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Musikalische Streifzüge...15:01, Sunday 9 March 2008 0 Kommentare Link
Das war’s schon fast wieder mit dem Wochenende. Obwohl ich eigentlich heute noch zu einem Freund in die Gartenhütte will (ein paar Bier trinken und Musik machen), nervt es doch irgendwie immer wieder, dass die Wochenenden so kurz sind. Musikalisch habe ich das Wochenende mit Bands wie „Morian“ (klasse!) und „Tiger Army“ (noch besser!) verbracht und war (und bin immer noch) froh, dass man immer noch ein paar „Schätzchen“ im Regal stehen hat, die man noch nicht durchgehört hat und die einen angenehm überraschen. Wie beispielsweise die Band „Unjust“ mit ihrem Album: „Glow“. Zurück zu „Unjust“… Im gleichen Atemzug versuche ich meiner Freundin Platten wie „The sun and the moon“ von „The Bravery“ näher zu bringen. Wobei ich mir selbst noch nicht sicher bin, ob ich die Scheibe nach dem fünften Durchgang immer noch klasse finde oder sie eher als mittelmäßigen Rockpop abstempeln werde. Prinzipiell gefällt mir die 2006 erschienene „Sam’s Town“ von „The Killers“ besser, weil interessanter und abwechslungsreicher. Trotzdem: auch wenn beide Scheiben irgendwo in meinen Kategorien zwischen Britpop, -Rock, Gitarrenrock und Produzentenbesserwisserei und Verwertung von altbekanntem rumtingeln, haben beide Scheiben einen eigenen Charme. Lange werden sie bei mir allerdings nicht gespielt. Es gibt so viele geile Sachen im Internet, in den Plattenläden, auf Flohmärkten und in den Regalen anderer Musikfetischisten. Warum wird nur dauernd überall für verdummende Scheißmusik geworben? Vielleicht bin ich auch einfach nur zu tief in den musikalischen Verwirrungen versponnen und nehme es zu persönlich, wenn mir jemand mit anderen Worten erklärt, dass er mit dem Strom mitschwimmt den andere vorgeben, um aus Bequemlichkeit, Desinteresse und aus Angst vor der allgemein sozialen Nichtanerkennung auf eigene Schwimmbewegungen zu verzichten. Klingt intolerant, ich weiß. Wie gesagt, ich wäre kein guter Kritiker, weil meine Sichtweise zu subjektiv ist. Trotzdem bewahre ich mir die Toleranz auf. Wem es eben Spaß macht, der soll es tun. Ich habe immer noch nichts gegen ein gepflegtes Glas Bacardi-Cola zu Songs von Bob Marley. Man lebt nur einmal. Die Frage ist nur „wie“. |
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