give me something to believe in...

Dienstag, 18.12.2007 ~ Nothing dies easy...

20:13, Tuesday 18 December 2007 0 Kommentare Link

Langsam schleicht es endlich dahin, dieses beschissene und doch interessante Jahr. Ein paar Tote (siehe www.traumtod.at - Blog, der - oder das, mir auch egal - Vorgängerblog), etliche private und persönliche Veränderungen (siehe ebenfalls den oder die Ex-Blog), seien es Trennung, neue Beziehung, neue Wohnung in einer neuen Stadt (siehe dem alten Blog), Zweitwagen oder Familienstress (man achte auf der Blog von früher...)...

Ironie hin oder her - es war wirklich ein Jahr, das es in sich hatte. Dachte ich vor einiger Zeit noch, dass "mein" Jahr 2000 Hardcore war, so war 2007 irgendwie... hm... Level 2.
Nicht, dass es nicht auch wunderschön gewesen wäre, zwischendurch – es war durchsäht mit negativen Highlights. Resümieren werde ich ein anderes mal, dafür sind mir die paar Minuten, die ich gerade habe, einfach zu kostbar und ich werde sie gleich noch auf meine Art und Weise nutzen.
Ich freue mich aufs kommende Wochenende, wenn auch das wieder mit Stress verbunden ist: Besuche im Ruhrpott, zwei Konzerte, Weihnachtsvorfreuden. Obwohl ich mit Weihnachten nie viel verbunden habe, als bekennender Nichtchrist. Trotzdem war es im Kreis der „Familie“ immer irgendwie schön. Wie ein „Nachhausekommen“. Das es jetzt nicht mehr geben wird.

Es war einfach wunderschön, meine Oma zu sehen, die sich liebevoll ums Weihnachtsessen gekümmert hat, die ganze Wohnung weihnachtlich gestaltete und uns ein schönes Fest bescheren wollte.
Am kommenden Wochenende werde ich sie mal wieder besuchen und ein Bier bei ihr trinken, ihr von dem Jahr erzählen, hoffen dass es ihr gut geht und ihr Blumen mitbringen.
Auf dem Friedhof.  

Es ist nicht einfach das zu tun, was ich gerade mache: seiner eigenen Familie den Rücken zu kehren. Aber eines ist gewiss: irgendwann ist jeder mal dran. Auch ich. Und ich tue das, was ich für richtig halte. Ein paar mal bin ich damit auf die Schnauze gefallen. Aber ist das nicht jeder?
Ist jeder ein Egoist, der das Recht einfordert, dass man für ihn ebenso da zu sein hat, wie man für andere da war? Ohne die ganzen schlauen Sprüche, die ich mir auch aufm Bahnhofsklo reinziehen kann?

Wie schon Tausendmal geschrieben und gesagt: ich bin froh und dankbar für die paar Freunde und Kumpels, die ich habe. Dankbar, dass ich eine Beziehung führen kann und endlich Aussicht auf das habe, was sich jeder Mensch wünscht: mit dem, was er ist und woran er wächst glücklich zu werden…


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