unheimlich Interessantes und Brandaktuelles

Geschrieben von Christoph am 27.11.2007 um 14:30 . 6 Kommentare. Link.
...gibts an dieser Stelle nicht unbedingt

Puhh

Da habbich aber schon lang nicht mehr geschrieben. Naja der die das Blog hat ja auch gar nicht so richtig funktioniert. Der ist schuld.

Aaaaaaaalso. Vor anderthalb Wochen (am Donnerstag, 15.11.07) war ich abends auf ner Michael Jackson vs. Madonna Party im HoneyBunny. Das war ganz lustig da. Sogar ne Band war am Start, die glücklicherweise nichts von Madonna oder Michael Jackson gespielt hat (glaub ich).
Vor Ort traf ich zwei Polen, die auch schon auf jeder anderen ESN Party waren. Da die Polen bekanntlich reich sind, spendierten sie mir auch schwups ein Bier. Leider mit Sirup drin (war angeblich der Barkeeper schuld). Und es war dann auch gar nicht so lecker. Aber immerhin umsonst. Dann musste ich aber auch schon gehen (gegen 4.30 Uhr), da ich am nächsten Morgen zusammen mit Eszter früh (um 6.06 Uhr) den Zug nach Krakau nehmen wollte.

Erstaunlicherweise habbich das verschlafen… (Gut, hätte man sich auch denken können, dass wen man um 5 ins Bett geht, man nicht um 5.20 Uhr aufsteht). Naja bin auch allein gut hingekommen. So konnte ich auch ohne schlechtes Gewissen im Zug vor mich hin schnarchen. In Krakau gab’s dann viel Schnee und Feuerzangenbowle beim Herrn Taflinski. Herzlichen Dank dafür! (Auch wenn er das sowieso nicht liest)

Tja und die letzte Woche war denn wieder mit diversen Partys und Geburtstagen durchsetzt. Wie immer…Das bisherige Party-Highlight war vll. Germanistenparty (mal außerhalb der ganzen Erasmuspartys und auch ohne Erasmusstudenten (bis auf ein zwei Ausnahmen))am letzten Mittwoch. Schon großartig wenn alle mit einem deutsch sprechen wollen. Dafür macht man ein Auslandssemester…um den Leuten vor Ort was beizubringen…Lustig war’s trotzdem. Nur die polnische Karaoke hätten sie sich schenken können.

Tjoa über die andern Geburtstage und Feiern zu berichten wäre sicher auch interessant, aber nicht für euch.
Am Wochenende gab’s dann noch etwas Kultur (Wurzeln der polnischen und persischen Volksmusik, sowie das Museum of modern art) und seit gestern schneits wieder kräftig. Da sieht die Stadt gleich doppelt so schön aus.
So hab auch keine Lust mehr, noch mehr Gedöns zu schreiben. Wozu auch.

Macht’s gut! Ich versuchs auch.

Kultur

Geschrieben von Christoph am 11.11.2007 um 23:45 . 2 Kommentare. Link.

Der 11.11.. Endlich wieder Karneval. Das allein wäre schon Grund genug was zu schreiben. Denn wie man weiß, bin ich einer der größten Karnevalsfreunde weltweit. Nicht umsonst habe ich mir die Uni in Münster als Ort meiner Studien ausgesucht.
Aber auch wenn heut die 5. Jahreszeit um 11 Uhr 11 angefangen hat (was ich leider verschlafen habe) darf man natürlich nicht vergessen, dass heute St. Martin ist UND Independence Day in Polen. Denn am 11. November 1918 konnte Polen sich nach einigen hundert Jahren endlich wieder unabhängig nennen (wenn auch nur bis 1939, danach war bis 1989 erstmal wieder Schluss). Tja und so hatten heut mal wieder alle Geschäfte zu und ich nichts zu tun…

Was ich aber eigentlich erzählen wollte: Ich habe mich in den letzten Tagen arg kulturell betätigt. Am Donnerstag war ich in einer katholischen Kirche und habe mir einen russisch-orthodoxen Chor angehört. Die konnten schon ziemlich gut singen. Leider war es sehr voll und sehr kalt und so stand ich anderthalb Stunden reglos in der Kälte.
Am Freitag habe ich dann die ungarische Küche erkundet: Soll heißen: ich hab versucht nach Anweisung von Eszter (aus Ungarn) für ca. 20 Leute ungarisch zu kochen, weil Eszter sich nicht sicher war wie so was (kochen) geht…Das Ergebnis war etwas matschig, aber vielleicht versuch ich das zu Hause noch mal in gut nachzukochen (an dieser Stelle Grüße an meine WG!)…irgendwann…

Samstag habe ich mir dann „Le nozze di Figaro“ im Teatr Wielki angeschaut. Leider hatte das Theater wohl kein Geld für nen Chor und so sind alle Chorstücke weggefallen. So war die Hochzeit des Figaro dann auch schon nach zwei Stunden zu Ende. Dafür waren die Musiker aber ganz gut und die Sänger bis auf ein-zwei Ausnahmen auch.
Übrigens habe ich am Freitag das 15. polnische Bier probiert. Das ist doch auch was.
Nebenbei: übersetzt ins Deutsche hatte es den schönen Namen „Hund im Nebel“ (an dieser Stelle schöne Grüße an meine liebe Schwester!)
Ja das war auch wieder das Spannendste aus den letzten Tagen. Reicht ja auch, ne.

Also bis dann.

ES SCHNEIT, ES SCHNEIT...

Geschrieben von Christoph am 6.11.2007 um 23:34 . 1 Kommentare. Link.

Tach auch!

So, bin wieder hier im schönen Polen, nachdem ich das Wochenende in Deutschland verbracht habe, um auch da mal bei einer Geburtstagsfeier zu sein. Ich hoffe meine Schwester hat sich über den leckeren Instant-Barszcz gefreut, der das diesjährige Geschenk darstellte…
Tja sonst ist alles wie immer. Früh aufstehen, hart arbeiten i tak dali…aber das erwähnte ich ja schon.

ABER: ES SCHNEIT!!! Juchuuu. Gleich hol ich erstmal den Schlitten raus und geh mit den Anderen ne Runde rodeln. Fragt sich nur wo. Na vielleicht am höchsten Berg der Stadt. Man wird sehen.

Tschauibaui

Über Goldfische und Wurstwaren

Geschrieben von Christoph am 28.10.2007 um 21:31 . 2 Kommentare. Link.

Tag!

Hab ja nunmehr länger nichts mehr von mir lesen lassen. Das ist natürlich schlecht. Weil es euch ja (wie ich an den zahlreichen Kommentaren von den verschiedensten Leuten erkennen kann) brennend interessiert, was ich hier so mach.

Also fangen wir beim letzten Wochenende an. Da waren Michael und ich in Poznan und haben den Jens besucht. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass Poznan sehr schön ist und es sich gelohnt hat mal hinzufahren, auch wenn die Zugfahrt dorthin 4,5 Stunden dauert. Nicht empfehlen kann ich allerdings ein kleines Cafe dort, dessen Namen mir schon entfallen ist. Erstens schmeckt der Kaffee dort zum fürchten (O-Ton Michael: „Wie aus einer Fabrik in der auch Wurstwaren verarbeitet werden.“ O-Ton Jens: „Mein Kaffee schmeckt nach Zigaretten.“) und zweitens kostet Zucker für den Kaffee extra. So kann man auch dem kleinen Mann in die nackte Tasche greifen.
Dafür hat Poznan aber ein hübsches, preiswertes Hostel in der Innenstadt. Als ich dort morgens um 10.30 Uhr zum Frühstück gegangen bin, lag der „Herbergsvater“ im „Wohnzimmer“ auf der Couch und hat seinen Rausch ausgeschlafen. Lustige Leute hier.

Zurück in Lodz ist dann am Montagmorgen der Cultureblablabla Kurs ausgefallen. Hat man uns allerdings nicht gesagt. Wir standen da also blöd in der Gegend rum morgens um 10. Da hätte man auch noch schön schlafen können. Sonst lief die Woche dann ab wie immer: Viel studieren, wenig feiern, früh aufstehen, früh ins Bett. Kennt man ja. Ach und zwischendurch habbich die Oktobermiete für mein Zimmer bezahlt (Unverschämte 80 Öre hats gekostet).
Gestern (und vorgestern) haben wir nochn bisschen Geburtstag von Aynur und Patricia gefeiert. Hier haben ja überhaupt viele Leute Geburtstag. Morgen dürfte die nächste Geburtstagsparty anstehen. Und spätestens am Freitag schon wieder eine wenn ich mich recht entsinne.

Jaa und heute waren wir denn noch im Palmenhaus. Da gibt’s in erste Linie Palmen aber auch Kakteen und Goldfische. Zu Goldfischen im Allgemeinen erzählt man sich hier übrigens ein spannendes Märchen. Hier in der Version unseres Palmenhausguides:

Es war einmal ein Mann. Ich glaub der war schon etwas älter. Sicher bin ich mir aber nicht. Also der Mann ging Angeln (oder spazieren) und traf dabei einen Goldfisch. Und der Goldfisch sagte: „Ohh ich bin ein Zaubergoldfisch (bzw. ein verzauberter Goldfisch) und du hast drei Wünsche frei!“
Darauf sagte dann der Mann: „Gut ich wünsch mir ne Flasche Wodka.“ Und der Goldfisch erfüllte ihm den Wunsch. Daraufhin hat der Mann, wenn mich nicht alles täuscht, die Flasche ausgetrunken und sich noch eine gewünscht. Die hat der dann auch ausgetrunken. Dann hat der Goldfisch gesagt: „So du hast jetzt aber nur noch einen Wunsch frei. Überleg dir also gut, was du damit anstellst.“
Und wenn ich es jetzt nicht völlig falsch verstanden hab, sagte der Mann: „Ich wünsche mir noch eine Flasche Wodka und dass du verschwindest!“ Und dann ist der Goldfisch verschwunden und der Mann hatte noch eine Flasche Wodka.

Jetzt fragt man sich zu Recht: Hö? Was zur Hölle soll denn das für ein  Märchen sein?
Aber so sind die Polen hier drauf. Zumindest der Mensch der uns durch das Palmenhaus geführt hat. Die finden solche Märchen spannend und erleuchtend. Nun ja.
Und ich dachte mir. Wenn man mir schon son Mumpitz erzählt kann ich den Mumpitz ja auch mal weitererzählen. Vielleicht habbich die Geschichte aber auch nur völlig falsch verstanden. Wer weiß das schon.

So langsam reicht es (hör ich euch rufen). Und ja ich hör ja schon auf. Ist ja recht. Aber die ganzen spannenden Sachen mussten doch mal geschrieben werden…

Zum Schluss noch viele Grüße an die liebe Sibbi!

Und Arriwidertschi an alle anderen!

Freude Freude

Geschrieben von Christoph am 18.10.2007 um 11:23 . 3 Kommentare. Link.
Grüße!

Hurra, diese Woche läuft wirklich spitze. Das erste Highlight war der Geschichtsunterricht am Montag. Angeblich hat die Frau da Englisch gesprochen, aber ich habe 4 Stunden lang kein Wort verstanden. Und weil ich vorher so viel Kaffee getrunken hatte konnt ich nichtmal schlafen...
Nachmittags hat dann der neue Sprachkurs begonnen, bzw. wir wurden in Gruppen eingeteilt. Die Chefin da wollte mich erst in die advancedGruppe stecken, weil ich ja so toll Polnisch kann. Zum Glück konnt ich das verhindern.

Gestern  gab es dann echten Grund zur Freude. Wir ham endlich einen Kühlschrank bekommen. Vor lauter Freude habbich dann abends zum ersten Mal was selbst gekocht in der schicken Küche hier, während alle anderen für umme in der Oper waren. Da konnte ich aber nicht hin, weil ich ja bis halb acht Arbeitsrecht hatte *grml*.

Heute morgen ist dann endlich das Erasmusgeld angekommen. Jetzt bin ich stinkereich. Zumindest für polnische Verhältnisse. Leider habbich noch niemanden getroffen, der darauf mit mir ein Bier trinken wollte. Das liegt vermutlich daran, dass alle noch schlafen.
Nur ich nicht weil einen Termin mit der Waschmaschine wahrnehmen musste. Die Termine zum Wäschewaschen muss man übrigens so ca. 2 Wochen im Voraus machen.

Naja aber alles in allem läufts: Wäsche gewaschen, Kühlschrank im Zimmer, Bier im Kühlschrank, Wodka im Eisfach, billiger Rotwein aufem Kühlschrank, Geld aufem Konto. Was will man mehr. Jetzt leg ich mich glaubich ersmal wieder hin.

Dobranoc


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