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Kostenfreier Pop von Billie the Vision & The Dancers

20:32, 21.12.2008 Geschrieben in Musik, Musik, Musik | 0 Kommentare | Link
Billie the Vision & The DancersKostenlose Musik ist für jugendliche Musikfreunde mit geringem Einkommen eine ganz tolle Sache. Meistens gibt es ein, vielleicht auch zu Werbezwecken mal zwei kostenlose Appetithappen von einem neuen Album, bei bekannteren Künstlern gibt es legal meist nur Remixe für lau. Ganz anders ist es bei den Schweden von Billie the Vision & The Dancers. Die sieben Damen und Herren aus Malmö stellen seit ihrer Gründung 2004 ihre Alben nicht nur in die Musikläden dieser Welt, sondern auch zum kostenfreien Download ins Netz - mit Erfolg. Bisher wurden die Songs mehr als eine Million mal heruntergeladen, ich hoffe, durch diesen Blog-Eintrag kommen noch ein paar dazu. Denn wenn ich für diese wunderbar fröhliche, bunte Indie-Pop-Musik schon nichts bezahlen muss, versuche ich meine Freude an duften Songs wie "Summercat" oder "Stuttering Duckling" wenigstens zu publizieren. Freunde vom skandinavischen Akzenten und schwedischen Gestalten wie Moneybrother dürfen müssen zugreifen. Yeah!

Tätärä, der goldene Link in rot:
http://www.billiethevision.com/music.php -> sämtliche Alben kostenlos, chronologisch und melodisch

Einskommafünfmillioneneuro!

12:20, 21.12.2008 Geschrieben in Film, Funk, Print und Co. | 2 Kommentare | Link
Schlag den Raab - Foto: ProSiebenUnd er hat den Raab nicht geschlagen. Markus, HNO-Arzt aus dem Ruhrgebiet, hatte gestern Abend auf ProSieben die Chance, 1,5 Millionen Euro (In Worten: Einskommafünfmillioneneuro!) zu gewinnen, aber Metzger Raab war einfach wieder zu stark. Wirklich spannend war es in den knapp viereinhalb Stunden Sendezeit (minus knappe drei Stunden Werbung, Auto-Gewinne und Auftritte von Chart-Musikern) nur selten, was vor allem daran lag, dass der Markus wahrscheinlich nur von den Zuschauern als Kandidat ausgewählt worden ist, weil er ein glatzköpfiger Muskelhaufen ist. Aufgaben, die Feingefühl und Präzision voraussetzen, hatte er sowieso keine Chance. Auch ist er als Kandidat viel zu farblos, von mir aus soll jetzt mal ein Blödelbarde zu "Schlag den Raab" gehen und dort ein bisschen Spökes machen. Raab macht ja auch keine Witze während der Show, dafür ist (wenn überhaupt) Moderator Matthias Opdenhövel zuständig. Über den hier übrigens mal ein paar positive Worte verloren werden sollten: Er ist längst nicht mehr so nervig wie früher und ist vollkommen okay.

Komme ich aber mal wieder zur gestrigen Show: Mein persönliches Highlight war das Koffer-Pack-Spiel. Ich hasse diese Merk-Geschichten, ich bin da viel zu hibbelig für, schließlich kann ich mich auch in der Schule nicht mal fünf Minuten still hinsetzten und mich konzentrieren. Aber Stefan und Markus setzten sich deutlich länger konzentriert auf ihre Sessel und merkten sich, womit sie ihren imaginären Koffer so füllen. Wenn ich mich recht erinnere, waren sie am Ende bei fünfzehn Begriffen, bis Markus dann zum Verhängnis wurde, dass er nur "Vase" statt "Blumenvase" gesagt hatte. Punkte für Raab. Und auch beim letzten (und dreizehnten?) Spiel, dem scheinbar gestern erfundenen "Leitergolf", verlor der Kandidat glücklos. Ich könnte jetzt versuchen das Spiel zu erklären, aber das ist gar nicht so einfach. Interessiere schauen bitte hier nach. Der Leitergolf-Gottt ist ein Arsch, dachte ich mir, als es fast so ausgehen hatte, dass Markus den Spieß vielleicht doch noch umdrehen könnte und letztlich doch verlor. Das Endergebnis hieß dann 72:19 für Raab, der auch Spiele wie "Baggern" oder "BMX" für sich entscheiden konnte.

"Ist doch klar, er ist doch Schalker" meinte gestern ein User im Schalke-Forum, der froh verkündet hatte, dass er seinen HNO-Arzt im TV bestaunen könnte und wisse, dass dieser S04-Fan sei. Aber wenn Kandidat Markus wirklich Schalker ist, dann hätte ich gestern ja gar nicht einschalten müssen. Gegen Schalker gewinnen war schließlich selten leichter als aktuell. Vielleicht tritt zur neuen "Schlag den Raab"-Show im Januar ja mal ein Bayern-Fan an und gewinnt die dann 2 Millionen Euro (Zweimillioneneuro!). Wer will?

Kalauer-Power

20:23, 18.12.2008 Geschrieben in Ichisichisichisich | 0 Kommentare | Link
Ein alter Kalauer wurde mir heute von einem Schulkameraden präsentiert. Und ich frage mich, ob er das ernst gemeint hat. Er sagte: "Noch zweimal duschen, dann ist Weihnachten.". Hm.

(Ein-)Bildungspolitik

17:20, 18.12.2008 Geschrieben in Ichisichisichisich | 0 Kommentare | Link
Guten Mutes spazierte ich vor wenigen Minuten durch die Krefelder Innenstadt, stets Geschenke suchend. Erfolgreich war ich natürlich nicht, ich habe wie immer nur das gefunden, was ich nicht gesucht habe. Und Weihnachtsstimmung kommt sowieso bei Regen und grauem Himmel nicht so recht auf - aber hier habe mich der guten, alten und kostenlosen Vorstellungskraft bedient. Der ärgernde Regen wurde zu flockigen Schneeflocken (besser: Schneeflöckchen, klingt putziger), die grimmig-eiligen Gestallten vor und in den Geschäften verwandelten sich in dicke Weihnachtsmänner und Elfen. Und ich, ganz der Schelm, stellte mir sogar einen Hund als rot-nasigen Rudolph-Renntier vor. So viel Spaß hatte ich zuletzt selten.

Auf einem holzigen Schlitten fuhr ich schließlich glücklich nach Hause. Dort musste ich aber feststellen, dass es gar keine Zuckerstange war, die mir der nette Nikolaus da verkauft hatte. Jemand Interesse an einem Spazierstock?

Der Tag, an dem das Kino halbleer stand

12:59, 17.12.2008 Geschrieben in Film, Funk, Print und Co. | 1 Kommentare | Link
Blue Shell (Köln)Ich war dieses Jahr nur dreimal im Kino - gestern inbegriffen. So wunderte ich mich auch darüber, dass das Krefelder Kino-Monopol "Cinemaxx Krefeld" ein wenig umgebaut hatte und man jetzt sogar am Automaten bestellte Karten abholen kann. Toll! Ganz altmodisch stellten wir uns aber an die gute alte Warteschlange und entschieden uns für "Der Tag, an dem die Erde stillstand". Man kann sich darüber wundern, dass "stillstand" zusammengeschrieben ist, aber nun gut. Vielleicht entsprach dieser Titel ja 1951 noch den Vorgaben des Duden, denn in diesem Jahr erschien der Original-Film, der nun neuverfilmt  worden ist. Kurz zur Story: Unbekannte Lebewesen kommen auf die Erde, die Menschen haben Angst; Kabumm, Rumms und so weiter.

Sogar mir bekannte Schauspieler sind dabei, zum Beispiel Jennifer Connelly und Keanu Reeves, der den Alien "Klaatu" (was für ein bescheuerte Name!) spielt. Oder der gute alte Monty Python-John Cleese, der lustigerweise einen intelligenten Professor und Philosophen spielt, aber leider keine lustigen Witze machen darf. Besonders wichtig für die Handlung ist dann später auch Jaden Smith, Sohn von Will Smith und putzige zehn Jahre alt. Kinder gehen ja sowieso immer, sind ja auch süß. Aber damit nicht nur die Damen was zu gucken haben (Reeves: gutaussehend - Jaden: süüüüß!), gibt es auch Explosionen und die bereits erwähnten "Kabumm" und "Rumms". Zusammen ergibt "Der Tag, an dem die Erde stillstand" dann einen okayen Action-Film.

Obwohl der Film gerade erst angelaufen ist und gestern der extrem günstige "Kino-Dienstag" war, war der Kinosaal maximal halb gefüllt. Zum Glück war meine Tüte Popcorn umso voller und in Zusammenarbeit mit Moritz (Hallo, er liest hier mit.) war dann auch der lange Werbeblock ertragbar. Ich bedankte mich mit großzügigen Popcorn-Spenden und einigen politisch nicht korrekten Witzen bei ihm. Viel spannender war der Film dann aber auch nicht. Die Storyline des Streifens ist manchmal extrem wirr und doof, die Tempowechsel sind unstrukturiert und scheinbar wenig durchdacht und gelacht wurde nur, als Angela Merkel kurz im Bild war (hihi). Das Weltuntergangsszenario hat am Ende dann noch ein bisschen mit der Moralkeule geschwungen und weil die so schön zu Weihnachten passt, präsentiere ich hier mal die tolle Moral: Menschen sind böse Geschöpfe und machen alles kaputt, wir sollten alle vielmehr miteinander kuscheln und uns liebhaben, sonst gehen wir auch kaputt.

Da ich in doppelter männlicher Begleitung im Kino war, blieb das Schmusen nach dem Film, der mit dem schrecklichen "Vergiftet im Schlaf" von Thomas D im Abpsann irgendwann plötzlich vorbei war, aus. Und so richtig warm sind wir auch mit dem Film nicht geworden.

He, BCC, was soll das?

10:35, 16.12.2008 Geschrieben in Film, Funk, Print und Co. | 2 Kommentare | Link
Hm, bitte mal hier klicken und die Bildunterschrift beachten. Hm.

He, Herbstmeister, nimm dies!

20:44, 15.12.2008 Geschrieben in Fußball ist immer noch wichtig | 4 Kommentare | Link

Zum Gucken in voller Länge einfach den freundlichen Rechtsklick auf eurer Maus betätigen und "Grafik anzeigen" auswählen. Viel Vergnügen.

[via ECA-Page]

Kein alter Hut: The Precious Mings in Köln

15:38, 12.12.2008 Geschrieben in Musik, Musik, Musik | 0 Kommentare | Link
The Precious Mings "Die Mings sind eine sich kontinuierlich entwickelnde Sache, wir touren nie mit der gleichen Band und proben nie, unsere Konzerte bauen also größtenteils auf Panik, was Spaß macht." sagte Boris Ming, eigentlich als Boris Exton (Chikinki) bekannt, in einem Interview mit WhiteTapes. Mit seinem neuen Projekt "The Precious Mings" tingelt der Herr mit dem Hut derzeit durch Deutschland, beim Tourauftakt im Kölner Blue Shell war ich natürlich mit dabei. Kurz vor 21Uhr kamen Daniel (Hallo, Daniel, schöne Grüße! Huhu!) und ich vor dem kleinen "Kult-Club" in Colonge an, vorher wurden aber noch vier alkoholische Mitbringsel in einem nahe gelegenen Busch versteckt. Und dann begann das Warten. Die Bonner von "The Pill" versuchten vergeblich, die Wartezeit der Gäste mit belanglosem 90er-Jahre-Elektro/Pop-Gedudel zu verkürzen, mehr als Höflichkeitsapplaus war da nicht drin. Wenn wir nicht bald das "Fest der Liebe" zelebrieren würden, hätte ich noch ein paar böse Worte über den 25-minütigen Auftritt verloren, aber ich will ja mal nicht so sein. Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt, es gebe keine schlechte Musik, es gebe nur unterschiedliche Musikgeschmäcker. Nun ja, kommen wir mal zum Höhepunkt des Abends, der sogar einen eigenen Absatz bekommt. Aufgepasst:

Blue Shell (Köln)Pünktlich um 22Uhr stieg Boris mit samt Drummer und Bassist auf die kleine Kölner Bühne und eröffnete mit "Quack House" aus dem Album "Everytime I Sell A Record A Kitten Dies". Achso, stimmt, ich müsste da vielleicht noch etwas beichten. Denn wenn der Albumname der Wahrheit entspricht, ist gestern um kurz vor zehn Uhr eine Katze gestorben. Tut mir leid. Aber weiter im Text: Haupt-Ming Boris, der vor dem Auftritt noch kurz Zeit für ein gemeinsames Foto gefunden hatte (nein, ich lade es hier nich hoch, ihr Voyeure!) und sich einen Cocktail genehmigte, war auf der Bühne erwartet wirr und hatte sichtlich Freude an seinem Keyboard. Weniger Spaß brachte ihm die Drum-Machine ("This is Drum-Ming! Welcome him!"), denn die machte ein paar Faxen und leistete erst nach einiger Überzeugungskraft von Papa Ming die gewünschte Arbeit. Über "1 Track Mind" bis hin zum Publikumsfavoriten "Why Fish R gr8" war der bunt-poppige Indie-Elektro-Rock-Mix gepaart mit Boris' humorvollen Ansagen beste Unterhaltung an diesem kalten Donnerstag-Abend. Leider hatten sich optimistisch geschätzt maximal fünfzig Leute im "Blue Shell" eingefunden, glücklicherweise tat das der Spielfreude der drei Briten keinen Abbruch. Und kurz nachdem die Zugabe "A Girl Like You" von Edwyn Collins den letzten Applaus des Abends erntete, machten wir uns auch schon auf Rückweg, durften wir doch unsere letzte Bahn nach Krefeld nicht verpassen.

Gern hätten wir noch mit Boris ein alkoholisches Getränk zu uns genommen, aber vielleicht holen wir das später mal nach, wenn wir erwachsen geworden sind. Apropos alkoholische Getränke: im eingangs erwähnten Gebüsch ließ sich komischerweise nur noch eine einzige Flasche Pils entdecken, die anderen drei Flaschen hatte wohl jemand gestohlen. So ein Ärgernis! Und das so kurz vor Weihnachten!

Ideenlosigkeit

17:53, 10.12.2008 Geschrieben in Ichisichisichisich | 2 Kommentare | Link
Mir fallen keine Themen ein, über die ich gewohnt süffisant und humorvoll berichten könnte. Gähn. Es tut mir so leid, liebe Leser. Die Tristesse hat meinen Körper als temporären Wirt gepachtet, so scheint es. Daher hier mal ein paar Tipps fürs alltägliche Leben: Kaufen Sie sich mal wieder ein gutes Buch, pflanzen Sie einen Baum und helfen Sie Bedürftigen, weil Weihnachten. Viel Spaß mit diesen Tipps. Ich bin dann wieder weg, Unterschichten-TV gucken. Olé!

Hey Verwandte und Bekannte, schenkt mir folgendes!

10:10, 9.12.2008 Geschrieben in Fundgrube | 0 Kommentare | Link
Ich wünsche mir den Ziegelstein! Und das T-Shirt!! Natürlich auch den ?-Block!!! Geil!!!1



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