give me something to believe in...

Saturday Night...

15:38, Saturday 23 February 2008 0 Kommentare Link

Dave Matthews trällert mir gerade seine Version von „Stairway to heaven“ ins Ohr, während die Sonne durch’s Fenster grüßt und ich darauf warte, dass ich abgeholt werde, um im Garten bei einem Kumpel Musik zu machen und bei Lagerfeuer ein paar Bier zu trinken.
Ganz ehrlich: es ist keine Glanzleistung von Matthews… Auch seine Version von „Redemption Song“ lässt zu wünschen übrig.
Schuster, bleib bei Deinen Leisten…

Das Haus in dem ich wohne ist mittlerweile auch im Erdgeschoss bewohnt. Die neuen Nachbarn scheinen in Ordnung zu sein. Was von Vorteil ist: das Haus hat nur zwei Wohnungen… und da ich momentan sechs Tage in der Woche arbeite haben sie vor mir Ruhe. Es sei denn, ich habe Besuch (an dieser Stelle kann hineininterpretiert werden…).

An meiner privaten Situation hat sich einiges geändert: abgesehen von der Tatsache, dass mittlerweile in Wetzlar ganz gut Fuß gefasst habe und wieder Musik mache, gehe ich gerade einen Weg, den ich vor ein paar Jahren bei weitem nicht gegangen wäre…
…und allein durch diese Tatsache ist mir bewusst, dass ich wieder von ganzem Herzen her liebe und an früheren Scheiterungen gereift bin.
Im Prinzip dachte ich, dass ich irgendwann nicht mehr lieben kann. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Es wird immer intensiver, freier und reifer.

Egal was jetzt passieren mag, egal was kommt: ich weiß, dass ich lieben, Liebe geben und empfangen kann. Was mich dazu am meisten beeindruckt ist die Tatsache, dass ich mittlerweile mit Situationen umgehen kann, die ich vor ein paar Jahren nicht mal annähernd an mich heran gelassen hätte. Im Gegenteil. Ich hätte es nicht annähernd zugelassen, mich damit zu beschäftigen und damit umgehen können zu lernen.

That’s it. Man wächst und wächst, wenn man es zulässt und will. Hoffentlich falle ich mit der Einsicht und Einstellung nicht auf die Fresse…

…Andererseits: mittlerweile weiß ich ganz genau was es bedeutet, was vor zig Jahren eine Exfreundin zu mir gesagt hat: „wenn man jemanden liebt, kann man ihn gehen lassen“.
So sieht’s aus.

In diesem Sinne: Sonne genießen, fallen lassen, mit ein paar Leuten Musik machen und beim offenen Feuer ein paar Bier trinken. Danach zuhause Arm in Arm einschlafen und am nächsten Morgen gemeinsam aufwachen.

Das ist mit Geld nicht zu bezahlen…


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