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23/03/2009 - Virenscanner und Ihre Feinheiten

Geschrieben in IT Welt
Hallo und Willkommen zu meinem Artikel zum Thema Virenscanner.

Wir beschäftigen uns heute damit, was Virenscanner eigentlich ausmacht und worauf man bei Virenscannern achten sollte und wo die Unterschiede liegen.
Momentan kann man Virenscanner in Lokale- sowie Online-Scanner einteilen. Mit Lokalen Scannern sind auf dem Computer Installierte Scanner gemeint, welche ohne Internetzugang arbeiten können.
Des weiteren muss man aber die Kategorien nochmals unterteilen in Kostenlose(sog. Freeware) und Kostenpflichtige(sog. Shareware) Scanner einteilen.
Vierenscanner werden im Text auch als "AV"(von Antivirus) bezeichnet.

Sind  Kostenpflichtige besser als Kostenlose ?
Generell kann man nicht sagen, dass Kostenpflichtige wirklich besser sind.
Was man allerdings sagen kann ist, dass Kostenpflichtige Scanner eventuell ein größeres Potenzial haben als Kostenlose, da ein höheres Finanzielles Interesse an der Weiterentwicklung der Software besteht. Kostenlose hingegen, welche sich i.d.R durch Werbung finanzieren oder zum Kauf einer Kostenpflichtigen Version anregen sollen, stehen somit eher einem kleinerem Budget entgegen.
Ich persönlich finde aber, dass ein Kostenloser Scanner immer besser ist als gar kein Scanner. Und in der Regel sollte ein kostenloser, wie der Avira AV, für den Otto Normal-Nutzer ausreichen. Links zu weiteren Scannern findet Ihr am Ende des Beitrags.

Wie teuer sind die Scanner ?
Hier muss man Klarstellen, dass man sich i.d.R Lizenzen mit einer bestimmten Laufzeit kauft, welche dann nach Ablauf erneuert werden müssen, nicht das Programm. Der Preis für einen reinen Antivirus Schutz liegt wohl für eine 1-Jahres-Lizenz bei 20€ - 40€. Hierzu mal Real-Beispiele: Avira AV(ca. 20€), Kaspersky AV(ca. 30€) und Eset NOD(ca. 35€). Wie man Sieht gibt es eine starke Preisdifferenz zwischen den verschiedenen Herstellern. Ich würde nicht behaupten, dass die Preise auch die Leistung des Produktes widerspiegeln. Die Preise werden nach Aufwands- und Kostenberechnung erstellt, nicht nach der Leistung des Produktes. So gibt es z.B. den Avira Av für knapp 20€, der nach AV-Comparativ-Tests besser abschneidet als der Kaspersky Av mit knapp 30€. Demnach also nicht Blind nach dem Motto "Teuer ist gut" kaufen.
Woran erkenne ich den "guten" Virenscanner ?
Vermutlich haben Sie es sich schon gedacht - ganz so einfach geht das nicht.
Es ist schwer, als Nutzer, einen Virenscanner einzuschätzen. Eine Eingliederung der Scanner nach Anzahl der Funde würde zu einem verfälschten Ergebnis führen. Eine hohe Treffer-zahl an Befunden kann z.B. auch durch viele Fehlerkennungen entstehen. Weiter müsste man die Geschwindigkeit des Scanners berücksichtigen und die CPU-Last während des Betriebes analysieren so wie die Effektivität der Suchmechanismen bewerten. Wie man sieht ist das wohl nicht ganz so einfach. Trotzdem wollen und müssen wir uns aber ein Bild von dem ganzen machen um und letztendlich für ein Produkt entscheiden zu können. Hier gibt es 2 Möglichkeiten:
Entweder schaut man im Internet nach Subjektiven Berichten von anderen Nutzern oder man bedient sich Objektiver Testberichte von unabhängigen Institutionen. Beides hat Vor- und Nachteile und wie bei allen Recherchen die Sie im Internet tätigen, sollten Sie beide Möglichkeiten Nutzen um sich ein klares Bild zu machen.
Ein Beispiel für einen angeblich unabhängigen Testbericht wäre z.B. von AV-Comparatives.

Welche Rolle Spielen Online Scanner ?
Online Scanner sind in den meisten Fällen kostenlos aber aufgrund des weiten Publikums in englischer Sprache gehalten. Diese wurden ins Leben gerufen, um den potentiellen Käufer noch einfacher und unkomplizierter von seiner Software zu überzeugen und eine Vertrauensbasis zwischen Hersteller und Kunde zu schaffen. Und statistisch scheint es erfolgreich zu sein, wenn man sieht wie viele Anbieter mittlerweile einen Online Scanner anbieten.
Online Scanner werben mit der Möglichkeit den Computer, mit den aktuellsten Virenlisten und Suchalgorythmen, über das Internet zu prüfen. Soweit zumindest die Theorie. In der Praxis können die Online AVs, einem Test von Chip.de nach, mit einem kostenlosen Lokalen AV nicht mithalten. Des weiteren ist für die Benutzung eines solchen AVs i.d.R. der Internet Explorer von nöten, da diese Scanner auf Active X aufbauen. Nur für wenige gibt es ein Firefox Plugin.

Fazit:
Ob man nun einen teuren, billigen oder kostenlosen Scanner nimmt, müsst Ihr selbst entscheiden. Es muss nicht immer der teuerste sein, das wurde bewiesen. Das wichtigste ist Recherche und am besten soviel wie möglich aus verschiedenen Quellen. Schaut euch ruhig diverse Tests sowie Kommentare von Nutzern an. Bildet euch ein eigenes und am besten auch kritisches Bild vom Angebot.
Von einer regulären Nutzung von kostenlosen Online Scannern solltet Ihr momentan eher noch absehen und lieber auf kostenlose Lokale AVs zurückgreifen.
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