Disco Brösel Brüggen

Geschrieben von CT am 23-Nov-2006 um 03:00 . 0 Kommentare. Link.

Folgender Artikel erschien in der RP vom 22.11.2006 (Artikel RP)
Bereits am 09.11.2006 konnte man folgenden Artikel in den Grenzland-Nachrichten lesen (Artikel GN)

 

Um journalistisch korrekt und unparteiisch zu bleiben, die Stellungnahme des Brösel.

 

CT

Pro.Skin S.C.

Geschrieben von CT am 21-Nov-2006 um 02:44 . Link.

Im Rahmen meines Studiums der "International Business and Management Studies" in den Niederlanden, gründen 12 meiner Komillitonen und ich eine Studentenfirma (S.C.) die eine innovative Laptoptasche auf den Markt bringt. Bei Interesse einfach mal unsere Website www.proskin-bags.com besuchen, die in den nächsten Tagen natürlich noch ausgebaut wird.

  

Gibt es intelligentes Leben?

Geschrieben von CT am 2-Nov-2006 um 09:40 . 0 Kommentare. Link.

Der Philosoph unter den Comedians sucht nach der Existenz des Geistes: Wo sitzt er? Was macht er? Kann man ihn kennen lernen? Bis ans Ende der Erdscheibe ist Dieter Nuhr gereist, um ihn zu finden - nach Birma, Rarotonga, ja sogar nach Österreich. Die Ausbeute seiner Expedition präsentiert er, wie man es von ihm gewohnt ist: pointiert, satirisch, komisch - Nuhr pur!

 

Sehr empfehlenswert, wirklich.

 

CT

 

                         

Rückkehr zum Altbewerten

Geschrieben von CT am 10-Okt-2006 um 03:37 . 5 Kommentare. Link.

Der eigentliche Anlass dieses Logs ist, dass ich Onlinefrust, gerne auch online loswerden möchte.

 

Im Online-Forum meiner Uni macht sich seit kurzem die uneingeschränkte Meinungsfreiheit breit. Zwar bin voll und ganz für Diskurs, allerdings für wohlüberlegten! Selbst in unserem wohlstrukturiertem Forum mit sehr hilfreichen Beitragen und einer informellen aber freundlichen Atmosphäre, häufen sich die unqualifizierten, stereotypischen und dreist-unhöflichen Bemerkungen von mehrheitlich neuen Mitglieder. Im Forum des Abiturjahrgangs meiner ehemaligen Schule echauvieren sich Schüler sowohl öffentlich als auch anonym über die Hintergrundgestaltung der Homepage. Die neuen Fotos der Abifeiern seien zudem ziemlich mager und Klassenkameraden werden öffentlich an den Pranger gestellt.

 

                     

 

Nun ja, Foren sind schon seit ihrer Entstehung anfällig für eine gewisse willkürliche Tendenz, die meist in Streitereien endet, und so die eigentliche Intention der Beiträge verfälscht.

 

Auch wenn es schwer zu realisieren ist, wünsche ich mir dennoch die Rückkehr zum Altbewerten und damit mehr Einfluss von Höflichkeit und Toleranz auf die ach so schöne, anonyme Onlinewelt.

 

CT

Die Attentate von London

Geschrieben von CT am 1-Jul-2006 um 03:39 . 0 Kommentare. Link.

Warum kann es Menschen geben, die anderen Menschen ohne Rücksicht auf sich selbst und das Leben anderer, ihr eigenes opfern, nur um möglichst viele Menschen zu töten? Ist es das Streben nach einer höheren Sache? Die feste Überzeugung, dass das was sie tun das Richtige ist? Warum sind es überwiegend Männer? Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass alle Menschen auf dieser Welt die gleichen Grundbedürfnisse haben. Sie wünschen sich Gesundheit, Sicherheit und eben, dass sie und ihre Mitmenschen in Frieden leben können. Worin liegt der Sinn Menschenleben auszulöschen? Ich kann von mir, wie viele andere bestimmt auch, behaupten, dass man in Gedanken schon oft einigen Menschen den Tod gewünscht hat, oder zumindest dass ihnen Leid geschieht. Doch zwischen daran denken, und es zu tun, liegt, zumindest bei mir persönlich, ein großer Unterschied. Oder vielleicht auch nicht. Abgesehen von so genannten Affekthandlungen, im deutschen Recht gerne als Totschlag bezeichnet, auf die ich gleich unter Umständen noch eingehen werde, sind Morde in der Regel geplant und deshalb auch in Gedanken durchgespielt. Zeugt das Begehen eines Mordes nun von einem schwachen Vernunft-Denken, oder hat es andere Ursachen? Wenn töten nun nur durch einen gestörten Geist begünstigt wird, warum gibt es dann zurzeit, seit 9/11/2001 vermehrt, wobei ich vorherige Taten, die nur aufgrund der Kommerzialisierung des Angriffes auf die USA durch die Medien, in den Hintergrund gerückt sind, nicht außer Acht lassen will, so viele extremistische Islamisten, die mit selbst gebastelten Sprengstoffgürteln Menschenmengen in den Tod reißen? [Nebennotiz: Ich betone ganz bewusst: EXTREMISTISCHE ISLAMISTEN, da diese fälschlicherweise oft als Islamisten oder Fundamentalisten karikiert werden, und damit auch solche einbinden, die nur nach den Regeln des Koran, in friedlicher Atmosphäre, leben, und nichts mit den religiösen Extremisten zu tun haben, die wegen fadenscheiniger Gründen die heilige Schrift anders interpretiert haben, und so zu einer erheblichen Gefahr für die Allgemeinheit werden können. Desweiteren sind islamische Fundamentalisten nicht gleichzusetzen mit Terroristen! Denn ??? [...] den Begriff "Fundamentalist" (usuli) gibt es im Islam schon seit Jahrhunderten. Das Wort bezeichnet traditionell jedoch die Gelehrten der ilm al-usul, der Wissenschaft, die sich mit dem Studium der Fundamente des islamischen Rechts befassen“, editiert - Quelle: wikipedia.de]. Auszuschließen ist, dass alle extremistischen Islamisten unter einem fehlgeleiteten Geist leiden. Warum ahmen dann trotzdem Hunderte diesen Unmenschen nach? Mir ist aufgefallen, dass in den Zeitungen und Fernsehreportagen nie über die persönlichen Hintergründe der Attentäter berichtet wird. Warum?

 

                               

 

Vielleicht liegt genau dort, dass Problem. Wir Europäer sind oft, vielleicht zu oft, geneigt, was man natürlich auch nicht als Verallgemeinerung sehen darf, nach einem Schuldigen zu suchen, ihn zu verurteilen, und öffentlich bloß zu stellen. Aus meiner Sicht liegt dies daran, dass ein Großteil unserer Bevölkerung, durch diese Vorgehensweise, eine simple, möglicherweise auch naive Möglichkeit gefunden hat, ein solch negatives Ereignis gedanklich mit einem schuldigen Individuum zu verknüpfen, um so beruhigt schlafen zu können, in der scheinbaren Gewissheit einen gedanklichen Konflikt gelöst zu haben, und unbehelligt weiterzuleben. Um dieses Problem zu lösen wäre es jedoch sinnvoll, sogar eine Pflicht für diejenigen, denen an der Menschheit etwas liegt, sich mit dieser Thematik näher zu beschäftigen. Koran, Islam, Muslime, wird bei den meisten von uns zu sehr verallgemeinert und synonymisiert, zum symbolischen melting-pot des Nahen Ostens. Ich gebe zu, auch ich kenne keinen einzigen Vers aus dem Koran, doch ich habe mich zumindest schon einmal mit einem Moslem über dieses Thema unterhalten, und von ihm unter anderem erfahren, dass Selbstmordaufforderungen nicht im Koran zu finden sind.


Die Antwort auf die Frage, warum es dennoch Menschen gibt, die es als ehrvoll erachten sich selbst und andere in den Tod zu reißen, bleibt offen, und muss geklärt werden, nicht nur um diese Menschen besser zu verstehen, sondern auch um uns selber besser zu verstehen - warum wir lieber einen Schuldigen suchen und uns nicht mit dem Problem selbst auseinandersetzen, und darüber reflektieren wie solche ethischen Barrieren (ich zweifle an der semantischen Korrektheit dieses Ausdrucks) abgebaut werden können, um an die menschlichen Grundbedürfnisse zu appellieren und letztendlich zu gelangen, für den ersten Schritt in eine Welt der Einigkeit.


CT



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