19.06.2007
Gedanken zum 1. August
Nachfolgender Text wurde dem Faschoblog vom Gastkommentator Kari zur Verfügung gestellt:*

_nun ist es also definitiv: In diesem jahr wird es keine grillparty mit fahnenschwingern und traditionellem pfeifkonzert auf dem rütli geben. general guisan würde sich im grab drehen, christophe keckeis aber klappert mit den zähnen vor lauter aufregung: er sieht DIE chance, seinen bis auf die masse eines supermodells abgespeckten verein bei der bevölkerung wieder in ein positiveres licht zu rücken.

nur zu gerne würde er zusammen mit seinen strammen mannen die heilige wiese vor den braunen brüdern (und einigen schwestern) bewachen. dumm nur, dass die ihm verliebenen vereinsmitglieder an diesem tag lieber auf, statt um die wiese herum stramm stehen möchten, um die hand zum hitl.. äh kühnengruss zu erheben.

indes steht die nationale politik kopf: der erklärte liebhaber von heimischen gräsern, ueli m., schimpft die historische stätte eine gewöhnliche wiese mit kuhdreck, während micheline c.-r., die urbane freundin gewagter frisuren um jeden preis auch der zentralschweiz ihre gesangskünste aufdrängen will und bei dieser gelegenheit auch noch gleich in einen konstruktiven dialog mit den erwähnten braunen kuhfladen zu treten; vorausgesetzt, diese haben überhaupt lust dazu.

dies dürfte ihr jedoch schwer fallen, würden ihr sich doch mit grosser wahrscheinlichkeit die manzgogglen aus christoph b.s fichendepartement oder sogar die strammen hühnen aus sämi s.' exerzierdepartement in den weg stellen.

es sei denn, sie belege schnellstens einen crash-kurs in yamakasi und benenne sich in micheline c.-reh um.


* Zum Autor: Kari ist selbsternannter Absurditätenforscher aus den Urner Bergen. Wovon er lebt, weiss kein Mensch.

Geschrieben von antifablogger am 19.06.2007 um 06:59 | in: Karis Welt
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15.06.2007
Faschoparty in Jona SG
Morgen Samstag Abend (16. Juni 07) sei in Jona SG eine Faschoparty geplant.

Einladen tue eine Dame namens Sämy mit der vielsagenden E-Mail-Adresse [email protected] Ein Foto dieser Sämy kann hier (1. Foto ganz rechts) begutachtet werden.

Aus einen dem Faschoblog vorliegenden E-Mail ist zu entnehmen, dass auf der Liste der Eingeladenen einige einschlägig bekannte RechtsextremistInnen anzutreffen seien. Die Party soll "im gschlossene Rahme z Jona im Partyhüsli vo minere Kameradschaft statt" finden.

Im Anschluss "nachdem all bsoffe sind, wird evtl. en Marsch nach Rütli plant, wemmer gnueg Lüt sind und d lust bestaht".

Na dann viel Spass ihr Nasen, ihr werdet wohl kaum im geschlossenen Rahmen feiern können.
Geschrieben von antifablogger am 15.06.2007 um 04:44 | in:
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20.05.2007
Was inzwischen geschah...
In letzter Zeit war es im Faschoblog sehr ruhig, der Autor war andersweitig beschäftigt.

Im realen Leben hat sich jedoch einiges getan. Es folgt hier eine sehr kurze, nicht-chronologische und sehr unvollständige Zusammenfassung der letzten Wochen.


antidot - Wochenzeitung aus der widerständigen Linken
Seit Anfang des Jahres erscheint die Wochenzeitung antidot (www.antidot.ch). Das empfehlenswerte Blatt berichtet immer wieder über die Faschoszene und Antifa-Arbeit. Die vergangenen Ausgaben können auf der Homepage umsonst nachgelesen werden. Die ZeitungsmacherInnen brauchen jedoch Geld, bei gefallen abonniert euch doch die Zeitunng.

Faschos am 1. Mai
Am diesjährigen 1. Mai versuchten auch Faschos ihre Parolen und Flugblätter unter die Leute zu bringen. In Aarau haben einige der Braunen unbemerkt an der Gewerkschafts-Demo teilgenommen (Bericht: ch.indymedia.org).

In Interlaken haben einige ver(w)irrte PNOSler für "Freie Menschen statt freie Märkte" geworben. An sich natürlich eine gute und wichtige Forderung. Jedoch kann sich der Autor unter einer "nationalistischen Freiheit" nichts wirklich erstrebenwertes vorstellen. (beo.pnos.ch)

Antifa-Kampagne - Die Dinge in Bewegung bringen
Im schweizer Mittelland haben sich antifaschistische Kräfte zusammen getan, und führen vom Mai bis im Juli diverse Veranstaltungen und Aktionen durch. Informationen auf der Homepage www.antifa-kampagne.ch


Antifarecherche Urschweiz
Es wurde ein hoffnungsvoll stimmendes Projekt in der Innerschweiz aus der Taufe gehoben. Das kollektiv antifarecherche urschweiz (antifarecherche.ch.vu) hat per Medienmitteilung seine Gründung bekannt gegeben. Mensch will die Faschos aus der Anonymität herausholen, schön, ganz im Sinne des Faschoblogs.

Kameradschaft Uri - Ist es bald zu Ende?
Nach einer Medienmitteilung der antifarecherche (siehe oben) ist die Kameradschaft Uri (Keine Homepage mehr, kameradschaft-uri.ch.vu sei angeblich eine Fälschung, siehe Kommentare zu diesem Eintrag) arg unter den Hammer gekommen. Aus sicherer Quelle ist zu erfahren, dass einige der Mitglieder ihren Austritt gegeben haben (geben mussten??). Der Autor ist sehr erfreut über diese Neuigkeit.

PNOS - Expansionsgelüste nach Nidwalden?
Wie dem Obaldner-Blog (obwaldner.blogspot.com) zu entnehmen war, haben Mitglieder der PNOS Küssnacht auf einem nidwaldner Schulhof Flyer mit fremdenfeindlichem Inhalt verteilt. Haben die Faschos etwa Expansionsgelüste?

1. August 2007 - Alle haben schiss...
Nachdem die Kantone Schwyz, Nidwalden, Uri und Luzern die Rütlifeier nicht alleine tragen wollen und der Bund keine Kohle locker macht, geht die grosse Angst um. Der schwyzer Pozilei-Chef hat Angst, Uri möchte das Rütli sperren und überhaupt machen sich alle in die Hose. Hört doch auf mit der Paranoya, braune Scheisse gibts schon genug.


Ausblick: Alle haben schiss II, oder "Staatsschutzbericht"
In knapp zwei Wochen wird das EJPD (ejpd.admin.ch) wieder den berühmten Bericht über die Innere Sicherheit veröffentlichen. Ich freue mich schon auf einige spassige Stunden. Danke Jungs für eure äusserst amüsante Arbeit.
Geschrieben von antifablogger am 20.05.2007 um 01:15 | in: Schweiz
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19.04.2007
1. August 2007 - einmal anders
Die Not ist gross in der idyllischen Schweiz. Die verknorzten Regierungen der Urkantone wollen ihre See-Häfen nicht bereitstellen, um allen stolzen SchweizerInnen den Zugang zum Rütli zu gewähren.

Nun freilich, die Situation ist eine andere als in den letzten sieben Jahren: Zwar hatten nicht alle freude an der jährlich steigende Anzahl Neonazis und Kampfstiefelpatrioten, aber immerhin blieben diese friedlich. Zum Teil trugen diese jungen Leute sogar Trachten und schöne Flaggen, jaja, und gesungen haben sie auch.

Doch letztes Jahr wollten die Linken kommen, durften aber nicht. Recht so! Die schlagen sowieso immer nur alles kaputt. Und überhaupt, was wollen die eigentlich? Sollen den anderen doch ihren Stolz auf unser schönes Land lassen. Sind ja selber schuld, wenn sie auf  die Fresse bekommen!

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Die obigen Aussagen waren so oder ähnlich am 1. August 2006 in Brunnen zu vernehmen. Sehr viele PassantInnen störten sich überhaupt nicht an der braunen Brut, die sich da vom Schiff aus durch Brunnen wälzte und hunderte Kehlen den "Nationalen Widerstand" propagierten. Auch als sich einige der Faschos aus dem Zug lösten und auf einige GegendemonstrantInnen losrannten um wild auf diese einzuprügeln, gab es blog einige Kommentare im Stil von "die sind ja selber schuld, wären sie ruhig geblieben wäre ihnen nichts passiert". Ein kurzes Video dazu ist hier zu sehen.

Jedenfalls hat Brunnen (wie auch Flüelen und Beckenried) dieses Jahr keine Lust mehr. Aber nicht etwa, weil sie genug von den Braunen haben, nein. Kopfzerbrechen bereiten den Behörden vor allem die GegendemonstrantInnen.

Aber wie wäre es einmal ganz anders: Statt dem alljährlichen zelebrieren von bescheuertem Nationalstolz (guter Text zum Thema hier), könnte der 1. August entweder ganz abgeschafft, oder aber umfunktioniert werden in einen Tag gegen Rassismus.

Denn, latenter wie auch offensichtlicher Rassisms ist immer noch sehr weit verbreitet. Dies vor allem in Gegenden mit kleinem AusländerInnenanteil. Bei vielen Leute ist eine Angst vor fremden da. Nicht etwa, weil sie schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht hätten, sondern weil ihnen tagtäglich irgendwelche Idioten einreden, dass die AusländerInnen ihnen die Jobs wegnehmen, ihre Kinder verprügeln und die AHV leer plündern würden.

Auf in eine solidarische Welt ohne Nationalismus und Rassismus.
Geschrieben von antifablogger am 19.04.2007 um 01:56 | in: Schweiz
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22.03.2007
Offizielles Uri: "Kein Problem mit Neonazis"
Der letzte Artikel im Faschoblog hat im kleinen Kanton Uri für einige Unruhen gesorgt. Am Dienstag hat die Pendlerzeitung 20 Minuten einen Bericht mit dem Titel "Junge Neonazis machen den Kanton Uri unsicher" gedruckt.

Der Jugendverein Bürglen, welcher das Jugendlokal betreibt, war über diesen Text gar nicht erfreut. Gegenüber der Neuen Urner Zeitung sagte er: "Es entsteht der Eindruck, als ob im Jugi Bürglen Rechtsradikale ein und aus gehen."
Anscheinend ist das Image des Vereins wichtiger als die Tatsache, dass es in der Umgebung eine Gruppe unbehelligter, gewaltbereiter Neonazis gibt.
Zu allem Überfluss klopfte noch die neu gegründete Jugendkommission beim Jugendverein an und verlangte eine Erklärung.

Doch noch ist das Thema nicht ausgestanden. Heute Donnerstag berichtet die Neue Urner Zeitung über den Vorfall (der Bericht kann hier nachgelesen werden).

Der Jugendverein allerdings zweifelt noch daran, dass es sich wirklich um Rechtsradikale genandelt hatte. Zwar "deuten" "das Auftreten, die Kleidung und die Sprüche [darauf] hin", die Ankömmlinge hätten "aber auch mit Ausländern geredet und ihnen die Hand geschüttelt". Dies ist in der Tat etwas seltsam, aber wahrscheinlich hatten die Faschos vor den Ausländern ganz einfach Schiss.

Polizei weiss gar nichts
Den Vogel schiesst jedoch Ruedi Huber, der Vizekommandant der Kapo Uri ab: "Wir wissen nichts über eine grössere Rechtsradikalen-Szene in Uri". Natürlicht nicht, wie solltet ihr auch... Es geht nämlich noch weiter: Während eines Konzertes in der MSA-Baracke in Altdorf fand sich plötzlich eine Gruppe Faschos ein. Angesichts der vielen BesucherInnen getrauten sie sich jedoch nicht, das Konzert anzugreifen. In einem einschlägig bekannten Faschoforum wurde davor auf dieses Konzert mobilisiert.
Da sich die Rechtsradikalen noch weiter in der Nähe der MSA herumtrieben, wurde die Polizei alarmiert. Jedoch bemühte sich keiner der Herren in Uniform zum Veranstaltungsort.

Damit ist wahrscheinlich auch die schon fast unglaubliche Aussage Huber betreffs des MSA-Vorfalles zu erklären: "Wir haben keine Kenntnisse darüber, dass Rechtsradikale involviert gewesen sind." Bei denen scheint wohl nicht einmal der sprichwörtliche Zaunpfahl etwas zu nützen.

Jedoch, halt! Noch ist nicht alles verloren. In einem kräftezehrenden Akt ringt sich Huber zu einem Zugeständnis durch: Die Polizei kenne einzelne Exponenten der rechtsradikalen Szene, welche ausserhalb des Kantons regelmässig an Veranstaltungen mit faschistischem Hintergrund teilnehmen würden. Natürlich, und zuhause im schönen Uri spielen diese Leute mit Kieselsteinen und setzen sich gegenseitig selbst gebastelte Blumenkränze auf.

Gemeinde nimmts gelassen
Auch der Gemeindeschreiber von Bürglen scheint überhaupt nicht unberuhigt zu sein: Er wolle die Vorfälle nicht aufbauschen. Man habe grundsätzlich kein Problem mit den Jugendlichen. Jedoch: "Wir dürfen die Augen vor radikalen Gruppen nicht verschliessen". Na dann Prost!


P.S.: Der Faschoblog möchte sich hiermit recht herzlich bei Hans Stutz für die guten Worte bedanken, die er für uns bei der NUZ eingelegt hat. Dankä.
Geschrieben von antifablogger am 22.03.2007 um 05:57 | in: Zentralschweiz
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11.03.2007
Uri: Faschoübergriff auf Jugi
Am letzten Samstag kam es zu einem Angriff von etwa 12 Faschos auf den Jugendtreff in Bürglen / UR.

Wegen eines Missverständnisses gab es eine Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppierungen. Nach Vermittlung durch den Jugi-Aufseher konnte die Situation wieder beruhigt werden. Dann marschierte plötzlich eine Gruppe von etwa 12 Faschos in Vollmontur ein und schlugen wahllos auf die ersten Personen ein, die ihnen im Weg standen. Es kam zu keinen schwerwiegenden Verletzungen.

Die Faschos wurden wahrscheinlich per Handy gerufen, von wem ist nicht bekannt. Sie kamen von einer Geburtstagsparty des 20jährigen schattdorfer Fascho-Skins M. K. Dieser habe sich dabei noch damit gebrüstet, dass sein Vater bei der Polizei sei.

Genau diese Pozilei hat eine Woche davor für Proteste gesorgt. Sie wurde zu einer Schlägerei gerufen, wo die gleiche Fascho-Truppe involviert war. Im Anschluss liess einer der Beamten heraus, dass sie in Zukunft wegen einer solchen Lappalie nicht mehr ausrücken würden. Diese Äusserung wurde in einem Zeitungsbericht abgedruckt, was dann verständlicherweise zu erbosten Reaktionen führte. Besonders wenn mensch bedenkt, dass sich die Kapo Uri nicht selten die Zeit damit vertreibt, Schulkinder, welche im Fahrverbot Velo fahren, zu belästigen.


Der erwähnte M. K. ist Mitglied einer vor kurzem gegründeten "Kameradschaft Uri". Diese besteht aus 10 Jung-Faschos, welche allesamt namentlich bekannt sind. Die Kameradschaft, jedenfalls einige Mitglieder, haben Kontakt zu R. T., welcher vor einigen gut sechs Jahren landesweit bekannt wurde. Dieser war damals Sekretär der SVP Uri Ortspartei Erstfeld/Amsteg/Silenen, verteilte hetzerische Flugblätter und war am 1. August einer der Doofköpfe auf dem Rütli. Die SVP Uri schloss T. damals auf öffentlichen Druck hin aus der Partei aus. wollte T. damals auf öffentlichen Druck hin aus der Partei ausschliessen, dieser jedoch kam dem Parteipräsidenten zuvor und trat selber aus der SVP aus.

Die urner Glatzen-Szene ist wieder am wachsen. Wie lange es wohl noch dauert, bis sich dort hinten endlich Widerstand regt?

Zeitungsartikel zu Traxel:
Tagi, 18.9.2000
Bund, 18.9.2000
Geschrieben von antifablogger am 11.03.2007 um 04:22 | in: Zentralschweiz
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14.02.2007
Neuer nationaler Versand online
Seit einigen Tagen versucht wieder ein nationaler Versand den hiesigen Faschos und Neonazis die Kohle aus der Tasche zu ziehen. Der Online-Shop trägt den Namen Eidgenossenversand, ist aber nichts weiteres als der schweizerische Abklatsch des deutschen Sturmversandes Reichsversandes.
Laut Eigenwerbung würden über 1700 Artikel "aus den Bereichen National , Hooligan und Nordische Kultur [sic!]" geführt. Dass sich dabei auch allerübelste Fascho-Scheisse befindet, muss hier wohl kaum erwähnt werden.

Deutscher Betreiber

Beim Betreiber des Versandes handelt es sich um den 24jährigen "Piwi" aus Hannover. Mit richtigem Namen heisst er sehr wahrscheinlich Sascha Britz. Seit etwa einer Woche hat er sich bei seiner Freundin in Basel-Land niedergelassen und versucht jetzt von dort aus, den schweizerischen Fascho-Kleider-Markt zu übernehmen.

Ein Bild des Betreibers gibts hier. Sein Name ist hier und hier zu finden.

In Deutschland hatte er sich einen "Namen" als Gebrauchtwagenhänder gemacht. Er steckt hinter mehreren Fascho-Versänden und hat den Zorn einiger Internet-KäuferInnen auf sich gezogen, indem er Vorauszahlungen einkassierte, die versprochene Ware dann aber nicht lieferte.

Ach ja, der sympathische junge Mann ist noch auf der Suche nach einer Lohnarbeit. Wer also eine geeignete Stelle für unseren Rotkopf-Fascho hat, soll sich doch beim Autor des Faschoblogs melden...
Geschrieben von antifablogger am 14.02.2007 um 10:51 | in: WWW
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29.01.2007
Neonazis feiern Hitlers Machtergreifung
Wie bescheuert müssen diese Idioten eigentlich sein?
Am Samstag Abend "feierten" eine Gruppe Neonazis im Kanton Zürich die Ernennung Hitlers zum Reichskanzlers am 30. Januar 1933.

In einem nationalistischen Forum schreibt  der Veranstalter:

 

Der 30. Januar1933 ist der Tag, an dem Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde, und in die Geschichte einging.Für Nationalsozialisten ist das ein wichtiges Datum ,es sibolisiert der Tag der "Machtergreifung". So markiert der 30. Januar 1933 im öffentlichen Bewusstsein doch den Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland. Zu Ehren an diesen Tag ,feierten wir gestern im Kanton Zürich eine Party unter Nationalen Kameraden. Die feier war in einer gemütlichen Waldhütte, es kamen mer als geplant es war ne hammer stimmung bis früh am morgen um 10uhr als uns,unsere Österreichischen und Deutschen gäste als letztes verliessen. Es wurde gelacht,gesungen und viel gedrunken, auch das essen war schnell weg.

Danke an alle die Mitgeholfen haben dieses fest auf die Beine zustellen freu mich schon auf`s nächste besäufnis.

 


Was wohl in solchen Köpfen vorgeht? Ich kann keine plausible Erklärung finden. Wer sich allerdings den obigen Text etwas genauer anschaut, wird unschwer feststellen, dass es sich beim Schreibenden nicht gerade um eine Inteligenzbestie handeln kann.

Allerdings kann und darf Dummheit so etwas nicht rechtfertigen. Sprachlos.
Geschrieben von antifablogger am 29.01.2007 um 07:09 | in: Schweiz
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17.01.2007
Still alive
In lezter Zeit ist es ruhig geworden hier im Faschoblog. Dies lag an Zeitmangel und einer gewissen Schreib-Unlust seitens des Autors.

Ab heute sollten hier wieder in unregemlässigen Abständen News und persönliche geistige Ergüsse eines Antifaschisten zu lesen sein.

Natürlich ist positive wie auch negative Kritik nach wie vor gern gesehen.

Auf in den realen und virtuellen Kampf!
Geschrieben von antifablogger am 17.01.2007 um 03:25 | in: In eigener Sache
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17.12.2006
Wehret den Anfängen - Aufklärung jetzt!
Mensch muss keinE FreundIn von platten Slogans sein, um der Aussage im Titel dieses Beitrages ein Körnchen Wahrheit zuzugestehen.

Gestern Samstag versammelten sich in Langenthal ungefähr 100 Personen zu einer Platzkundgebung unter dem Motto „Stoppt die kulturfremden Bauten“ versammelt. Dazu aufgerufen hat die PNOS. Grund ist die geplante errichtung eines Minaretts der Islamischen Glaubensgemeinschaft.

Kulturfremd? Über den Ausdruck an sich liese sich wohl streiten. Diesen aber in einem Land wie der Schweiz zu benutzen, zeugt entweder von eklatanter Dummheit, oder aber von blankem Fremdenhass - bei der PNOS wird Letzteres zutreffen. In einem Land, wo seit jeher vier sehr verschischiedene Kulturen, mit eigener Sprache und eingenen Gepflogenheiten, auf so engem Raum zusammenleben, ist ein solcher Begriff einfach nur lächerlich.

Aber zurück zur Kundgebung in Langenthal: Die Zahl von 100 Teilnehmenden und die Tatsache, dass das Komitee „Stopp Minarett“ die Veranstaltung öffentlich boykotierte, zeigt, dass die PNOS noch auf wenig Resonanz ausserhalb ihres Dunstkreises stösst. Der eben veröffentlichte Bericht der PNOS stützt diese These. Auch wenn die Parteileitung eifrig erklärt, dass "nicht nur Leute aus den eigenen und vertrauten Reihen anwesend waren, sondern auch viele zivile Personen, zum Teil ganze Familien kamen, um sich ein Bild unserer Partei zu machen."
Die Bilder sprechen eine ganz andere Sprache. die Kundgebung wird beherrscht von Glatzköpfen, Medienleuten und offensichtlichen PNOSlern (Frauen sind nicht auszumachen). Die Zivilen leuten werden wohl dem Staatsschutz zuzurechnen sein, und, auch Faschos haben eine Familie (Sacha Kunz lässt grüssen).

Etwa gleich viele antifaschistische GegendemonstrantInnen wurden von der Pozilei daran gehindert, zu den Faschos vorzudringen. Die Staatsgewalt setzte massiv Gummischrot ein.

Trotzdem ist die Absicht der Partei klar: Es wird versucht, dass Image des rechtsextremen Schlägertrupps abzustreifen. Stattdessen wird eine volksnahe Politik propagiert. Dem "Volk" (natürlich nur SchweizerInnen!) wird ein Sympathieträger verkauft.
Soche Tendenzen sind nicht nur bei der PNOS auszumachen, in Foren von bekennenden AnhängerInnen des Nationalsozialismus wird darüber diskutiert, wie Sympathien beim Fussvolk gewonnen werden können.

In Deutschland findet dieser Prozess schon seit längerer Zeit statt - mit sichtlichem "Erfolg". Erst jetzt, wo die etablierten PolitikerInnen merken, wie weit sich die braune Kloake schon ausgebreitet hat, werden zaghafte Massnahmen eingeleitet.

Auch die schweizer Medien berichten fleissig über die Probleme, welche unseren nördlichen Nachbaren mit Neonazis haben. Wärend dessen streitet mensch sich hierzulande über die Sicherheitskosten der Rütlifeier. Welch zynische, verblendete Diskussion!

Deshalb, liebe Leute, wehrt euch gegen jegliche faschistischen Tendenzen. Vom Staat können und sollten wir nichts erwarten. Ein jeder Nationalstaat baut auf Nationalismus. Auch wenn Politiker jeglicher Couleur selbiges gerne bestreiten, ein Staat ohne nationales Bewusstsein, ohne Nationalstolz kann nicht bestehen. Vom System kann also keine Lösung kommen.

Bildet Antifagruppen, informiert die Öffentlichkeit über die Beweggründe der FaschistInnen und bekämpft letztere mit den zur Verfügung stehenden Mitteln.
Geschrieben von antifablogger am 17.12.2006 um 01:24 | in: Schweiz
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15.12.2006
NSBM-Konzert von heute Abend abgesagt!
Anscheinend ist das Black Metal-Konzert, an dem unter anderem die Band Horna spielen sollte, vom Littauer Gemeinderat abgesagt worden. (Siehe letzter Blog-Eintrag)

Ein entsprechender Artikel ist bereits am 12. Dezember in der Neuen Luzern Zeitung erschienen. Dem Artikel zufolge habe der Gemeinderat nach Eingang eines Schreibens des Antinationalen Kollektivs Luzern (AKL) und einer Intervention von Radio Lora die Veranstaltung genauer unter die Lupe genommen.

Der Veranstalter des Konzertes sei früher schon aufgefallen, als wärend eines Konzertes in einem Stadluzerner Club plötzlich Schweizer-Flaggen hingen.

Der NLZ-Artikel kann auf dieser Indymedia-Seite nachgelesen werden.
Geschrieben von antifablogger am 15.12.2006 um 05:43 | in: Zentralschweiz
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11.12.2006
15.12.06: Nazi-Blackmetall-Konzert in Littau (LU)
Am kommenden Freitag soll die finnische Black-Metall-Band Horna im Piazza in Littau (LU) auftreten.

Diese soll engste Kontakte zum neonazistischen Flügel der Black-Metal-Szene unterhalten.

Zu diesem Thema gibt es hier (im Faschoblog) einen sehr ausführlichen Text. Schaut euch den mal an. Der Text hat nichts mit dem Faschoblog zu tun, er wurde hier unaufgefordert gepostet. Trotzdem ist die Lektüre sehr informativ und wird wärmstens empfohlen.

Sollte nach der Lektüre des Textes jemensch das Bedürfniss haben, sich zu diesem Anlass zu äussern: Hier gibts Adressen der Verantwortlichen des Jugendhauses Piazza.
Geschrieben von antifablogger am 11.12.2006 um 05:26 | in: Zentralschweiz
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5.12.2006
Rigi-Faschos möchten doch (Neo-)Nazis sein!
Nachdem der Faschoblog hier darüber berichtete, dass der "Nationale Widerstand am Rigi" (NWR) mit Hakenkreuzen werben würde, gaben sich diese erstaunt und schrien herum, dass die betreffenden Logos nicht von ihnen stammen würden.

Doch wer sich mal etwas bei youtube umschaut, wird dort auf einen Propaganda-Film dieser Kameradschaft stossen. Dort ist - oh Wunder - genau das erwähnte Logo zu sehen, allerdings ohne Hakenkreuz. Dieses scheint also mit grosser Wahrscheinlichkeit doch aus der NWR-Küche zu kommen. Über den Film selber gibt es nicht viele Worte zu verlieren: Nationalistische Scheisse, wie es sie zuhauf gibt.

Damit aber nicht genug: Die Kameraden zielen mit ihrem Film genau auf ein neonazistisches Publikum ab. Als Tag wurde nämlich u. a. das Wort "Nazi" und "NS" (Nationalsozialismus) gewählt. Ins Netz gestellt und mit diesen Tags versehen hat das Video übrigens MG.88, ein 18jähriger Fascho aus Goldau (SZ). Genau dieser hat sich damals darüber beschwert, dass die Hakenkreuze nicht von ihnen stammen würden.

Jungs, steht doch endlich dazu, dass ihr auch grosse, böse Neonazis sein möchtet. Einfach nur lächerlich...

P.S.: Die erwähnten Bilder sind inzwischen entfernt worden. Wie das wohl kommt? Haben die NWRler wohl kalte Füsse bekommen und mit den Zugangsdaten, mit welchen die Bilder einmal veröffentlicht wurden, wieder entfernt? Fragen über Mutmassungen...
Geschrieben von antifablogger am 5.12.2006 um 11:47 | in: Zentralschweiz
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4.12.2006
CH-Faschoband an deutscher Faschoparty
Die die Faschos der Band Indiziert (w*wPUNKTindiziertPUNKTch) in der Schweiz anscheinend nicht zu Auftrittsmöglichkeiten kommen, müssen die armen Jungs rund um den PNOSler Dominic Lüthard wohl oder übel ins Ausland ausweichen.
In folgendem Mail (welches übrigens als Einladung gilt, also nichts wie hin), werden die Berner an einer "privaten Feier" des "Schwarze Sonne Versandes" in Bayern angekündigt:


 









Einladung zu unserer privaten Feier am 9.12.06 "in Midgard's Welt, wo die germanische Gitarre noch bis nach Asgard schällt. "

Hiermit laden wir dich
..........................................................................
persönlich
zu unserer privaten Feier im Raum Deggendorf (Bayern) am 9.12.06 ein.

Die Feier wird musikalisch untermalt von den Bands Indiziert (aus der Schweiz), den Feldherren und den Braunen Brüdern sowie einer Ü-Band.
Treffpunkt ist der Parkplatz bei der Eishalle in Deggendorf.
Ausfahrt Deggendorf Rusel auf der A 92.
Bei der Ampel gerade aus bis zum Kreisverkehr dort die nächste gleich rechts,auf der rechten Seite befindet sich der Treffpunkt Parkplatz, welcher von 19.00 bis 21.00 Uhr besetzt sein wird.
Geplanter Anfang ist 20.00 Uhr. Wir bitten dich daher pünktlich am Treffpunkt zu erscheinen um unnötige Verzögerungen zu vermeiden. Informationen kannst du über folgende Rufnummern erhalten:

0174/6576732
oder
0172/8264952.

Diese Einladung ist auf jeden Fall an diesem Tag mitzubringen, da es sich um eine Privatveranstaltung handelt, welche nicht öffentlich ist.

Mit kameradschaftlichen Grüssen
M u. M
Kam. AT und Kam. SP





























Ob die deutschen Behörden wohl auch eine Einreisesperre verhängen? Wäre doch Schade um die vielen Stunden im Proberaum, gell Jungs.
Geschrieben von antifablogger am 4.12.2006 um 01:20 | in: Schweiz
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26.11.2006
Neonazi-Konzert im Kanton St. Gallen
Gestern Samstag Abend fand das Neonazi-"Geburtstagskonzert" für Jonas Schneeberger und Manuel Walker statt (siehe hier). Anscheinend wurde den Faschos die Lokalität gekündigt, denn das Konzert wurde kurzfristig vom geplanten Mittelland in den Kanton St. Gallen verlegt. Laut SonntagsZeitung fand der Anlass im Restaurant Traube in Dörfchen Sax statt.
Ein Restaurant mit diesem Namen scheint in Sax (Gemeinde Sennwald) auch zu existieren, allerdings gibt es keinen Telefonbucheintrag, auch sonst gibt es nicht viele Informationen zu diesem Lokal.

Die Behörden hätten den Headliner des Abends, die Fascho-Band Frei & Stolz, an der Grenze aufgehalten. Trotzdem hätten sich etwa 200 Faschos vor Ort eingefunden.

Wer nähere Angaben zur Traube machen kann, wird geben, sich an die Kontaktadresse zu wenden.
Geschrieben von antifablogger am 26.11.2006 um 06:39 | in: Schweiz
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22.11.2006
PNOS-Stadtrat verurteilt
Für all die NörglerInnen, die jetzt wieder kommen und sagen: "Ooch, das heisst doch Fascho-Blog, warum gehts denn da andauernd um die PNOS?" gibt es hier weitere Indizien dafür, dass die PNOSler schlicht und einfach Faschos sind. Weshalb dieser Partei hier auch entsprechende Aufmerksamkeit gebührt.

Laut sda wurde der PNOS-Stadtrat von Langenthal, Tobias Hirschi, wegen Landfriedensbruch verurteilt. Vom Vorwurf der Rassendiskriminierung wurde er hingegen frei gesprochen.

Das Urteil gründet auf einer Teilnahme Hirschis an einer 1. Mai-Demo der rechtsextremen Helvetischen Jugend. Hirschi rechtfertigte später die von den DemonstrantInnen ausgehende Gewalt gegen die Pozilei, was ihm die Anzeige einbrachte.

Ein Foto, welches Hirschi neben seinen Bericht (ach, der kann schreiben!?) zu der Demo im PNOS-Heftchen platzierte, spielte laut Staatsanwaltschaft auf die «behauptete Geldgier der Juden» an. Diese Aussage führe somit klar zur Gedankenverbindung mit dem dritten Reich und der Nazi-Ideologie.

Der Gerichtspräsident meinte dann auch, dass diese Aussage ganz klar antisemitisch sei, was aber nicht zwangsläufig auch rassendiskriminierend sein müsse. Deshalb sprach er Hirschi in diesem Punkt frei.


Diese Schlussfolgerung ist ja wohl mehr als nur merkwürdig: Im Artikel 261 StGB steht nämlich unmissverständlich:

"wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Ethnie oder Religion gerichtet sind,

wer mit dem gleichen Ziel Propagandaaktionen organisiert, fördert oder daran teilnimmt, [..] wird mit Gefängnis oder mit Busse bestraft."


Jedenfalls ist ein weiteres Mal offensichtlich, welche Ideologien sich in dieser Partei tummeln.
Geschrieben von antifablogger am 22.11.2006 um 05:12 | in: PNOS
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19.11.2006
Neonazi-Konzert im Mittelland geplant
Wie Hans Stutz heute in der Sonntagszeitung berichtet, ist am nächsten Samstag, 25. November 2006, in der «Region Mittelland, Schweiz» geplant. Das Konzert solle ein Geburtstagskonzert für «Jonas & Manuel» sein. Dabei handelt es sich um die bekennenden Neonazis Jonas Schneeberger und Manuel Walker. Neben den beiden "Geburtstagskindern" soll auch Sebastian Sebastien (?) Nussbaum unter den Organisatoren sein.
Da alle drei in Grenchen (SO) leben und aktiv sind, wir allgemein erwartet, dass das Konzert in dieser Region stattfinden wird.

Flyer Fascho-Konzert 15.11.06 Der "Dienst für Analyse und Prävention (DAP)" (Staatsschutz) prüfe laut der Sonntagszeitung, ob gegen die angekündigte Band eine Einreisesperren verhängt werden könne.

Aber dass unsere Staatsclowns solche Konzerte nicht verhindern können (oder wollen), ist ja nicht erst seit Lotzwil bekannt. Dies sollte aber auf jeden Fall versucht werden, sind doch Konzerte einer der wichtigsten Rekrutierungsveranstaltungen für die Braunen.






Geschrieben von antifablogger am 19.11.2006 um 05:05 | in: Schweiz
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13.11.2006
Staatsschutz ahoi!
Der Faschoblog hat heute Morgen gleich von zwei amtlichen Stellen virtuellen Besuch bekommen: EinE VertreterIn der Basel-Landschaftlichen Administration hat sich bereits morgens um acht Uhr hierher verirrt und es ganze 47 Minuten hier ausgehalten.
Eine knappe Stunde später hat sich sogar einE schweizer BundesschnüfflerIn die Ehre gegeben.

Wir sind gerührt ab dem hohen Besuch

Anmerkung: Die SchnüfflerInnen sind nicht persönlich vorbeigekommen, haben sich nur den Blog angeschaut. Es hat da diesbezüglich Missverständnisse gegeben.
Geschrieben von antifablogger am 13.11.2006 um 01:19 | in: In eigener Sache
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12.11.2006
Schwyzer Neonazis werben mit Hakenkreuz
Seit einiger Zeit ist die Homepage vom Nationalen Widerstand am Rigi (h**p//:nwr PUNKT ja-nee PUNKT de) online. Auf der Startseite ist eine Bildcollage aus einer mittelalterlichen Schlacht und einer Faschodemo zu sehen. Die Überschrift lautet "Damals wie heute, wir sind der Widerstand". Die Gruppierung gibt sich auf ihrer Seite patriotisch und heimatverbunden - und ausländerfeindlich (gegen "Multikultur", gegen "die globalisierung unserer Sprache und unseres Volkes" ect.).

Auf einer Gallerie-Seite eines bekannten amerikanischen Hosters von neonazistischen Webseiten aber ist ihre wahre Gesinnung ersichtlich. Mit folgenden Bildern werben die Schwyzer für ihre Gruppierung:

nwr-logo1 nwr-logo2

 wer die Bilder grösser und in besserer Auflösung haben will, kann sich per Mail melden oder googlen.

Diese Bilder lassen wohl keine Zweifel mehr, mit was für Leuten wir hier zu tun haben. Man könnte sich fast vorstellen, dass solche Bilder für gewisse Leute noch ein Nachspiel haben könnten...
Geschrieben von antifablogger am 12.11.2006 um 05:30 | in: Zentralschweiz
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6.11.2006
Jusos pennen gegen Rechtsextremismus...
Am letzten Samstag organisierte die Juso des Kanton Glarus' angesichts der sich häufenden rechtsextremen Vorfälle ein "Schlafen gegen Rechtsextremismus". Unter dem Aufruf stand der Slogan "Die Regierung schläft - schlaf mit!"

Also, grundsätzlich ist ja jede noch so kleine Aktion gegen Faschos zu begrüssen. Aber, was bitteschön soll denn der Scheiss, "Die Regierung schläft - schlaf mit!"?
Erstens kann Rechtsextremismus kaum von genau dem System bekämpft werden, welches den Nährboden für ebendiese bildet. Oder denkt ihr Jusos etwa, die Faschos werden als Faschos geboren?

Und dann wirds noch besser: "[..] schlaf mit!". Ja klar, tolle Idee. Die Regierung macht nichts, also begnügen wir uns damit ihnen zu sagen wie kacke wir das finden. Super!

Die Veranstaltung sei übrigens von Faschos angegrifen worden. Aber davon ist auf der Juso-Page (noch?) nichts zu lesen, nur ein Bild mit dem brennenden Transpi der Jusos weist auf ungereimtheiten hin. Wahrscheinlich wollen die glarner JungSozialisten die Faschos nicht noch provozieren, indem sie deren Verhalten anprangern...
Geschrieben von antifablogger am 6.11.2006 um 06:32 | in: Schweiz
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