Gehet hin und lehret alle Völker
09:19, 27.02.2010
.. Linkhat Jesus gesagt. In Thailand ist das auf fruchtbaren Boden gefallen, obwohl es dem Reisenden auch auf den zweiten Blick nicht so scheinen will. Thailand ist natürlich ein buddhistisches Land, in welchem der König der oberste Hüter der Religion ist. Aber schon seine Vorgänger waren den christlichen Missionaren gegenüber sehr offen und haben große Ländereien für Schulen und Hospitäler zur Verfügung gestellt.
Ich komme gerade aus Chiang Mai, der zweitgrössten Stadt des Landes. Hier ist der christliche Einfluß unübersehbar, wie das Prince Royal College als Beispiel zeigen mag.
Im Stadtteile Noongprateep residiert die Voice of Peace , und verteilt über den ganzen Bezirk gibt es kleine Kirchen und Gemeindehäuser. Das alles wird von den Thais selbst getragen, wenngleich hier und da noch einige ausländische Missionare tätig sind. Aber die braucht es eigentlich nicht mehr, im Gegenteil: wer könnte besser zu den Thais sprechen als einheimische Pastoren? Die Arbeit der ( leider manchmal überheblichen ) Missionare ist getan, hat Frucht gebracht. Lassen wir die Thais jetzt die weitere Arbeit, die sie sehr gut und mit Erfolg tun.
Was wir brauchen, sind eigentlich thailändische Missionare in Deutschland. Hier leben rund 60.000 Thailänderinnen, dazu eine unbekannte Anzahl illegal. Hier ist ein weites Feld, das mangels Ausbildung von deutschen Seelsorgern nur unter Schwierigkeiten beackert werden kann. Saisampan ist ein Anfang.
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