14:06, 4.08.2009
und die Infanterie, das sind die Landeskirchen. Ohne großes Gerät marschieren sie überall, eher unaufällig. Aber wenn sie gebraucht werden, dann sind sie zur Stelle. Etwas wasserscheu vielleicht, sie gehen bei der Taufe sehr sparsam mit dem Wasser um.
Die Marine, das sind die Baptisten. Zur Taufe brauchen sie viel Wasser, da sind sie richtig in ihrem Element. Mit ihren U-Booten tauchen sie sogar ab, dann sind sie garnicht mehr zu sehen.
Und die Luftwaffe, das sind die Charismatiker. Machen viel Krach, man hört sie schon von weitem, die fallen auch bei den Paraden richtig auf.
Aber der Oberbefehlshaber von allen ist ist eigentlich Pazifist, der will nur Frieden für alle Menschen. All die Waffengattungen gehorchen ihm, nur versteht jeder die Befehle etwas anders.
Gehört hat der Tychikus das von einem Thai-Pastor, Herrn Wirachai Kowae, auf der
Saisampan -Freizeit Anfang August 2009.
21:12, 30.07.2009
Gotte gab den Menschen Augen zum Sehen, Ohren zum Hören, die Nase zum Riechen.
Warum in aller Welt meinen die Theaterleute alles entrümpeln, entschlacken und entstauben zu müssen?
Mozarts Zauberflöte auf der Bühne ohne jede Dekoration ist schlicht und einfach Mist, da kann ich mir auch eine CD kaufen.
Ich will endlich wieder großes Theater haben, mit Musik, Farbe und Dekorationen, Effekten und Geruch. Wenn ihr euer Geld selbst verdienen müsstet, statt von Subventionen zu leben, wäre das längst der Fall. Aber man schmeißt es euch nach, und die Kritiker lecken euch die Stiefel ob der tollen minimalistisch-modernen Inszenierung. Wenn der Hauptdarsteller dann auch noch nackig herumtollt, ist das großes Theater.
In der Bibel wird zwar kein Theater erwähnt, aber die Musik um so öfter, bei König David allein werden 280 Sänger erwähnt, die im Hause des Herrn Dienst taten.
20:01, 24.07.2009
und die Briefe an die Gemeinden nicht auf Papier geschrieben, dann wäre Tychikus arbeitslos gewesen, und sie wären sowieso im Spam verloren gegangen.
Also, es ist schon ganz gut, daß uns die Briefe, in denen er die Gemeinden ermutigt oder auch zusammenstaucht , als physikalisch echt überliefert sind. Der Tychikus durfte reisen, hat ihm bestimmt Spass gemacht, und Generationen von Schreibern haben uns die Briefe immer wieder kopiert, so daß wir heute trefflich drüber diskutieren können. Zum Beispiel über die Frauen, die in der Gemeinde schweigen sollen.
Es gibt 2 Möglichkeiten:
Entweder, die Frauen war fürchterlich geschwätzig und haben die albernsten Fragen gestellt,
oder
sie waren gebildet und haben unbequeme Fragen gestellt!
Ein Narr kann mehr fragen, als 1000 Weise beantworten können ( Konfuzius )
Da Paulus Junggeselle war, befürchte ich eher die zweite Möglichkeit. Er hatte wohl etwas Probleme mit der holden Weiblichkeit. Ehefrauen hatten sich nach jüdischem Recht natürlich unterzuordnen, sie waren Besitz des Mannes. Und unverheirate waren entweder Witwen oder Nutten. Oder beides, denn wie sollte eine arme Witwe ihren Unterhalt bestreiten? Betteln? Und daß Prostitution gang und gäbe war, können wir im Alten Testament nachlesen:
1. Mose 38 ff
Es gab natürlich auch einige wohlhabende alleinstehende Frauen, die vermutlich das Geschäft ihres Mannes geerbt hatten.
Hatte nicht gerade Jesus zeitweilig mehr Frauen als Männer um sich versammelt? Die Bibel nennt hier keine Zahlen, aber der Text läßt auf eine große Zahl Frauen schließen, die ihn und die Jünger materiell und ideell unterstützten. Und um bis zu 12 Jünger und ihn auf Reisen zu versorgen, brauchte es damal schon recht viele Frauen, bedenkt man die Logistik für Einkaufen, Essen und Unterkunft.
Paulus dagegen legt Wert auf die Tatsache, daß er sich selbst versorgen kann, er erwähnt es mehrfach in seinen Briefen.
Jüdische Männer konnten lesen und schreiben, Frauen eher selten oder garnicht. Wozu auch? Es gab weder Preisschilder zu lesen, noch durften sie in der Synagoge aus der Thora vorlesen wie die Männer.
Hier wollen wir uns aber nicht zu überlegen dünken, denn in sehr vielen Freikirchen ist der Predigtdienst auch heute noch auch nur den Männern vorbehalten, in der katholischen Kirche sowieso. Mangels Pastoren gibt es aber vielerorts doch erste Überlegungen, hier endlich Gleichberechtigung einzuführen.
Nochmal zurück zu Jesus: Ein jüdischer Mann hatte keine fremde Frau anzusprechen, basta! Jesus tat genau dies, und nicht nur einmal, wie es uns überliefert ist. Und er spricht sachlich und klar mit Ihnen, erklärt seine Ansichten ohne Überheblichkeit, genau so, wie er auch mit den Jüngern gesprochen hat.
Lieber Jesus, warum konntest Du nicht wenigsten einige Frauen zu Deinen Nachfolgern ernennen?
17:49, 10.07.2009
titelte heute die Bild-Zeitung. Was sollen wir denn bloß noch essen?
Im 1.Buch Mose Kapitel 9, Vers 3 heißt es: "Alles, was sich regt und lebt, das sei eure
Speise; wie das grüne Kraut habe ich's euch alles gegeben". ( spricht der Herr )
Also essen dürfen wir alles, was da so wächst und bekömmlich ist, und was nicht schnell genug wegläuft. Klarer Fall. Und wieso braucht es da Kunstkäse, Surimi und Formfleisch? Für eine optimale Resteververwertung oder zur Profitmaximierung der Hersteller? Wie lange noch bis
Soylent Green ?
Ob wir jemals wieder den Wert der Nahrung schätzen lernen? Hunger auf der einen Hälfte der Erde, Überfluß auf der anderen. Mastfabriken und Schlachtmaschinen, damit die Menschen immer fetter werden.
Die Bevölkerung Europas schrumpft ja, vielleicht kommen wir wieder dahin, daß wir uns einmal in der Woche ein Huhn selber schlachten müssen? Den Acker bewirtschaften Roboter, das ist ja garnicht schlecht, aber statt der Hühnerfabrik haben wir da einen Stall im Garten.
Weniger ist mehr.
Es sagt der Prediger in Kapitel 9, Vers 7: "So gehe hin und iß dein Brot mit Freuden, trink deinen Wein mit gutem Mut; denn dein Werk gefällt Gott." Ich wünschen Ihnen lieber Leser, daß letzteres für Sie zutrifft.
18:19, 5.07.2009
Im 3. Buch Mose, Vers 19 heißt unter anderem: ... lege kein Kleid an, das aus
zweierlei Faden gewebt ist.
Gott der Herr hatte dem Mose die Tafeln mit 10 Geboten gegeben ( nach anderer Zählweise sind es zwölf Gebote, kann man drüber diskutieren, ist für die Sache aber nicht wichtig ), und der machte daraus 284 detailierte Vorschiften für fast jede Lebenslage. Was nun gerade
diese Vorschrift sollte, ist mir nicht ganz klar, denn die Israeliten hatten ohnehin keine Auswahl: als Nomadenvolk für die nächsten 40 Jahre wird es nur Schafwolle gegeben haben. Flachs und Baumwolle anzupflanzen hätte Seßhaftigkeit bedeutet, wäre also höchsten im Tauschhandel verfügbar gewesen.
Orthodoxe Juden dürfen also kein Jacket aus Mischgewebe tragen, worunter natürlich die Frauen leiden müssen, beim Bügeln nämlich.
Aber wäre das denn so schlimm, wenn wir heute zurück zu den drei Naturfasern Flachs, Baumwolle und Seide gehen würden?
Ein Leinenhemd trägt sich im Sommer ganz ausgezeichnet, und die Damen sehen im Seidenkostüm entzückend aus. In der nach-Ölzeit, wenn Mann dann auch selbst bügelt, könnte man noch einen Schritt weiter gehen: Nicht mehr die billigen, in chinesischen Sklavenfabriken zusammengenähten Einweg-Fummel sind angesagt, sondern vom heimischen Schneider angemessene hochwertige Kleidung. Die kommt nicht nach jeder Saison in den Container, um dann die afrikanischen Märkte zu ruinieren, sonder hält gute 10 Jahre. Für uns Männer ja ohnehin kein Problem, aber für die Damen? Die wollen wir ja gerne hübsch und wohlangezogen sehen, können ja bei unserem Klima nicht im
Lichtkleid herumlaufen. Aber dann lassen wir uns eben mehr diktieren, was "in" ist, sondern entscheiden selber. Abwechselnd edelste Kleidung vom Schneider, die kommt nicht aus der Mode, ganz im Gegensatz zu angeblich modischer Massenware.
12:53, 30.06.2009
Jesus wollte damit sagen, es macht wenig Sinn, eine neue Lehre ganz toll zu finden, aber im Herzen doch der alte zu bleiben. Der neue Glaube erfordert radikales Umdenken, raus aus dem alten Trott.
Junger Wein ist wie junger Glaube, das gärt und blubbert und kann nicht im alten Schlauch ( Menschen) bleiben. Eine komplette Erneuerung ist fällig.
Die Schläuche für den Wein waren Schafsdärme, grauslicher Gedanke heute. Der deutsche Weintrinker besteht ja auf seiner Glasflasche mit Naturkork, ein absoluter Schwachsinn. Plastikstopfen wäre viel besser, von der Chemie her gesehen. Aber Wein ist ja immer irgendwas Abgehobenes bei uns, ganz im Gegensatz zu unseren Nachbarn in Frankreich. Da ist Wein schlicht ein Getränk, und das darf auch im Plastikbeutel daher kommen!
Glaubst Du nicht, lieber Leser?
Dann schau mal in eine der Cooperativen in Frankreichen, da stehn die Kartons bis zur Decke. In einem Karton, meistens 5 Liter Inhalt, befindet sich ein Beutel aus Folie, aluminiumbeschichtet und gasdicht. Gefüllt ist der mit Wein, vorne dran ein Zapfhahn. Entnimmt man sein Quantum, zieht sich der Beutel zusammen, aber es kommt, im Gegensatz zur Flasche, keine Luft hinein.
Domaine Bonzoms
Da kann man einen Monat lang zapfen, es schmeckt bis zum letzten Tropfen. War ich doch 2008 im Staatsweingut Neustadt, die machen einen recht guten Silvaner "Mußbacher Eselshaut", aber nur in Flaschen lieferbar. Meine Frage nach Plastikbeuteln wurde als etwas abartig empfunden.
Also fahre ich dieses Jahr wieder nach Frankreich, meinen Jahresvorrat in Plastiktüten einkaufen. Nicht alles, zugegeben. Die sehr hochwertigen Abfüllungen gibts nur in Flaschen, ist ja auch eine Preisfrage, und da trinkt man nicht dauernd von.
Das erste Wunder, das von Jesus überliefert ist, ist die Sache mit dem Wein-in-Wasser verwandeln, also Nachschub für eine versoffene Hochzeitsgesellschaft. Völlig unfromm, keine Krankenheilung, nichts dergleichen. Das nochmal zur Erinnerung an die evangelikalen roten-Tee-Trinker. Die nehmen die Bibel ja sonst wörtlich, aber zum Abendmahl reichen sie Traubensaft.
12:16, 29.06.2009
Lieber Gott, hilf mir mein großes Maul zu halten,
jedenfalls solange, bis ich weiß, was ich rede.
Psalm 141, Vers 3, der bei Luther lautet:
Herr, behüte meinen Mund und bewahre meine Lippen.
Nun hat Luther gesagt, man müsse dem Volk aufs Maul schauen und danach die Bibel übersetzen.
Hiermit geschehen.
13:35, 28.06.2009
"Mit den neuen Anzügen schneide ich richtig durch Wasser", sagte Britta Steffen nach ihrem letzten Schwimmrekord. Wieder ein paar hunderstel Sekunden schneller, aber jeder Pinguin würde sich schieflachen über die komischen Menschen mit viel zu kleinen Füßen und völlig unmöglichem Körperbau.
Wir sind ja auch nicht geschaffen fürs Wasser, sonst hätten wir Federn, Schuppen oder wenigstens Schwimmhäute zwischen den Zehen. Aber nein, Gott schuf den Menschen so, wie er ist, mit blanker Haut. Nackt sagt der Chronist im ersten Buch Mose, der Genesis. Aber nackt ist ja eigentlich nur die Abwesenheit von Kleidung, und das konnte Adam ja nicht wissen, was das ist. Drum auch die Frage Gottes an ihn: "wer hat dir gesagt, daß du nackt bist?"
Gott schuf den Menschen und hat hat da offensichtliche keine Fehler gemacht ( naja, könnten die Zähne nicht mindestens 3x nachwachsen?) Er sollte so sein, nackt und ohne den Bedarf an Kleidung.
"..... und sie schämten sich nicht!" Eben, schämen kann man sich nur einer schlechten Sache.
Also könnten die Schwimmer doch eigentlich nackt schwimmen, dann hätte sich das Problem mit der technischen Hochrüstung auch gleich erledigt. Wassersport ist ja geeignet wie kein anderer Sport, um ihn unbekleidet auszu. Und schämen müßten sich die Schwimmer und Schwimmerrinnen nicht, tun die hunderttausend Anhänger der Freikörperkultur ja auch nicht. Und deren Kinder nehmen erwiesenermaßen durch Nacktheit auch keinen Schaden, ganz im Gegensatz zu den mißbrauchten Kindern in den katholischen Heimen Irlands im letzten Jahrhundert.
zum DFK
12:55, 27.06.2009
Emnid hat mal wieder gefragt: 49 % aller Ostdeutschen finden, daß in der DDR nicht alles schlecht, war, und 8% finden, daß eigentlich alles gut war.
Das ist ja nun nichts Neues! Im zweiten Buch Mose, auch Exodus genannt, wird von den Israeliten erzählt, die Mose mit großem Aufwand aus Ägypten gehol hatte.
Dort waren sie Fronarbeiter und hauptsächlich in der Baubranche tätig.
Sie waren gerade mal 6 Wochen unterwegs, da fingen sie schon an zu jammern: "Ach, wären wir doch bei den Fleischtöpfen Ägyptens geblieben. Die Arbeit war wohl schwer, aber wir hatten reichlich zu essen."
Schwer ist leicht untertrieben, denn Mose hatte mächtig Ärger bekommen, als er sah, wie ein Aufseher mit der Peitsche auf einen Israeli losging, um ihn ordentlich zur Arbeit anzutreiben.
Mose konnte versprechen, was er wollte, es half nicht. Die blühenden Landschaften in Kanaan waren noch weit weg, also wurde gemurrt, bis es selbst Gott zuviel wurde.
Der hatte nämlich Mose auf den Berg Horeb gerufen, um mal von Angesicht zu Angesicht mit ihm zu reden und auch gleich ein paar Gesetze zu übergeben.
Was macht das Volk? Jammern, und weil man den Gott dieses Mose auch nicht sehen konnte, bauen sie sich flugs ein Kalb aus Gold. Gold? So schlecht kann es Ihnen in Ägypten ja doch nicht gegangen sein, wenn sie dafür Gold in ausreichender Menge hatten. War doch nicht alles schlecht, drüben.....
Wer wissen will, wie die Geschichte weiter geht, kann in der Bibel nachlesen.
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