wieder nicht so viel gemacht. Waren diesmal bei Yakiniku zum Mittagessen und waren dann nur kurz an der Uni. Am Sonntag waren wir im Tokyo Edo Museum. Dort ist die Geschichte Tokios recht nett erklaert.


Letzten Samstag morgen hatten wir uns mit Christin und ihrem Vater in Asakusa verabredet. Die zwei machen ein bisschen Urlaub in Asien und haben einen kleinen Abstecher nach Tokio gemacht. Der erste Programmpunkt war Ginza und der Kaiserpalast. Dannach fuhren wir mit der Yurikamome Bahn nach Odaiba. Dort gab es eine lustige Saege:

Vor dort aus haben wir auch den Fujisan gesehen, beim Sonnenuntergang. Sehr cool.
Sonntag stand erstmal der Meji-Schrein auf dem Programm. Auf den Weg dorthin waren lustige Eisskulpturen zu betrachten. Von dort aus sind wir dann zum Rathaus gefahren und hatten gehofft, dass wir den Fujisan beim Sonnenuntergang bewundern koennten. Doch daraus wurde leider nichts, denn der Berg versteckte sich hinter einer Wolkenfront. Hatten aber trotzdem einen sehr schoenen Ausblick ueber die Stadt.

Montags war Feiertag, aber Sven und Tony wollten nicht mehr mit. War wahrscheinlich einfach zu anstrengend...
Christin hatte in ihrem Tokioreisefuehrer gelesen, dass man in Nishi-Nippori einen ganz netten Spaziergang machen kann. Wir haben sehr, sehr viele Tempel, Schreine und Friedhoefe gesehen. Unter anderem auch einen goldenen Buddah und einen lustigen Torigang.


Aber das beste war: die zwei haben mir aus Deutschland echtes Brot mitgebracht, mit Koerner und so. War das lecker! Ich hoffe, die zwei hatten ein paar schoene Tage in Tokio...

Nun hiess es schon wieder Abschied nehmen. Leider! Wir hatten beschlossen den Tag in Naha zu verbringen, da wir ja eh von dort abfliegen und es da noch einige Sachen gab, die uns interessierten. Um kurz nach elf Uhr wollten wir den Bus in Richtung Nago nehmen und dann dort wieder in den Bus nach Naha umzusteigen. Einige Taxifahrer hielten an der Bushaltestelle an, doch einer war hartnaeckig und machte uns einen guten Preis. Unterwegs fragte Tony dann wieviel es kostet, wenn er uns bis nach Naha fahren wuerde. Es war nur geringfuegig teurer als mit dem Bus und wir sparten eine Stunde. Also fuhren wir mit dem Taxi nach Naha. Dort hat der Fahrer uns dann zum Busbahnhof gebracht. Erstmal haben wir uns dann Schliessfaecher fuer unsere Rucksaecke gesucht und sind dann mit der Monorail zum ehemaligen Herrschersitz in Naha gefahren. Die Monorail in Naha ist uebrigens der einzige Schienenverkehr auf Okinawa.

Anschliessend sind wir wieder mit der Monorail in die Naehe der Stadtzentrums gefahren und haben dann noch etwas shop seeing gemacht: Tony hat noch ein Okinawa-T-Shirt bekommen und ich hab noch ein Hello Kitty-Okinawa-Handygebemmbel gekauft. Dann wurde es auch schon wieder Zeit in Richtung Flughafen zu fahren.

Dieses Mal aber hatten wir vorgesort und haben uns Chips mit ins Flugzeug genommen, da es ja kein Essen gab. Der Flug war etwas holprig, die Landung war ohne Worte...wir sind debei wahrscheinlich alle um ca. 5cm geschrumpft.
Aber wir waren innerhalb von 15min vom Flugzeug in der Bahn. Da sind die Japaner wirklich schnell... Sven und ich hatten ja die Sorgen, dass wir nicht mehr nach Hause kommen wuerden, aber das war echt kein Problem. Keiner wollte unsere Paesse sehen... So gegen Mitternacht waren wir dann auch voellig geschafft und daheim.
Fazit: Muss da auf jeden Fall nochmal hin, aber das naechste Mal zahl ich fuer uns, Sven! 
Am vorletzten Tag unseres Okinawatrips sollte es regnen, aber zum Glueck gab es in Expo Park, der direkt vor unserer Haus- bzw. Hoteltuere lag ein grosses Aquarium. An der Hotelrezeption konnten wir dann billigere Eintrittskarten kaufen. Das Aquarium war der Hammer! Es war zwar nicht so billig, aber es hat sich echt gelohnt. Tony war anfangs nicht so ganz von der Idee begeistert ins Aquarium zu gehen, aber ich glaube es hat ihm dann doch auch ganz gut gefallen, oder?
Die hatten ein Becken, indem drei (oder vier?) Walhaie und viele Rochen und Mantarochen und Rochen im modischen Tigerlook und...und...und... schwammen. Natuerlich haben wir auch Nemo und sein Papa gesehen und Dori...

Nachdem wir sehr, sehr lange dort waren wollten wir uns noch ein wenig im Expo Park umschauen. Zuerst sind wir noch in ein typisches traditionelles Okinawa-Dorf gegenagen. Dort wurden wir auch gleich mit Tee und Gebaeck versorgt und bestaunt, dass wir aus Deutschland kommen. Anschliessen wollten wir uns noch Tropical Dream anschauen. Wir hatten zwar keinen Schimmer was das genau ist, aber egal. Ausserdem hatte es jetzt schon mit regenen angefangen. Das war eine Anlage fuer die verschiedensten tropischen Gewaechse. Sehr cool! Viele Orchideen und andere Blumen und Baeume...


Abends waren wir dann mal wieder im Onsen, aber das hat voll gut getan, da das Wetter heute sehr regnerisch war.
Schon vorher hatten wir uns ueberlegt, dass wir gerne Kanu fahren wuerden. Am liebsten duch Mangroven. Wurde auch im Reiseprospekt angeboten. Wir hatten uns dann an der Hotelrezeption erkundigt, doch leider war das von uns ausgesuchte Programm nicht verfuegbar, da Nebensaison. Der Mann von der Rezeption hat dann aber ein bisschen telefoniert und hat uns dann eine Adresse gegeben wo wir hingehen koennten. Also sind wir dahin gelaufen und sind Kanu gefahren. Was soll ich sagen? Sind etwas im Kreis rumgepaddetl...war jetzt nicht so spannend. Haben nebenher noch beobachtet wie jemand mit Delphinen geschwomen ist.
Auf dem Weg zurueck haben wir beim Butterfly House Halt gemacht und haben uns die Schmetterlinge angesehen. Zwischendrin haben uns 2 oder 3 Reisegruppen ueberholt, die einen kurzen Zwischenstopp da gemacht haben...

Anschliessen sind wir dann noch etwas am Strand entlang gelaufen und haben Muscheln und Schnecken gesammelt. Ich habe noch nie sooo viele Muscheln an einem Platz gesehen. Man haette sehr, sehr viele sammeln koennen. Sven und ich haben dann doch einige aussortiert und nur "ein paar" mit nach Tokio genommen.


Da fuer diesen Tag das beste Wetter angesagt wurde, haben wir beschlossen zu einer kleinen vorgelagerten Insel zu fahren: Minnajima. Erstmal mussten wir zu Fuss nach Motubu laufen und dann in Erfahrung bringen wann und wo die Faehre abfaehrt. Soweit haben wir alles gefunden und festgestellt, dass die Faehre erst eine Stunde spaeter fuhr. Also haben wir uns einen Strand gesucht und das Meer, die Sonne, den Strand genossen. Spaeter sind wir dann wieder zur Anlegestelle gelaufen und haben uns Tickets gekauft. Die Ueberfahrt hat dann ca. 15 Minuten gedauert. Dort angekommen habe ich erstmal die Schuhe ausgezugen und wir hatten uns ueberlegt soweit es ging am Strand entlang zu laufen, denn mir wurde eine schoene Lagune mit Sandstrand versprochen. Irgendwann konnte man ohne Schuhe nicht mehr weiterlaufen, da es so viele Korallen am Strand lagen. Es war echt sehr schoen. Eine Weile spaeter haben wir dann die Lagune gefunden, doch leider war da kein Sandstrand, sondern nur Steine und Muell. Also sind wir wieder in Richtung Anlegestelle an den Strand. Sehr lustige kleine Insel, Wetter war super, das Meer war tuerkisblau.


Nach dem wie wieder auf Okinawa waren hatten wir die Idee nach Sesokojima zu laufen um den Sonnenuntergang von dort aus anzuschauen. Sesokojima ist mit einer Bruecke mir Okinawa verbunden. Gesagt, getan. Nach einer sehr langen Wanderung sind wir dann am Strand angekommen. Der Sonnenuntergang war aber nur Nebensache, denn ploetzlich kam ein Japaner mit einem Ochsen an der Leine an und ging mit dem Tier an der Strand zum Baden. Krass! Der Sonne ist leider nicht im Meer versunken, sondern hinter Wolken. Egal, war trotzdem schoen.
Nun der Heimweg: da leider kein Bus in unsere Richtung fuhr mussten wir laufen und das dauerte auch sehr, sehr lange...
In aller Fruehe ging es los in Richtung Flughafen. Die Bahn war trotz der fruehen Stunde (kurz nach 5Uhr) ganz schoen voll. Alles hat dann soweit geklappt: Tony haben wir unterwegs gefunden und alle Anschlusszuege haben wir bekommen. Am Flughafen angekommen haben wir erstmal unser Gepaeck aufgegeben und dann gemuetlich bei McD gefruestueckt. Im Nachhinein war das auch sehr gut. Dann sind wir noch gemuetlich zu unserem Gate geschlendert und haben mit Verblueffung festgestellt, dass wir mit eine 747-400 nach Okinawa fliegen werden. Vom Gate aus hatten wir einen schoenen Ausblick auf das Rollfeld und den Fujisan.

Im Flugzeug selbst haben wir die Plaetze am Notausgang am Fluegel bekommen, so dass Svens Beine auch ausreichend Platz hatten
. Leider sassen wir somit auch direkt an der Toilette und Japaner, ja die Maenner, haben angestanden fuer das WC! Der Boardservice beschraenkte sich auf Getraenke... Aber sonst war der Flug ganz ok...
Auf Okinawa angekommen haben wir uns gleich auf die Suche nach einem Bus gemacht um nach Nago zu kommen und dort den Bus nach Bise zu unserem Hotel zu suchen. Der Bus nach Nago fuhr dann auch bald und die Fahrt dauerte sehr lange. Auch der Bus nach Bise fuhr dann auch bald nach unserer Ankunft in Nago los und dauerte auch wieder lange. Der Busfahrere war sehr nett und fuhr uns dann bis fast zum Hotel. Das Hotel war gut, Das Zimmer war gross, dafuer das Bad sehr klein. Der Ausblick war phantastisch! Wir haben nur kusz unsere Rucksaecke abgelegt und losgings zum Strand.

Wir haben gleich einige Muscheln und Schnecken gesammelt und gestaunt wieviele Korallen einfach so am Strand rumlagen. Abends sind wir dann noch ins Onsen in ein benachbartes Hotel gegangen, denn dafuer hatten wir Gutscheine bekommen.
So nun hat auch mich hier in Tokio der Alltag wieder eingeholt: muss wieder an meiner Studienarbeit basteln. Haben die letzten Wochen doch einiges erlebt und dass dauert wohl noch eine Weile das alles aufzuschreiben...
Am 04.01 haben wir uns mit Tami und Peter in Akihabara getroffen. Endlich habe ich es geschafft mir eine Kamera zu kaufen :-) Wir waren dann noch beim Yakiniku (Grillen am Tisch) und dann war der Tag auch schon wieder gelaufen. Hab natuerlich gleich ein paar Bilder gemacht...

War echt lustig und das Essen war sehr, sehr lecker...