Heute habe ich mal wieder eine Werbetafel gesehen, die mich ins Grübeln gebracht hat:

Meine Neugier war so groß, dass ich die chinesischen Zeichen übersetzt habe. Einige, wie yanjing (Brille), kenne ich auch schon… Der Irrtum liegt darin, dass „jing“ im zweiten Fall nicht Spiegel, sondern Linse bedeutet. Naja, und „go together“ im Sinne von „passend“ ist vielleicht auch etwas umständlich. Also das, was man dort kaufen kann, sind meiner Meinung nach Brillen mit individuell angepassten Gläsern 
Ich habe gerade in die Lektion hinein geschaut, die ich am Mittwoch mit meiner Mittelstufenklasse machen werde. Es geht um Europas Geschichte:

Und für all diejenigen, die auch studieren und sich schon immer gefragt haben: Was wird später einmal aus den Leuten, die ihre Referate per „copy & paste“ aus Wikipedia erstellen? Ich habe die Antwort.

Sie werden Autoren für Deutsch-als-Fremdsprache-Lehrbücher. Hätte ich mir auch irgendwie denken können.
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Grüße zurück aus dem heißen Shanghai... Wikipedia hat übrigens auch ein ganz gutes Regelwerk für Mah-Jongg, *hrhrhr*
Bearbeitet von Mieke85 am 26.05.2010 um 06:32 AM
"Bist du gläubig?"
►"Nein."
"Evangelisch...?"
►"Nein..."
"Katholisch??"
►"Ähm, Nein!"
"Kommunist?!"
Für alle Fälle: Mach Dir nichts daraus, 宗伟,玩儿笑! 
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China ist für mich nach wie vor eine Quelle der Belustigung, wenn es um kuriose Aufschriften geht. Ich habe mir zum Beispiel eine motivierende Flasche gekauft:

"We Shall Do It Right Now!" - "OK!"
Als ich gestern beim Chinesischunterricht war und in meinem Übersetzer das Wort "bringen" recherchiert habe, hat der mir folgenden Satz ausgespuckt:

"This dog gives me much pleasure." - WTF?!
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Nagut, vor dem Mittagsschlaf wollte ich noch kurz Mittagessen. Nudeln aus dem Tiefkühlfach... Ganz ehrlich, was würdet ihr erwarten, was in dieser Verpackung ist?
Ich habe folgendes erwartet: Nudeln, ein paar grüne Fetzen, die wie Algen aussehen und ein paar Fleischstückchen, die von Shrimps stammen könnten.
... Und was war nun? Auflösung folgt weiter unten.

Es war exakt das drin, was auf der Verpackung abgebildet war. lol. Ist es nicht traurig, dass mich das so aus der Fassung bringt? In diesem Sinne, gute Nacht.
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Schön, in China gibt es also keine Verpackungsmogeleien.
So wie hier der Pfanner Litschi Eistee, in dem noch nicht einmal ein Hauch einer Litschi steckt.
Erinnert mich an die S1-Klausur damals: "Bilden Sie einen ditransitiven Satz!" - "Peter schenkt Petra ein Messer."
Diese Chinesen, tz.
Heute hat meine Mitbewohnerin mich zur geheimen Attraktion von Shanghai am People's Square mitgenommen: Dem Heiratsmarkt. Sie hat mich zwar vorgewarnt, aber als ich dann dort war, habe ich den Mund kaum wieder zubekommen. Hunderte Chinesen versammeln sich jeden Samstag im Park, um die Eckdaten ihrer heiratswilligen Kinder auszutauschen. Dazu hängen sie entweder Zettel mit Alter, Gewicht und manchmal auch Foto des Kandidaten an jede verfügbare Stelle - wenn es sein muss, auch mit Wäscheklammern in die Büsche. Die Heiratswilligen sind keineswegs nur junge Leute, nach den Geburtsdaten waren einige schon über fünfzig Jahre alt. Ganz offensichtlich sehen die Chinesen dieses Thema mehr pragmatisch als romantisch. Es herrscht ein lebhaftes Durcheinander - die Vermittler laufen herum, sehen sich die Zettel an und tauschen Telefonnummern mit Interessenten aus. Was mich so überrascht hat, war, dass dort so unglaublich viele Leute waren - so ein Durchlauf würde jeder Internet-Singlebörse Konkurrenz machen. Und offenbar ist es den Betroffenen nicht unangenehm, dass die lieben Eltern für sie nach Heiratskadidaten Ausschau halten. Die kennen einen schließlich am besten - oder ;)?

Später habe ich dann einen Internationalen Buchladen aufgesucht, um ein Exemplar vom Lonely Planet "Shanghai" zu erstehen. Schusselig, wie ich bin, habe ich in Deutschland nicht daran gedacht, dass ich in Shanghai ja auch etwas unternehmen will. Wenigstens war die englischsprachige Version hier etwas günstiger. Außerdem habe ich mir noch ein Buch mit chinesischen Idiomen gekauft, auch sehr wichtig, denn davon gibt es ausgesprochen viele.
Zu Hause angekommen habe ich den Fernseher eingeschaltet und auf CCTV eine sehr lustige Sportart entdeckt: Zwei Konkurrenten stehen auf einem Bein und versuchen sich gegenseitig umzuwerfen. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich herausfinden konnte, um welchen Sport es sich dabei handelt: Judose.
Tz, diese Chinesen :)
...Apropos: Auf dem Weg zur U-Bahn Station komme ich immer an einem sehr gut besuchten Hundefrisör vorbei. Demnächst mache ich mal ein Foto *g*
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ps: es fehlt so gegen ende ein "nicht" :-P
nimen hao,
ich habe mir vorgenommen, dieses Mal noch mehr Dinge zu beschreiben, die mich erstaunt haben. Das habe ich ja sowieso schon gemacht, aber mit der Zeit gewöhnt man sich an vieles. Nagut, an das Geräusch und den Anblick von Chinesen, die ihren Rotz ausspucken, werde ich mich nie gewöhnen können, aber ich glaube auch nicht, dass davon jemand ein Foto sehen will *g*
Gestern jedenfalls bin im Jialefu Supermarkt (eigentlich die französische Einzelhadelskette Carrefour, total beliebt in China) gewesen und habe guilin jinju eingekauft:

Nach eingehender Recherche habe ich festgestellt, dass es sich dabei um Kumquats aus der Provinz Guilin/ Südchina handelt. Asche auf mein Haupt... Ich habe im deutschen Supermarkt noch nie Kumquats gesehen. Schmecken ein bisschen wie würzige Orangen, die Schale ist auch so ähnlich. Im Supermarkt habe ich extra nachgefragt, wie man die isst, und der Angestellte hat eine für mich abgewaschen und bedeutete mir, sie einfach in den Mund zu stecken. Ich bin noch unschlüssig, ob ich die Schale mag, die ist etwas bitter.
Aufgefallen ist mir auch das hier:

Jiejing (Spülmittel) wird in China also nicht nur zum Reinigen von Geschirr, sondern auch für Obst und Gemüse verwendet. Guten Appetit :)
[Anmerkung: Ich weiß jetzt um die Bedeutung der mysteriösen Notiz. The hotel wasn't replaced, soviel kann ich sagen. Nähere Infos evtl. morgen.]
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Kumquats gibt es hier in jedem Supermarkt, aber wenn man da nicht drauf achtet, kann man leicht dran vorbei laufen.
Ich habe die nie gekauft weil ich die Schale nicht essen will und richtig schälen lassen die sich wohl nicht so gut. Klein wie sie sind.
Warum wäscht man das Gemüse bei uns eigentlich nicht mit Spüli ab ;)? Ich glaub nicht, dass die deutsche Seife dafür mehr oder weniger geeignet ist. Vielleicht haben die Chinesen auch keine Geschmacksrezeptoren für Seife.
@Epiny: Demnächst mache ich mal Fotos im Jialefu, und dann können wir vergleichen ;)
Vieleicht schmeckt deine Seife ja fruchtig ^^
aber eigentlich ist der gedanke ja auch, dass man die seife nach dem reinigen wieder abspült... bloß drängt sich mir der gedanke auf, dass genau das bei organischen produkten vielleicht nicht so gut klappen wird, wie bei porzellan....
und hey, die chinesen essen doch eigentlich jeden scheiß oder? warum machen sie sich dann plötzlich um dreckiges gemüse solche gedanken?!
Ich verzichte übrigens auf eine Verkostung der Seife, auch wenn mir dabei ein einmaliges Geschmackserlebnis entgehen sollte.
Hm, ich hatte ja schon geschrieben, dass es mit dem Visum etwas knapp wird, weil die Chinesen vom 14. Februar an eine Woche lang ihr Neujahrsfest feiern. Doch warum haben die Mitarbeiter der chinesischen Konsulate in Deutschland an diesen Tagen auch frei? Das frage ich mich vor dem Hintergrund, dass ich in Peking sowohl zu Weihnachten als auch Silvester Unterricht hatte.
Ins Grübeln gekommen bin ich außerdem, als ich mir die anderen Feiertage angesehen hab, an denen die Botschaft zumacht:
- 01. Januar – Neujahr
- 13. - 16. Februar – Chinesisches Frühlingsfest
- 2. April – Karfreitag
- 5. April – chinesisches Totenfest
- 01. Mai – Internationaler Arbeitstag
- 13. Mai – Christi Himmelfahrt
- 24. Mai – Pfingstmontag
- 16. Juni – Drachenbootfest
- 22. September – Mondfest
- 01., 02., 04. Oktober – Chinesischer Nationalfeiertag
- 03. Oktober – Tag der deutschen Einheit
- 25. Dezember 1. – Weihnachtstag
- 26. Dezember 2. – Weihnachtstag
Quelle: Website der chinesischen Botschaft in Deutschland
Okay, auf der einen Seite arbeiten zu den deutschen Feiertagen die meisten Leute sowieso nicht, deshalb nehmen sich wohl auch die Botschaftsmitarbeiter frei. Aber am 2. April Karfreitag zu feiern und am 5. April das chinesische Totenfest, finde ich trotzdem ein bisschen absurd 
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Im März!
Kriegst du das noch hin mit dem Visum?
Hab ich das richtig verstanden, du unterrichtest dann Deutsch an einer Uni?
Das ist ja krass.
Also, wenn alles so hinhaut, dann Gratulation!
Ich freue mich auf jeden Fall darauf hier weiterzulesen ^^
Ich hoffe auch, dass das mit dem Visum klappt - ich berichte, wenn es Neuigkeiten gibt.
In einer Pizzaria auf Hainan entdeckt und beim Aufräumen wiedergefunden...

Darfs bitte etwas genauer sein?
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In meinem „Spoken Chinese“-Buch gibt es zu Beginn jeder Lektion eine pädagogisch wertvolle Zeichnung, die uns auf den Inhalt des folgenden Dialogs einstimmen soll. In Lektion 22 ist mir zum ersten Mal folgendes ins Auge gestochen...



Das erinnert mich alles doch sehr an die Szene aus „Das Leben des Brian“ von Monty Python.
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Ratet doch mal, welche englischen Namen sich hinter folgenden chinesischen "Namensangleichungen" verbergen (kommen genau so in meinen Büchern vor):
-
Bĭdé
-
Jiéfū
-
Yuēhàn
-
Shĭmìsī
Tipp: Es können sowohl Vor- als auch Nachnamen sein...
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Es ist John!
für diese nobelpreisverdächtige Titelzeile
Für mich eines der Highlights des gestrigen Abends:

Achtung, Mädels, sollte euer Männe demnächst fragen, ob er im Haushalt helfen kann – überlegt gut, was er damit meint und was ihr antwortet! Obwohl... und da würde mir sicher jeder einzelne der britischen Forscher zustimmen... so eine Wohnung kann gar nicht sauber genug sein, gell?
Doch NEIN, das ist zum Glück nicht das Ende der Emanzipation. Nur des ernstzunehmenden Journalismus. Oder zumindest kann man es von da aus sehen.
P.S.: Das andere Highlight gestern Abend war der (wahrscheinlich) betrunkene Afrikaner vom Stockwerk unter uns, den wir durch den Abfluss (!) singen gehört haben. Er hat unentwegt gesungen: „wŏ xĭhuan hé kāfēi!“, was auf Chinesisch soviel heißt wie, „Ich trinke gerne Kaffee“ 
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