Tony in Japan

Ibaraki - das unbekannte Land

21:46, 3.08.2009 .. 2 Kommentare .. Link
Es ist Sommer, Reisezeit. Leider hält sich das Wetter noch damit zurück richtig sommerlich zu werden. Es ist zwar warm, und japanisch feucht, aber die Sonne kommt nur ab und an mal durch. Da auch bald größere Reisen nach Dtl und Nordamerika anstehen, wollte ich mir mal etwas die nähere und unbekanntere Gegend Japans anschauen. Nordöstlich von Kashiwa liegt die Präfektur Ibaraki, in der auch Tsukuba liegt (siehe frühere Artikel). Mit einem englischen (!) Prospekt und einem Tagedticket bewaffnet, bin ich also auf spontane Reise gegangen.
Erster Anlaufpunkt: Otsukou. Eine kleinere Stadt mitten im Nirgendwo, aber an der Pazifikküste gelegen, und laut Prospekt mit nettem Ausblick auf Meer und Steilküste (lt. Propekt "Beach" genannt). An sich ganz schöne Natur, nur mal wieder typisch japanisch zugebaut. Am Meer dann noch ein kleiner Pavillion in dem sich ein berühmter Künstler hat inspirieren lassen - heute nur noch bedingt möglich.

Nachdem ich die Küste wieder verlassen habe, ist dann natürlich die Sonne rausgekommen, und pünktlich beim nächsten Ort schon wieder von Wolken verhüllt. *grummel*
Naja, so konnte ich wenigstens die recht schöne Architektur des Ortes in der Sonne genießen - ein seltenes Ereignis hier.

Nächstes Ziel: Takahagi. Die Stadt selbst hat nicht sehr viel u bieten, allerdings gibt es lt. Prospekt recht schöne Natur in der Nähe - nur wie man hinkommt, steht nicht dabei. Vor Ort keine Info (nicht mal auf Japanisch), kein Bus fährt hin und Taxi wollte ich auch nicht, außerdem schon erste Regentropfen - super. Nächster Zug dauert etwas, daher mal kurz an den Strand geschaut: und da sind tatsächlich Leute. Und nicht wenige. Es ist für den Sommer kalt, keine Sonne in Sicht und einige laufen schon mit Regenschirm, und trotzdem sind sie am Strand. Geplant ist geplant. Leider ist auch der Strand alles andere als schön, zumindest aber mal mit Händen im Pazifik.

Drittes und letztes Reiseziel: Fukuroda. Dort befinden sich sehr schöne Wasserfälle. Nach einer Zugfahrt durch eine grüne Hügellandschaft mit schönen traditionellen Häusern und einem etwas länglichen Fußweg erreicht man diese. Angekommen muss man erstmal Eintritt bezahlen und läuft durch einen fancy beleuchteten Tunnel bis zu den Fällen und die waren wirklich beeindruckend. Schade, dass man sowas in keinem Reiseführer findet, schlägt die ein oder andere Touri-Attraktion bei weitem. Außer mir hatten sich sonst auch nur ein paar Russen hinverschlagen (neben den allseits präsenten Japanern natürlich).

Alles in allem: Ibaraki hat viel schöne Natur zu bieten, nur an der Vermarktung hapert es noch ein bisschen. Btw, Beschriftungen waren zu 99% auf Japanisch. ;-)

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wunderschöne fotos

22:47, 11.08.2009 .. Geschrieben von Turboheidi
:)

Danke

23:59, 11.08.2009 .. Geschrieben von Schoenherr
Geb mir auch Mühe. ;-)

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