31.01.2009
Editorial
Liebe Textgourmets,

Ihr könnt der Versuchung von Schokolade in besonders langweiligen Momenten nicht widerstehen und wollt eurer Schokoladensucht den Kampf ansagen? Oder einfach nur eure freie Zeit versüßen?
Dann haben wir den perfekten Ersatz für euch: Wir können nicht nur die gleiche Menge an Endorphinen bei euch freisetzen, sondern auch für Unterhaltung sorgen.
Doch das Beste ist: mit unserer virtuellen Blogschokolade müsst ihr euch keinesfalls mit nervigen Kalorien rumschlagen, denn das Einzige, was bei euch zunimmt, sind die Lachmuskeln und das Wissen über Social Networks. Unser zum dahinschmelzen geschmackvolles Blog hat so einiges zu bieten: Ob nun die gepfefferte Reportage, die fruchtig erfrischende Kolumne oder die bittersüße Glosse. Bei uns ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.
Ihr seid immer noch unschlüssig, welchem Social Network ihr beitreten wollt oder welche Gefahren euch beim virtuellen Auftreten begegnen? Interessieren euch spannende Anekdoten eines Weltreisenden oder gar die aktuellsten Kinomovies? Dann kommt ihr bei uns definitiv auf eure Kosten. Wie ihr seht, können auch wir im aktuellen Schokoladenmarkt mitmischen und uns gegen die Konkurrenz aus Erdnuss-Ketchup-Schokolade und anderen ungewöhnlichen Gewürzen mit unseren eigenen abenteuerlichen Kreationen behaupten.
Aber nicht nur wir, sondern auch ihr könnt und vor allem sollt zu virtuellen Chocolatiers werden, indem ihr fleißig euren Senf zu unseren Artikeln gebt.

Na, Appetit bekommen?! Dann schlagt doch direkt zu:

Blogschokolade - Ein figurfreundliches Portal mit hohem Suchtfaktor!
Euer Schoko-Team  
Geschrieben von blogschokoladeum19:27 | in:
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31.01.2009
„Was ist eigentlich Studivz und warum ist es in aller Munde?“

Wer kennt das nicht? Internet Communities, die eigentlich gegründet wurden, um mit anderen Leuten zu kommunizieren. Natürlich werden diese Möglichkeiten heute noch genauso genutzt, aber immer mehr Menschen geben über Facebook, MySpace oder Studivz einen gewichtigen Teil ihrer Persönlichkeit preis. Sei es über das Profil, über veröffentlichte Fotos oder über all die zahlreichen Gruppen, denen man beitreten kann. Das geschieht bei Einigen bewusst und bei Anderen eher unbewusst. Selbst die Medien warnen vor solch einem „Identitäts-Exhibitionismus“. In Dokumentationen oder Reportagen werden doch fast täglich Tipps gegeben, wie man wenigstens ein bisschen anonym bleiben kann. So kann man beispielsweise Einstellungen vornehmen, die gewisse persönliche Details verbergen. Man kann zwar einer Community beitreten, sollte sich aber dennoch ein Stück Privatsphäre bewahren.

Widmet man sich dem „tadellosen“ Beispiel studivz.net, gibt es nicht ganz ernst gemeinte Gruppen wie Putzen in der Lernphase und Fernsehen in der Putzphase, aber auch Gruppen, die einen leicht stutzen lassen, wie beispielsweise Suizid-warum bis morgen warten. Nun haben Suizidgefährdete schon ein eigenes Portal, in dem sie offen und ehrlich über ihre Gedanken sprechen und sich austauschen können. Das mag keine Neuigkeit sein, denn immerhin gibt es auch ganz andere Communities im Netz für Anorexie Erkrankte, Amokläufer, Rechtsextreme und viele andere.  Doch genau wie diese finden moralisch bedenkenswerte Gemeinschaften keine Unterbindung, obwohl so etwas Außenstehende und Involvierte zum Nachdenken anregen sollte. Wenn ich wüsste, dass mein Kind seine Freizeit so im Internet verbringt, würde ich mir Gedanken machen. Nicht nur, was die Interessen meines Kindes angeht, sondern auch über das Ausmaß an zur Schau Stellung seiner Persönlichkeit.

Ich bin der Meinung als Betreiber könnte man einiges einfach verwarnen, löschen, unterbinden oder verweigern. Dies sollte doch im Rahmen der Möglichkeiten liegen. Zur Belustigung kann man sich ruhig einmal die Seiten des Studivz  genauer betrachten.

Man kann völlig neue Identitäten entdecken , die einem sonst nur aus Märchenfilmen oder  dem Fernsehen bekannt sind. Es finden sich dort Pseudonyme wie Kater Kasimir, Strolchi, Ulla Trulla oder Pinky Pink, ein Deckname für eine pinkfarbene Kamera. Diese sind in guter Gesellschaft neben „Promis“ wie Britney Spears, die zur Uni Carolina geht und wiederrum mit anderen „Celebrities“ befreundet ist. Sie bilden eigene Gruppen mit Mitgliedern von Marilyn Monroe (Uni Innsbruck) bis Heidi Klum (Uni Wien).

Wie viel Zeit oder sogar Langeweile, muss man eigentlich haben um solch eine Seite als „eigene“ Identität aufzubauen? Weitere Fragen, die mich außerordentlich beschäftigen: Was hat man davon? Was hat man nur damals ohne Internet gemacht? Kann man solche Seiten noch ernst nehmen? Und: Sind diese Seiten noch seriös genug? Ich denke diese Fragen kann sich jeder selbst beantworten, wenn er einmal in sich hinein horcht und sich mit dem Thema auseinandersetzt.

Letztendlich muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden was er von sich preisgibt, welche Persönlichkeit er verkörpert und vor allem wie er seine Freizeit im Internet verbringen möchte. Doch manch einem würde es stattdessen nicht schaden, ab und an mal ein Buch zu lesen.

Mandy Bachmann

 

Geschrieben von blogschokoladeum19:25 | in:
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31.01.2009
Reportage - Vorsicht beim virtuellen Auftreten
Geschrieben von blogschokoladeum17:22 | in:
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31.01.2009
Datingfalle Social-Network?!

Ein Gruscheln hier, ein Anstubsen da, und schwupps hat man schon das nächste sogenannte „Blind Date“ in der Tasche. Wo früher schüchterne Blicke ausgetauscht wurden, heißt es heute: flirten was das Zeug hält.
Denn das geht heutzutage nicht einfacher, als über das anonyme WorldWideWeb?
Doch was ist, wenn hinter dem ach so schönen „ultimatelover85“ auf einmal die Abwandlung eines Steve Urkels steckt?!
Um sich diese Riesenenttäuschung zu ersparen, könnte man sich einfach auf „normalem“ Wege kennenlernen, z.B ganz altmodisch auf Partys oder in der Firma.
Aber halt - das wäre doch irgendwie zu langweilig.
Wie wäre es denn, wenn uns das Internet mit seinen vielseitigen Möglichkeiten eine Antwort geben würde?! Schnell nach „perfekter Traumpartner“ gegoogelt, und schon spuckt unser neuer bester Freund, das WWW, ein passendes Rezept aus.
Nach 45 Minuten des Backens hätte man endlich das, wonach Frau sich schon immer sehnte, nein, keine neue Einbauküche – sondern ihren ganz persönlichen, individuellen Traummann. Oder wahlweise auch Traumfrau, wobei die ja längst nicht mehr revolutionär wäre. Doch so schön einfach, wie sich das Ganze anhört, ist es leider nicht.
Denn das zur Gewohnheit gewordene Einfach-mal-alles-in-den-Korb-Geschmeiße, auf das man Heißhunger verspürt, bringt uns hier nicht weiter. Viel Geschick ist bei der Wahl der richtigen Zutaten gefragt! Denn was nützt uns ein Traumkörper, wenn eine geistige Talkshow in ihm steckt, er intelligent ist, aber so temperamentvoll wie eine Schlaftablette und humorvoll, allerdings ein Witz von Mann ist?
Die Mischung machts! Nur wie geht Frau es am Besten an?
Die eigentliche Perfektionistin im Multitasking kann hier nicht einfach alles auf einmal machen.
Ausnahmen bestätigen nun mal die Regel. Es gibt trotz dieser Innovation im Backen Regeln und Leitfäden, die beachtet werden müssen. Nicht, dass sie aus lauter Euphorie beginnen, alles zusammenzumixen. Damit ist niemandem geholfen - schon gar nicht dir.
Man nehme zuerst Milch, fettarme Milch. Wer möchte schließlich einen Mann, der lieber Fußball guckt, als Fußball spielt und zudem aussieht, als hätte er eher ein Sixpack geschluckt als sich antrainiert. Dem neuen Adonis sollte schließlich ein wenig Zucker nicht schaden, wodurch ihm auch die gewisse Süße verliehen wird.
Doch bei allem guten Aussehen sollte er als fertiges Produkt nicht von Backform zu Backform springen. Deshalb etwas Mehl zur Erhöhung der Bindungsfähigkeit dazugeben. Echte Profis sind da im Internet am Werk, die wissen wirklich worauf es ankommt.
An nächster Stelle steht noch, dass man das Ei nicht vergessen dürfe. Jedoch nur den Dotter, denn mehr würde dazu führen, dass man einen Partner erschafft, der zur weitestgehend unbeliebten Weicheiigkeit tendiert. Das Schlussprodukt soll dahingehend doch lieber das Gelbe vom Ei sein. Mit dieser Mixtur bist du dann schon fast am Ende angelangt.
Nun fehlt nur noch ein wenig Salz und Pfeffer für die gewisse Würze in der Beziehung.
Alles noch einmal umrühren, in der Hoffnung, dass dies dem Traummann noch den gewissen Drehsinn für die romantischen Tänze zu zweit gibt und....ab in den Ofen. Auf 200 Grad stellen, so wie Mutti es uns einst lehrte – fertig.
Endlich hätte das vergebliche Fröscheküssen ein Ende. Doch halt! Was ist, wenn sich das Traumpartnerrezept plötzlich als Bauanleitung für eine Bombe entpuppt, der Ofen explodiert und du wieder jahrelang auf eine neue Einbauküche sparen musst?
Gerade wegen der unendlichen Möglichkeiten, die das WWW bietet, sollte nicht allem Glauben geschenkt werden, was im Internet zu lesen ist. Das WorldWideWeb ist zwar ein großartiges Informationsmedium, doch Vorsicht ist bei seinem Gebrauch die Mutter der Porzellankiste. Sicherlich sollte man die Suche nach dem Traummann in den Weiten des WWW nicht komplett aufgeben. Doch wäre es nicht einfacher, mit offenen Augen und offenem Herzen durch die Welt zu gehen und sich von Mr. Right finden zu lassen?!

An alle Frauen dieser Welt: Werft die Flinte nicht ins Korn, euer Traumprinz ist da draußen, irgendwo!

Geschrieben von blogschokoladeum17:18 | in:
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31.01.2009
Reportage - The Longest Way – Von Beijing nach....?

Christoph Rehage meint, der Vater sei nicht gerade begeistert gewesen. Der Großvater auch nicht. Angst hatten sie um ihren Jungen, der laufen will, weit laufen will. Zwei Jahre, hat der Rucksacktourist ausgerechnet, wird er wohl unterwegs sein. Der siebenundzwanzigjährige Sinologe tritt, nach zwei Jahren Studium an der Pekinger Filmakademie, im September des Jahres 2007 die Heimreise an: Ziel seines Trips ist das etwa fünfzehntausend Kilometer entfernte Bad Nenndorf, dreißig Kilometer südwestlich von Hannover. Er hat sich viel vorgenommen. Den Osten Chinas kennt er schon. Nun will er den Westen erobern. Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Iran, Armenien, die Türkei – alles Stationen seiner Reise, die der Sohn einer Rumänin? und eines Deutschen passieren möchte. So will er Abschied nehmen von China. Dem Land, das zwei Jahre seine Heimat war. Einsam und frei will er atemberaubenden Sonnenuntergängen? entgegengehen, will mit den Menschen sprechen, ihre Kultur, die Lebensphilosophie in sich aufnehmen. Staunend wird er durch erhabene Landschaften ziehen, Gastfreundschaft selbst in den abgelegensten und ärmlichsten Gegenden erfahren. Er wird den Herzschlag eines jeden Landes spüren.

Nur scheinbar reist er allein. Auf thelongestway.com, Rehages Homepage, berichtet dieser fast täglich über seine Erlebnisse. Die hübsch gestaltete Startseite zeigt die Wanderroute, die über zwei Kontinente verläuft. Online-Karten helfen dabei, seine Route nachvollziehen zu können. Neben den Links „My Plan“ und „About Me“ findet der Besucher des Blogs einen Kalender, mit dessen Hilfe die Eintragungen des Abenteurers auf den Tag genau nachvollzogen werden können. Er schreibt auf Englisch, denn jeder soll verstehen können, wie es ihm ergeht auf seinen Reisen. Mit eindrucksvollen Fotos dokumentiert Rehage seine Wanderung. Man sieht, der Mann weiß mit der Kamera umzugehen.

Doch bereits am Beginn seiner Reise sieht sich der Sinologe mit Problemen konfrontiert. Die Straße, die ihn aus der Hauptstadt Chinas führt, ist stark befahren, feiner Staub verhüllt die Fahrzeuge, die Menschen, legt sich auf den Asphalt. „ I can only imagine how much exhaust I must have inhaled today, and my head is still dizzy from all those wheels spinning and all those faces turning…“ Auch das lange Laufen macht Christoph Rehage zu schaffen. Durchschnittlich dreizehn Stunden am Tag. Er hat bald schlimme Blasen an den Füßen, die jeden Schritt zur Qual machen. Einmal pro Woche gönnt er sich ein luxuriöses Hotel mit Bad, Bett, Frühstücksbuffet und Internetanschluss. Da pflegt er dann die Füße, ergänzt seine Seite um weitere Berichte aus dem Reich der Mitte und liest die Comments, die entweder Bewunderer, Familienangehörige oder Freunde hinterlassen haben. Multi-Kulti im Internet: englische, chinesische und deutsche Kommentare halten sich die Waage. Lob à la „I think you are very brave.
Hope I can do the same thing!“ ist ebenso vertreten wie eine Augenzwinker-Kritik zur Ablichtung unappetitlicher, eitriger Blasen.

Schnell kristallisiert sich heraus, dass Rehage sich zuviel vorgenommen hat. Er kann den Zeitplan nicht einhalten. In Nordchina durchquert er eine Wüste, die ihm viel abverlangt. Tagelang bekommt er nichts Richtiges zu essen. Schlafen muss er im Zelt. Hotels gibt es nicht mehr. Selten begegnet er noch Menschen. Hinzu kommen Selbstzweifel. Nach viertausend Kilometern und etwa einem Jahr beendet Rehage seine Reise. Er schließt allerdings eine Rückkehr und einen erneuten Versuch nicht aus.

Viele Menschen haben den mutigen Abenteurer auf seiner Reise durch das viertgrößte Land der Welt begleitet. Christoph Rehagen vermittelte ein authentisches, reizvolles Bild von China. „The contrast of the society is the most fascinating thing when I think about China.“ resümiert der Wanderer. Und tatsächlich: die Fotos zeigen ein China, das gegensätzlicher nicht sein kann. Eine teure Limousine, die im Schlamm vor einem halb zerfallenem, verwahrlosten Wohnhaus parkt. Paradiesische Traumstrände? und azurblaues Wasser bilden den Kontrast zu graubraunen Wasserlachen, in denen halbzersetzte Benzinkanister schwimmen. Reiche Menschen, die in prächtigen Villen residieren und arme Wanderarbeiter, die in dreckigen Fabriken schuften müssen. In Rehages Blog begegnet man alten, faltigen Männern genauso oft wie jungen, aufgeweckten Kindern. Rehage gelingt das, was wenige Reisende vollbringen: er hat den Geist des Landes eingefangen. In „The longest way“ teilt er seine Faszination für China mit den Menschen.

Wenn dieser Artikel dein Interesse an Rehages China-Reise geweckt haben sollte, dann schau doch einfach mal rein: www.thelongestway.com

Julia Siebrecht

Geschrieben von blogschokoladeum17:13 | in:
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31.01.2009
Filmrezension: "Der Mann, der niemals lebte“
Interview festgehalten von Sandra Wolfgramm


Redakteur: Heute beleuchten wir den Film “Der Mann, der niemals lebte“ von Ridley Scott. Als erstes möchten wir natürlich wissen: Worum geht es denn in dem Film “Der Mann, der niemals lebte“ überhaupt?

Filmkritiker: Es geht darum, dass eine unbekannte Terrororganisation eine Reihe von Bombenanschlägen in Europa verübt. Daraufhin setzt der amerikanische Geheimdienst seinen besten Undercover-Agenten Roger Ferris, gespielt von Leonardo DiCaprio, darauf an, den Urheber der Attentate ausfindig zu machen. Unterstützt wird dieser hierbei von seinem CIA-Verbindungsoffizier Ed Hoffmann, gespielt von Russell Crowe, der ihm von zu Hause vom Telefon aus seine Befehle erteilt. Ferris findet dann auch relativ schnell heraus, dass der Anführer der Terroristen Ali Saleem ist und vermutet, dass sich dieser zur Zeit in Jordanien aufhält. Da es ihm allerdings nicht gelingt die Organisation zu infiltrieren, verbindet er sich unter falscher Identität mit dem Leiter des jordanischen Geheimdienstes, gespielt von Mark Strong, und zusammen versuchen sie nun unter Vortäuschen einer Konkurrenzorganisation den Terroristen zu verunsichern und aus der Deckung zu locken. Allerdings sitzt Ferris schon bald zwischen allen Stühlen und weiß nicht mehr, wem er noch vertrauen kann.

Redakteur: Geh ich richtig von der Annahme aus, dass der Film eine Hollywood-Produktion ist?

Kritiker: Ja, es ist einer, und zwar unter der Regie von Ridley Scott.

Redakteur: Zu einem typischen Hollywood-Film gehört für mich als Kinozuschauer natürlich immer auch eine Liebesgeschichte. Existiert die auch?

Kritiker: Ja, es gibt eine Liebesgeschichte. Die Operation, die Ferris führt, verkompliziert sich dadurch, dass er sich in die Krankenschwester Aischa, eine Araberin, verliebt und diese dann von den Terroristen entführt wird.

Redakteur: Ob sie dann gerettet werden kann oder nicht, wollten wir hier mal noch nicht verraten. Das sollen die Zuschauer dann selbst im Kino herausfinden dürfen. Für mich als Mann natürlich relativ wichtig, wie sieht es denn mit der Action aus? Lohnt es sich da?

Kritiker: Ja, der Film ist gerade in den ersten Minuten sehr actionreich. Nach einer Weile nimmt dann Ridley Scott das Tempo ein bisschen raus, um sich mehr auf die Handlung zu konzentrieren. Aber alles in allem, denke ich, wird die Action gut bedient.

Redakteur: Wenn Sie Action sagen, dann erinnere ich mich bei Leonardo DiCaprio ja zuerst eher an so Filme wie u.a. “Titanic“ oder “The Beach“. Wandelt er sich denn jetzt langsam eher vom Frauenschwarm zum Actionhelden?

Kritiker: Ich denke, dass er diese Wandlung schon vor Jahren vollzogen hat, mit Filmen wie “Gangs of New York“, “Departed“ oder jetzt auch aktuell mit “Blood Diamond“, der ja in letzter Zeit hoch gelobt wurde. Aus diesem Grund denke ich, dass man von diesem Frauenschwarm-Image nicht mehr wirklich sprechen kann.

Redakteur: Wie schlägt sich denn der zweite Hauptdarsteller Russell Crowe?

Kritiker: Russell Crowe schlägt sich wie immer blendend. Das Problem ist, dass er mit seiner Rolle diesmal natürlich relativ beschränkt ist, dadurch dass er fast die ganze Zeit über nur am Telefon zu sehen ist. Aber da die Dialoge sehr auf den Punkt gebracht sind und die Mimik von Russell Crowe wie immer sitzt, ist seine Leistung, trotz dem er etwas zurückgenommen wird, ziemlich gut.

Redakteur: Gibt es in dem Film auch einen Schauspieler-Geheimtipp? Also jemanden, bei dem man sagt, den sollte man im Auge behalten?

Kritiker: Ich denke, dass vielleicht Mark Strong, der den Leiter des jordanischen Geheimdienstes spielt, ein Geheimtipp ist. Er hat einige Szenen, in denen er den restlichen Darstellern durchaus die Show stielt.

Redakteur: Wie dicht liegt der Film denn an der Realität?

Kritiker: Die Story ist natürlich fiktiv. Dennoch ist der Film relativ nahe am Alltag eines CIA-Undercover-Agenten dran. Auch wenn alles natürlich stark gerafft und ziemlich überspitzt dargestellt wird. Trotzdem spielt das Ganze vor einem realistischen Hintergrund, da ja auch einige Jahre nach den Anschlägen vom 11. September die Terror-Frage immer noch hochaktuell ist.

Redakteur: Äußert denn der Regisseur Ridley Scott Kritik an den USA oder generell auch dem Kampf gegen den Terror?

Kritiker: Man kann auf jeden Fall sagen, dass zumindest nicht die Mähr vom edlen Amerikaner erzählt wird. Es bleibt schon alles relativ wirklichkeitsgetreu und ist nicht so, dass nur die Amerikaner die Helden und alle Anderen die Bösen sind. Sondern es wird schon relativ neutral darauf eingegangen, was da tagtäglich so stattfindet.

Redakteur: Wird denn auch das Thema Folter thematisiert?

Kritiker: Ja, Folter wird im Film auch gezeigt. Und einige Szenen sind auch durchaus nichts für zarte Gemüter. D.h. es wird in der Hinsicht nichts ausgespart.

Redakteur: Ist der Film also eher ein Unterhaltungsfilm oder mehr ein kritischer Gesellschaftsfilm?

Kritiker: Ich denke, dass der Film auf jeden Fall sehr gut unterhalten kann und dafür sicherlich hauptsächlich auch ausgelegt ist, aber es wird schon auch einige Kritik mit eingewebt. Deshalb würde ich ihn nicht als reinen Unterhaltungsfilm, sondern schon als Unterhaltungsfilm mit kritischen Untertönen werten.

Redakteur: Wie ist denn der Film so generell in Amerika angelaufen?

Kritiker: Der Film ist in den USA leider relativ schlecht angelaufen. Bis zum 12. November wurden nur ca. 13,1 Mio. US-Dollar eingespielt, was natürlich für Amerika so gut wie nichts ist. Das ist allerdings bedauerlicherweise immer so die Problematik mit Polit-Filmen, das sie in den USA nicht so wirklich gut ankommen. Was bei diesem besonders schade ist, da er spitze besetzt und auch sonst sehr gut ist.

Redakteur: Wie würden Sie den Film denn abschließend bewerten? Wir vergeben ja zwischen einer Filmrolle für sehr schlecht und zehn Filmrollen für sehr gut. Wo würden Sie ihn einordnen?
Kritiker: Ich denke, ich würde ihn so bei sieben einordnen. Er hat durchaus noch Potential nach oben, ist aber dennoch auf jeden Fall sehr viel besser, als er in Amerika angekommen ist.

Redakteur: Wir halten also sieben Filmrollen für “Der Mann, der niemals lebte“ von Ridley Scott fest. Der Film wird ab Donnerstag, den 20.11. auch bei uns im Kino zu sehen sein.

Redakteur: Jakob Rüger; Filmkritiker: Sandra Wolfgramm; Tag der Aufzeichnung und

Ausstrahlung: 19.11.2008; Alle Rechte liegen bei radio 98eins.

Geschrieben von blogschokoladeum17:03 | in:
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31.01.2009
Gruscheln, Chatten, Networking - Social Networks im Vergleich

  

Social Networks liegen im Trend und gehören zu den beliebtesten Web 2.0-Anwendungen. Mittlerweile gibt es allein in Deutschland mehr als 100 Social-Network-Plattformen. Zu den bekanntesten zählen StudiVZ oder Myspace, aber auch andere Communities wie Xing oder facebook erfreuen sich großer Popularität. Das Hauptaugenmerk dieser Plattformen liegt in erster Linie im Kommunizieren, da sie Freundes- und Bekanntenkreise verbinden und es uns ermöglichen mit anderen in Kontakt zu treten.
Doch wo viel Licht ist, da ist auch Schatten, denn auch wenn sie sich großer Beliebtheit erfreuen, sollte sich der Nutzer eine Sensibilität mit dem Umgang seiner Daten bewahren.
Der folgende Vergleich soll nun ein wenig Licht ins Dunkle bringen und nimmt die drei bekanntesten Social Networks hinsichtlich ihrer Funktionen und Mängel unter die Lupe.

StudiVZ- Beliebt, aber nicht nur bei Studenten

Die größte Community Deutschlands mit rund 5 Millionen Mitgliedern findet seit ihrer Gründung im Oktober 2005 rasanten Zulauf. Trotz oder gerade wegen der übersichtlichen Gestaltung und der wenigen Funktionen ist die für Studenten gedachte Plattform sehr beliebt, denn theoretisch kann sich dort jeder anmelden, ob nun Student oder Azubi. Überprüft wird die Zugehörigkeit zu einer Hochschule nicht.

Funktionen
Zwar hat die Community nicht unendlich viele Funktionen vorzuweisen, doch wie bei jedem anderen Netzwerk besteht auch hier die Möglichkeit, sich ein eigenes Profil anzulegen. Um dies zu tun muss man lediglich seinen Namen, den Studiengang und seine Hochschule angeben, sowie optional ein Foto hochladen. Wer möchte, kann zusätzlich auch noch persönliche Daten preisgeben, zum Bespiel den Beziehungsstatus, den Musik-oder Filmgeschmack sowie das Lieblingszitat. Diese Angaben sind völlig freiwillig und können bei Bedarf auch unausgefüllt bleiben und werden somit auf dem Profil nicht angezeigt.
Hat man nun die Hürde des „Immatrikulierens“ überwunden, kann es losgehen- das Leben in der virtuellen Community.
StudiVZ ist darauf ausgerichtet, mit alten Schulfreunden in Kontakt zu bleiben oder neue Studienkollegen kennenzulernen. Behilflich ist aber auch die Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen, die sich mit informativen Themen, wie der Studiengangwahl oder eher zur Unterhaltung beitragenden Gruppen: „Zukünftige Lehrer - nur wie überstehe ich das Studium? “ befassen . Die Gruppen dienen als großes Forum, in denen die Nutzer sich über Probleme ausgetauscht austauschen können) oder einfach das studentische Leben ein bisschen aufs Korn genommen wird.
Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Freundesliste und der Kommunikation. Welche User man zu seinen „Freunden“ zählen möchte und welche nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Das verschicken von Nachrichten und das Verfassen von Pinnwandeinträgen, sowie das „Gruscheln“ (ein virtuelles Grüßen) dienen der Verständigung untereinander.

Sicherheit
In punkto Schutz der Privatsphäre leistet StudiVZ einen guten Job, denn jeder User kann unter der Einstellung „Privatsphäre“ selbst entscheiden, wie viel er von seinem Profil preis gibt, ob man auf Bildern verlinkt oder ob man mit Hilfe der Suchfunktion gefunden werden möchte. Ein Problem besteht jedoch mit Bildern, auf denen man ungewollter Weise zu sehen ist. Es gibt zwar die Funktion, das Foto zu melden, doch meist bleibt nur die Auseinandersetzung mit dem Fotoeigentümer.

MySpace- Die Community für Musiker

Die ursprünglich amerikanische Plattform zählt mit mehr als 200 Millionen Mitgliedern weltweit zu der den größten internationalen Social Communities. Seit März 2007 nun auch die deutsche Version verfügbar ist, haben sich schon 4,5 Millionen Mitglieder angemeldet. Eigentlich war das Netzwerk für Musiker gedacht, die auf einfache Weise ihre Alben promoten können oder neue Songs zum Probe hören ins Internet stellen können. Das Social Network wird auch immer noch von vielen Hobbymusikern, sowie auch bekannten Künstlern zu diesen Zwecken genutzt. Mittlerweile sind aber alle Altersklassen und Interessengruppen in der Community vertreten. Inzwischen steht nun nicht mehr die Musik allein im Vordergrund, denn das gemeinsame Interesse an einem bestimmten Thema oder Hobby ist ebenso von Belang.

Funktionen
MySpace bietet seinen Nutzern allerlei Funktionen, die leider dazu führen, dass es manchmal schwer fällt, den Überblick zu behalten. Die Tatsache, dass die User ihre Profilseite ganz individuell gestalten können, bietet da keine große Abhilfe. Des Weiteren hat man oftmals das Gefühl von auffälligen Werbebannern zusätzlich abgelenkt zu werden und auch die Größe der Community wirkt auf den ersten Blick abschreckend. Neben der individuellen Profilgestaltung und der Erstellung einer Kontaktliste, besteht die Option Bilder hochzuladen, aber auch Musik und Videos finden auf dem Profil ihren berechtigten Platz. Außerdem steht ein Kalender und ein Adressbuch zur Verfügung.

Sicherheit
Den Schutz der Privatsphäre kann der User gewährleisten, indem er das eigene Profil nur für User ab 18 Jahren zugänglich machen kann. Auf Grund der Größe der Community war MySpace schon oftmals das Ziel von Hackern und genießt daher eher einen zweifelhaften Ruf.

Xing- Das Portal für die Karriere

Ganz anders als StudiVZ oder MySpace präsentiert sich das Online-Netzwerk Xing. Mit fünf Millionen Mitgliedern gehört die 2003 gegründete Community zu den Spitzenreitern der deutschen Social Networks.
Im Gegensatz zu anderen Plattformen richtet sich Xing nicht an Jugendliche oder Studenten, sondern an Geschäftsleute. Die Wahl des Zielpublikums hat auch Auswirkungen auf das Durchschnittsalter und erklärt den altersbegrenzten Zugang ab 18 Jahren.

Funktionen
Das berufsorientierte Konzept wird schon bei der Anmeldung und der Erstellung des Profils sichtbar. Die Profilmaske verlangt Angaben über „Berufserfahrung“, „Ausbildung“, „Was suche ich?“ und „Was biete ich?“. Ebenso beschäftigen sich die Foren nicht mit persönlichen Problemen, sondern informieren über businessrelevante Themen wie Marketing, Wirtschaft, Praktika oder Ausbildung. Das Netzwerk bietet keine Möglichkeiten Fotoalben hochzuladen, was aufgrund der seriösen Ausrichtung auch nicht von Belang ist. Dafür stellt das Netzwerk weitere Funktionen bereit, die jedoch nur für Premium-User zugänglich sind. Um diese Features nutzen zu können, ist ein Beitrag von 6€ im Monat zu zahlen. Erst dann kann der User seine Mitgliederliste nach Firmen, Jobangeboten oder Interessen durchsuchen. Xing dient in erster Linie dazu, geschäftliche Kontakte zu knüpfen und die Karriere anzukurbeln, das Kommunizieren auf privater Ebene rückt in den Hintergrund.

Sicherheit
Xing-User haben eine relativ große Kontrolle über die Sichtbarkeit ihrer persönlichen Daten. So können die Mitglieder verhindern, dass nicht in ihrer Kontaktliste aufgeführte Personen ihr Profil einsehen oder ihnen Nachrichten schicken. Fraglich sind jedoch die Standardeinstellungen, die es ermöglichen, dass man in Suchmaschinen die Profilseite oder Forenbeiträge von Mitgliedern suchen kann und in wöchentlich erscheinenden Newslettern als potentieller Kontakt anderen Usern vorgestellt wird. Ist man damit nicht einverstanden, lassen sich diese Funktionen deaktivieren.

Das große Angebot an Social Communities ist ein Beweis dafür, dass „Networking“ momentan sehr beliebt ist und das virtuelle zur Schaustellen im Trend liegt. Letztendlich bleibt es natürlich jedem selbst überlassen, ob und wenn ja für welche Communitiy er sich entscheidet. An Auswahl dürfte es jedenfalls nicht mangeln!

 

 

Geschrieben von blogschokoladeum14:21 | in:
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31.01.2009
Lichtgestalten

Mit Beginn der Winterzeit häufen sich wieder die trüben und tristen Tage, an denen man am liebsten im Bett bleiben möchte. Das kann sich jedoch der fleißige Arbeiter nicht erlauben. Er geht demnach tagtäglich mit Störungen des Biorhythmuses, einem geminderten Konzentrationsvermögen und einer aggressiven Grundeinstellung zur Arbeit- eine Folge des Aufstehens in der Finsternis und des Heimkehrens im Dunkeln.

Der gesteigerte Heißhunger wird da nur noch zur Nebensache und spiegelt sich auf der Waage wieder. Der schlechte Gemütszustand nimmt auch Einfluss auf das Privatleben. Während das Verlangen nach Sexualität sinkt, steigt die Bereitschaft sich mit dem Partner zu streiten.

 

Doch dass es sich dabei um eine ernst zu nehmende Krankheit handelt, wissen die wenigsten. Den Symptomen zufolge handelt es sich hierbei um die sogenannte Winterdepression, auch saisonal abhängige Depression (SAD) genannt.

Die Ursache für diese Antriebslosigkeit, ist der akute Lichtmangel in der Herbst- und Winterperiode. Dadurch wird der „Glücks“-Botenstoff Serotonin vermindert ausgeschüttet und es kommt zur allgemeinen Müdig- und Lustlosigkeit. Eine mögliche Heilungsmethode ist die Licht- oder Phototherapie, bei der der Patient sich morgens und abends von einer speziellen Vollspekrum-Lampe bestrahlen lässt. Hierbei reicht weder das künstliche Licht des Bürozimmers, noch ein Besuch in einem Bräunungsstudio  aus. Doch da sich viele Berufstätige die Therapiemethode zeitlich nicht leisten können, greift der beschäftigte Arbeiter oftmals zu Antidepressiva.

 

Um es erst gar nicht soweit kommen zu lassen, ist ein Urlaub mit Kind und Kegel im Süden empfehlenswert. Statistiken haben ergeben, dass die Anfälligkeit für Winterdepressionen pro nördlichen Breitengrad wächst.

Wer sich das nicht leisten kann, für den gibt es eine weniger teure, aber genauso wirkungsvolle vorbeugende Maßnahme der Winterdepression. Ausgedehnte Spaziergänge bei Tageslicht können ebenfalls helfen. Es ist dabei völlig egal, ob die Sonne scheint oder der Himmel bewölkt ist. Denn auch wenn es bedeckt ist, hat die Sonne eine 100x höhere Lichtintensität als beispielsweis eine Bürolampe. Dabei kann man u.a. mit der ganzen Familie picknicken und die Diskussionen der vergangenen Tage vergessen oder in Ruhe bei einer Tasse Kaffee auswerten. Das beliebte Heißgetränk kurbelt nebenbei auch noch die Serotoninproduktion an. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass in Finnland die meisten „Kaffeejunkies“ leben.

 

Nachdem nun der tüchtige Arbeiter von jeglichen Beschwerden  befreit wurde, kann er wieder voll ins Berufsleben eintreten und mit Lust statt Frust durchstarten.

 

Stefan Hanel

 

Geschrieben von blogschokoladeum11:32 | in:
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31.01.2009
Internet statt realem Leben?

Immer mehr Menschen versammeln sich heutzutage in „Social Networks“. Doch wie sieht es mit  dem nicht-virtuellem Leben aus? Viele, nicht nur junge, Menschen verstecken sich hinter ihrem Profil um sich bloß nicht in der Realität präsentieren zu müssen.

 

Der Begriff „Social Networks“, oder auch „Social Networking“ ist derzeit in aller Munde. Auf gut Deutsch auch bekannt als „soziale Netzwerke“. Das Phänomen der Online-Communitys ist inzwischen voll und ganz im Alltag vieler Menschen zur Routine geworden. Soziale Online-Netzwerke bieten dem User eine Vielzahl von Aktivitäten: angefangen von Bildergalerien  bis hin zu dem Einrichten von Gästebüchern. Und die Anzahl der „Social Networks“ steigt stetig.

In Zeiten günstiger Internet-Flatrates sind immer mehr Menschen permanent online - ja sie leben praktisch online. Das da die Zeit fehlt um sich mit „echten“ Menschen zu treffen ist nur eine logische Folge. Da ist es doch viel einfacher sich vor den Computer zu hocken und sich bei einem Portal anzumelden. Schnell die Internetadresse und ein paar persönliche Details angegeben und schon ist man mittendrin im Trubel – und das ganz bequem von zu Hause aus. Man zeigt einander Fotos, chattet, schreibt sich Nachrichten und lässt seine ausgewählten Freunde am persönlichen Alltagsgeschehen teilhaben. Doch das das nicht der „ Sinn“ von Freunde treffen sein kann lässt sich leicht erahnen. Oftmals haben Leute aus den Communities Probleme bei der sozialen Eingliederung. Sie sind zu schüchtern um neue Menschen kennenzulernen und bleiben deshalb lieber in heimischen Gefilden. Im World Wide Web lässt sich nun doch jede Unannehmlichkeit verbergen und gute Miene zum bösen Spiel machen. Doch mit einem Mausklick sind noch lange nicht alle Bedürfnisse befriedigt.

 

Stefan Hanel

 

Geschrieben von blogschokoladeum01:23 | in:
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