Zerrissene Teile einer Erinnerung

Bahnhof elf, drei

19:02, 10.11.2010

Schade, ich hätte tot sein können. Als mich Beccy von hinten erschrocken hatte und ich von ihrem Kommen nichts gehört habe, weil laut Musik an war, hab ich wild zusammen gezuckt woraufhin sich das Kabel von der Lampenfassung gelöst hatte. Ich fass die Kabel an, sie waren noch unter Strom. Ja ich weiß, das ist auch eine stumpfe Aussage, aber ich will sagen, dass ich noch ganz froh bin am Leben zu sein, sogar richtig froh. Aber wie soll ich das Leben lieben ohne die Liebe zu leben?

 

Bahnhof elf, zwei

20:38, 9.11.2010

"If I could marry a song..."

Wir waren heute mit Ben im Café Heinrich. Ich find das sehr spannend andere Menschen zu betrachten, dessen Verhalten mit meinem laienhaften Menschenkenntnis zu beobachten und festzustellen, wie anders wir doch zueinander sind. Warum hat jemand anderes es mehr verdient ihn gern zu haben und mir weiß man nichts zu sagen? Warum schenkt man mir mal nicht solch ein wunderschönes Lachen? Warum nicht ein einziges Mal? Was ist so schwer daran? Wahrscheinlich stimmt das Gefühl nicht. Ich bin eben "schwach" und habs wohl nicht verdient, obwohl ich damit ziemlich viel anfangen könnte; mit ein paar netten Worten, deinem Lächeln oder einen sanften Luftkuss. Das bedeutet mir so viel. Da entstehen Welten bei mir. Bei Dir nicht. Unsere Beziehung ist tot. Ich weiß nicht wie lange ich so angekettet noch Leben kann. Ich steh doch eh nur im Weg. Ich will dass Du lachst, glücklich bist - wir werden es nicht sein können hab ich gemerkt, weil ich doch nicht Deinem Bild entspreche, so wies Du Dir vorgestellt hast. Vielleicht würde Dir dann Dein "Egal kann so schön." auch mal wieder wenigstens ein bisschen aus dem Mund fallen. Und eins hätt ich fast vergessen: ist das nur bloße Blindheit von mir oder belügen wir uns tatsächlich so sehr? Ich red mir selber dauernd ein: Nein, das kann nicht sein. Aber zack! Schon wieder eine Lüge. Es ist schade, zu schade um es zu begreifen. 

Bei mir bist Du wer gewesen, bei jemand anderes bist Du irgendwer.

"Danke nochmal" und Tschüß!

 

Bahnhof elf, eins

18:21, 7.11.2010

ich vermisse das...
ich bilde mir ein es würde stimmen, der gedanke, den sie mir erzählt hatte, dass sie angst davor hat. angst zu lieben und deshalb böse dinge zu tun; allein aus angst und zum schutze wegen, aber ich glaube ihr das nicht mehr. es liegt an mir, allein an mir. was macht es aus ob wir weniger oder mehr wert sind? unsere schönheit, unser wohlstand, unser ansehen in der gesellschaft, ob wir falsche oder richtige dinge tun....aber nicht ob wir falsch sind oder eben nicht. und ich steh im weg und es wird zur freundschaft, genau wie inklusion zur pflicht, die nur von einem scheinheilig gehalten werden muss, weil der andere nicht mehr kann und jemand dem anderen leid tut, armes nico....

 30.05.2009
Ich will meine worthilflosigkeit nicht ihren Lauf lassen.
Ich will nicht stumm bleiben, so überleg' ich mir ein Verslein für dich.

Wahrlich, wie der Sonnenaufgang am Morgen,
Strahlen deine Augen mir Wärme ins Gesicht,
Voll Ehrlichkeit und Reiz,
Du bist mir so nah, wie sonst kein Anderer.
Ich schließe meine Augen, senke meinen Kopf, es sind Sekunden, ich sehe dich.
Ich denke an dich, ohne es zu wissen.
Jeder Gedanke kann sich in dich verwandeln.
Ich wünscht' du könntest dies sehen!
Ich wünscht' du könntest dies riechen!
Ich wünscht' du könntest dies schmecken.
Sag hörst dus?
Hörst du meine Stimme?
Horche still, fasse dir ans Herz.
Die Wahrheit steckt inne,
du weißt es.
 

 
 07.10.2010
"auch wenns den anschein macht, dass die sachen nicht mehr stimmen-sie haben mal gestimmt und vielleicht tun sies ja noch...."
 

 

Bahnhof zehn, neun

13:41, 27.10.2010

Oh mein Gott. Was ist das? Ich bin gerade voll geschockt. Ich komme gerade nachhause, gucke im Briefkasten rein; Post für mich. Neue Geheimzahl für meine Sparkassenkarte. Beim Öffnen überleg ich: "Hm.. ...was wäre das fürn Zufall würde der Pin die Zahl 34 beinhalten..." Ich rubbel dieses Sicherheitsfeld frei und was steht dort? Die ersten zwei Zahlen sind die: 3 und die 4!! Genau in der Reihenfolge.. ...und es folgen nur 2 weitere Zahlen!!!
Verstehst Du das? Ich habe vorher daran gedacht und dann ist da tatsächlich die 34!! Unglaublich oder?

 

 

Bahnhof zehn, acht

22:12, 25.10.2010

Wir sind hier zusammengekommen,
um eine zeitlang miteinander zu reisen.
Dann gehen wir wieder in verschiedene Richtungen auseinander.
Wenn wir uns aber aus tiefster Seele lieben,
werden wir uns immer wiederbegegnen,
ganz gleich wo wir sind ... .
Wir werden nie getrennt sein.
 

Bahnhof zehn, sieben

22:08, 25.10.2010

...Du wartest immer, obwohl es so scheint "Ich gehe JETZT!" - das find ich süß von Dir,
 
dass Du noch immer wartest, bis ich Dir noch etwas hinterlasse. Nicht nur das,
aber das sind winzige Teile vom Großen; von Dir... ....naja Du fragst Dich ja immer "Wieso ich sie liebe..." und sowas eben,
also es fängt unten an und hört oben beim Mond wieder auf...
 
 
 
 
.....
 
Teilzeitliebe
Liebe ist ein Teil der Zeit
und Zeit vergeht nie

Die klassischen Begriffe wie "Liebe für immer", "Haus für immer" oder "ewiges Leben" werden Vergangenheit. Logik strukturiert alle Bereiche des modernen Lebens. Dynamik, Geschwindigkeit, Wechsel dominieren. Sogar im alltäglichen Leben wird die Teilung der Zeit immer extremer. Das alles hat uns dazu bewegt, über Liebe und Zeit zu improvisieren. Vielleicht verlieren wir Liebe und Zeit durch Mangel an Konzentration? Vielleicht sind wir unfähig, pausenlos zu lieben? So seltsam ist es, plötzlich keine Liebe mehr zu fühlen - sei es nur für eine Sekunde!

Ich hab einfach mal Teilzeitliebe eingegeben.
 

 

Bahnhof zehn, sechs

21:51, 23.10.2010

...und zum Beispiel, wenn ich eine lange Zeit zuhause im Warmen war und dann die Haustür auf mache, die 2 Stufen runtergehe und dann die ersten Schritte mache überkommt mich immer so ein überwältigendes Gefühl. Dieses Lebendige. Dieser Wind, dieser Regen von oben tropft, diese gute Luft zum Atmen. Herrlich. 

Bahnhof zehn, fünf

19:53, 23.10.2010

Ich war gerade noch draußen, ein bisschen spazieren..
 
....manchmal sind ja keine Sterne am Himmel, weil die Wolken sie verdecken,
aber sie sind ja trotzdem da... ...genauso wie die Sonne bei bewölkten Wetter,
man sieht sie nur nicht - mit dem bloßen Auge....
Aber als ich mich umgedreht habe, hat etwas so ganz kurz aufgeleuchtet,
aufgeblitzt, auch wenn das irgendwie mit mir zusammenhing, wie ich meine Augen zugemacht habe...
...immer hin. für mich wars ein Stern und ich hab ihm zugewunken...

 

Bahnhof zehn, vier

17:00, 23.10.2010

Hach ich lese und höre EA80, aber Lieder die ich lange nicht gehört habe...
 
....ist schön. Manchmal wenn ich in den Himmel starre (ich sitze am Fenster), dann denke ich fest an Dich.

 

l

11:20, 17.10.2010

ein großes haus mit einer treppe, die in unser schlafzimmer führt und unten ist ein kamin und der blick vom sofa ist auf den kamin gerichtet.
wenn man hinten rausgeht, ist da sowas wie eine terasse, die am haus angebaut ist und da sind inige treppenstufen, die endgültig in den garten führen.
und der garten ist riesig, hat einen baum und weiter hinten ist nur natur.
und wir machen alles selber, haben einen raum extra zum experimentieren und kreativ sein.
abends liegen wir zusammen auf dem sofa und haben uns an unsere wärme gewöhnt, wenn einer aufsteht ist es dann kalt. 

Bahnhof zehn, drei

16:12, 19.09.2010

Ich hab gerade ein Kinderfilm gesehen. Der war schön und authentisch, aber richtig traurig - so ging es mir. Komisch, dass ich in so etwas immer etwas wiederfinde, was irgendetwas in mir aufblühen lässt. Das heißt ja nicht, dass ich dann sofort mit einem Strahlen durch die Welt laufe, aber dass ich eben von dieser Einfachheit überwältigt wurde und mich mit zieht... So im Sinne von, das schöne der Natur und im Menschen zu sehen, aber nicht blind zu sein und sich nicht von der "lüge blenden lassen":
"sieh der baum wie er blüht/ wie schön
sie das kind wie es spielt/ wie schön
sie die sonne die da schein/ wie schön
hör die stimme die da weint/
und blicke tiefer/

(sieh hin/ schau nicht weg/
lass die lüge dich nicht blenden/ jedes JA kann tod bedeuten/
so harmlos es auch scheint/
unsre welt/ unser verderben/
kein lachen mindert deine schuld/
saug auf das bild des grauens/
spür den hauch der möglichkeit)"
Und wo ich gerade Mios Texte raussuche, fällt mir auf, dass deren neues Lied ein Stück von "Wizo" enthält.
http://www.myspace.com/steinobstgewaechs
"Hin und wieder" heißt das Lied.

Am Mittwoch muss ich dann schauen. Ich sag Dir aber noch bescheid. Ich weiß nicht genau, was ich noch pauken muss. Freitag schreib ich Politik und Donnerstag dann ne Englischklausur und morgen muss ich eh erstmal für Religion lernen. Weißt Du was komisch ist? Eigentlich ist es mir doch egal.. Manchmal zumindest, aber wir fallen trotzdem jedes Mal wieder drauf rein...
...aber es stimmt auch: Ziele sind wichtig und ne Perspektive....
Gerade geht gar nichts mit mir. Aaaah.. ich hab das Gefühl ich heb gleich ab. Schreiben kann ich Dir zumindest.... :)

Red Dir nicht so dummes Zeugs ein. Ich würd Dich überall besuchen, wenn es gehen würde... ....in Istanbul ist es ja nicht so einfach. Aber die Vorstellung ist super, ich zelte in irgendeinen Wald und Du hast es zuhause gemütlich (...)

Du Fiesling.

:D
...
Cool, hast Du die Kette ähnlich wie die Armbänder gemacht? Hast Du Bilder??

Es gibt jetzt Pizza.

a

20:24, 25.08.2010

ist schon länger so. glaub das kommt einfach.. weil ich nicht trinke zu sehr räusper, kalte luft einamte oder sonstwas.

ohja,
übrigens fand ichs so schön, als du dann rechts neben mir saßst und mir zugesehen hast.
ich finde das einfach wirklich so schön.

danke.
gleich esse ich was, dann gehe ich duschen und dann lege ich mich hin.. ohne dich. ):
aber du bist trotzdem da.
in meinem kopf in meinem gefühl in meinem herz
 

Bahnhof zehn, zwei

20:13, 22.08.2010

Immer wenn sich meine Eltern streiten, dann kommt mir der Gedanke und der Wunsch es besser zu machen. Zu gegeben haben wir beide uns noch nie wirklich gestritten und mit wirklich viel Hass und anschreien und so und ich bin so stolz auf uns, dass wir das alles auch so durchhalten.

Zusammen. Sonst hätte das alles doch kein Zweck.

 

 

20:39, 21.08.2010

do you remember? you gave me your heart and you have mine! 

~

13:55, 8.08.2010

Kein Piep, Du nix schreiben, kein Brr-Brr, Du nix telefonieren, Du nix an mich denken, ich darum viel traurig, viel weinen, See überlaufen... Du schuld! 

Bahnhof zehn, eins

17:17, 1.08.2010

Vom 25. bis zum 27. Juni bin ich auf dem Cry me a river Festival gewesen. Nachdem wir zwei Tage vorher bereits auf der dritten Ladenschlussdemo gewesen sind, den Abend davor noch auf dem letzten Rauchverbot Konzert von Hauke & Nick  und ich die restlichen Tage zuvor nur noch mit Bastelkram beschäftigt war, sind wir dann am Freitag gegen Mittag vom Bremer Hauptbahnhof nach Versmold, was genau in der Mitte zwischen Osnabrück, Bielefeld und Münster liegt los gefahren.

 
Der Mischa von den The Town Of Machine hat uns drei, Hauke, Nick und mich, mitnehmen können. Nachdem wir ein bisschen im Stau standen haben wir das Festival dann aber nach 2 1/2 - 3 Stunden Fahrt endlich gefunden. Wir mussten bei der Erdbeere, dem Erdbeerstand, abbiegen. 
 
Auf dem Parktplatz stiegen dann gerade neben uns Stephan, seine Freundin, ein Freund und noch einen spanischen Freund namens Nestor aus; Nestor sprach uns dann sofort wegen Manku Kapak an, von wegen er hätte uns schon mal in Delmenhorst mit The Town Of Machine gesehen. Auf dem Weg zum Platz wo wir campen und unser Zelt aufschlagen konnten, riefen dann Eli von Mio & Jens von Moment of Collapse laut meinen Namen, dann dreh ich mich um und geh hin, gib ihnen die Hand und gehe wieder mit den Worten: Bis später.
Nachdem wir das Zelt aufgebaut und uns vorne am Eingang mit unseren Namen angemeldet hatten, ging dann auch schon die übliche Routine des Festivals los:
Musik, Musik, Musik.
Der Konzertraum war auf dem ersten Schein sehr klein, aber viele Leute blieben auch eher gewollt zurück und tummelten sich nicht in der Menge. Ich dagegen war eigentlich meist vorne am Rand der Bühne, direkt neben den Boxen und eben mitten drin...
Vom Feeling her hatte mir der zweite Tag besser gefallen,
vielleicht lag das aber auch nur daran, wo ich gerade stand.

 
Nächstes Jahr will ich unbedingt wieder hin, nicht nur wegen der Musik auch weil ich denke, dass man mit vielen Leuten dort noch viele nette Gespräche führen kann - dieses mal hatte mir dieses Zwischenmenschliche sehr gefehlt. Ich hab mich auch sehr unwohl eigentlich gefühlt, weil niemand da war, der einem wirklich so versteht.
Vielleicht lag es daran, weil das es gerade war, was ich mir erhofft habe - naja Erwartungen eben.

 
Wir haben getroffen: Johannes, Christian & Anki, Stephans Crew & Nestor, Den Sänger, Conny & den Gitarristen von Todo Para Todos, Jens & Basti von MoC, Heike & Co vom Sielwallhaus in Bremen, Mischa, Danny & Joerdis, Andi und seine Freundin (Built On Friendship Rec.), Kevin & Hanna aus der Fährstraße 115 in Hamburg...

 
Zurück haben uns Heike und ihre Freundin nach Bremen zurück genommen.

 
Nächstes Mal soll C. auch mit <3

 

#

17:00, 31.05.2010

"Ich glaube ich schreibe das hier, weil ich irgendwie das Gefühl habe, mich rechtfertigen oder gar entschuldigen zu müssen; obwohl ich genau weiß, dass ich das bei meinen Freunden nicht brauche & andere Leute ganz andere Probleme haben, aber vielleicht versteht ihr dann etwas besser, weshalb ich oftmals Schwierigkeiten mit dem Reden habe, dass ich leicht lisbel, dass es mir schwer fällt einige Wörter auszusprechen, dass ich meist meine Sätze nicht vervollständigen kann und ab einen Punkt dann vielleicht sogar nur noch Schwachsinn rede oder einfach schweige. Eigentlich sollte es doch gar nicht stören, ein Problem ist nur, dass ich das Gefühl habe deshalb nicht richtig ernst genommen zu werden & anderen Leute das Gefühl szu geben ihnen nicht richtig zu zuhören, ob es nun in der Schule sei, in der Öffentlichkeit, bei meinen Freunden usw. Ich wünsche mir einfach ein wenig, ich hätte die Fähigkeit etwas freier & grenzenloser streiten & diskutieren zu können, ganz gleich, ob ich überhaupt streiten will & mir die Worte aus dem Mund förmlich fließen sollen; es soll einfach nur da sein.

Damals während der Grundschulzeit ging ich jedenfalls eins/zwei Jahre jede Woche zur Logopädin, wovon ich vor ein paar Tagen meine Mappe auf unseren Dachboden wiederfand. Das heißt also, dass ich wohl schon vor Jahren Sprach - und Stimmbeeinträchtigungen hatte. Und seit dem ich jetzt meine Zahnspange trage ist mir das zum ersten Mal so richtig deutlich geworden. Da sind etliche Schranken. Ich will mit Euch reden, aber ich kann es nicht; nicht immer.

Ich weiß, dass die Lösung in der Konzentration liegt; rede ich leiser und langsamer kann ich mich viel besser auf die Bedeutung der Worte einlassen, falls es Euch irgendwie nervt (Oh & ich weiß, wir Menschen sind schnell von den kleinsten Dingen erregt), dann macht Euch bitte klar, dass es auf DIE Worte ankommt, darauf was er sagt; nicht wie. Ich spreche nicht nur von mir allein, nein. Ich weiß, dass es dort draußen noch zig Menschen gibt, die sich noch viel mehr innerlich verschließen aus allen möglichsten Gründen & wenn einer keine Stimme hat, dann muss man eben seine zeigen. (...)"

 

Bahnhof zehn...

21:21, 9.05.2010

Warum tun wir den naheliegensten Menschen am liebsten weh?

Bahnhof neun, vier

09:37, 31.03.2010

W:O:R:D:S: C:A:N: B:R:I:N:G: M:E: D:O:W:N:

Manku

13:12, 21.03.2010

Wirklich, ich meins ernst: Es ist kaum zu glauben. Das ist der eindeutige Beweis, dass D.I.Y. verdammt nochmal funktioniert. Diese Sache bedeutet mir so viel. Es gibt kaum bis wenig über uns zu erzählen, aber eins ist uns tief bewusst, dass das letzte halbe Jahr sehr bedeutsam für unser Leben gewesen ist. Für diese kurze Zeit gab es schon so viel zu sehen. Sechs Konzerte & so viele nette Bekanntschaften. Wir danken Euch allen. Wir hätten nie gedacht, dass wir mit unseren Lieder schon auf sämtlichen Compilation landen würden, eine eigene Demo mit wunderschönem Artwork gemacht wird & neben solchen knaller Bands, wie The Town Of Machine, Grand Griffon, Todo Para Todos & Cedarwell zu spielen. Ich hoffe das ist erst der Anfang. Die Band bedeutet mir so viel. Es ist mehr als nur ein Ventil um den täglichen Alltagsfrust loszuwerden, es ist Freundschaft, es ist Liebe & es ist Punk.

Bahnhof neun, drei

19:54, 18.03.2010

Das ist unglaublich. Ich weiß auch gerade gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich glaube mein Tagebuch mit Füller zu schreiben, wäre ehrlich und auch auf dauer irgendwie schöner. Mutti kocht gerade für mich veganes Gulasch, ich bin gespannt, ob es schmecken wird. Wir haben uns heute beim Sperrwerk getroffen. Um 17 Uhr. Nachdem ich Dir den Zettel dann zwischen Deinem Rad & Deinem Fahrradschloß geklemmt hatte,  bin ich dann noch schnell ins Einkaufszentrum und habe mir ein paar neue Oberteile für heute Nachmittag gekauft. Wir sind dann zu unserer Wiese. Endlich der Frühling, ich hoffe es hält lange an das schöne Wetter. Ich würde nämlich jetzt so gerne und so oft mit ihr raus. Spazieren gehen, Fotografieren, Sie durchkitzeln, bis sie vor Schmerz weinen muss. Am Abend wurde es dann aber auch schon wieder etwas kälter. Sie fragt mich ganz plötzlich, nachdem sie von ihren heutigen Tag in der Schule erzählte, ob sie mich umarmen dürfe. Alle Schranken gingen auf. Ich nahm sie sofort im Arm. Die ganze Zeit spürte ich eine Sehnsucht danach, sie zu Berühren, in den Arm zu nehmen.

. . .

Ich habe Angst, dass wir das Glück nicht lange genug halten können, aber ich glaube fest an uns. Das hab ich immer getan, die letzten 2 Jahre & ich werde es auch weiterhin. Wir müssen jetzt stark sein, Liebes...

Bahnhof neun, zwei

22:08, 16.03.2010

"This time we've spent here, is all gone away"

Tom LoMacchio * Farewell war das letzte Lied was wir gemeinsam hörten. Als Du gestern bei mir warst, musste ich zwei mal dabei heimlich weinen. Du hast es nicht gesehen, ein Glück..

...der Zug muss weiter fahren oder er wartet oder er kommt wieder,

aber er ist nicht fort, nein! Und ich gehe nicht, höchstens bleibe ich stehen,

aber gehen tu ich nie...

 

 

Bahnhof neun, eins

15:17, 16.03.2010

Was Du nicht hast, dem jagst Du ewig nach. Vergessend was Dich im Moment hält.

Bahnhof acht, neun

19:20, 11.03.2010

Das ist krass, wir reden mehr über diese Story, als über die unsere.

Bahnhof acht, acht

20:58, 10.03.2010

Ich glaub an Dich. Ich glaub an Uns!!! Jetzt. 20:58 Ich denke an Dich.

Bahnhof acht, sieben

18:14, 10.03.2010

There is more to the picture than meets the eye.

Bahnhof acht, sechs

23:25, 8.03.2010

Ich hab da so'ne Vermutung. Ich glaub ich hab da die Frau meiner Träume gefunden.

Bahnhof acht, fünf, neun

20:19, 8.03.2010

Ich dachte zwei Monate? Ich dachte wirklich wir sehen uns die nächsten Wochen gar nicht, nicht mal kurz nach der Schule oder im Stadtgarten. Es war so schön heute! Wie lange haben wir uns nicht gesehen? 34725 Jahre? Nein, nur eine Woche. Sieben sehnsüchtige Tage, die ihre Erinnerung mit sich tragen. Ich bin froh, dass es wieder so gekommen ist. Ich hoffe wir können es halten. Ich werde mich anstrengen. Das wird unser Frühling, bald wird es wieder wärmer...

Als Du mir gestern früh beim Zeitungaustragen einen Guten Morgen gewünscht hast, wurde mir innerlich gleich viel Wärmer, die Sonne kam zum Vorschein & ich hab mich irgendwie wohler gefühlt.

Nun muss ich mir die Entstehung des Christentums  & des Islams reinwürgen. Ich wünschte ich hätte das Fach Philosophie...

Bahnhof acht, fünf, acht

17:37, 6.03.2010

Ich fühl mich etwas leer & auch etwas einsam. Alle weg, keiner der gerade mal anruft. Kein Gesicht lässt sich blicken. Lass mich gehen. Kann mich kaum konzentrieren. Frag mich, wozu das alles, wenn ich nicht endlich anfange Leben zu beginnen oder fortzuführen. Ständig diese plötzlichen Halts. Wo es doch so schön war & dann kommen diese Phasen in denen man am liebsten von einem Berg springen wollen würde und so tun, als ob man fliegen könnte; irgendwas besonderes jedenfalls. Von mir aus sogar sogar vor der Glotze sitzend, nur bitte nicht allein! Ich bin ziemlich unsicher. Bin den ganzen Tag nur mit Dir beschäftigt und schon bei dem Versuch irgendetwas Gutes zu tun, sei es Deine Sprache zu lernen, fall ich zurück. Ich bin so erschöpft. Ich versuch es aber dennoch gleich den Steppenwolf weiterzulesen. Ich hab so große Angst, dass das alles, was gerade doch ganz schön scheint, wieder die nächsten Tage verblasst. Ich wünsch uns das nicht! Ich will das mit Dir zusammen halten können! Und diese ständigen Fragen: Soll ich mich nun melden oder nicht? Ich gehe zu Grunde daran. Vielleicht hättest Du Dich noch nicht melden sollen, vielleicht sollten wir aber auch jetzt einfach Richtung Indien, irgendwohin, dort wo ich Dich ohne Bedenken auf Händen tragen kann. Das ist unser Wunsch. Wir werden schon bald dort sein!

Ich will bei den minus Graden schwimmen gehen. Irgendein See. Hauptsache den Kontrast spüren. Und ich will rennen & voller Verzweiflung auf dem Boden fallen, dann hochblicken, schauen wo der Weg hinführt & weiter laufen. Diese Bilder. Nur Worte... ...ich will leben, mit Dir! Und weil es ja scheinbar im Moment nicht so leicht funktioniert, schildere ich das Obere.

 

Bahnhof acht, fünf, sieben

17:06, 5.03.2010

Manche Fragen wie die Zeit vergeht. Ich frag mich wie die Zeit entsteht, in der ich ausgesprochen lang mit einer ausgeprägten Sehnsucht leb. Die kommt und geht... Die kommt und geht, und steht und fällt, mit meinen Eindrücken dieser Welt.
(Schiller - Sehnsucht)

Bahnhof acht, fünf, sechs

19:31, 4.03.2010

Oh, wie schön es war, mit Dir telefoniert zu haben! Das hat so gut getan. Ich hab mich gut gefühlt, in meinem Herzen wurde es jedenfalls plötzlich so warm & Deine Stimme klang so wunderbar, so nah, so vertraut. Nur hoffe ich, dass Du aus diesem Gespräch auch nur gutes ziehen konntest. Wir werden sehen, was die Tage bringen. Ich hab wieder Angst, große Angst, aber die hab ich immer. "Ich freu mich nicht, damit es dann gut wird..."

Die ganze Zeit lief Dramamine von Modest Mouse in Endlosschleife.

Ich liebe Sie & bitte lieber Gott, oh bitte! Bitte mach, dass sie wieder den Weg zur Lokomotive findet. Ich warte dort im Abteil 3 auf Sie, vorher fahre ich nicht ab.

Bahnhof acht, fünf, fünf

14:49, 4.03.2010

3 Tage zurück. Am Montag bist Du bei mir gewesen. Ich hatte gehofft, es sei nicht das letzte Mal gewesen. Nach "Meld Dich bitte nicht. Wir sehen uns zum Fotokurs. Wir wissen!" scheint es aber wohl so, dass es auch die nächsten Wochen erstmal so bleiben wird. Ich bin sehr überrascht über mich, wie ich trotz gedanklichem Chaos zur Zeit wenigstens noch etwas mit mir zu recht komme. Dennoch weiß ich überhaupt nicht, was ich in diesen 2 Monaten tun soll, geschweige denn was das richtige wäre.. ...deshalb komme ich auch erst so spät dazu zu versuchen alle meine Gedanken schriftlich festzuhalten. Schließlich beinhaltet diese Zeit auch viel Neues, neue Gefühle & überhaupt, es ist ja bald Frühling! Würde ich mich einfach gehen lassen, wie Schleim, der zusammenfällt, würde ich wieder nächtelang aufbleiben, nicht mal mehr hoffen & beten, einfach nur verzweifeln. Würde nicht das Problem angehen, weshalb sie überhaupt etwas Abstand braucht. Würde nur weiter an mir selber zweifeln, mich selbst auffressen & unsere Liebe. Ich hab immer gesagt, ich bin auf dem Weg zur freien, ungezügelten Liebe ohne jegliche Bedingungen. Das bin ich auch jetzt noch. Das ist es wohl auch gerade, was ich versuche auszuleben - diesen Egoismus, diese Eigennützigkeit aus mir heraus zu löschen. Aber das geht nicht so einfach. Auch ich stoße an Grenzen & neige zur Verzweiflung, diese sehen dann auch meist so aus, dass niemand mich zu verstehen mag. Wenn niemand wahre, ehrliche Liebe erkennen kann oder möchte, dann stimmt es mich um so trauriger. Dennoch muss ich versuchen damit zu leben & zu hoffen, dass diese Person, der die Liebe gewidmet ist, irgendwann Sie zu erkennen mag. Es ist schwer & je mehr ich darüber nachdenke stimmt es mich auch noch um so trauriger & denke nur, was wir uns hier gerade an tun. Weshalb das ganze? Wiederrum denke ich aber auch, dass diese kurze Luftholphase auch sehr viel Positives im Nachhinein mit sich bringen kann. Vielleicht ist es auch nur ein Test ihrerseits, ob ich das ganze alles durchstehe. Ob ich warten kann, denn das muss ich vielleicht noch öfters; wenn nach fast 2 Jahren auch noch nicht so oft. Vielleicht will sie aber auch nur die Zeit für sich selber nutzen. Sich fragen, was sie möchte. Ob ich überhaupt in zukünftiger Zeit in ihrem Leben bestehen kann. Versuchen zu erkennen, was sie noch für mich empfindet. Ich hoffe sie findet das Wahre. Ich hoffe in erster Linie nicht unbedingt darauf, dass sie sich für mich entscheidet. Natürlich wäre es wunderschön & ein großer Wunsch auch von mir. Nur ist es mir noch viel wichtiger, dass sie das weise, kluge & herzvolle Mädchen bleibt, die ich vor fast 2 Jahren nun kennenlernte. Sie soll glücklich werden. Das ist es, was ich mir für sie vom ganzen Herzen wünsche. Sie soll lachen können. Sie soll das Gefühl haben, ehrlich, der glücklichste Mensch auf Erden zu sein. Sie soll sich nicht in sich selbst verschließen. Sie soll leben. Ich hoffe, dass, was ich ihr sagte, ihr wirklich bewusst ist. Sie kann mich wirklich jederzeit anrufen & glaube an sie. Sie ist schließlich mein Freund. Tag & Nacht wird sie mich besuchen kommen können. Immer & überall. Sie darf mir alles erzählen. Ich höre ihr zu. Auch wenn ich nicht alles verstehen kann, ich versuche es. Nur einen kleinen Wunsch dazu habe ich, nicht das Gefühl zu bekommen ich sei nur ein Objekt, kein Mensch, wie all die anderen. Wir sind alle gut. Keiner hier ist falsch oder richtig. Wir sind Menschen & wir können alles dafür tun, Vertrauen aufzubauen & Garantie zu sein. Ich bin glücklich darüber, gebraucht zu werden... ...meistens eigentlich.
Es ist ein ewiger Kreislauf. Nur durch Kommunikation & Austausch kann ich zu dem naheliegend Richtigen kommen. Und werde ich in naher Zeit nicht alles was in meinem Leben passiert aufschreiben, werde ich es einfach nicht mehr so greifbar, nicht mehr so nah empfinden, das Erlebte. Erinnungen sind nämlich grundsätzlich sehr schön, auch wenn sie schlechte Zeiten wiederspiegeln. Aber das Gefühl, irgendwas ist da & irgendwas war da, um es im Kaminofen zu verbrennen. Ich muss einfach mit einer gewissen Autorität mir selber zu schreiben, dass ich viel mehr aus meinem Leben dokumentiere. Vielleicht wäre ein schwarzer Hintergrund mit weißer Schrift mal eine Idee?

Nun, aber die Tatsache, dass ich einfach nicht weiß, was richtig und was falsch ist, macht mich fertig. Es ist nicht das Problem, dass ich nicht zwischen einer Mücke & einer Fliege unterscheiden kann. Es ist so, dass ich zwischen einer Mücke & einem Elefanten, alles mögliche betrache & das am besten mit dem größmöglichsten Abstand.
Wer bin ich? Und wie soll ich sein, zu mir, zu Fremden, zu Geliebten, zu Freunden? Wie verhalte ich mich in bestimmten Situation, was wäre am besten? Gibt es überhaupt noch einen anderen Weg oder ist alles von mir schon festgelegt? Sobald ich mir diese Fragen stelle, bin ich mir dann nicht selbst ebenfalls viel zu wichtig? Denk ich nur an mich? Und ist das nicht unheimlich widersprüchlich, wenn ich mich so sehr mit mir beschäftige?
Hermann Hesse sagt doch auch, dass nichts gefährlicher und seelenmordender ist, als die beständige Beschäftigung mit dem eigenen Wesen und Ergehen, der eigenen einsamen Unzufriedenheit und Schwäche.
WIE SOLL ICH SEIN?

Was ich aber weiß ist, dass ich die nächsten Wochen viel mit ihrer Sprache beschäftigt sein werde. Ich hoffe es sehr & ich hoffe ich kann sie etwas damit überzeugen, was ich schon gelernt habe. Das ist aber bisher auch nur ein kleiner Traum. Einmal alle Lernbücher weggelegt, schon vergisst Du alles. Nur ist diese Sprache auch noch so unheimlich schwer! Vorallendingen die Konjugation von Verben ist alles andere als leicht. Ich will es können.

Übers Telefon kommt gerade irgendeine schöne Indianermusik, obwohl die Stimme jetzt auch wieder sehr nach dem Sänger von Dire Straits klingt, der ist das wohl aber auch. Schön. Folk ist schön & Dire Straits leg ich auch vedammt gerne immer wieder auf. Das ist halt Musik, mit der ich Aufgewachsen bin. Ich muss jetzt ausmachen. Ich will mich aufs Leben vorbereiten, schade, leider geht das jetzt erstmal nur allein.

Bahnhof acht, fünf, vier

17:58, 3.03.2010

Wieso? Was tun wir hier?

Bahnhof acht, fünf, drei

15:25, 28.02.2010

Yesterday Was Dramatic, Today Is Ok. Yesterday was ok, today is dramatic.

Bahnhof acht, fünf, zwei

14:32, 28.02.2010

You want to kill me for feeling love and you tell me i'm wrong to show these emotions & you feed me these standards of living that i choose not to obey & most of all you tell me i'm sick. you don't even know me. you don't even know the person inside of me. why wont you accept me? tell me why. i'm real & what i feel is so fucking real. i'm in love. homosexuality is not a disease & i'm not sick (song in a)"

Bahnhof acht, fünf, eins

14:02, 28.02.2010

Ich liebe Sie so sehr! Nur warum tun wir den naheliegensten Menschen in Unserem Leben am liebsten weh? & das auch noch mit solch einer Leidenschaft. Lieber Gott, schaff Frieden in Unseren Herzen.

 

Bahnhof acht, vier, neun

22:41, 25.02.2010

Heute, 25.Februar.2010, im Zucker/No-ok in Bremen. Wenn Du permanent nichts hörst von deinem eigenen Sound, dem deiner Kollegen; auf einer riesigen Bühne stehst; vom hellen Licht geblendet wirst und... Dich einfach nicht wohl dabei fühlst, wenn Du diese Töne dort oben spielst. Wir brauchen so etwas nicht. Mega fette Boxen; dass alles abgenommen wird; helles Licht... Wenn Dich dann aber nach ein paar Minuten ganz einfach so Leute ansprechen, dass sie das ja ganz gut fanden, was wir machen würden, ist das echt schön. Dieses "Wirklich? Meinst Du das ernst?" ist auch von mir ernst gemeint, anstatt irgendein selbstmitleidender Sarkasmus. Glücksgefühl & dennoch die Angst, dass es schnell vergeht & morgen nicht mehr greifbar ist & dieses Heute morgen nur noch Vergangenheit & alt ist. Trotzdem Bedeutsam, alles was bisher war... schließlich auch Erfahrung & wie soll ich behaupten mich auf einer Bühne schrecklich zu fühlen ohne nie drauf gewesen zu sein. Danke denen die da waren, sehbar & fühlbar. Du warst auch dabei. Ich liebe Dich!

Bahnhof acht, vier, acht

22:37, 21.02.2010

Mit Glück hab ich noch nach einem Buch greifen können! Liebste? Wie kann es sein, dass sich all die ganzen Missverständnisse, anhand eines Buches, nicht mal das ganze, gerade mal 60 Seiten davon, verstehe? Dass ich Dir immer so viel vorgewurfen habe? Dass ich nicht tiefgründiger nachgedacht habe...? ....mir wird gerade einiges klar. Dieses Buch.. ...ich danke es dafür & Dir natürlich auch... ...dafür, dass Du so oft mit so viel Kraft versucht mich verstehen zu lassen.

Bahnhof acht, vier, sieben

12:52, 21.02.2010

"Das erste Stück heißt .Bis hin. & handelt davon, dass Plattensammlungen nicht den Alltag schön machen können..." Das stimmt tatsächlich. Ich versuch es immer & immer wieder. Musik lindert Wunden, aber wahr & ehrlich heilen kann nur unser Herz. Ich hab so viel Platten die scheinbar was bringen, aber sie allein zu hören, ist weniger schön, als gemeinsam mit Dir, wenn Du nur einmal hören würdest... ...ich vermisse Dich. Musik kann vielleicht etwas versüßen, sie kann aber auch versalzen & die Sehnsucht nach Dir können mir keine Töne, kein... nein niemand & rein gar nichts kann mir meine Sehnsucht nach Dir nehmen.

 

from Martin Nitram on Vimeo.

Bahnhof acht, vier, sechs

21:58, 19.02.2010

Ohne Deine Schwierigkeiten verharmlosen zu wollen, ist es vielleicht doch nicht so dramtisch wie du es siehst. Ich schlage eine andere Betrachtungsweise vor:
A) Wenn Du nicht lieben könntest und ein versteinertes Herz hättest, dann wäre Dir das von Dir beschriebene Problem egal, bzw. es würde gar kein Problem für Dich darstellen. Du wärest einfach ein versteinertes hassendes Herz. Nicht mehr und nicht weniger. Dass du dich aber mit obiger Fragestellung so um Dich selbst bemühst, zeigt, dass da ganz viel Liebe und Gefühl ist.
B) Hass ist der Gegenpol zur Liebe. Wenn da viel Hass ist, dann ist da auch sehr viel Liebe und damit ein gigantisches Gefühlspotential. Der Hass will die Liebe schützen und ist damit auch Ausdruck von Liebe. Nimm`Deinen Hass mal ordentlich und feste in den Arm.
C) Es gibt nicht da das reale Leben, in dem Du keine und da das virtuelle Leben, in dem Du Gefühle zeigen kannst. Ich bin mir ganz sicher, dass Du auch im "realen" Leben Gefühle, auch solcher positiver Art ausdrücken kannst. Und wenn es "nur" bei der Therapeutin oder "nur" mit Deinem Hund wäre, na und? Ist doch klasse. Heißt doch, dass sie da sind, die Gefühle und Du sie auch ausdrücken kannst. Du schaust vielleicht etwas zu defizitorientiert auf die ganze Angelegenheit.

Ich weiß wohl, dass man sich selbst wunderbar in so selbstgestrickten Teufelskreisläufen verstricken kann. Du kannst Dich da aber selber wieder auswickeln, indem du Dich selber genau beobachtest und bemerkst wie Du mit Deinen Vor-Stellungen und Erwartunghaltungen Dein So-Sein immer und immer wieder zementierst. Deinen (Selbst-) Hass musst du einfach lieben (male gedankliche Bilder, reiche ihm die Hand, nimm` ihn in den Arm, frag`ihm wie`s ihm geht und rede mit ihm, back ihm Kekse.......), dann schmilzt er nach anfänglichem Widerstand inklusive Löschungstrotz irgendwann wie Butter in der Sonne und sein wahres Antlitz, welches strahlende Liebe ist, kommt zum Vorschein.

Bahnhof acht, vier, fünf

19:40, 19.02.2010

People who listen to music while they're sleeping

Bahnhof acht, vier, vier

11:49, 18.02.2010

Romeo & Julia? Am Ende war'n sie tot. Und Jack auch. Und Rose war allein. Vielleicht? Nein...

Flügel

23:30, 10.02.2010

Ich kann in diesem Bett nicht mehr schlafen. Ich will nach Indien. Jetzt, sofort! Auf Stroh, im Zelt, wo auch immer, aber nicht mehr hier. Lass uns fliegen.

Some nice words.

14:54, 6.02.2010

If you get wet, you'll get sick.

Bahnhof acht, vier, drei

20:53, 4.02.2010

Ich schaue mir gerade die Buchstaben von der Seite an..
...es ist schön Anzusehen, wie die Buchstaben entstehen! 

Bahnhof acht, vier, zwei

23:19, 2.02.2010

Soll ich stark sein oder mich fallen lassen,
schwach sein, aber vielleicht ehrlicher? Ich eben?

Wie soll ich sein? 

Bahnhof acht, vier, eins

22:50, 2.02.2010

Das sieht toll aus. Die ganzen bedruckten Sachen, die ich nun schon aufeinander stappeln kann. Nachdem das vorher ganz schlichte Versandtaschen waren, hab ich da schon was kleines draus zaubern können. Aber dennoch... ich hatte gesagt, dass ich es mir anders vorgestellt habe, stimmt schon, aber ich versuch das beste jetzt daraus zu machen & Spaß macht es mir trotzdem. Hoffentlich auch, dass es den anderen Menschen, die das Ding bald in ihren Regalen stehen haben werden, gefällt.

Ablenkung, weil ich nicht schlafen kann. Nein, eigentlich hab ich es ja noch gar nicht probiert, aber zugegeben, will ich auch noch gar nicht. Ich verstehe das gut. Sehr sogar. Ich kann mir gut vorstellen, was in Deinem Kopf sich abspielt. Wir haben Zeit. Wir haben unendlich viel Zeit. Nichts steht uns im Wege. Es ist so schön mit Dir. Ich schätze alles so sehr an Dir.

Ich liebe Sie.

 

Bahnhof acht, vier

19:26, 2.02.2010

Dilê min! Ist es falsch, wenn ich sage, dass ich Dich noch nie so lachen gesehen habe? Voller Ehrlichkeit & Glück? Die Bilder von Dir diesen Tages wirken auf mich so warm, so vollkommen. Es ist schön, dass Du  Dich hier so wohl fühlst. Dich zu berühren ist ein Geschenk. Dich zu küssen, Dich zu fühlen, Dich zu spüren... Dich an mich pressen zu dürfen. Irgendetwas ist anders. Vielleicht, weil es normal ist, dass man in einer Beziehung unterschiedliche Stadien erreicht. Vielleicht weil es mir immer mehr so scheint, als seien wir uns nicht nur körperlich, auch gedanklich so nah. Ich glaube wir verstehen uns gut. Und dann die ganzen Zufälle. Wie sie ja schon auf uns einkrachen. Einfach so. Von einen Moment auf den Anderen. Ich kann es gar nicht in Worte fassen, dieses Gefühl... es ist wunderschön und dennoch hinter der Leimwand, die Angst...

Hinter schlechte Zeiten folgen immer Bessre. Hinter Schönen immer Schlechtere? Nein! Das hoffen wir. Das wissen wir, dass es nicht so ist. Gedanken & Gefühlswirrwarr in meinem Bauch, aber es kitzelt und fühlt sich gut an. 

 

Für die "Songs for the Spring" Compilation, hab ich gestern alle Taschen mit den Schwarzweiß Abzügen aufgeklebt und mit Hand alle Buchstaben einzelnt für die Betitelung auf den 50 Kopien geschrieben. Macht Spaß & dennoch fehlt ein Gesicht...

Bahnhof acht, drei

20:34, 30.01.2010

Man vergisst so viel. Gerade schaue ich mir Augenblicke, die in Ewigkeit festgehalten sind, an. Meine Kamera & die alten Kassetten rausgekramt. Erst denke ich: Schlimm, wie man damals gewesen ist. Andererseits irgendwie auch schön zu sehen, dass man auch dort Menschen um sich hatte, ob Freunde, wahre oder nicht, das tut dabei nichts zur Sache, bei diesem Gefühl...

Eigentlich wollte ich ja nur alte Kassetten rauskramen, die ich dann später mit viel schöneren Momenten überspielen kann, das tue ich zwar auch, aber bis dahin, suche ich mir die wichtigen und weniger wichtigen Aufnahmen erstmal noch heraus... Das wären eigentlich aber auch nur die Momente mit Ihr & dem Konzert im Oktober... Ich erinnere mich, wie wir nähe Osterholz-Scharmbeck eine Radtour gemacht haben. Ich habe Kuchen gemacht, Du mochtest ihn nicht. Mürbeteig mit Kirschen und so.

Was mir selber auffällt und dem Blatt Papier auf dem die Worte stehen wohl auch, dass ich oftmals total unschlüssig bin. Einerseits sag ich Andererseits; Andererseits sag ich Einerseits. Mh...

Völlig gleich, was Dich auch immer im Moment hält, halt es fest!

 

Bahnhof acht, zwei

21:05, 28.01.2010

Gerade zuhause eingetrudelt, aus Farge kommend. Mutti hat mir Kartoffelpuffer gemacht & jetzt habe ich eben die 12" von Age aufgelegt. Ich habe diese Platte lange nicht mehr mit solcher Intensität gehört, wenn ich auch weiß, dass es ein wunderbares Werk ist. Tut gut. Ich fühl mich verstanden.

Ich weiß gar nicht, wie es mir geht, denn wenn wir auch die glücklichsten Menschen auf der Erde seien, kann sich im Nu alles wieder wenden. Es ist nicht so, dass ich Angst vor mir selber habe, dass ich plötzlich diese wunderschönen Erinnerungen vergesse, nein... Vielleicht ist es auch einfach die Tatsache, dass ich gerade nicht weiß, wie es Dir geht und wann Du nachhause kommst. Und dass Du Dich in letzter Zeit zwar oft meldest, ich aber Dich dennoch sehr vermisse & mich danach sehne, selbst uns gedanklich nah zu sein & uns zu spüren. Währrend dessen sind Minuten vergangen & ich hab eine Platte von Simon & Garfunkel angemacht. "I hold your hand!" Auch wunderschön, schön... & ebenso, so lange nicht abgespielt. Deine Worte waren heute so ehrlich und wahr! Ich kann es nur erwidern, was Du sagtest. Ich liebe es Deinen Körper zu entdecken. Du bist so wunderschön. Selbst in Eurem Theaterstück, als Du als Soldat & Zeitungsverkäufer spielend auf der Bühne standest, trat Deine Schönheit so sehr zum Vorschein. Dauernd hab ich das Bild im Kopf, wie Du mit Rückenschmerzen zu dem Arzt gehst & er Dir mit der Brandrolle Angst macht. Aber nicht nur, dass was ich mit meinen offenen Augen sehe, sehe ich.. ...mein Herz hat auch zwei. Und mit jedem Atemzug, erkenne ich auch Deine innerliche Herzlichkeit. Dein Blut ist voller Süßigkeit & es, das Süße, ist auch in jeden Deiner Luftzüge vorhanden. Wenn wir uns dann mal Kopf an Kopf sind, spüre ich ihn, sie... Deinen Atem, dieses süße darin; in Dir! Dir sanft über Dein Bäuchlein zu fahren, wo die Schritte langsam, aber tüchtig zu Deiner Brust gelangen und auch zart meine Lippen auf Deinen, währrend wir uns aneinander drücken, nicht erdrücken, ineinander verschränken... fesseln... voller Freiheit!!! Wir wollen uns ja. Das ist es, was wir uns wünschen. Du hast so babyweiche Haut. Es gibt nichts Schöneres.   

Mein Herz, ich freue mich auf den Frühling. The spring is coming. Dazu auch noch die Compilation. Bald muss ich daran weiter basteln, bis dahin, sag ich Dir aber erst einmal eine gute Nacht! Wenn das Wetter wieder schöner wird, zumindest trocken bleibt, lass uns raus & fotografieren!! Apropo "fotografieren"...bald nehmen wir gemeinsam an einem Schwarzweiß-Fotografie Kurs teil! Wie schön ist das denn? Hoffentlich werden dort keine bösen Menschen dabei sein.

Hab keine Schmerzen. Hab keine Angst. Ich werde warten & pass bitte auf!

 

Bahnhof acht, eins

22:19, 26.01.2010

Nichts ist gefährlicher und seelenmordender als die beständige Beschäftigung mit dem eigenen Wesen und Ergehen, der eigenen einsamen Unzufriedenheit und Schwäche. 

Bahnhof sieben, neun

20:42, 26.01.2010

Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bilde etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf. 

Bahnhof Sieben, acht

20:41, 26.01.2010

Ihr Lächeln war von der echten Art. Es geschah weniger mit den Lippen als mit den Augen; das ganze Gesicht, Stirn und Wangen glänzten innig mit, und es sah aus wie ein tiefes Verstehen und Liebhaben.
- Hermann Hesse, Heumond
 

Bahnhof sieben, sieben

20:40, 26.01.2010

Vieles lehrte ihn ihr roter, kluger Mund. Vieles lehrte ihn ihre zarte, geschmeidige Hand. Ihn, der in der Liebe noch ein Knabe war und dazu neigte, sich blindlings und unersättlich in die Lust zu stürzen wie ins Bodenlose, lehrte sie von Grund auf die Lehre, daß man Lust nicht nehmen kann, ohne Lust zu geben, und daß jede Gebärde, jedes Streicheln, jede Berührung, jeder Anblick, jede kleinste Stelle des Körpers ihr Geheimnis hat, das zu wecken dem Wissenden Glück bereitet. 

Bahnhof sieben, sechs

20:04, 26.01.2010

Das Beste daran war aber nicht das Küssen und nicht das abendliche Zusammenpromenieren und Heimlichtun. Das Beste war die Kraft, die mir aus jener Liebe floß, die fröhliche Kraft, für sie zu leben, zu streiten, durch Feuer und Wasser zu gehen. Sich wegwerfen können für einen Augenblick, Jahre opfern können für das Lächeln einer Frau, das ist Glück.
Hermann Hesse, Eine Fußreise im Herbst
 

Bahnhof sieben, fünf

22:12, 25.01.2010

Die Menschen verbringen die meiste Zeit damit, darüber nachzudenken, was sie nicht haben. Statt festzuhalten, was einen im Moment hält. ♥ 

Bahnhof Sieben, vier

22:55, 23.01.2010

The queen is gone but she's not forgotten. There's more to the picture. Than meets the eye. Es ist mehr im Bilde als das Auge sieht. Ich renne doch nicht weg und jemanden den ich wirklich liebe, lasse ich auch nicht so einfach in meinen Herzen ausbrennen. Wenn mir aber jemand das Gefühl gibt, nicht erwünscht zu sein, dann nehme ich etwas Abstand, das macht doch wohl jeder Mensch und das nur Dir zu Liebe. Ich versuch Dich weiter zu halten, ich hoffe ich tus...
 

"We'll never die!" haben wir uns geschworen.

Wir werden niemals sterben, das weiß ich. Das wünsch ich.

Bahnhof sieben, drei

01:35, 21.01.2010

Phil.
Ich hab da was für Dich!
Im Anhang...

Bekommst auch bald Post von mir. Gedulde Dich! :)

Ich komme gerade von einem Konzert.
Teilweise neben Leuten von der Straße,
die Gedichte, Musik... vorgetragen haben.
Manku Kapak war dann erstmal ein totaler Ausreißer,
aber wie es scheint, hat es gefallen.
Ich bin ziemlich froh,
dass es die Musik in meinem Leben gibt.
Sie kann mich noch halten.
Nicht dass es mir so sonderlich schlecht geht,
ich bin einfach nur verletzt & Gefühle hat doch wohl jeder Mensch,
auch wenn ich eben nicht so ein scheiß Schicksal habe,
dass ich Tochter einer kurdischen Familie bin & eingesperrt werde.
Ja, wir reden vorbei. Leben einander vorbei.
Du kennst es wohl auch. Man träumt von der Einzigartigkeit,
dass man zusammen etwas Besonderes wäre,
aber spätestens wo es zur Gewohnheit wird, das Glück,
reißt irgendwer aus & verliert sein Herz...
...ich komm mit diesem heutigen Bilde von "Liebe, Beziehung, Freundschaft..."
einfach nicht mehr klar. Es besteht doch teilweise sowieso nur daraus,
dass man jemanden neben sich hat, der einem in den Arm nimmt,
wenn es einen schlecht geht, wenn nicht, dann ist es wieder zu viel verlangt.
Viel zu viel Liebe & dass muss man sich wohl einfach mal zurückschrauben,
seine Gefühle, seine scheinbaren Schwächen verstecken, damit man wieder interessant wirkt.
Nur frage ich mich, was daran noch Liebe ist? Wahre Liebe? Die wir uns geschworen haben...
...ich frage mich, ob ich es wirklich bin, den sie vermisst,
oder nur irgendwer, der sie in den Armen hält & küsst.
Liebe ist schön. Liebe ist wunderbar. Aber ich bin eben kein Traumprinz.
Das will & wollte ich auch nie sein.
Ich will geliebt werden, mit meinen Schwächen & meinen Stärken. Eben,
weil ich es bin, so wie ich bin & meine Freiheit in meiner Persönlichkeit ausleben,
solange ich niemanden in seiner Freiheit beschränke oder gar verletze.
Bisher hab ich noch nie eine Beziehung aus den Lot gebracht,
vielleicht mit meiner Art, aber nie hab ich gesagt: Stop!
Ich hab gekämpft und wurde immer wieder zurück gestoßen,
eben, weil ich kein Traumprinz war...
...einerseits freu ich mich sehr,
dass ich, für mich, nie das Arschloch war,
der irgendwie kleine Macken von Menschen zu großen Elefanten gemacht hat.
Ich hab geliebt.

Morgen hat C. eine Theatervorführung mit ihrer Klasse.
Das ist richtig groß aufgezogen,
voll schön & bin schon ganz gespannt...

 Freu mich wenn Du bald mal hier in B. landest.
Alles Gute
 N.
 

Bahnhof sieben, zwei

22:05, 28.12.2009

Herr Manku Kapak hat übrigens eine Mail von einem sogenanten "Mikkel" aus Dänemark bekommen und gemeint, dass er es voll toll findet, was wir machen und das unsere Musik ihn total an die 90s erinnert... Und wenn wir mal in Copenhagen spielen wollen (OHOHO) ihn bescheid geben sollen, dass er was für uns organisiert. Nett.

Jedes mal, wenn ein Bild von uns vom Haken fällt, bekommt mein Herz einen Stich. Ich mag es nicht, wenn es dann plötzlich ganz leise knallt, ich mich langsam umdrehe und dann zum Unglücksort hin eile, wie ich nur kann. Ja, manchmal spring ich schon fast querr durch den Raum. Dann beuge ich mich zu Boden und heb es wieder auf, diesmal aber wieder mit langsamer, fürsorglicher Bewegung. Ich weiß nicht, ob es dann quatsch ist, es auf die Realität zu beziehen, wenn das so ist, könnte man ja jedes noch so kleine besondere Ereigniss als überbewusst oder was auch immer bezeichnen. Offenbar tu ichs aber, sonst hätte ich wohl nicht so Schmerzen und auch solch große Angst, irgendwas blind verbrennen zu lassen. 

Genauso kann ich es nicht mit ansehen, wie meine eigene zweite Hälfte, sich so sehr mit dem Leben hier quält. Wobei ich es ja doch irgendwie kann, sonst würde ich gar nicht auf Idee kommen, ihr zu helfen. Manchmal weiß ich nicht, welchen Eingang ich zu ihr dann benutzen soll. Vielleicht sind auch viele ihrer verstopft mit nutzlosen Gedanken, die meine Liebe verdrängen, sie eben nicht durch lassen, die Liebe. Sie sollte wissen, dass ich mir wirklich Mühe gebe. Ich rede nicht gerne von mir selber, nicht wenn andere Leute dies lesen. Es fühlt sich nicht gut an. Vorallendingen weil ich gelesen habe, dass viele Menschen, die von sich das allerbeste behaupten, behaupten, dass sie so weise sind, dass sie Menschen einander verstehen, dass sie so sehr Lieben, meist genau dem widersprechen. Viele Menschen mögen das zwar tun, aber nicht jeder, der behauptet, er lebt mit Herz. Nicht jeder. Ich bete zu Gott, deshalb, dass ihr dieses Leben mit mir gut ergeht.

Es ist Weihnacht. Jeden Tag. Es ist Geburtstag. Jeden Tag. Wir sind das Geschenk. Glück ist kein Spielzeug. Packen wirs vorsichtig aus! Ganz zart und sanft.

Bahnhof sieben, zwei. Lange nicht geschrieben.

 

Was soll das?

19:34, 21.12.2009

Ich gehöre nicht zu ihr, hat sie gesagt.

 

Bahnhof sieben, eins

21:55, 12.12.2009

So... also mein Zimmer ist nun fertig aufgeräumt. Neben mir, links von mir, liegen zwei kurdische Lehrbücher. Endlich! Ich war heute in der Stadtbibliothek. Ich wollte schauen, ob nicht doch irgendwie, irgendwas auf Kurdisch in den Regalen des Sprachabteils steht. Ich schaue. Taste die Namen ab, währrend ich versuche sie kopfüber zu verstehen. Ganz unten links stehen ein paar kleinere Bücher. Ich lese: "Roj bas - Einführung in die kurdische Sprache" Sofort schnapp ich mir die drei kleinen Sprachführer & geh mit einem grinsenden Gesicht hinaus. Schon im Zug hab ich dann mir die ersten Seiten durchgelesen & ein bisschen die Aussprache studiert. Nicht ganz einfach. Aber meine Hoffnung ist groß, dass ich das schaffen werde. Noch nie hatte ich solch mächtige Motivation eine Sprache oder überhaupt etwas zu lernen, als Kurdisch. Ich will dies hier schnell zu Ende schreiben, weil ich mir im Bett noch ein paar Seiten anschauen möchte, damit ich einen Überblick bekomme & schon bald anfangen kann, regelmäßig & intensiv zu üben. Müde & ich vermisse Sie.

Wir werden das schaffen.

grrrrr

22:35, 25.11.2009

Na toll. Und wozu das jetzt alles?

Bahnhof sechs, neun

19:46, 20.11.2009

Findest Du nicht auch, dass zwischen uns eine Art Kraft herrscht?

Philips Brief fertig machen. & vorgestern für Frank mit ihr Kuchen gebacken. Dann gestern Kuchen gegen Julia 7" getauscht. Du fehlst.

Bahnhof sechs, acht

19:56, 17.11.2009

Herz brennt.

Bahnhof sechs, sieben

21:54, 16.11.2009

Du? Es ist so schön. Und "ok" ist eigentlich nur die Ungewissheit, denn eigentlich bin ich der Glücklichste Mensch auf Erden.

Bahnhof sechs, sechs

22:41, 14.11.2009

Ich hab diese Tage viel geredet, deshalb hab ich heute mal geschwiegen. Die Nachhausezugfahrt war gestern schön. Während ich dann am Bahnhof auf Dich gewartet habe, hab ich einem Bettler meine Pfandflasche angeboten, weil ich sie nicht mit mir tragen wollte. Der Typ kam mit mir ins Gespräch und hatte sich wohl etwas gewundert, wieso gerade ich ihn angesprochen habe. Er war Buddhist, aus Überzeugung bettelte er tagtäglich auf der Straße und erzählte mir von irgendeinem Esoterikkram, wovon ich, wenn überhaupt, allemal die Hälfte verstand. Es ist immer wieder spannend, wieso gerade ich so besondersscheinende Menschen begegne. Eigentlich wollten wir ja zusammen Essen gehen, aber als wir dann vor dem rein vegetarischen Resteraunt ankamen, bemerken wir, dass dies gerade in der Mittagspause war. Wieso haben auch immer wir nur dieses Pech? Aber dann ergab sich die Situation, dass dort gleich in der Nähe Manni wohnte und wir ihnen besuchten. Dann saßen wir, wenn auch nur für einige Minuten, zum ersten Mal in einem Auto...

Wen vermisst Du? Mich oder wen der Dich in den Arm hält und küsst? Wieso küsst Du mich, wenn Du doch sonst nichts zu sagen hast? Wieso hörst Du mir nicht zu? Das sind keine Rätsel, nichts ist betäubt, ich hab Dir gesagt, dass Du mir weh tust.

Bahnhof sechs, fünf

20:20, 11.11.2009

Ist es wirklich so scheiße? Oder bild ich mir es nur wieder ein? Ich stell mir die Zukunft in klaren Bildern vor. Jedes mal unterschiedlich. Mal happy-end. Mal nicht. Jetzt aber open-end. Doch die Zukunft liegt schwarz vor uns. Wir wissen nicht was morgen ist. Nur der Gedanke, dass schon morgen unsere Träume, Wünsche, Fantasien wieder erloschen sein können. Es macht mich fertig. Ich hab höllische Kopfweh. Ich kann tagelang nicht richtig schlafen. Wir Menschen denken nicht kompliziert. Wir denken einfach und fühlen nicht. Und weil wir uns viel liebvolleres geschworen haben bin ich genau deshalb so enttäuscht von uns, weil ich dachte, dass es bei uns anders wär. Ein ständiger Kampf gegen böse Gedanken anderer Menschen. Natürlich auch die der anderen, aber auch die in mir selbst. Ich will nicht so sein. Ich vermisse Dich. Ich glaube gerade vermisse ich auch einfach jemanden, mit dem ich reden könnte. Jemand Vertrautes. Meine Freunde, wo seit ihr? Jemand der etwas objektiver auf die Sache blickt, zu gunstem beiderseits. Ich würde immer noch für Dich sterben. Aber ich habe Angst, dass ich die Liebe und den Frieden in mir immer wieder verliere. Ich sammel es auf wie die Dinge bei Mariokart und eine Klappe in mir schupst das alles wieder raus. Ich will nicht allein sein. Es tut so weh. Ich weiß nicht, ob Du es spürst, aber es bröckelt immer mehr, währrend wir die Augen ganz weit auf haben, sie aber eigentlich nur geschlossen haben und eine Betäubungsspritze in den Arm haben. Zieh sie raus!! Manchmal wünschte ich wir wären Freunde, die Besten und Innigsten, aber die Liebe quält uns.

Our feet are the same. Auf wiedersähen!!

Bahnhof sechs, vier

20:59, 10.11.2009

Niedlich? Dass ich nicht lache. Dass ich dabei bin, deine Sprache zu lernen. Dass ich wünschte, wir könnten unsere Zukunft auf einer angenehmen Art ohne großer Sorgen gestalten. Dass deine Eltern mich akzeptieren würden, wenn ich vielleicht alle Traditionen und sogar die Sprache lerne. Dass ich selbst meine Kinder muslimisch erziehen wollen würde. Mensch Liebling. Dies ist kein Spiel! Du bist die Person, der ich abends beim zu Bett gehen einen Gute Nacht Kuss geben will. Du bist der Mensch, mit dem ich Leben entstehen lassen möchte. Und Du fragst Dich wieso Du dies verdient hättest...

Ich liebe Dich wirklich von ganzem Herzen... Du mich eigentlich auch?

Bahnhof sechs, drei

20:57, 10.11.2009

Mein Leben... Geliebte, lege deinen Kopf auf meine Brust und lass mich meinen Kummer und meine Schmerzen vergessen.

Hayata min, yare sere xwe deyna ser singa min, bela je birbikm xem u eshe xwe....

zwölfter.januar.nullneun

17:04, 10.11.2009

Heute 12.Januar.2009 am Anfang des Tagesendes wartete ich auf den Zug nach Hause. Es war nur sehr leicht beleuchtet, da der Bahnhof unterhalb der Straße lag.

Ich lies mich nieder und wühlte in meiner Tasche rum. Kramte nach einem Block und einem Stift.

Als ich die ersten Worte dieses Tages niederschrieb, kam ein Mann von der Straße runter gegangen und musterte den Fahrplan. Er kam wieder und setzte sich.

Zeit verging, welche ich gar nicht mehr in Erinnerung wieder finden kann, wie gesagt – sie verging. Der Mann begann zu fragen, ob es mich störe, wenn er Musik anstelle. Es waren wirklich keine schönen Töne, dennoch kamen wir ins Gespräch. Bevor ich überhaupt seinen Namen kannte, wusste ich wie alt er sei, was er beruflich täte, woher er käme und wie er zu bestimmten Dingen stünde. Er sei 26 Jahre alt, Soldat, zu dieser Zeit hätte er zwei Wochen Urlaub und ach so viele Dinge die ich nicht mehr aufzählen kann, weil sie doch so bedeutungslos scheinen. Wir haben uns darüber unterhalten, dass vegetarische Ernährung ungesund sei. Ich habe nur ihm zu gehört und mich nicht gerechtfertigt. Ich habe mich nicht bemühen wollen, meine Lebensphilosophie zu erklären, denn dann wäre ich auf Lücken gestoßen. Mein Zug hielt, ich muss nun prompt los und umsteigen.

Wir gaben uns zum Abschied die Hände. Er sagte mir seinen Namen. Wie hieß er gleich?

Ich bin zweifelhaft und ich werde es wohl nie wissen, aber dies sind Minuten am heutigen Tag gewesen, die werde ich keineswegs, solange sie hier geschrieben, vergessen.

 

„Vielleicht sehen wir uns die Tage ja nochmal im Zug?“

„Ich denke eher nicht, ich habe noch 2 Wochen Urlaub und bin danach in Straßburg“

 

Ich bin einer von Milliarden und wieso gibt gerade ein anderer von den Milliarden sich mit mir ab?

 

...ich sprang eben auf, um nach zutragen, dass meine letzten Worte „Alles Gute“ waren.

 

Bahnhof sechs, zwei

15:40, 10.11.2009

Die Menschen verbringen die meiste Zeit damit, darüber nachzudenken, was sie nicht haben. Statt fest zu halten, was einem im Moment hält. Mal wieder Hand in Hand Richtung unbekannt. Es gibt nichts Schlimmeres als ungewiss zu sein.

Für die Welt bist Du nur irgendwer, für irgendwen bist Du die Welt...

Bahnhof sechs, eins

11:57, 7.11.2009

Heute Aufnahmen mit manku kapak. Es irgendwie so, dass die Lieder, die ich vor einigen Jahren immer gehört habe, mich am meisten berühren...

...ich vermisse irgendwas. Nicht irgendwas. Ich vermisse Sie!! Und manchmal ist ein Lied die Welt für mich.

Bahnhof fünf, neun

22:21, 1.11.2009

Mein Herz pumpt schnell. Mein Atmen pocht.

Bahnhof fünf, acht

21:04, 29.10.2009

Es bleibt zwischen Menschen, sie seien noch so eng verbunden, immer ein Abgrund offen, den nur sie, die..., überbrücken kann. Ich bin da...

Bahnhof fünf, sieben

20:40, 25.10.2009

Ich will wieder aufschreiben, wie schön es mit Dir ist! Zeit. Nur ein paar Minuten, die uns später wunderschöne Erinnerungen hervorholen können... Manchmal behalte ich zwar sogar alte Kassenbons oder Zugtickets auf. Wozu? Sie hatten nicht mal einen Sinn. Dann denk ich: Leb jetzt! Du brauchst Dich nicht zu erinnern, aber dies ist was anderes... auch wenn ich wünschte, dass ich ewig bei Ihr sei.

Das Paradies mit ihr.. ...hier auf der Erde. Wir haben noch so viel zu entdecken.

Bahnhof fünf, sechs

21:22, 22.10.2009

Es ist kalt hier im Zug. Aber die Reise geht doch weiter?! Oder etwa nicht? Wo sind wir? Wann kommen wir aus unserem Versteck? Und wer sind wir überhaupt?
 

Bahnhof fünf, fünf

19:47, 18.10.2009

Kunst ist nur so groß, wie man sie teilt. Gilt das auch fürs Leben? Gilt das auch fürs Glück? Leben ist nur so groß, wie man es teilt. Glück ist nur so groß, wie man es teilt. Geteiltes LEID ist zwar auch scheiße, aber nicht mehr ganz so schlimm und das Leid wird ja letztendlich nicht größerer, sondern verringert sich ja. Das heißt das ist bei allen schönen Sachen so. Doppelbonus, Joker oder so...

Bahnhof fünf, vier

19:43, 18.10.2009

 

Ich weiß nicht, ob ich müde bin, doch ich werde gleich zu Bett gehen. Vorher aber möchte ich noch einmal in mir kramen und schauen, was ich so niederschreiben kann. Es ist Herbst. Es ist kalt. Aber innerlich bin ich trotz dieser Jahreszeit voller Energie geladen, dass ich am liebsten schon morgen mit ihr los ziehen würde. Wir haben die letzte Zeit viel gemeinsam lachen können. Eigentlich richtig stark. Statt, dass wir wo sitzen und Trübsal blasen, tun wir sogar noch was für unsere Gesundheit. Lachen soll gesund sein. Ich kann zwar nicht sagen, dass es weniger mit dem Lachen zu tun hat, doch wie wärs mit Glück? Vieles hässliche in dieser Welt entsteht auch nur aus unserem egoistischem Denken... deshalb glaube ich, dass es eine Sache ist, wie man gemeinsam über das Leben und die Liebe denkt, denn ist es normal, dass man täglich zum Mittelpunkt eines Lebens wird? Nein, eben nicht und genau deshalb bedarf es auch an besonderer Pflege. Und auch ich habe gemerkt, dass Einfühlungsvermögen eine wichtige Rolle spielt. Niemand wird jemals diese Erinnerungen zerstören können. Zereiß diese Worte, irgendwann auf Papier gedruckt, sie werden weiter existieren.

Nun bin ich müde. Jetzt weiß ich es. Ich komm nun zu Dir ins Bett... ...wie sehr ich doch wünschte...

Bahnhof fünf, drei

22:06, 17.10.2009

 

"Und das ist eben der entscheidende Punkt: Sich immer dessen bewusst zu sein, was man tut. Das sollte selbstverständlich sein, doch die meisten Menschen sind sich nicht mal ihres Atems bewusst... Ab und zu holen sie mal einen Zug Luft durch den Mund und dann sacken sie wieder zusammen..."

Bahnhof fünf, zwei

01:22, 17.10.2009

Ein kleines Lebezeichen, vielleicht hast Dus ja bimmeln hören.. Deine Worte sind schön. Danke für das alles... Die Marmelade ist bis zum 03.2011 haltbar. Daneben steht 11:34. Ich bin kein Lebensmittelexperte, aber vielleicht ist dies die Herstellungsuhrzeit? Jetzt die Tage Tapes fertig machen und ab damit zur Post.

Bahnhof fünf, eins

01:59, 11.10.2009

Scheiße; Verdammt!
Jetzt und schon heute früh als ich diese Aufnahmen gehört habe kamen mir die Tränen. Auch Lo-Fi kann berühren. Schön, dass die Leute von the town of machine und der Hannes zu uns gestern Abend gefunden haben. Der Tag danach ist meist schmerzhaft; Du fühlst Dich alleine, aber das bin ich nicht. Wir haben uns.

Liebling, ich soll Dich vom Weltraummann grüßen... ist das nicht schön? 

Phil, ich grüße Dich! 

"Kunst ist nur so groß wie man sie teilt.."

Endstation?

21:57, 27.09.2009

NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! 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NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN!

Bahnhof vier, neun

20:11, 26.09.2009

Denkseite a: Warum verstehst Du nicht, obwohl meine Worte so klar sind? Warum hörst Du mich nicht, obwohl ich mit Dir rede? Manchmal befällt mich der Gedanke, dass deine Ohren Schranken besitzen, vor langer Zeit errichtet, um unbequeme, aufrüttelnde Worte von Deiner gefühlstauben Seele fernzuhalten. Du machst mir etwas vor. Das zu bemerken, wird Dir nicht erspart bleiben. Deine Lügen könnten auch die meinigen sein. Je länger Du sie aufrecht erhälst, um so schmerzlicher wird das Erwachen. Das wahrscheinlich darauf folgende Wiederbetäuben wird so entgültig sein, dass es kein zurück mehr geben wird. Bei jedem Anflug von freien Gedanken wirst Du deprimierter sein als vorher, und Du wirst alles daran setzen wieder wegtreten zu können. Wir alle sind immer davon bedroht, uns durch Betäubung selbst zu verlieren.

Denkseite b: Später..., spielen wir dann auch mit unseren Kindern fangen?

 

Bahnhof vier, acht

23:33, 25.09.2009

Mensch Junge, wo ist Dein Ehrgeiz? Woraus schöpfst Du Deine Motivation? Wo ist Deine innere Autorität, Dein eigener Herr? Kopf hoch. Arsch auch. Und weiter.

Oma ist letzte Nacht eingeschlafen. Und ich hab es gerade geschafft, meinen Haustürschlüssel abzubrechen, heißt das nun was?

Ruhe in Frieden

 

Bahnhof vier, sieben

22:19, 23.09.2009

Dear Diary; I seem to be dead. Nein; nein. Eigentlich ist es hier ja soweit in Ordnung und das eine oder andere Lächeln hab ich heute auch aus meinem Gesicht bekommen, doch je mehr ich darüber nachdenke, stimmt es mich zu den ganzen anderen Sachen sehr traurig, dass ich kaum noch den Mut dazu habe hier etwas nieder zu schreiben oder gar irgendwas endlich wieder in die Hände zu nehmen. Ich bewundere so viele Dinge in diesem Leben. Wieso bleibe ich nur auf meinem Arsch sitzen. Nun, der Alltag zerfrisst uns. Sinnlose Matheformeln soll ich in mich hinein quälen, die ja völlig logisch erscheinen. Ja klar, total LOGISCH. Theorien und Thesen im ach so praxisbewussten Pädagogikunterricht aufstellen. Im Darstellendem Spiel so tun, als seien wir aus Stein, als wären wir nicht alle schon kühl genug. Doch das Besondere ist, diese Figuren können sich, obwohl sie ohne jegliche Gefühle sind, bewegen, wie wir Menschen. Und ich glaube, das was ich so sozialkritisch ansehe, hat gar nichts mehr mit Gefühlskälte zu tun. Die hat ja schließlich jeder. Im echtem Leben Schauspieler zu sein ist doch viel schöner, nicht? Heute Liebe - Morgen Hass. Aber wovon ich gerade rede ist genauso ein theoretischer Schwachsinn. Was solls.

Doch ob ich es so hinnehmen kann, wie der Lehrer, wortwörtlich, ein Kind mit Behinderungen und äußerlichen Besonderheiten in einer Interpretation als hässlich bezeichnet? Dies lasse ich mal so stehen.

Meine Oma liegt im Sterben. Bei meinen Beobachtungen werde ich von Fragen und Zweifeln bombardiert. Und gerade diese Sache, dass ihre eigenen Kinder daran glauben, dass der Tot sie in den nächsten Tagen holen wird, zieht mir einen Schauer über den Rücken. Sie soll sich nicht quälen, wenn sie nicht mehr kann, dann darf sie einschlafen. Woran ich auch glaube und wo sie auch sein sollte, es wird ihr danach besser gehen. Dennoch ist es sehr bemerkenswert, wie sich meine Mutter und ihre engen Schwestern um ihre Mutter kümmern und dabei hat sie doch noch so viele Kinder. Ich hoffe, ich werde später noch in der Lage sein, die paar Worte offen zu haben, mich in irgendeiner Weise bei den Menschen, die mich lieben, zu bedanken.

Sie gibt mir den Halt. Ohne sie wäre ich zu dem auch ziemlich aufgeschmissen. Ein Leben ohne sie wäre anders, ich kann es mir nicht mal mehr vorstellen. Vielleicht ist es ja aber auch so, dass ich endlos ihre Hand halten kann. 10 Monate und ein Tag doch eigentlich hält es schon viel länger.

Salam Aleikum

 

!!!

21:39, 15.09.2009

aufgezogene bands...? so wie saetia oder you and I . . . oder indian summer . . . the hated - - - die werden doch auch abgefeiert....sind doch nicht besser nur weil weniger leute sie kennen....wenn es das scheiß inet nicht gäbe, dann würdest du wohl keine einzige emocore band kennen.....woher auch?du bist zu jung...

SONIC YOUTH waren wegbereiter für viele INDIE ALTERNATIVE HARDCORE EMO POSTROCK bands...die meisten leute in dland haben m.m.westernhagen, hosen und u2 oder irgendwelche popscheiße gehört als s.y. wirklich neue sachen gemacht haben

SONIC YOUTH DINOSAUR JR HÜSKER DÜ NIRVANA MUDHONEY RITES OF SPRING MOSS ICON. . . die mußte man früher selbst entdecken...KONZERTE, sich FANZINE aus den USA schicken lassen...von Freunden (keine myspace freunde) richtige Freunde aus Fleisch und Blut...auf platten wurde wochenlang gewartet. . . nicht hundert bands in  drei jahren kennen . .  inet machts möglich...LEIDER

frank

Bahnhof vier, sechs

21:22, 13.09.2009

Nicht nur ein Traum. Vor gut anderthalb Jahren begann auch ein ehemaliger Wunsch in Erfüllung zu gehen. Denn so ein Leben kostet ungeheure Kraft, ich will mal sehen, wer das alleine schafft. Darf ich kommen? Dann bin ich gleich bei Dir. 

Bahnhof vier, fünf

22:04, 12.09.2009

 

Ja Liebling, das wünschte ich auch, dass wir uns schon bald ein Bett teilen könnten. Aber es ist nichts weiter als eine Wand und einige Meter zwischen uns. Wir sind uns doch so nah!

Bahnhof vier, vier

22:16, 7.09.2009

Hallo Clown. Du wunderschöner Clown. Und hinter dieser Brille und deinem bunten Hut steckt jemand wirklich wunderbares. Mehr als ein Clown. Mehr als ein wunderschönes schüchtern scheinendes Mädchen. Und ich kann Dir wirklich real sagen, dass ich Dich liebe. Bin gespannt auf die Fotos, wenn ich den Film bald entwickel.

Bahnhof vier, drei

22:01, 5.09.2009

Long time no talk. Der Alltag nimmt seinen Lauf, raubt uns den Verstand und unser Herz gleich mit. Wir bleiben blind, denken wären nicht füreinander da. Ich bin allein. Ich weiß, ich bin es, aber Du, Du hast doch immer noch mich.

Marissa Nadler - Thinking of you

13:24, 22.08.2009

Bahnhof vier, zwei

22:45, 17.08.2009

Gib mir die Hand, ich bau Dir ein Schloss aus Sand.

Irgendwie. Irgendwo. Irgendwann.

 

Bahnhof vier, eins

22:42, 15.08.2009

Diese ganzen Theorien in unserem Kopf, wie wir den anderen am liebsten haben, gehen mit Sicherheit auf die Nerven und mich selber kann ich auch schon nicht mehr hören. Nun ich fahre trotzdem fort. Wo ist unsere Fantasie? Wir haben die Gründe vergessen, wieso wir uns überhaupt weiter kennenlernten. "Endlich jemand, der uns versteht... " ...aber ich bin schon seit längerer Zeit bedrückt darüber, dass wir so weit voneinander entfernt sind, auch wenn wir glücklich scheinen, auch wenn Du direkt neben mir liegst. Träume und Gedanken unerwünscht. Schade. Ich sehe unsere wahre Liebe nicht mehr. Wo ist noch die Zweisamkeit? Vieles würde es vereinfachen und die Probleme würden gar nicht entsehen, wenn wir unseren Alltag miteinander teilen könnten. Es war dennoch wunderschön heute, bettelnd mit Tränen im Gesicht vor Dir zu knien und zu hoffen, dass wir unser Herz wieder rauskramen. Und dann, dass ich Dir eine Gute Nacht am Telefon sagen konnte...

Bahnhof vier

01:51, 8.08.2009

Die letzte Theorie. Wenn ich dann wieder so darüber nachdenke,

ist es meinerseits wieder total Quatsch gewesen.
...aber auch so schnell missverstanden.
Ich finds ja sogar schön,
dass sie mir diese Dinge erzählt,
nur hab ich das Gefühl, keine Teilnahme daran haben zu dürfen.
Und gerade, weil ich sie ernst nehmen möchte,
kann ich nicht sagen, dass dies mal wieder nur einer ihrer Phasen ist.

Auf der Geburtstagsfeier der Mutter meiner Schwester haben wir Lieder gespielt.
Dort war ganz schön was los und ich bekam weiche Knie.
"Niemand die Wahrheit kennt, außer Du und ich."
...dass niemand wirklich Ahnung hatte,
was wir singen und gerade bei dem Lied,
nur wirklich Sie und ich, wir Beide die Geschichte kennen,
da kamen mir die anderen irgendwie nackt vor.
Bestimmt haben sie auch erzählenswerte Geschichten,
aber nirgendwo wird man ein spannenderes, lebhaftes, echtes Erlebnis wiederfinden,
als man es mit uns wollte.

  "Nun stell doch N. auch mal vor!"

Bahnhof drei, neun

21:58, 3.08.2009

Heute war ein echt komischer Tag.
Wie viele Menschen ich gesehen habe,
die schon lange keine Teilnahme an meinem Leben hatten,
wenn überhaupt einmal.

Verdammt lang her, dass ich diese Gesichter sah.
Dann saß ich dort noch ein paar Minuten mit ihnen.
Rechts oben schaute ich zum Himmel,
dort wohnt sie. Nicht weit entfernt.
Nur ein paar Schritte.
Und sonst, ach,
da ist es doch auch kein weiter Weg zu ihr.
Na, dann kam Gequatsche und schon bald machte ich mich auch wieder auf dem Weg.

Und zu dem, was er heute sagte...
...alleine schon, wenn ich morgens aufstehe
und diese Gesichter sehe, mit denen ich zufälligerweise unter einem Dach wohne,
fällt das Zusammenleben ja schon schwer.
Mach ich die Haustür auf,
laufe in die große weite Welt hinein...
...seht ihr da irgendwas von "Z:U:S:A:M:M:E:N:L:E:B:E:N ?
Von alternativen, freien, selbstbestimmten, FRIEDLICHEN Leben mit anderen Menschen?
In einer Welt, in der sich alle Menschen, die sich nach Frieden sehnen, so nehmen wie sie sind.
Alle wollt ihr eure Privatsphäre, lieber anonym bleiben.
Es liegt doch nicht an den sozialverarmten Ghettokids.
Schauen wir bei uns selber.
Löst Euch so gut es geht von euren Vorurteilen.
Denke ich nach, lag er da, meinesachtens, heute wohl falsch.
Aber die Sache, dass Frank, mit dem Schlagzeuger von the Pine ganz zufällig und mitten in Berlin ins Gespräch kam, ist echt lustig.
Wie klein ist die Welt?

Wir waren heute in der Stadt.
Die Schwester war um die Ecke.
Der Augenblick bei den Büchern.
Dein Arm. Meine Finger.
Alles ist schön an Dir.
Alles. Genau wie sie sagte, innen & außen.
Es muss nicht immer ein Küsschen sein.
Die kleinen Dinge, sie sollten wir nicht übersehen,
denn manchmal ist in ihnen selbst ein kleines Zeichen Sehnsucht verpackt.

Bahnhof drei, acht

23:58, 25.07.2009

Lange her, dass wir uns ohne Bedenken in die Arme fallen konnten.
...und überhaupt einfach mal abschalten von diesen ganzen Alltagsgedöhns.
Du bist wohl schon am Schlafen. Ich will mich gar nicht in mein Bett hinein legen und am ehesten würde ich auch erst einschlafen wollen, wenn wir wieder ganz nah beieinander sind.
Ja, ich mag Risikos, aber ich denke ich bin dennoch von Natur aus eher ein "Sicherheitsmensch", der nochmal zwei mal schaut, ob das Licht aus ist, die Fenster alle zu sind und auch mal doppelt fragt und der Sache nach geht. Die Reise kann noch so wild sein, die Gewissheit haben, dass wir es noch wollen, ja ab und an brauche ich einfach diese Bestätigung.
Hab das Gefühl, dass es mir vorher nie so deutlich gewesen ist.
WIR! Du und ich! Zwei Menschen, die versuchen, sich bestmöglich zu verstehen und glücklich zu machen oder zu sein, auch wenn der Weg manchmal etwas hollprig ist. Es ist schwer sich das klar zu machen,
aber ich weiß ganz genau, dass, wenn Menschen sich lieben, wirklich lieben, aus dem Tiefsten des Herzens hinaus, es was ganz besonderes ist, was man durch diese ganz chaotische, Oh-Alles-Muss-Schnell-Gehen-&-Gefühle-Werden-Unterdrückt-Welt schnell vergisst.
Was wir uns heute auch immer gewünscht haben, lass uns diesen gemeinsamen Traum erfüllen.
Ich bin ein Träumer, eine Schlafmütze, ein Krümelmonster,
aber alles was ich tue kommt ganz tief innen, vom Herzen aus und ich hoffe Du bist Dir im Klarem,
dass unsere Reise weiter geht, viel weiter, als nur bis zum Mond und zurück.
Lass uns leben.

Bahnhof drei, sieben

12:43, 19.07.2009

Wir, um 23:00 Uhr, im Zug aus Osnabrück,
gewesen in Münster.
Endlich in Bremen.

Als sie dann ihre Eltern anrief und auf kurdisch bescheid sagte,
dass der Zug um einiges Verspätung hatte und ob ihr Vater sie vom
Hauptbahnhof abholen könne, da hab ich sie nur bewundert angeschaut.
Wenn sie es ist, die diese Sprache spricht, gefällt es mir sehr.
Ich bin mir nicht sicher ob dies so ist, aber es scheint,
als sei sie dann völlig in ihrem Element - Kein Wunder,
wenn sie mit dieser Sprache aufgewachsen ist.
Ich werde sie bald mal fragen,
ob sie mir nicht etwas bei bringen kann.

So gerne hätte ich sie am Gleis gewärmt,
ihr ist kalt gewesen und im Zug wären wir beide sicher gerne Kopf an Kopf,
Hand in Hand eingeschlafen,
doch ihre Schwester war mitgekommen,
was dennoch sehr lustig war,
auch wenn diese Mauern wieder existierten.

Irgendwann sollten wir uns bei ihr bedanken,
auch wenn sie oft voneinander genervt sind,
dass manchmal sie die Möglichkeit frei gibt,
uns überhaupt zu sehen.

Mehr fällt mir in diesem Moment nicht ein.
Außer dass sie der süßeste und tollste Hase,
ja natürlich auch Mensch, auf der ganzen Erde ist.
Es ist so schön an deiner Seite,
nein vielleicht sogar in deinem Herzen zu sein.
In meinem hast Du Platz gefunden

Bahnhof drei, sechs

20:34, 16.07.2009

Bevor ich es wieder vergesse.
Da ging ich eben zum Bahnhof,
schaue ihr noch hinter her,
weg ist sie, sitzen dort eine ältere Frau im Rollstuhl
und ein Mann. Gehe weiter.
Nach ein paar Schritten,
bleibe ich stehen, stelle meine Tasche zu Boden und
krame die restlichen Melonenscheiben und eine Möhre heraus.
Mit dem Fraß in der einen Hand und die um meine Schulter gebundene Tasche,
gehe ich auf die Beiden zu und gebe es ihnen.
Mit einem strahlem im Gesicht nehmen sie es an
und dieses Bild kann ich noch genau auf meiner Leinwand im Kopf hervorheben.
Ich denke, ich hätte dies sowieso nicht mehr mit Genuss verzehrt,
höchstens dann gegessen, wenn es weg müsste.
 
Im Zug habe ich einen Mitarbeiter vom Freizeitheim getroffen und ihn gegrüßt.
Ich hab ihn dort nur einige Male gesehen,
er hat sich wohl auch noch an mich erinnern können.
Er schien dort mit seiner Frau und den Kindern gewesen zu sein.
Mit ihr sprach er spanisch und wenn sie dann mal deutsch redete,
dann nur sehr gebrochen,
doch die kleinen Kinder konnten für ihr Alter schon perfekt deutsch sprechen
und auch, wenn ich mit meinen Rücken zu ihnen saß und nichts sah,
konnte ich mich an dem Gekicher und Gehample sehr amüsieren.
Ich hätte gern nochmal gesehen,
wie die Kinder aussahen.
Ob sie auch bräunliche Haut, wie die Mutter hatten oder eher nach dem blassen Vater gingen.
Ob sie auch dunkelbraune Haare bekamen oder...
...wenn ich mich an den letzten Biologie unterricht erinnere, scheint es dem Zufall überlassen zu sein.
"Stell Dir vor hier würde irgendwann auch so ein kleines Kind rumlaufen. Und es ist Unsers. Es besteht nur aus Dir und mir."
 
Aber nun zu dem Schönsten und Abenteuerlichsten am heutigen Tage.
Wir fuhren auf die andere Weserseite und genossen dort die Sonne.
Als ich dann erstmal bemerkte,
dass dies die falsche Fähre gewesen ist und gerade dort kein bisschen Strand zu sehen war,
fing es schon gut an und wir steuerten der Richtung,
wo Sand zu sehen war, zu.  
Nach einem langem Weg,
konnten wir uns endlich niederlassen.
Es tat wirklich gut.
Als es dann Zeit war, langsam,
aber mit dem Gedanken im Kopf, dass es doch schnell gehen müsste, aufzubrechen,
gingen wir zur anderen, naheliegenderen Fähre.
Plötzlich, kam eine Einbuchtung, wo wir nicht weiter kamen,
wo wir hätten rüber schwimmen oder außen rumgehen müssen.
Als wir den vermeintlichen Weg nicht fanden,
entschlossen wir uns, ganz umzuqueren und wieder zurück zur anderen Fähre zu gehen.
Doch auch der Weg war mühselig und irrte durch Wege mit hoch gewachsenen Gräsern.
Als wir dann endlich da waren, kam auch schon bald die nächste Fähre
und die erste Erleichterung war berechtigt,
doch ein schlechtes Gewissen machte sich breit.
Sie musste nachhause, ich war es schließlich,
der sie dort hin schleppte und ihre Schmerzen taten auch mir weh.
Der Bus kam erst verspätet.
Sie saß von mir aus auf den zwei rechten Plätzen neben den Gang.
Ab und an schaute ich sie an.
Und immer wieder fiel mir auf:
Sie ist wunderschön

Bahnhof drei, fünf

20:17, 16.07.2009

Oft, wenn ich mich auf mein Rad schmeiße,
hab ich Angst, Sie nie wieder zu sehen.
Freiwillig weg zu sein.
...und dann dieses alte Rad,
das schon fast auseinander fällt.
Doch ich liebe es,
wenn der Wind mir ins Gesicht bläst
und die Landschaften an mir vorbeirauschen.
Hach, was weiß ich.
Wünschte wir könnten beide diese Bilder sehen
und die Angst, dass jemand anderes schneller war.
Mehr als Fotografien.
Leben halt. Echt und so.

Bäume.

17:59, 12.07.2009

Bäume. Wir schlagen Wurzeln. Ist das nicht schön?...und sie meinte ja.

Bahnhof drei; vier

16:42, 12.07.2009

"Zweifle niemals daran, dass eine kleine Gruppe von Menschen mit ausgeprägtem Gewissen die Welt ändern kann.
Wie die Vergangenheit zeigt, sind nämlich genau sie es schon immer gewesen, die das als einzige erreicht haben."
Margaret Mead (1901 – 1978)

Bahnhof drei; drei

12:46, 11.07.2009

Ich hab das Gefühl, dass es mal wieder Zeit ist, meine Gedanken zu sammeln und zu erzählen, was die letzten Tage so passiert ist. Und oh ja, es ist viel passiert.
Nur, wie soll ich anfangen?

Ihre Ängste sind berechtigt. Natürlich. Ängste sind immer berechtigt,
die können nicht einfach wie ein Brand gelöscht werden, dazu gehört mehr.
Das ich der Richtige sein muss, wenigstens ansatzweise, ist doch wohl klar, bei diesem Schicksal.
Wozu das Ganze, wenn wir uns am Ende dann doch nicht verstehen?
Aber ich weiß, dass Du es bist.
Wir sind Menschen. Wir haben Aussetzer.
Nicht so viel Gelaber.
Nicht so viel Theorie.
Wir müssen uns bleiben.
Lyrischer Widerstand.
Lass uns leben.

Bahnhof drei, zwei

08:52, 6.07.2009

So geht es oft mit einer Unterhaltung: Nach einer Weile vergeblicher Auseinandersetzung merkt man, daß man gar nicht von derselben Sache gesprochen hat.

André Gide, 22.11.1869 - 19.02.1951

Bahnhof drei, eins

08:03, 1.07.2009

Oh Gott war das schön!
Nun weiß ich, dass sie einen Muttermal auf der rechten Seite ihres Bauches hat.
Ich glaube, dass wissen, wenn überhaupt nur ganz wenige.
Zu Erst waren wir im Garten und haben Johannisbeeren gepflückt.
Danach sind wir rein gegangen....
....
Ich hoffe ihr tat das heute gut und dass ihre Schmerzen bald nicht mehr so stark sind,
oder gar ganz verschwinden.
Als ich dann noch aus dem Zug heraus rannte um sie noch einmal zu sehen,
kam ich gerade noch rechtzeitig, der Zug wollte los.

Ich hab mich sehr komisch gefühle, als sie die Sache mit ihm erzählt hat.
Es ist ja eine Sache zwischen ihnen, ich hab damit ja nichts direkt zu tun.
Vielleicht, weil ich dachte, ich sei der Erste gewesen.
Dann brauchte ich auch ein paar Sekunden um mich wieder zu finden,
ich glaube, die brauchten wir Beide...

Irgendwie besonders, deswegen neuer Bahnhof.
Bahnhof drei.
Der Tag mit ihr war so schön.

Bahnhof drei

11:52, 28.06.2009

Du glaubst ja nicht wie sehr ich Dich vermisse.
Jetzt heißt es warten, aber ich freu mich schon auf die nächste Zeit.

Bahnhof zwei, neun

22:32, 25.06.2009

Phil, wie nennt sich das Thema?
Frauen? Nein...
Zärtlichkeiten mit Frauen.
Es mag sexistisch klingen,
aber darauf wollte ich gar nicht hinaus.
Plötzlich hatte ich da was in der Hand,
dann spielten meine Finger, meine Lippen verrückt.
Und... es tat ihr weh.
Alleine der Gedanke, dass es ihr Bange machte.
Es tut mir so leid.
Nie, hab ich mich so schlecht meiner Person gefühlt.
Verzeih mir.

Bahnhof zwei, acht

22:56, 24.06.2009

Auch wenn die letzten hier veröffentlichten Gedanken nicht so sonderbar schön, rein und saubar schienen.
Dies hier sollte das letztere übertreffen können.
Jeden Schritt den ich wage, tue ich für Uns.
Wieso dies so ist, ist eine gute Frage. Ich weiß dass es eine Antwort gibt,
doch bin ich in diesen Stunden nur mit Glück und ohne Wissen gefüllt.
Und ich weiß, wir sind bei uns, ganz nah, wenn wir nur wollen.
Ich liebe Dich
Freuen tue ich mich auf den morgigen Tag mit Dir.

Bahnhof zwei, sieben

21:34, 20.06.2009

Gerade wo ich nach Luft schnappe,
fällt mir auf, dass mir hin und wieder das Atmen noch schwer fällt.
Sie schreibt mir, dass sie mich vermisst,
dass sie gern bei mir wäre, aber bin ich es wirklich den sie vermisst
oder nur irgendwer, der sie in den Armen hält und küsst?
Es fühlt sich so an, als würde ich langsam merken,
dass es scheint, als sei dies alles nicht von Bedeutung,
dass Dir nichts, von all dem Ganzen etwas wert war.
Vielleicht wollen wir auch einfach zu viel?
Hey, bloß Du bist mein Leben.
Ohne Leben, lebt es sich schwer. Ich kann nicht mehr lang.
Nein, ich will nicht mehr.
Diese Gedanken kann ich nicht unterdrücken,
obwohl mir klar sein sollte, dass Du längst nie diesen Schritt gewagt hättest.

Wir saßen heute im Wätjens.
Es regnete im Strömem.
Du musstest weg, doch wir blieben uns.

Bahnhof zwei, sechs

22:04, 18.06.2009

Eigentlich könnte ich diesen Tag wunderschön beschreiben,
allerdings fehlt mir nun die Kraft und morgen werde ich es wieder vergessen haben,
aber versuche ich trotzdem etwas vom heutigen Tag aufzuschreiben.
Außerdem bin ich noch etwas benebelt und verwirt,
was das Leben so anrichtet.
Auf jedenfall kann ich sagen, dass es mir besser als gestern geht,
ganz anders.

Wir fuhren auf diese Wiese, an der wir schon einmal waren.
Die Gräser waren mittlerweile fast bis zur Brust hoch gewachsen
und als wir uns niederlassen wollten, fiel uns auf,
dass wir erstmal die Gräser mit unseren Füßen zu Boden drücken mussten.
Naja und dann saßen wir da.
Sie erzählte vom heutigen Tage, was alles so passiert sei,
währrend ich versuchte neutral zu wirken und meinen eigentlichen Frust,
der auch noch mit ihr zusammen hing, zu unterdrücken.
Schön war es, dass mit höchster Wahrscheinlichkeit niemand uns dort sehen konnte.
Dies muss uns ein gutes, sicheres Gefühl gegeben haben.
Irgendwann kam dann noch mal diese eine Sache,
die eigentlich viel mehr, ja am meisten von Bedeutung in den letzten Stunden für mich hatte, zu Wort.
Die Erlösung.
Sie erklärte mir ein wenig, was bei ihr los war.
Ich erklärte ihr, was in mir vorging.
Irgedwann als ich dann weiter sprach und schon ihren Körper fest umschlungen hatte,
fingen unsere Tränen an zu laufen und dabei war ich doch voller Glück geladen.
Was mir klar geworden ist,
dass was auch passiert,
Verständnis und Einfühlungsvermögen eine wichtige Rolle spielen,
um keine Welten zu zerstören.

Das gehört dazu.
Ich liebe Dich

Weltuntergang

19:34, 17.06.2009

Mir ist kalt.
Weiß nicht, was ich denken,
erst recht nicht, was ich tun soll.
Soll ich ihr schreiben oder lieber schweigend
diesen Weltuntergang hinnehmen
Möchte ich Mitleid und Beachtung oder nur die Wahrheit heraus sprechen?
Was bedeutet das nun?
Sind wir nun getrennte Menschen,
die alleine ihren Weg gehen oder existieren wir immer noch zusammen?
Das Herz, mit der Nummer 34.
Ob es nur ein Ausrutscher war oder ob es diese hässlichen
Gedanken immer noch in ihr gibt?

Sie meint, ich habe Fehler, kleine liebliche. Fehler? Aha.
Es scheint, als passe ich nicht in den Rahmen,
welchen sie sich gerne wünscht und zum Schlafengehen küsset.
Es scheint, als hätte ich keine Möglichkeit mehr einen Platz in ihrem Herz einzunehmen,
stattdessen Ignorama.

Das ist sie nicht gewesen.
Was geschieht hier?
Die Menschen sind merkwürdig.
Sie können uns so nah scheinen
und so schnell wieder fort sein.
Das ist nicht, die liebevolle xxxxx,
die ich liebte.
Ich will es nicht glauben.
Doch es scheint,
als sei sie es wirklich.

Sie wünscht sich Teilzeitliebe.
Aha. Ich kann nicht mehr.

Was ich ihr je alles geschworen haben,
es gilt noch.

Brief neun

21:57, 10.06.2009

Morgen beginnt mein sechster Tag an dem ich mich vegan ernähre.
Ich bin gespannt, wenn wir dies irgendwann wieder lesen sollten,
ob ich es immer noch bin und vielleicht sogar schon Du.
Will etwas erleben. Will endlich mit den Leuten hier was auf die Beine stellen,
solange wir es nicht können.
Doch mit welchen Leuten?
Ihr habt ja alle keine Zeit.
Braucht Geld und Profit.
Ihr seit doch noch jung.

Brief acht

21:14, 9.06.2009

Du fehlst so sehr.
Überall.
Bei allem.
Ob es das gemeinsame Frühstücken ist,
das morgendliche Zähneputzen oder das zusammen aus der Tür gehen.
Ob es das Kochen, das Essen, das Abwaschen, das Hausputzen, die Gartenarbeit ist
und die ganzen noch viel schöneren anderen Dinge auf diesem Planeten.
Und egal wie viel Zeit vergeht will ich noch immer Kopf an Kopf mit Dir zusammen eingekuschelt einschlafen.
Es kann noch so kalt sein,
noch so steinig.
Mit Dir.
Beil allem will ich an deiner Seite sein.

Brief sieben

20:43, 8.06.2009

Laß uns wach sein, wenn alle anderen schlafen -
schlafen, wenn niemand sonst es tut.
Laß uns reden, wenn alle anderen schweigen -
schweigen, wenn es nichts zu sagen gibt.

Laß uns frei sein, wenn alle gefangen sind -
träumen, wenn es keine Freiheit gibt.
Laß uns bereit sein, wenn alle anderen schlafen -
aufstehen, wenn niemand sonst es tut.

Laß uns handeln, wenn alle anderen nur reden -
Zeit verschwenden, wenn es sich lohnt.
Weiter machen, wenn alle resignieren -
Ruhe finden, wenn der Rest noch lamentiert.

EA80 - Lied am Ende einer Seite

Brief sechs

19:37, 8.06.2009

Blumen für Dich.
Ich weiß Du magst es.
Ich mag es auch.

Brief fünf

21:53, 7.06.2009

Meine Tante ist gerade eingeschlafen.
Die Frau meines bereits kürzlich verstorbenen Onkels.
Vielleicht wollte sie zu ihm.

Brief vier

19:12, 7.06.2009

Wir schauen gerade zusammen einen Film.
Ich spüre Dich zwar kaum, aber es ist ein schönes Gefühl,
dass Du genau die gleichen Bilder zur fast selben Zeit an einem anderen Ort siehst.
Das Buch war trotzdem besser.

"Unser großer Wahn ist das Gefühl wir müssten die Zeit besiegen.
Es ist die endlose Jagd nach Geld, Reichtum, Macht, Wohlstand.
Das Gefühl, dass wir nicht genug Zeit haben, das verdunkelt die Wahrheit."
Hermann Hesse - Siddharta

Brief drei

20:14, 5.06.2009

Ich meine, mehr als atmen tu ich ja schon und Gedanken über das Leben machen wir uns ja auch in Unmengen, doch in letzter Zeit finde ich kein gefallen mehr an diesen ganzen Dingen, sehe es nur als reiner Zeitvertreib an. Die Zeit wird dennoch ganz langsam tot geschlagen und sind wir beieinander ist sie flüchtig mit uns.

Mit Dir kann ich mich an den kleinsten Dingen erfreuen.
Ich freu mich Dich wiederzusehen,
vielleicht wird es schon morgen sein,
doch auf einer bestimmten Art und Weise sind wir uns sowieso so nah.

Kurze Briefe...

Brief zwei

18:00, 5.06.2009

Ich fühlte mich etwas gekränkt.
Erst war ich froh zuhause zu sein, doch dann kam der Gedanke etwas zu verpassen.
Dann nahm ich ein Buch in die Hand.
Jetzt bin ich durch.
Die ganze Zeit habe ich etwas bei den Beiden und Uns wieder erkannt,
aber dennoch, es ist anders. Es ist anders als bei den anderen.
Doch ich habe gefunden, was einen unserer Zweifel vielleicht erlöschen lässt.

"...Und plötzlich begriff ich, dass das ganze Leben aus einem ständigen Auftauchen und Davongleiten besteht, aber niemals würde etwas so wundersam schön sein, wie die Zeit mit Dir." ENDE

Brief eins

17:34, 4.06.2009

Ich glaube es ist Zeit mal mit Dir zu Reden. Ist es nicht falsch,
wenn ich schreibe Sie und Er, denn das alles, es ist doch für Dich.
Die Bahnhöfe erreichen wir auch weiterhin.
Zu meinem 16. Geburtstag habe ich eine Menge von Dir bekommen.
Das ist alles so schön. Du hast Dir wirklich so viel Mühe gegegeben.
...und dann Deine Ideen.
Ich studiere wirklich alles HAAR-genau.
Auf der Karte hast Du die Buchstaben d.w.j unterstrichen.
Auf den letzten Brief steht in ganz kleiner Schrift so ein englisches Wort mit L.
Du hast deine Gedanken wirklich sehr schön aufgeschrieben und wenn ich es lese bekomme ich Gänsehaut. Es umschlingt mein Herz.
Den Tee werden wir bald gemeinsam Trinken.
Mit dem Stift werde ich Dir schreiben.
Auch danke ich Dir für Deine Küsse und Deine Liebe.
Schön ist es mit Dir.
Dass, das Herz ewig schlägt.

Bahnhof zwei, fünf

21:43, 2.06.2009

Oh, ich wage mal in mir zu kramen.
Neben bei läuft gerade Neil Young auf Schallplatte.
Ich habe nämlich heute ein Batzen Platten von Frank geschenkt bekommen und bin mit dem Rad und Ihr nach Meyenburg gefahren. Es fing schon gut an, nein es fing etwas gefallen an, doch letztenendes, zumindest jetzt am Abend kann ich diesen Tag loben. Ich wartete am Bahnhof. Ich meine sie gesehen zu haben, wie sie um die Ecke fährt und sich unter der Überdachung für irgendeinen Parkplatz für Fahrräder im Schatten hält. Doch selber wollte ich auch nicht aus dem Schatten, deswegen wartete ich anfangs noch einen Augenblick. Dann ging ich schauen. Sie war dort wirklich.
Wir stiegen auf unsere Räder und fuhren zügig los.
....

Sie kann wirklich stolz auf sich sein...
Mehr weiß ich nicht zu sagen.
Ich liebe Sie.

Bahnhof zwei, vier

11:15, 30.05.2009

Ein Tagebucheintrag vom 28.02.

Wenn ich still sein soll, dann küss mich.
Deine Lippen lehren mich mit edleren Wörtern.
Denn meine Worte häufen sich immer wieder, immer öfter.
Ich höre schon auf, es gibt Momente, die nur den Sinnen gehören.
Worte würden an diesem Punkt alles zerstören.
Niemals war es zu viel
Doch was war das heute? Und ich dachte wirklich.
Worte sind bedeutungslos, doch sie zerstören und fallen zu Buchstaben.
Seit heute glaube ich zu wissen, Gedanken in Worte, ruhig und besinnen, können wieder heilen.Und die schönen Minuten an diesem Tage mit Dir, reichen um den Tag schon vor dem Abend zu loben.
Dennoch waren die Schönen zu kurz, die andere Zeit zu lang.
Flüchtig ist die Zeit mit uns.

Bahnhof zwei, drei

11:14, 30.05.2009

Das hat Sie sehr schön geschrieben..

Ich will meine worthilflosigkeit nicht ihren Lauf lassen.
Ich will nicht stumm bleiben, so überleg' ich mir ein Verslein für dich.

Wahrlich, wie der Sonnenaufgang am Morgen,
Strahlen deine Augen mir Wärme ins Gesicht,
Voll Ehrlichkeit und Reiz,
Du bist mir so nah, wie sonst kein Anderer.
Ich schließe meine Augen, senke meinen Kopf, es sind Sekunden, ich sehe dich.
Ich denke an dich, ohne es zu wissen.
Jeder Gedanke kann sich in dich verwandeln.
Ich wünscht' du könntest dies sehen!
Ich wünscht' du könntest dies riechen!
Ich wünscht' du könntest dies schmecken.
Sag hörst dus?
Hörst du meine Stimme?
Horche still, fasse dir ans Herz.
Die Wahrheit steckt inne,
du weißt es.

Bahnhof zwei, zwei

11:27, 28.05.2009

Im Wald sagte ich: "Ich glaube wir haben einen neuen Bahnhof erreicht."
Sie antwortete: "Ja, das glaube ich auch. Ich weiß nicht. ich hab das Gefühl, nach jedem Fall, wird dies alles noch viel höher und größer."

Alles wieder in Ordnung.
Abends lege wir beide unsere Hände an die Wand,
versuchen uns zu spüren und irgendwie klappt das auch ganz gut.
Ich kann gut einschlafen.
Es ist alles so schön farbenfroh.
Nur eins ist klar, vermissen tu ich sie dennoch.

Bahnhof zwei, eins

11:47, 26.05.2009

Sei bei mir,
Sei mit mir,
Sei mein Lachen,
Wärm mich,
Deck mich zu,
Sei meine Decke,
Mach mich nass,
Trockne mich.
Bin bei Dir.
Bin mit Dir.
Wir sind bei Uns.
Wir sind mit Uns.
Ich bin dein Lächeln.
Ich wärm Dich.
Ich decke Dich zu.
Du wärmst mich.
Wir wärmen Uns.

Ich danke Dir dafür...

Bahnhof zwei

11:24, 26.05.2009

Oh neuer Bahnhof oder so? Ich fühl mich auch wieder sehr geborgen.
Ihre Worte tun mir so gut. Ich bin froh. Lass uns weiter fahren.

Das Wetter war heute sehr stürmisch.
Ich war mit dem Rad unterwegs und kam etwas schlecht voran,
dennoch mochte ich dem Wetter zusehen. Es ist so lebhaft.

Nun läuft gerade die Indian Summer Lp,
das Lied Angry Son, die ich mir gestern gekauft habe.
So viel Geld nur für Platten. Anstatt Ihr mal was zu spendieren.
Sie will ja nichts. Mal freu ich mich auch etwas in der Hand zu halten,
am besten ist es selber gemacht, doch dazu fehlt mir oft die Kreativität,
dann kann ich auch wieder l.i.e.b.e.n.
Ich liebe so sehr.
Nie war ich mir so sicher.

Bahnhof eins, neun

19:47, 25.05.2009

Das war aber heute ein Kampf. Wir töten uns gegenseitig und helfen uns wieder hoch.
Vielleicht brauchen wir diese gewissen Höhen und Tiefen und dieses gewisse Gefühl, das ich nicht beschreiben kann.
Ich habe Angst, dass sie mit mir diesen Weg geht, nur aus dem Grund, weil sie sich denkt, dass es schon zu spät wäre umzukehren. Tut meine Liebe, und oh ja sie ist wirklich vom Herzen, ihr wirklich gut?
Es macht mich nur einfach fertig, dass ein Gedanke, mag er auch die Wahrheit sein, unser ganzes Aufgebautes zerstören kann. Das ist es. Und dazu die Ungewissheit.

Ich gehe niemals, vielleicht bleib ich stehen, sobald Du es willst; aber gehen tue ich nie.

Bahnhof eins, acht

14:43, 24.05.2009

Mensch, was ist Leben*s*wert?
Die nichtmateriellen Dinge, wie wahre Liebe, die die wenigsten kennen. 
Ich bin dabei, sie ungezügelt, ehrlich und tief zu leben ...übe mich mit Ihr mehr und mehr darin.

Bahnhof eins, sieben

20:31, 23.05.2009

Was tu ich nur?
Will nur das Beste für uns.
Aber was heißt hier nur.
Der Weg zum Glück scheint hollprig zu sein,
falle und trete weiter drauf um nicht ganz um zu fallen.
Ich will die Burgen am Leben behalten,
schließlich bin ich mit Maurer.

Eeh.. Sind das eigentlich Sandburgen?



Bahnhof eins, sechs

09:07, 19.05.2009

Leute die sich ein Kaffee von einem kapitalistischen Konzern wie Starbucks kaufen,
sich dann darüber lustig machen, dass ich mir Brötchen vom Bäcker hole,
noch nicht mal eine Dankeschön rauskriegen, weil ich ihnen was abgegeben habe und selber vor meinen Augen sich ihr Getränk für dreineunundneunzig und Brötchen für zweifünfzig reinschieben.
Krank.

Bahnhof eins, fünf

19:47, 17.05.2009

Sinnlose Partykultur.
Ja ich bin mitgegangen.
Gucke um die Ecke, sehe die Typen,
drehe wieder um und sage: "Schwester das ist glaube ich keine gute Idee..."
Irgendwie hat sie es noch nicht kapiert.
Will meinen Namen draufschreiben...
...da wurde ich teilweise auch ein bisschen wütend,
weil ich keine Lust habe, dass hier irgendwie Welten,
zumindest eine, zusammenbrechen,
wegen so etwas...
Dann sind wir wieder zum Bahnhof.
Dort gab es ein Skakonzert.
Es war ok, irgendwie lustig.
Nur frage ich mich wieso ich immer wieder auf solche "Partykulturen",
wie es in fast jeder Szene gibt reinfalle.
Das widerspricht mir etwas.
Ska ist nun mal Tanzmusik,
aber es ist irgendwie nicht mein Ding,
so dazu abzugehen,
dass ich gar nicht mehr meine eigene Umwelt wahrnehme.

Kobayashi - Tanz ums ich
Hab sie gesehen
Eure kleine Welt
Alles bunt und schön

Euer Lebensgefühl
Nur ein Egotrip
Nur ein Tanz ums ich

Mach die Augen auf ein Faschist tanzt neben Dir
Er lässt sich nicht vertreiben
Durch stumpfes ignorieren

Kobayashi habe ich auf Platte. Vinyl ist viel schöner,
als diese silbernen kleinen Minischeibchen.
Und Du beschäftigst Dich auch viel mehr mit der Musik.
Ich glaube, so toll die schnellen Beats auch sein mögen,
wie warm die Gitarren klingen und Trompeten blasen,
außergewöhnliche Bands wie EA80 sind immer noch meine Erfüllung.
Manchmal hab ich wirklich das Gefühl, dass dies das einzig wahre ist.
Und es macht mich noch nicht mal traurig, viel mehr ist es das Leben was mich zerfrisst.
Diese Musik stützt mich. Ich empfinde sie einfach echter.

Bahnhof eins, vier

20:32, 14.05.2009

Ja, klar hat sie sich gemeldet. Ich weiß auch, dass sie an mich denkt, genauso weiß sie es auch.
Dennoch ist mir so zum Heulen. Vielleicht liegt es nur an der Musik, vielleicht an diesen Tag.
Ich darf gar nicht in Erinnerungen verfallen. Selbst Wochen scheinen schon so weit weg zu sein.
Ich denke mir, dass sie sicher nicht daran denkt. Zumindest nicht in den Moment, alleine daran sich zu erinneren, das macht krank.
Das Gefühl wird immer, immer größer und genauso brauche ich mehr ihrer Zuneigung, sein es auch nur Worte. Ich schrieb davon, wie bedeutungslos Worte scheinen könnten, doch können sie auch so viel bewirken.
Fühle mich allein.
Und wieder finde ich keine Wege.
Vermisse Sie. Vermisse Ihre Liebe.
Angst.

"Manchmal denkst Du ängstlich, dann kann ich das nicht verstehen.
Manchmal denk ich auch so, in dem Moment kannst Du es nicht  sehen."

Bahnhof eins, drei

11:03, 13.05.2009

Es ist gerade Zeit zum Schreiben.
Fühle mich ausgebrannt, leer.
Es verfolgt mich so, der Gedanke, es anders machen zu wollen.
Anders zu leben ohne diesen Wohlstand und der Bessenheit von Macht und Geld. Und wenn wir genau schauen ist es in jedem von uns drin, die Faszination von Krieg und Gewalt.
Wenn wir von Frieden prallen, dann sollten wir der Wahrheit nachgehen ob es sinnvoll wäre nur gegen die Regierenden zu protestieren.
Schaut bei Euch selber. Dein T-shirt für vier Euro neunundneunzig - Du kannst Dir denken, dass es nicht fair gehandelt wurde. Videospiele und Horrorfilme. Was begeistert Dich daran ein Blutgemetzel zu veranstallten? 
Weißt Du, dass mein Leben schon spannend genug ist ohne diese Dinge?
Die Besitzer von H&M, Mc Donalds, Myspace etc. - alle sind sie Mörder. Wohin wir auch blicken...
Ob kleines Unternehmen, ob großes Unternehmen. Ob dummer Mensch, ob schlauer Mensch.
Die Menschen sind komisch. So Eigennützig.

Und weil es mich so erschüttert, wie die Menschen leben,
finde ich in diesem Moment keinen Weg zu Ihr. Sie ist so weit weg.

"Wir müssen hier raus, das ist die Hölle, wir leben im Zuchthaus..." Ton Steine Scherben

Bahnhof eins, zwei

21:47, 12.05.2009

Die Große hat ganz schön zu schaffen in ihrem Leben. Es scheint als umgebe sich wo sie auch hinschaue Probleme. Und wenn dann das Leben mal gut läuft, oh, da dürfen wir uns auch gar nicht zu sehr freuen, denn umso schneller scheint das Glück zu erlöschen.
Sie will weg. Wohin nur? Die Nachricht, sie hat nur wenig Zeilen, so dass ich gar nicht weiß mit wem. Es ist dauernt so ungewiss. In den Momenten in denen ich denke, wie schön es mit Ihr sei, kann es schon glatt passieren, dass diese Menschen mit Messern in Ihrem Herz rumstochern.
Will nicht, dass sie leidet.
Es ist so schlimm und nichts kann ich tun,
außer Ihr gedanklich den Rücken zu stützen.

"Der Schutzengel dort direkt neben Dir..."

Bahnhof eins, eins

14:14, 10.05.2009

Gestern, sie ist bei mir gewesen.
Abends zuvor stellte ich meinen Wecker, hatte Angst, dass ich nicht früh genug aufstehe, denn sie kam schon sehr früh am Morgen. Ich holte sie am Bahnhof ab. Die Straßen waren noch so leer, so dass uns nichts im Wege stand uns zu umarmen.
Wir gingen zur Bäckerei und kauften uns Brötchen, doch gefrühstückt haben wir nicht, denn wir hatten keinen großen Hunger. Schon am Morgen bin ich müde gewesen. Dann ließen wir uns fallen. Lagen nun da.
Stand auf, sagte: "Bleib liegen." und ging eine Decke holen, dann kuschelte ich sie damit ein.
Stieg ins Bett hinzu. Schließen die Augen. Irgendwann gab ich ihr dann mein bisher geschriebens in die Hand.
Sie laß es. Ich saß neben ihr. Einmal stand ich auf, lief etwas ungeduldig durch mein Zimmer,
dann saß ich wieder neben ihr. Verschrenkten unsere Hände ineinander. Musik spielte.
Den letzten Teil las ich ihr vor, da er am meisten von Bedeutung hatte.
Meine Stimme schien zu beben. Ich zitterte. Kann es kaum beschreiben.
Es war sehr merkwürdig, die Worte sie strömten alle heraus.
Dann holte ich tief Luft. Wir ließen uns ineinander fallen.
Wussten nichts zu sagen, hatte bereits alles gesagt.
Stunden über Stunden vergingen.
Lagen dort. Festgeklammert.
Es war so schön.

Wie sie mir mein T-Shirt über die nackte Haut zieht.
Das gibt mir das Gefühl, dass es für sie mehr als nur Begierde,
mehr als nur Küssen ist.
Doch genauso wie ich ihren Geist und ihre Art liebe, liebe ich auch ihren Körper.
Mag es sie zu berühren, sie zu spüren. Sie so nah wie möglich an mich zu pressen.
Menschen, die wir lieben, von denen sollten wir nicht profitieren.
Habe Angst sie zu beengen, selbst wenn sie sagt, dass sie unsere Berührungen mag.
Sie sind mit Liebe gefüllt und wenn sie uns Beiden gut tun,
dann sollte ich vielleicht die Bedenken leicht erlöschen.

Ich vermisse sie so sehr.

Bahnhof eins

13:34, 10.05.2009


Ich könnte in meinen Gedanken suchen und Erinnerungen finden, die nun nicht mehr von Bedeutung sind, doch dazu bin ich zu schwach. Du bist ist es, der mich quält. Wieso verstehst Du nicht, obwohl die Worte der Beiden so klar sind? Kann es kaum noch wahr haben, doch zur Hilfe hab ich ihr Buch hier liegen. Nutze es als Gedankenanstoß. Möchte nichts nachahmen. Sollen meine klitzekleinen Überbleibsel nur geringe doch wahre Inhalte bleiben und niemals irgendwelche Erdichtungen sein.

Komm gut heim! Es war schön mit Dir“ oder so ähnlich.
Das sind heute meine letzten ausgetauschten Worte mit ihr und auch die letzten, wo irgendein Gefühl sich sicher verbirgt.
Es trennen sich die Wege. „Auf wiedersehen!“
Mit Glück erwischen sich unsere Blicke noch einmal, winken uns zu und plötzlich merken wir wieder, wie eilig wir es haben und laufen dabei los.

Es ist Winter, der 05.Januar.2009 und gefühlte -3°C. Nun sitze ich hier im Warmen.
Aber was bringt diese Wärme, wenn jedermann doch so allein ist.
Lieber wäre es mir, wenn ihre Warmherzigkeit aus dem Heizkörper heraus ströme und mich fest umschlinge.
Dieser Tag ist ein neuer Abschnitt von so vielen. Ich fühlte mich so vertraut und sicher an ihrer Seite, wie nie zuvor. Sie hat sich ihre Haare nach meinem Wunsch gemacht.
Ich finde ihr wunderschönes Gesicht kommt so viel besser zur Geltung. Sie wirken sonst wie Mauern.
Sie hat es es bestätigt, dass es ihr ähnlich ging, irgendwas anders war.
Seit knapp eineinhalb Monaten sind wir nun ein Paar.

Viele Dinge in meinem Leben waren mir gleichgültig und wusste wenig zu schätzen, bis sie in meinem Leben eintrat. Mir scheint es eine halbe Ewigkeit her zu sein, wie wir uns das erste Mal sahen, dennoch habe ich allerhand Bilder noch im Kopf, als sei es gestern gewesen. Wir verabredeten uns vorab auf dem Marktplatz. Mit dem Rad hatte ich mich abgehetzt, um pünktlich zu erscheinen. Es war Mai. Noch hielt Petrus das Wetter überaus angenehm, doch schon bald folgte ein sehr heißer Sommer. Schweißgebadet mit meiner Gitarre auf dem Rücken lief ich ungeduldig über den Platz, bis ich mich irgendwann auf das Treppengeländer setzte und weiter wartete.
Beobachtete die Leute. Hielt Ausschau nach ihr. „Ist sie das?“ „Nein“ „Oder doch?“
Da kam sie. Sie hatte einen roten Pullover an. Zumindest meine ich, dass er rot gewesen ist. Rot, die Farbe der Liebe und des Lebens. Verschämt, versuchten unsere Augen den tiefen Blicken auszuweichen.
Ich kam ihr entgegen. Mit Bedenken, ob ich ihr zu sehr um den Hals fallen würde, umarmten wir uns. Ich fragte Sie neulich, was sie noch in Erinnerung habe, sie fing an zu erzählen: “...Du saßt da, auf dem Treppenrand. Mit deiner Gitarre vor deinem Körper. Den Kopf gesenkt, wartend. Dann kam ich. Du hast deine Gitarre zur Seite gestellt. Wir haben uns begrüßt. Ich hielt dir meine Hand, es ging so schnell.. dann hast Du mich umarmt.“
Wir gingen weiter Richtung Weser, einem Fluss, wo Sonnenuntergänge einzigartig sein könnten, ja wären da nur nicht diese Menschen.
Beim Gehen begannen wir zu Reden. Habe es noch genau in Erinnerung, wie ich erschrag , als sie sprach und weiß heute nicht, wieso. Ich musste mich anscheinend nur an ihre Stimme gewöhnen. Zu dieser Zeit spürte ich zwar, aber nahm es nicht direkt wahr, ihre gesprochenen Worte, sie sind sehr beruhigend. Ich höre ihr gerne zu.
Wie gesagt, nichts Schlechtes dachte ich. Allerdings war ihre Art, ja selbst ihr Aussehen für mich in dieser Nähe erst einmal fremd.
Sie warf Blicke auf den Boden. Wusste nicht wie ihre dortige Art zu werten sei.
Will sie mir damit etwas sagen? Es war so zurück schlagend. Sie sah es einfach nicht, dass mich etwas bedrückte.
Angelangt im Park an der Weser, suchten wir uns ein schönes Plätzchen.
Im Schneidersitz saßen wir uns gegenüber, viel mehr nebeneinander, sie zumindest mit dem Rücken zu den vorbeilaufenden Menschen.
Nach Gerede, nahm ich meine Gitarre in die Hand. Spielte.
Es kam kein Wort, kein Blick, nein einfach kein für mich empfindendes Stück von Aufmerksamkeit. „Ich kann so nicht spielen!“, sagte ich.
War ungewiss ob sie das Gitarrenspiel mag, aus kleiner Verzweiflung kam ich ihr nun für wenige Sekunden näher und versuchte ihr ein paar Akkorde zu zeigen, doch leider mussten wir feststellen, dass dies nur einfach schien.
Ich habe ihr den Hals meiner Gitarre gereicht. Sobald meine Fingerkuppen nur in ihre Nähe kamen zuckte ich geschwind zurück. In diesem kurzen Moment zitterte ich, es schauerte. Rührte ich sie überhaupt an?
Doch was kam da? Ein Lächeln. ...und ein wenig Gekicher. Dennoch gab ich es auf und packte sie wieder enttäuschend ein. Wir redeten über alle möglichen Themen, sie erzählt mir viel über ihr vergangenes Leben und das auch die weiteren Treffen, aber konkret fragen, wie es denn bei ihr zu Hause abläuft mochte ich noch nicht. Sie stammt einer konservativen türkischen Familie und ich wusste, dass nicht alles zu Gutem ihrer kam, doch wie radikal, dass bekam ich erst später zu wissen. Ein Mann ging entlang des Weges, welcher nicht weit von unseren Rücken zugerichtet war. Ein Bekannter ihres Vaters. Sie wandte ihren Kopf in anderer Richtung. Unter Spannung und Hoffnung nicht erkannt zu werden. Erleichterung. Der Mann war fort und wir blickten hinterher, doch da kam schon die nächste spazierende Familie, die irgendeinen Verdacht schöpfen könnte.
Vor kurzem hatte ich noch ein Foto unseres ersten Treffens, welches aber mit der Zeit verloren gegangen ist, doch den festgehaltenen Blick kann ich mir noch sehr gut in meinen Gedanken vorholen.
Es war die perfekte Momentaufnahme, genau das was ich sah und mich bedrückte, aber da verstand ich ihre einzigartige Art noch nicht.
Wir gingen weiter, Richtung Abschied, nein zur Passage. Vor einem Geschäft blickten wir gleichzeitig in ein Schaufenster, wo wir uns spiegelten. „Zufall?“ - „Vielleicht?“
Etwas weiter, war es dann Zeit zu gehen. „War gut!“ und streckte voller Verzweiflung, was jetzt angemessen sei, meinen Daumen hoch. „War gut. Nein; Es war schön!“
Beobachtete wie sie in einem Geschäft verschwand.
Und kein Blick ihr schwand, weil sie keinen besaß.

Ich hab ihn gefunden, den Menschen, der nur in Träumen existierte. Nie zuvor habe ich von Menschen gehört, die sich zusammen gedanklich so klar und nah waren.
Und Sie hat ihn gefunden. Den Menschen, der Ihr von nun an, wo immer sie auch sei, folgte.

Ihr Name ist xxxxx und ich nehme mir Zeit ihn zu buchstabieren.

X X X X X

Er ist so einzigartig, wie sie selber.

Ich muss erstmal sortieren, wo sind wir gerade?
Wie geriet ich denn in den Genuss einer Freundschaft, ohne jeglichen Kontakt? Übersinnlicher Austausch der Gedanken und somit schon einige Konversationen per Kopf?“

Doch so deutlich kann es damals nicht gewesen sein. Es war einfach die Gier damals den anderen besser kennenlernen zu wollen und so trafen wir uns weitere Male.
Wir redeten. Berichteten aus unseren gegensätzlichen Leben. Wir schenkten uns Beachtung, das Gehör. Schwiegen. Sprachen. Verstanden.
Verschiedenen waren wir nicht. Es waren gleiche Dinge die uns quälten.
Ich erfuhr, dass sie in einem Abgrund voller Zäune wohne, gelegentlich kam sie auch heraus, doch schon bald wurde mir klar, sie müsse lückenlos daraus.
Wie meisterte sie es also, alle paar Tage, Zeit mit mir zu verbringen und das auch noch alleine?

Um so mehr ich darüber nachdenke, schien sie in mir Hoffnung zu sehen.
Wie konnte sie nur, einen wildfremden Jungen in der Öffentlichkeit treffen?
Wieso sagte sie mir nicht, wieso bat sie nicht, sich anders wo zu sehen?
Ihr war es unangenehm. Doch sie hätte mir von Anfang an alles erzählen können, denn wenn ich es mit Abscheu verbindete, wäre es für uns beide gar nicht erst so weit gekommen.
Nun ja, ich begann an sie zu denken. Nicht alle Tage, viel mehr jede freie Minute.
Sie begleitete mich. Tag und Nacht. Am Morgen. Am Abend. Und während des Tages hatte sie noch einen viel größeren Platz meiner Gedanken.
Es gibt da jemanden, bei dem die Möglichkeit besteht, dass er dich auch mag. Ein schönes Gefühl, nur bleibt es ungewiss.
Immer wieder beschlossen wir uns am selben Ort zu treffen.
Unten an der Weser, am Wasser, im Stadtgarten.
Später saßen wir dann immer auf einer Treppe, die weiter zur Passage führte.
Sie diente im Grunde nicht zur Niederlassung, doch selten kam jemand an uns vorbei gelaufen, so dass sie dennoch zentral, aber unbelebt war.
Wir gingen die ersten 14, 15, 16 Stufen hinauf und ließen uns herab. Ein Blick darauf und wischten den Schmutz mit der Handfläche mehrere Male zu Boden. Setzen uns.
Öfters saß sie links, wohl auch rechts von mir, es war verschieden, doch immer des linken Geländers. Wir hatten einen Blick aufs Wasser. Beobachten die vorbeigehenden Menschen und manchmal die vorbeifahrenden Schiffe. Da dies alles in der Sommerzeit geschah, strahlte dieser Himmelskörper wie er nur konnte. Es war tatsächlich ein schattiger Platz, doch gelegentlich schien sie, die Sonne, durch die dicht gewachsenen Bäume hindurch. Sie zog sich nicht sehr freizügig an. Sie hatte nicht die Möglichkeit, mochte es dazu noch gar nicht und es war auch gut, so passierten keine ungewollten Blicke, die sie förmlich/ auf irgendeiner Art und Weise abtasteten.
Es machte sie, für mich als Junge, sogar interessanter.
Ich erinnere mich, als ich ihr erzählte, dass ein junger Mann in den Ausschnitt meiner Schulkameradinnen blickte.
Sie bemerkte: „Warum tragen sie auch so ein offenes Dekolleté?“ Sie hatte Recht. Viele Schleier hatte sie. Doch ich bemerkte, wenn wir beieinander waren, öffnete sie sich. Ich schmeckte jedes mal ein Hauch mehr von ihr.
Dennoch war vieles auf dieser Weise sachlich, wenig war persönlich. Bloß schenkten wir uns gegenseitig so ein großes Vertrauen, ebenso eine Hoffnung, dass ihre geopferte Zeit uns auch wirklich gut tat.
Wir kannten uns nicht. Ich wusste wirklich nicht wer sie war. Ich kann nicht behaupten, dass ich sie heute nach fast 365 Tagen schon kenne. Es gibt so viel an ihr zu entdecken.

Es ist immer noch besser nicht zu wissen wer Du bist,
aber dafür ganz genau wer nicht.
Besser als anders herum“

Die Reise wird wohl niemals enden.
Bis der Tot euch scheidet. Nein, das gibt es nicht.

Kurz bevor ich mich auf dem Weg machte, saß ich oft nur da.
Wartete bis die Zeit entfloh und ich los fahren konnte. Es kam vor, dass ich zitterte. Es war ungewiss wer uns am heutigen Tage zusammen sehen könnte. Noch heute hab ich dieses Gefühl. Zweifel entstanden.
Dann schwang ich mich auf mein Rad.
Kam Häuserblöcken, Wäldern und kaputten Straßen entgegen. Zu allerletzt musste ich rechts abbiegen.
Dann lies ich mich die kleine Anhebung herunter rollen, während ich mit meinem Fuß vorsichtig abbremste.
Ich strich mir mehrmals durch die Haare und meist stand sie dort auch schon. Vielleicht wartete ich auch schon auf sie. Es war nie ganz unter Garantie.
Zur Begrüßung, auch zum Abschied, umarmten wir uns.
Es war nie gleich. Aber ich habe es noch vor Augen, wie sie mich an der großen Kreuzung, sehr intensiv mich an sich drückte.
Ich wusste nichts zu machen, als es nur lasch zu erwidern. Es muss weh getan haben, irgendwie.
Und erst jetzt im Nachhinein merke ich, wie viel Bedeutung es ihrer Seite gewesen sein muss und mehr sein musste, als nur eine stinknormale Abschiedsumarmung scheinbarer Freunde.
Als ich dann gegen Abend zuhause war steigerte sich das Gefühl der Sehnsucht nach ihr. Wir bekamen Zwänge, dass wir uns schon bald wiedersehen mussten.
Zeit verging. Tage, Monate vergingen, immer mit ihr.
Waren wir beieinander - immer am selben Ort.
Der Anfang unserer Geschichte, er spielte sich wirklich Monate am selben Ort, dem Stadtgarten ab.
Für mich ist es wirklich schwierig in mir zu suchen.
Weiß nicht, was alles geschah.
Wie die Zeit vergeht. Wie nur? Ich kann es nicht beschreiben. Verging sie schnell, die Zeit? Verging sie langsam? Kommt es mir viel länger vor? Oder doch genau umgekehrt? Schon bei dieser Frage, gelange ich in einen Irrgarten.
Dieser ganze Einschlag in mein Leben begann nun vor fast einem Jahr. Die Reise, sie begann vom ersten Tag an und der Zug, soweit wir auch gekommen sind, vielleicht ist er noch nicht mal aus dem Bahnhof abgefahren.
Was ist nur mit der verbleibenden Zeit meines bisherigen Lebens geschehen?
Sie ist überflüssig. Doch soll ich mir so sicher sein?
Sie hat dazu beigetragen, wie ich zu jener Zeit gewesen bin. Die Zeit bringt Erfahrung mit sich. Nicht, dass ich erfahren war. Ganz und gar nicht, doch ich hatte öfters erlebt, wie widerlich, voller Hass und Abscheu, die Menschen doch sein können. Wäre ich nicht offen genug gewesen und hätte ich sie mit Erwartungen kennen gelernt, wäre die Möglichkeit groß gewesen, uns beide zu enttäuschen.
Und je mehr ich über die Vergangenheit nachdenke, springt mir Nutzloses in den Sinn, so dass dieses Merkmal nicht von irgendwo eintreten konnte.
Das heißt, so bedeutungslos kann es damals gar nicht gewesen sein.
Und stell dir vor, die einfachsten Dinge die wir tun, die anspruchslosesten Taten, können augenblicklich unser ganzes Leben auf den Kopf stellen.
Zumindest passt es dann irgendwie, so dass Geschichten eines Lebens immer bedeutungsvoller werden.
Es gibt schon noch zu erzählen, etwa einmal da gab sie mir eine Zeichnung.
Das Blatt war zusammengefaltet und vorher dachte sie wirklich gründlich darüber noch einmal nach, ob sie mir es geben sollte. Ich klappte auf und wurde von Bildern überstreut. Es waren ihre Gedanken und Gefühle hineingesteckt. Sie zeichnete Herzen. Große Herzen. Kleine Herzen.
Ihr Herz. Ich bekam ein Teil von ihrem.
Nun, war ich damals so blind? Es war klar, dass wir uns mochten, aber war es nicht noch viel klarer, dass wir uns mit der Zeit ineinander verliebten?
Wir hatten Angst und die Angst, sie war so groß, dass wir schnellstmöglich aus diesen Gedanken der Liebe heraus kamen.
Doch ich denke, es ist gut, dass unser Kennenlernen viel Zeit mit sich trägt.
Der Ansatz ist fest verankert. Der Halt ist da.
Und wir sollten daran denken, dann schwindet die Angst, uns so schnell zu verlieren.
Wieso behauptete ich, dass es nicht gehen würde? Die Antwort schien Angst zu sein.
Wir wussten. Wir redeten sogar darüber, in der Hoffnung über das gleiche. Und nun, nun kam vor 5 Monaten der Schnitt. Wir kamen uns endlich näher.

Das erste Tief kam schon nach geraumer Zeit.
Sie hielt zu mir. Was hätte sie auch tun sollen?
Es waren Lügen. Aus Missverständen entstanden.
Bei anderen Menschen hätte mich es nicht sehr bedrückt, was sie über mich erzählen, doch bei diesem Mädchen? Ich wollte es doch noch nicht am Anfang der Reise schon verlieren. Es hatte doch erst alles begonnen.
Kleine Funken können nun mal Großes auslösen.
Keiner kennt uns. Keiner versteht uns.
Und wenn wir meinen zu verstehen, ist es nicht wahr, wir können nicht in die Köpfe Anderer hineinschauen.
Durch die übliche Machtbessenenheit, behauptete ich nun immer wieder, dass ich nichts sein möchte.
Kein Teil von etwas mochte ich sein, kein Vogel in einem Käfig.
Es sind Vorstellungen die es gibt. Aber nicht für sie und mich. Es ist anders.
Sie lehnte den Druck der Außenstehenen ab.
Sie hielt zu mir. Sie hielt immer zu mir.
Was wissen die schon? Niemand kennt die Wahrheit, außer Du und ich.


Ehe wir uns begehrten, tat meine Stille ihr Weh, unbewusst.
Als ich einen Ausflug mit Jugendlichen für mehrere Tage betreute, lernte ich ein anderes Mädchen kennen. Wir spielten Musik, ganze Nächte über.
Trotz des Lagerfeuers müssen das die die kältesten Nächte für mich gewesen sein. Vieles wirkte auf mich.
Sie ließ Tränen fließen als ich spielte. Wieso?
Es sind Dinge, die mich treffen, die das Interesse wecken wissen zu wollen wieso dies so sei.
Ich folgte ihr. Es war sehr eigenartig, so spannend, dass jemand weinte, in Verbindung mit mir und wiederum so unbedeutend, dass es wert wäre darüber mehr zu erzählen.
Ich spürte die weiteren Tage, dass irgendeine Verbindung zwischen ihr und mir herrschen musste. Auf einer Art waren wir uns so nah, auf einer anderen so fremd, weil ich merkte, dass es nicht glaubhaft war
Als die Reise zu Ende war haben wir gewisse Zeit den Kontakt gehalten. Und wenn es kurz sein sollte, dann schien sie mit mir nur spielen zu wollen.
Viel zu spät erzählte sie mir, dass sie bereits vergeben sei.
Es war auf eine gewisse Art sehr melancholisch, dass mochte ich, doch, wenn ich mehr darüber nachdenke, war dies alles nicht wahr, habe ich es mir nur vorgestellt, es war nichts, es ist nicht Wirklichkeit gewesen.

Die Bilder von ihr wirkten friedlich, nett und irgendwie verletzt und doch nicht echt. Sie glaubt wohl immer noch, dass ich die Scherben zusammen fegen werde.

Ich war blind. Es wurde nicht besser, wurde hintergangen und sie tat so als sei es nun mal Gang und Gäbe.
Wie können Menschen nur? Ich verstehe es nicht, ich kann so etwas nicht. Wie können Menschen nur so eigennützig sein? So rücksichtslos gegenüber anderen und deren Schwächen sich zunutze machen.

Ich ließ es den Berg hinunter rollen und beenden.

Es war genug geschehen. Fast vergaß ich durch dieses Tief xxxxx. Nahm all ihren Mut und ihre Taten selbstverständlich. Das hätte ich nicht tun dürfen.

Es ist keine Lüge, wenn ich diesen Grund nenne, nichtsdestotrotz kann es nicht alles gewesen sein.
Ich war augenlos und sah ihr Leiden nicht. Sie wartete Tage, Wochen, Monate. Jetzt hab ich Einsicht, falsch gehandelt zu haben. Mein Handeln war unser Verhältnis einfach nicht mehr zu pflegen.

Aber daraus habe ich gelernt, wie anders es mit ihr doch ist, wie schön, wie echt.

Es tut mir leid. Es tut mir ebenfalls leid, wie ich heute noch auf ihre Art, ihr Verhalten, hetze.Manchmal da weiß ich nur nicht, wie ich ihr Aufführen werten soll. Es ist das, was wir schon hunderte Male durchgegangen sind, dabei ist es doch so einfach.

Wir sollten lernen den anderen zu verstehen, das kommt mit der Zeit und ein wenig Kopfarbeit.

Es soll so sein. Wie es sein soll sind wir für einander geschaffen.

Vor der Reise, da planten wir eines Tages zu unterschiedlichen Zeiten in die Stadt zu fahren.

Wir hatten auch nicht vor, zusammen etwas zu unternehmen.

Ich musste noch irgendwelche Besorgungen machen.
Als ich in den Zug einstieg, betrat ich das rechte untere Abteil. Plötzlich sehe ich sie nach unten blickend auf einem Platz sitzen. Ihre ebenfalls liebe Schwester war auch da. Ich rief „Buh!“ und sie blickten zu mir.

Sie sagte, sie hätte mich schon draußen gesehen.

Wenn ich woanders eingestiegen wäre, hätte sie mich auch gesucht? Gut, es war ein sehr spontaner Ausflug und es war anders als sonst, doch was geschah am Ende des Tages?

Mir wurde von einem wildfremden Mädchen, die Freundin ihrer älteren Schwester, gesagt, dass ich xxxxx in Ruhe lassen solle. Sie müssen uns gesehen haben. Wir waren schockiert, wir hatten Angst, aber das, das brang uns nur noch weiter zusammen.
Vielleicht, war die Angst mit Grund, auf die Reaktion nach der Fahrt. Ich weiß es nicht. Es gibt keine Zeitmaschinen. Wir können nicht zurück. Vorwärts und nicht vergessen.

Wir unternahmen nichts. Ich sagte ab und wenn sie nicht konnte, ritt ich nur darauf rum.
Irgendwann, da schrieb sie mir, dass sie es somit zu Ende bringen möchte. Ich akzeptierte es. War zu schwach um zu kämpfen und dachte auch noch, dass alles so in Ordnung sei. Wenn sie heute plötzlich gehen würde, ja, da würde ich sie fragen, ob sie denn wirklich noch die Wahl hat zwischen bleiben oder gehen. Sie wäre mir viel zu nah.
Doch sie bereute ihre Entscheidung und kam zurück.
Wieder verging Zeit. Wir unternahmen nichts.
Die Dinge nahmen ihren Lauf.
Schon bald kam langsam die Wende.
Als ich mich wieder gefunden habe und auf mein Herz hörte, dachte ich mehr über die Situation nach.
Ich schrieb ihr ein Lied, begleitet mit Gitarre.

Weil es sich so anfühlt, als ob Du in meinem Leben sein müsstest.

Es fühlt sich so an, als ob niemand die Wahrheit kennt außer Du und ich.

Kannst Du nicht mal rüber gucken, Du sitzt genau neben mir, doch ist es so schwer, jemanden den man vertraut, in die Augen zu schauen?

In den Arm haben wir uns ja.

Leben gibt es Dich eigentlich noch oder bist Du schon tot?
Ich habe lange nichts mehr von Dir gehört, werden wir irgendwann sagen.

Ab heute schau ich niemanden mehr in die Augen, seit ihr denn wirklich alle gleich? Ich will es nicht glauben.
Er mag Sie. Sie mag ihn auch, hab ich gehört.
Wer ist er und wer ist sie?
Aber ich glaube nicht so wie er sie.

Leben gibt es Dich eigentlich noch oder bist Du schon tot?
Ich habe lange nichts mehr von Dir gehört, werden wir irgendwann sagen.

Es wandte sich wieder zum Guten.

Wir gingen zusammen auf eine große Demonstration, so dass wir beide bei der Menge untergingen und uns lieb haben konnten. Sie lernte ein paar meiner Freunde kennen.
Wir hatten Spaß und genossen den Tag.
Es machte mich glücklich sie an meiner Seite zu haben, vorallendingen wenn Menschen uns sahen, die wir kannten und nichts böses im Sinne hatten.

Schon nach ein paar Tagen, unternahmen wir wieder etwas Besonderes und es war der Beginn von etwas ganz großem. Wir gingen mit einen weiteren Freund von mir Fotos entwickeln. Er und ich haben uns ein kleines Labor eingerichtet und ich wollte ihr es zeigen, weil wir uns beide auch sonst für Fotografie interessierten.
Ich holte sie zu Fuß von der Busstation ab und ging mit ihr zusammen zurück.
Ich versuchte ihr zu erklären, wie das ganze funktioniert, bloß war sie irgendwie abwesend.
Es hielt sich in Grenzen und lies mich dadurch auch nicht verirren. Plötzlich wollte mein Freund einen Film entwickeln, dafür musste, das komplette Dunkelkammerlicht ausgemacht werden. Als alle Lichter ausgeschaltet wurden, fragte ich sie wo sie sei. Sie antwortete „Hier!“ Wir wedelten mit unseren Händen. Nun hatte ich ihre Hand in meiner. Rückte näher.
Wir konnten unsere Hände nicht voneinander lösen. Es gab kein zurück.
Sie legte ihren Kopf auf meinen.
Nach so langer Zeit kamen wir uns näher, dabei war es noch nicht einmal beabsichtigt von mir – unterbewusst waren wir beide es.
Es war ein neues, schönes, sehr schönes Gefühl und wenn ich versuche es wieder zu finden, dann merke ich, dass es sehr groß gewesen sein muss.
Das Licht ging wieder an. Er war fertig. Wir noch lange nicht.
Als wir draußen waren, fragte ich sie, ob sie noch zu mir kommen wollte. Es ist gut gewesen, dass wir den Schritt gewagt haben, denn anfangs wollte ich ihr es noch ausreden. Sie sah mein Zimmer und meinte, dass es ihr noch nicht einmal fremd vor kam.
Wir hatten schon längere Zeit vor uns gegenseitig etwas zu schenken, was uns verbindet und die ganze Zeit mit sich trägt. Wir machten uns Armbänder. Jeweils zwei schwarze und weiße Reihen.
Ich gab das schwarze, sie das weiße, wir knoteten sie zusammen, ich am linken, sie am rechten Arm.
Wir tranken Tee. Schauten Ausschnitte aus einem Film. Saßen eng zusammen auf einem Stuhl. Und unerwartet legte sie ihren Kopf auf meine Schulter.
Ich erwiderte nicht. Ich genoss es, so dass ich alles andere ausblendete. Sie nahm ihren Kopf hoch und wandte ihn zur anderen Seite. Doch meine fehlende Reaktion sollte nicht als Ignoranz beurteilt werden. Ich wollte doch! Somit legte ich meinen Arm um ihren Körper.
Wir saßen da. Auf den Bildschirm starrend.
Haben uns gefragt, was der andere in den Moment fühlt und denkt. Es war alles neu. Wir kannten dises Gefühl von Zuneigung nicht. Trotzallem, Unsere Berührungen, sie waren voller Gefühl und es war auch schön – wir fühlten uns, nach so langer Zeit zum ersten mal.

An einem Sonnabend war ich alleine zuhause und nutze es, sie zu mir einzuladen. Es hatte geschneit, doch die Straße war grässlich anzusehen, da die Autos alle Wege verdreckten. Jedoch machte ich mir nichts daraus, da das Wetter öfters so hässlich schien.
Wir saßen auf meinen Bett.
Es war nicht einfach, das schöne Gefühl, die Berührungen wiederzufinden. Es trug etwas Zeit mit sich.
Irgendwie kamen wir uns dann doch näher. Rückten zusammen. Schritt für Schritt, in ganz kleinen, doch großem Gefühle. Dann lagen wir da. Aneinander klammernd. Sie lag dort mit dem Kopf zur Decke. Ich lag etwas tiefer. Ihre Lippen kamen näher, unsere berührten sich. Es passierte ohne etwas zu tun. Mein Körper war wie Stein. Spürte wie ihre Wärme durch meinen Körper floss und gab sie an ihr ab. Doch es war viel mehr als diese Worte, immer war es mehr. Nun, es kann uns dazu reizen ihn noch einmal etwas spüren zu können. Ihn wenigstens in Erinnerung zu behalten. Mit Beschreibung wäre es kein Küssen mehr, doch kann ich sagen...
Er ist unvergesslich.

Nun ging ich alle Tage mit dem Bändchen, dass wir uns schenkten, um meinem Arm in die große weite Welt hinein. Es fing an klarer zu werden. Unser Mut war der Schlüssel, die Tore waren geöffnet, die Mauern gefallen und irgendwie waren wir uns, durch diese körperliche greifbare Nähe, zwischenmenschlich und auch geistlich näher gekommen.
Die Zweifel und die Furcht konnten wir ausblenden, solange wir beieinander waren.
Wir versuchten es. Wir stellen uns auf Probe.
Die Angst, sie kam wieder. Verständlich, nun ist es echt, jetzt ist es wahr, ab heute ist da irgendwas.
Die Nähe die uns Jahrelang gefehlt hat,
holten wir von nun an auf.

Vieles geschah einfach, auch ohne Worte.

Bin mir nicht sicher Wörter und Sätze zu verbinden.

Gibt es dabei überhaupt einen Sinn?

Kann es nicht sein, dass all diese Worte,

sobald sie gesprochen, bedeutungslos sind?


Es gibt Momente, die nur den Sinnen gehören.

Worte würden an diesem Punkt alles zerstören.

Wenn es keinen Grund gibt und auch jeder das weiß.

Wenn die Zuneigung, dann zur Abneigung steigt.


Wer hat dies alles festgelegt?

Ihr habt mich geprägt.

Nicht mit eurem Handeln und Fühlen.

Gehen wir unseren eigenen Weg?


Und meine Sätze mit Fragezeichen hinten dran,

sind meistens überflüssig, flüssiger als Wasser

Wie viel wiegen Worte? Wie viel wiegt dein Herz?

Und nun sind meine Worte aufgebraucht.

Die Räder der Lok beginnen zu rollen.
Sie fährt langsam ab.
Wenn wir alt sind, lass uns erst dann wieder zurück kehren.


"Die Reise geht weiter. Leider bist Du schon am Bahnhof eins ausgestiegen. Achso, Du hast nur eben Verpflegung vom Marktplatz der Gefühle geholt, dann geht es jetzt weiter. Woher wusstest Du, dass die Reise weiter geht?
Wir sind beide die Lokführer, nur leider hast Du Dich in die nächste Kabine zurückgezogen, dann war ich allein am führen und hab mich für diese Sätze entschieden. Hoffentlich ist der nächste Ort, der nächste Halt nicht allzu dunkel wie der Letzte. Du hättest nicht abspringen sollen, aussteigen wäre sanfter.“

Wir beschlossen uns einen stillen und leisen Ort zu suchen, für die Tage, an denen die Aussicht bestand uns nur kurz sehen zu können.
Es war ein gepflegter Park. Meist nur auf den Wegen besucht, so konnten wir mit wenig Bedenken uns freien Lauf lassen. Als wir die ersten Male dort waren, war es totenstille, weil es entweder kalt war, geregnet oder geschneit hatte.
Als wir aus dem Gebüsch hüpften, Abschied nahmen, sahen wir die Wege, die in die gegengesetzte Richtung führten.
Ja, da wo sich die Wege trennen, doch nicht das Herz.

Einmal, da kam eine Frau den Weg entlang.
Sie fragte, ob es nicht etwas kalt und schon spät sei,
um noch im Wald rumzusitzen.
Da sagte ich: “Wir können nirgendwo anders hin.“
Nun ist es soweit, dass wir uns zusammen fast gar nicht mehr an Orten trauen, wo sich Menschen nur ansatzweise rumtreiben könnten.

Nach fast 40 Tagen, als nun endlich etwas zwischen uns herrschte, lies ich zum erstmal richtig meine Gedanken sprechen. Ich war mir sicher, wie nie zuvor, doch nahm ich mir Zeit, zu sagen, dass ich sie liebe.
Doch ist es viel mehr als nur 3 Worte, mehr als alle Worte zusammen, mögen sie auch noch so schön klingen.
Zumindest weiß ich nun endlich, wovon die Menschen reden. Dieses Glück der Zweisamkeit. Es ist verdammt schön.
Es kam alles hoch. Die Erinnerungen, die Schande mit dem Schicksal und einfach, weil es so schön mit ihr war.
Ihr ging es genau so. Sie weinte in meinen Armen.
Wochen, Monate davor lies ich mein Herz keinen freien Lauf. Nun, es war ein Herz, Kopf, Bauchgefühlsgemisch.
Ich war verliebt und bin es immer noch.

Aber wieso ist alles schon vergangen?
Diese Worte, die Erinnerungen, mit Herz geschrieben, sie leben doch. Herz erlischt niemals.
Es klingt, als sei es schon vorbei,
doch mit jedem Tag, wird unsere Geschichte weiter geschrieben, sei es auch nur im Gedanken.
Von nun an, will ich versuchen, alles schriftlich für uns festzuhalten.
Jedenfalls wenn ich Dir nicht schreibe, fühle ich als sei ich in mich selbst eingeschlossen, dass ich an meinem eigenen Herz ersticke
Ob meine Kinder, oh ich hoffe sie werden von ihr stammen,
jemals irgendeinen Gedanken hier dran verschwenden werden? Werde ich es ihnen erzählen?
So viele Gedanken an die Zukunft. Schon oft hat der Verstand mich gefragt, was mich hier noch hält. Natürlich will ich hier nicht weg, wenn sie nicht mit mir geht und manchmal da denke ich mir, ich sollte die Ewigkeit vergessen.
Doch wo könnten wir bleiben?

Meine Schwester war heute zu Besuch.
Ich sagte irgendwas von der Sonne, dass sie heute besonders schön schien.
Dann sprach sie: „Wer weiß ob wir sie irgendwann wieder sehen, die Sonne?“
Da versank ich in meine Gedanken.
Seit dem Lied „Golden Sun“ verbinde ich sie mit ihr.
xxxxx ist nicht die Sonne, andersherum genauso nicht,
aber wenn ich in die Sonne blicke, ja da erscheint mir Hoffnung, dann spüre ich wieder Teile von ihr.
Nun, ohne Sonne gibt es kein Leben.
Genauso kann ich nicht mehr ohne sie leben.
Würde, das nicht stimmen, wäre ich gar nicht erst so weit mitgegangen, aber was heißt schon mitgegangen.
Wir gehen den Weg zu zweit, Hand in Hand.
Jetzt weiß ich es, deswegen kleide ich mich also schwarz.

xxxxx?

Ich kann es nicht in Worte fassen, die Zeit, die endlos scheinende, die ohne Dich, die, die vor mir liegt, genauso das Gefühl, das ich mit unserem Zusammensein verbinde, kein Wort kann all dies mit nur ein paar Buchstaben auf Papier bringen, keine Geschichte, kann das wahrhaftige Gefühl ersetzen.
Alles hier in meinem Leben lässt sich nicht von Dir trennen, genauso wie mein ganzes.
Es ist das Gefühl, dass ich Dich nicht aus mir und meinem Herz herausschneiden kann und ich will, dass es so bleibt. Für diesen Moment und ich weiß, es wird auch noch so sein, wie Du dies liest, spüre ich die Ewigkeit mit Dir. Es sprengt zwar Teile meines Vorstellungsvermögen,
sich überhaupt die Ewigkeit auszumalen,
doch ein Leben ohne Dich?
Vielleicht wirst Du dein Gift später jemand anderem versprühen und er wird so tot sein vor Glück,
wie ich in vielen Momenten mit Dir.
Dein Gift, es sitzt tief in mir, doch es ist süß.
Jedes mal wird es sogar noch etwas süßer.
Ein süßes Gift, dass mich betäubt und manchmal, da weiß ich gar nicht mehr was ich tat, wieso und überhaupt,
dann die Burgen, wie ich sie zerstöre, in dem Moment sehe ich sie nicht, trample weiter drauf.
Du machst mich blind und dennoch macht es mich glücklich,
solange wir beide es sind. Meist ist es so,
wenn ich denke, das ist das Ende, sehne ich mich nicht mehr danach, als bei Dir zu sein und das ewig.
Will Dir Wärme schenken, dafür brauch ich deine, ein Teil gib ich an mich ab, denn ohne Dich wäre ich schon längst in dieser kalten Welt erfroren.
Du bist ein Mensch, welcher kein Eisstück anstelle des Herzens hat, das schätze ich sehr.
Unsere Herzen sind ein. Sie schlagen gleich.
Wie Du sagtest, im inneren ist die Sonne, ganz tief im inneren ist es eine Sonne, sie gehört uns.

Oh Sonne scheine, scheine bis zum letzten Atemzug.
Sei es deine oder meine, Sei es unsere oder deren.
Sonne, lass sie scheinen für immer, in deinem Herzen“
Nur, dass Du weißt, ich bin für Dich da und lass uns dieses Leben gemeinsam weiter leben.

Ich liebe Dich über alles
Unvollendet...