Back to (German) Life
Verfasst am 26.01.2010 um 06:42 PM Uhr in Unterwegs

 Hallo ihr Lieben! (Begrüßung nun angemessener Weise auf Deutsch)

Ich bin zurück in Deutschland und blicke auf eine aufregende und extrem anstrengende Woche zurück. Da es jetzt zu viel auf einmal wäre, gehe ich mal die umgekehrte Reihenfolge und berichte zuerst von meinem Heimflug.
Am Samstagabend habe ich mit den Freunden, die noch in Peking waren, meinen Abschied gefeiert. Die Hälfte der Leute, die ich kennengelernt und liebgewonnen habe, sind leider schon vor mir nach Hause gefahren oder reisen in China herum.
Wir sind Sushi essen gegangen und danach feiern. Es war ein lustiger, trauriger, intensiver Abend/Nacht. Ein angemessener Abschied und einer für längere Zeit (dazu komme ich noch, aber nicht in diesem Eintrag). Ich habe von Samstag auf Sonntag 1,5 Stunden geschlafen, musste Samstagmorgen noch zu Ende packen und bin dann erst zwei Stunden vor dem Abflug zum Flughafen losgefahren. Zum Glück haben zwei Freunde mich begleitet und mein Gepäck getragen. Dann mussten wir noch mit dem Bus zu einem anderen Terminal und waren 10 Minuten vor Ende des Check-ins dort. Ich habe also praktisch nicht geschlafen, keine Zeit zum Essen und total nervös – und dann erzählt mir die Schalterdame, sie will für 7 Kg Übergepäck 270 Euro haben. Da bin ich etwas hysterisch geworden, milde gesagt. Zum Glück haben die Jungs draußen auf mich gewartet, weil ich schon so eine Ahnung hatte. Ich hab dann kurzerhand 5 Kg meiner Klamotten in eine Tüte gepackt und in Peking gelassen, die werden sie mir dann zuschicken.
Ich bin gerade noch rechtzeitig zum Boarding am Gate gewesen. Konnte leider im Flugzeug nicht schlafen, zu unbequem, zu wenig Platz, zu laut, zu viel im Kopf... Nach 10 Stunden war ich in Amsterdam, zum Umsteigen in die Maschine nach Hamburg. In Schiphol habe ich fast meine große Kamera liegenlassen, aber zum Glück hat jemand sie gefunden und an der Information abgegeben. An den einstündigen Flug nach Hamburg kann ich mich nicht mehr erinnern bzw. in meiner Erinnerung dauerte der nur 5 Minuten – Erschöpfung.
Um Mitternacht war ich zu Hause bei meinen Eltern. Jetzt leide ich immer noch unter dem Jetlag, aber immerhin ist alles gut gegangen. Meinen Reisebericht der letzten Woche reiche ich noch nach, versprochen. Dafür will ich mir aber mehr Zeit nehmen, also etwas Geduld


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