Weihachtsrundtrip - (der verhängnisvolle) Tag 9

20:20, 12.03.2009. Von Pinguin

Frühstück gabs an unserem letzten vollen Tag in New York in einem kleinen Cafe gegenüber unserem Hostel. Frische Bagels mit Cream - echt lecker! Danach stand der Tag unter dem Motto "wir nutzen aus, dass New York keine Sales-Tax auf Klamotten hat". Richtig erraten, wir waren Shoppen. Zuerst gings vorbei am berühmten Madison Square Garden


zum größten Kaufhaus der Welt. Macy's am Herald Square (okay, strenggenommen herrscht wohl Gleichstand mit Harrods in London, aber beworben wirds trotzdem so). Milas Hoffnung hier ein bezahlbares Bachelor-Ball-Kleid zu finden erfüllte sich leider nicht.


Interessant fand ich allerdings die Abteilung für Umstandsmode, treffend mit "a pea in the pod" betitelt. Offensichtlich hatten sie auch ganz besondere Angebote im Ausverkauf.


Entsprechend der langen Tradition des Kaufhauses sind auch einige der Rolltreppen schon etwas älter - und entsprechend aus Holz.


Mila und ich machten uns dann auf weiter nach Soho, wo wir weiter die Geschäfte abklappern sollten, während Ulf sich entschied sein Subway-Ticket voll auszunutzen und noch einen weiteren Stadteil abzuklappern, von dem selbst Larry sagte "believe me, there's absolutely nothing interesting there". Entsprechend hab ich mir das Viertel auch nicht gemerkt :-).


Ulf stieß dann später wieder zu uns, und nachdem wir alle mehr oder weniger unser Shoppingerlebnis hinter uns gebracht haben, gings mit der Subway an einen anderen Ort irgendwo in NYC, wo ich den verhängnisvollen Fehler gemacht habe einen Hot-Dog eines Straßenverkäufers zu probieren. Angeblich gehört das zum NYC Erlebnis dazu, mir hat eine erfahrene Amerkareisende (Grüße nach Stuttgart :-)) empfohlen das müsse man unbedingt gemacht haben ... nun ja, warum verhängnisvoll? später dazu mehr :-)

Ulf und ich boten dann alle unsere Überredungskünste auf Mila zu überzeugen, bei den kuschelig warmen Temperaturen von knapp über 30 °(F natürlich) noch über die Brooklyn Bridge in Richtung Stadt zu laufen. So fuhren wir mit der Subway nach Brooklyn und machten uns dann auf den Fußweg in Richtung Manhattan. Aber seht selbst ...


Durchgefroren auf der anderen Seite angekommen brachte uns die Metro wieder in unser Hostel. Als wir uns schlafen legen wollten, rächte sich meine Entscheidung, den Hot-Dog zu probieren. Meine Nacht war recht unruhig, und mir war ziemlich übel. Besser wurde das erst, als ich mir das ganze nochmals durch den Kopf gehn lies, was in der Nacht mehrmals vorkam ... nun ja, nicht das wie man sich seinen Urlaub vorstellt, aber zum Glück war der größte Teil da ja schon vorbei :-).

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