Ein Leben ohne Wolken
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Vom Austauschen..

Ich versteh es wirklich nicht. Ich versteh ihn nicht, ich versteh mich nicht, ich versteh es nicht! Wie kann man bloß eine so enge Freundschaft wegen so einem Kinderkram aufs Spiel setzten. Seit 2 Jahren waren wir die besten Freunde. Und das, obwohl wir mehr als zwei Stunden voneinander entfernt wohnen. So etwas lässt man doch nicht einfach fallen. Es kommt mir vor, als hätte er ein Band, das die Verbindung zwischen uns die letzten Jahre aufrecht erhalten hat mit einer stumpfen Schere durchgeschnitten, sodass es auch noch schön wehtut. Das wünsche ich nicht einmal meinem schlimmesten Feind. Keiner sollte sich so ausgetauscht fühlen wie ich im Moment. Zwei Jahre lang habe ich ihm immer zugehört, war immer für ihn da und er genauso für mich. Und dann erklärt man mir von heute auf morgen, dass man die "Freundschaft" zwischen sich und meinem Ex-Freund für mich nicht aufgeben will. Auf meinen Gefühlen wird dabei nur herumgetreten, seis vom Ex oder vom Ex-besten Freund. Scheint mir fast so als hätten sich die beiden gegen mich verschworen, weil ich ja ach so ein schlechter Mensch bin, mich nicht jeden Tag melde und manchmal nicht so gut drauf bin, wie man es sich von mir wünscht. Aber mal ehrlich... was soll ich denn machen, wenn ich immer nur störe wenn ich mich melde und niemand ein Blatt vor den Mund nimmt mir das auch klar und deutlich zu sagen? Wo soll ich denn mit meiner Eifersucht, die ich eindeutig auf seine Freundin habe, hin? Wie soll jetzt noch alles so werden wie früher? Und ich hasse es, das es überhaupt soweit kommen musste.
Jaa.. wir haben uns ausgesprochen und bla... aber niemand scheint so richtig zu verstehen, das diese Störung mein ganzes Leben verändert hat. Ein geflicktes Band ist nunmal nicht halbso schön wie ein ganzes. Und der Knoten tut weh, immer wenn ich daran erinnert werde, das er existiert. Selbst die Momente in denen alles scheint, als wäre es wie früher schmerzen auf eine Weise die sich schlecht beschreiben lässt. Ich weiß selbst nicht, warum. Vielleicht ist es die Gewissheit in seinem Leben unwiederruflich auf einen der hinteren Reihen zu sitzen, immer mit dem Hinterkopf einer anderen im Visier. Vielleicht ist es doch die Entfernung, die uns scheitern ließ. Eine Freundschaft auf fast 230 Kilometer hätte ich schließlich vor 2 Jahren selber nicht für möglich gehalten. Aber egal wie viele Wege und Möglichkeiten uns getrennt haben könnten, am wenigsten versteh ich die Einsicht, dass er jeder Zeit zu mir kommen könnte, und ich ihn nie abweisen würde. Dafür bedeutet er mir zu viel...


Geschrieben: 20:38, 23.03.2009 in Gedanken...
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