Theater in Jena

Schwierigkeiten

22:56, 10.06.2014 0 Kommentare Link

Da ich neuerdings Probleme habe hier Bilder hochzuladen, werde ich zu Blog.de wechseln.

Vorerst läuft alles noch parallel.

Wenn ihr "dorawanda.blog.de" in die "WWW-Zeile" eingebt, findet Ihr meine Beiträge dort parallel und hoffentlich auch bald mit Bildern. Ich muß erst noch einarbeiten in das dortige Procedere.



Wer ist König Ubu?

21:14, 10.06.2014 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

Who the F*** is "König Ubu"?

Es war einmal ... vor über 100 Jahren, dass sich ein paar Gymnasiasten über ihren Physiklehrer lustig machen wollten und ein Marionettentheaterstück über ihn schrieben. Daraus entstand dann ein paar Jahre später das Theaterstück "König Ubu" (sprich Übü). Die Uraufführung endete auch gleich mit einem Skandal, denn das erste Wort in diesem Stück war "Merdre" (dt. etwa "Schoize" oder "Schreize" zu übersetzen). Und nach zwei Aufführungen war erst mal Schluß mit Lustig. Trotzdem wurde das Stück von Surrealisten und Dadaisten gefeiert. Und wenn man Vergleiche mit heutigen Stücken ziehen will, fällt einem als erstes Monty Python ein.

Wikipedia schreibt weiter zum Inhalt:
Der primitive, feige, gefräßige und machtbesessene Père Ubu wird von seiner Frau, Mère Ubu, angestiftet, durch ein Massaker an dem ehrbaren König Venceslas und seiner Familie den polnischen Thron zu usurpieren. Mit der Unterstützung des Hauptmanns Bordure und seiner Spießknechte gelingt Ubu der tödliche Staatsstreich, und er wird zu einem relativ populären Herrscher, bis er - gleichsam als erste Regierungsmaßnahme - beschließt, zum Zwecke seiner persönlichen Bereicherung sämtliche Adeligen und Staatsbeamten hinrichten (d. h. „enthirnen“) zu lassen. Ubus nicht weniger radikale Steuerpolitik beinhaltet nicht nur die unbegründete Vervielfachung aller direkten und indirekten Steuern, sondern auch deren gewaltsame Eintreibung durch den König höchstselbst. Als Ubu die polnische Bevölkerung immer mehr zu tyrannisieren beginnt, animiert der nunmehr abtrünnige Bordure den russischen Zaren Alexis dazu, gegen den entfesselt mordenden Despoten zu intervenieren. Während sich Ubu also auf dem Feldzug gegen das russische Heer befindet, wird die „Regentin“ Mère Ubu von dem rechtmäßigen Thronerben Bougrelas gestürzt, jedoch nicht ohne vorher die Staatskasse geraubt zu haben. Ubu selbst wird von der russischen Armee zwar vernichtend geschlagen, kann sich jedoch durch Feigheit und Tücke mit seiner Frau nach Frankreich flüchten, wo er sich zum maître des phynances ausrufen lassen will.

Vergangenen Donnerstag war nun die erste Probe für uns Statisten. Wie zu erwarten, ging es mit ersten Kostümanproben und einer kurzen Einführung in das Stück los. Danach ging es auf den Sportplatz zum marschieren üben. Das war recht lustig, weil ja kaum einer bei der Armee war und erst einmal über die richtigen Kommandos gerätselt wurde. Dann durften wir uns noch ein bischen an den "Waffen" versuchen und uns gegenseitig mit Schaumstoffraketen beschießen und anschließend bekamen wir noch unsere altbekannten Schwerter und Schilde aus "Johanna" in die Hand und durften uns noch gegenseitig erdolchen.
Und hast du nicht gesehen, schon war die Zeit um und dann ging es auf ein kühles Blondes nach Burgau ans Wehr.

 



Eine erste Kritik

13:30, 13.07.2013 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

 Unter folgendem Link findet ihr eine erste Kritik:

www.nachtkritik.de/index.php

Ja, es ist schwierig, an den richtigen Stellen sich kurz zu fassen, und dabei trotzdem die Spannung zu halten und den Sinn des Ganzen zu erhalten. Aber schon der Roman ist ja nicht ganz einfach zu lesen und wer die Möglichkeit hat (und es will) sollte mal eine ältere mit der neuesten Übersetzung (erschienen 2012, Übersetzer A. Nitzberg) vergleichen. Ich fand die Vor- und Nachworte und vor allem den Anhang in der neuen Übersetzung sehr hilfreich.

Und hier noch ein Link zu Artour (mdr):

www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/artour100_letter-A_zc-2d357a04_zs-dea15b49.html

 



Premiere!

16:58, 12.07.2013 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

  Gestern war nun die lang herbeigesehnte Premiere und trotz aller Zweifel gab es keine Pannen. Jedenfalls ist mir nix aufgefallen. Zum Schluß gab es auch gut Applaus.
Im Anschluß war dann wie immer Premierenparty. Wie immer mit einem leckeren Buffet und für mich grusliger Musik.
Heute gibt es dann die 2. Vorstellung. Nach aller Erfahrung passieren diePannen dann heute. Macht aber nix, solange das Publikum nichts merkt.



GENERALPROBE!

02:39, 11.07.2013 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

Gisbert schreibt:

Na, geht doch! Wenn das "Jalta-Orchester" den 2. Einsatz noch zeitlich hinbekommt...
Voland hat auch inzwischen Schießübungen gemacht ... und trifft mit dem ersten Schuss. Dennoch ist es eine Teufelswaffe, denn eine Kugel verlässt zwar den Lauf, diese wandelt sich aber im Flug in eine mit hochkonzentriertem Alkohol gefüllte Spritze um - zu schnell für das menschliche Auge...
Zum Schluss wurde wieder die von mir gehasste Applausordnung geübt. Na ja, ich muss ja nicht...
Es bleibt dabei, MaNu, Freitag...
Hier noch ein link zur Mediathek vom MDR, Mittwoch, 10.7.13, 21:45 Uhr; Beitrag zum Spektakel läuft etwa ab der 12. Minute:

www.mdr.de/mediathek/fernsehen/index.html

Und ich schreibe:
So, nun ist auch die Generalprobe geschafft! Wie immer mit einigen kleinen Pannen (soweit ich mitbekommen habe: 1 mal falsche Musik, Ausfall Microport). Aber trotz 10 min verspätetem Beginn haben wir es geschafft, bis 24 Uhr fertig zu sein. Anschließend wurde noch kurz die Applausordnung durchgegangen und es gab eine kurze Ansage, daß wir 20 Uhr da sein sollen. Aber das ist ja schon fast Business as usual.

Hoffentlich ist Tina morgen/heute wieder fit. Die Arme hat sich am Fuß verletzt und zu ihrem Kostüm gehören High Heels! Sie hat sich heute ganz schön gequält und mir wirklich leid getan. Liebe Tina: Gute Besserung!



Chaostheorie, die Zweite!

02:33, 10.07.2013 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

Ja, die erste HP war, wie von Gisbert geschrieben, noch ziemlich chaotisch. Für mich war es klar, daß wir vor der 2. HP nochmal ran mußten. Daß einige wegen der Zeit gemurrt haben kann ich verstehen, wenn sie "so ganz nebenbei" auch noch Vollzeit arbeiten und nicht später auf Arbeit oder gar Urlaub nehmen können (bei anderen verstehe ich es aber nicht!).
Der technische Durchlauf vor der 2. HP machte auf mich persönlich immer noch einen recht chaotischen Eindruck. Ich war dann aber doch recht erstaunt, wie verhältnismäßig gut die eigentliche Hauptprobe ablief. Wahrscheinlich waren doch die meisten schon auf "Vorstellungsmodus" geschaltet, weil ja Anwohner, Presse und Fernsehen anwesend waren. Natürlich gab es noch verbesserungswürdige Szenen, so daß wir morgen wieder zeitiger da sein sollen. Aber zum Glück nicht ganz so zeitig. Und ich will ja nicht unken, aber ich erinnere mich an Theaterspektakel, bei denen einzelne Szenen noch vor der Premiere geändert wurden. 

Gisberts Kommentar:  Ja, das war ein großer Schritt nach vorn, lediglich die Technik (Stichwort: Musik) konnte da nicht mithalten. Jungs, das klappt morgen! So ein Deja Vu wie bei der "Dreigroschenoper" darf es nicht geben.



Gisberts Beitrag zur 1. Hauptprobe

02:30, 10.07.2013 0 Kommentare Link

Oh weh, das war heute aber ничего. So daneben, dass wir zur 2. Hauptprobe alle wieder um 17 Uhr antanzen müssen. Ich verstehe allerdings nicht das Murren von einigen, auch wenn es nicht im Plan steht. Gerade die alten Hasen müssten doch wissen, dass wir in den vergangenen Jahren auch schon mal bis zur Generalprobe jeweils um 17 Uhr antreten mussten. 

Größere Änderungen nach dem 1. Durchlauf am Samstag lassen sich eben nicht immer gleich umsetzen. Zum Beispiel beim weißen Schachkönig. Auftritt verpasst, weil Natalie nicht mehr singt, Musikwechsel - hä, auf Text zum Schach reagieren - hä, nichts verstanden- Die Krone fällt jetzt zwar nicht mehr so schnell vom Kopf, dafür sitze ich wohl auf den Ohren. Ach ja, welcher König muss sich den Thron selbst mitbringen? Antwort: der weiße. Das der danach auch noch erschossen wird, lässt nach einem abgekarteten Spiel vermuten. Da hat bestimmt der Teufel seine Hand im Spiel. In der Tat, doch diesmal übernimmt nicht Begemot die Drecksarbeit, sondern der Messere höchstpersönlich. Mit seiner teuflichen Waffe (da völlig geräuchlos), gelingt es ihm aber erst beim 2. Schuss, das Königsherz zu treffen.
Wir haben uns letzte Woche schon gefragt, wie können wir mit so wenig Proben rechtzeitig zum Ziel kommen? Wieso hatte man nicht wenigstens am Freitag den 1. Durchlauf gemacht, um dann für den Samstag Zeit für einen eventuellen 2. Durchlauf zu haben? Naja, ich bin ja gespannt auf die 2. Hauptprobe.



Gisberts Beitrag zum 1. Durchlauf

02:28, 10.07.2013 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

Als ich das "Grünowski" verlies, lächelte mir Vroni entgegen. Ja, der 1. Durchlauf hätte den Erwartungen entsprochen. Leute, die Erleuchtung naht! Die Erkenntnis begann sich bereits am Freitag Abend seinen Weg ins Gehirn zu bahnen. Die weltgewandten Statisten bekamen nämlich den Ablaufplan zugemailt; nein, auf deutsch, zugeschickt. Das war meine Bettlektüre. Damit konnte man einen Durchlauf mit Durchblick spielen. Das natürlich einige Statisten mit Abwesenheit glänzten, war кашмар; nein, das übersetze ich nicht. Zufrieden bin ich am späten Nachmittag bei schönem Sommerwetter gen Norden geradelt, nur mit einem zweistündigen Zwischenstopp bei den jenaer-nachrichten.de
Morgen gehe ich in Rudolstadt "fremd", Erholung sozusagen, um dann am Montag die härteste Woche des Jahres anzugehen. Mit viel Zuversicht!



Meister und Margarita bei JenaTV

20:34, 6.07.2013 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

Ab sofort ist die Sondersendung zu "Der Meister und Margarita" bei JenaTV zu sehen.

www.jenatv.de/sendungen/sondersendungen.html

Oder als einzelne Beiträge auf YouTube. Für die Einzelbeiträge einfach nur Jena, Meister und Margarita eingeben. Und schon seht Ihr, was das Theater betrifft.

www.youtube.com/watch

www.youtube.com/watch

www.youtube.com/watch

www.youtube.com/watch

www.youtube.com/watch

Nicht davon irritieren lassen, daß die Links alle gleich lauten!



Business as usual

19:05, 3.07.2013 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

Auch gestern war wieder Probe. Es war "Business as usual", also der übliche Ablauf. Erst Probe mit Moritz, dann mit Johanna. Die Vorbereitung zum Ball läuft nun doch ganz anders ab als bisher. Wir müssen nicht mehr unter der Bühne jammern und heulen, sondern laufen als "lebende Tote" über die Bühne und verschwinden im Höllenschlund. Auch die Varieté-Szene ist jetzt etwas anders, da der "Damensalon" noch mit drangehängt wurde. Das bedeutet für mich, daß ich weniger zu tun habe, weil ich ganz zum Schluß erst "nackt" über die Bühne flitze. Dafür muß ich mich aber vorher umziehen. Heute war ich nachmittags zum Anprobieren des Nacktkostüms. Leute, es wird genial!

Mit Johanna haben wir dann eine Aufräum-Szene geübt. Aber das ist nicht weiter problematisch, da wir die gleichen Auf- und Abgangspositionen haben wie in einer anderen Szene. Zum Abschluß gab es dann noch die vollkommen umgemodelte letzte Szene. Mir persönlich gefallen beide, aber wahrscheinlich ist die neue Variante aus der Sicht des Publikums besser.
 


Auf zur Matinee!

22:28, 27.06.2013 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

Auch heute war wieder mal eine verregnete Probe. Zum Glück erst zum Schluß, so daß bis dahin konzentriert geprobt werden konnte. Erst mit Moritz und Benjamin die Straßenbahnszenen und danach mit Johanna der Satansball. So langsam kristallisiert sich ein "Plan" heraus, und wir wissen meistens, von wo wir kommen, was wir machen und wo wir hin sollen. Also sind die exstenzentscheidenden Fragen geklärt. 

Behemot-Yves war heute schon in Maske und teilweise Kostüm auf der Bühne. Echt genial! Aber wie immer: für die Öffentlichkeit PSSSST! 
Kommt lieber am Sonntag zur Matinee auf den Theatervorplatz. Ich wünsche Euch viel Spaß. Leider kann ich nicht dabei sein. 

 

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Hölle, Hölle, Hölle

22:55, 26.06.2013 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

 Vorhin war ich in der Stadt, habe meine halb-frei-Karten für das Theaterspektakel abgeholt. 

Gestern war wieder Probe mit Johanna. Es war kalt und regnerisch. Vor allem die Kälte hatte ich doch etwas unterschätzt, so daß ich gegen Ende ziemlich gefroren habe. Fernand wollte mir noch meine Socken abschwatzen, weil er selbst barfuß in Sandalen war. Aber nix da! Eher hätte ich ein zweites Paar benötigt.
Die Probe wurde, wie jetzt üblich, wieder gut durchgearbeitet. Es gab nur zwei kurze Pausen. Dieses mal waren die Anfangs- bzw. Endszene mit Mondblick, die Varieté-Szene und die Vorbereitung auf den Satansball dran. Davon bekamen die meisten von uns recht weniug mit, da sie unter der Bühne sitzen und im wahrsten Sinne des Wortes einen Höllenlärm veranstalten mußten. Leider weiß ich nicht, wieviel davon dann beim Publikum ankommt. Hoffentlich wirkt es schön schaurig! Die Anderen wandelten als Untote auf der Bühne und verschwinden in den Höllenschlünden. Und so sieht der Höllenschlund aus und die Statisten beim Textstudium.

Ist er nicht schön, der Höllenschlund?
 
Fleißige Statisten



Regen und Bier

00:32, 23.06.2013 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link
 
Hier der Bericht zur Probe vom Donnerstag.
Viel gibt es diesmal nicht zu berichten, da ich wegen meinem Qi-Gong-Kurs später gekommen bin. Jedenfalls hat es gerade geregnet und alles pausierte auf der Unterbühne. Als ich kam, sollten wir gerade wieder hochkommen. Es wurde gefragt, ob wir gewillt seien, auch bei Regen weiterzumachen. Das war bei allen der Fall. Es sollte die wieder Walzerszene geprobt werden. kaum waren wir beim aufstellen, als jemand vom Kostüm kam und mich zur Anprobe holte. Es wird ein tolles Kostüm! Fast a lá russischer Mädchenchor! Mein zweites Kostüm ist RICHTIG schräg und kommt in der Varietèszene zum Einsatz. Aber ich will hier nicht zu viel verraten. Kommt lieber zu den Vorstellungen auf dem Theatervorplatz und seht es Euch in der Vorstellung an! Nach der Anprobe ging es wieder auf die Bühne, wo gerade für eine Pontius-Pilatus-Szene (Jeshuas Hinrichtung) geprobt wurde. Aber nach ca. 15 min wurde der Regen so stark, daß Johanna abgebrochen hat. 
So gingen wir mal wieder ins TC auf ein Glas Bier oder Wein. Die haben neuerdings eine seltsame Preisgestaltung: 0,4L Köstritzer Hell kosten 2,40 € und 0,3L dunkles Köstritzer 2,80 €! Das sind ja Preise wie auf dem Oktoberfest! Ich Dussel habe den Preis an der Tafel für einen Schreibfehler gehalten, sonst hätte ich es mir gar nicht erst bestellt. (Kurz mal Mathe: Wieviel % ist das Dunkle teurer?  Helles kostet 6 € je Liter, Dunkles 9,24 € je Liter. Das macht nach Adam Riese 54 % !!!!!)

 

 



Das erste Mal

19:57, 19.06.2013 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

 Gestern waren wir nun das erste Mal auf dem Theatervorplatz. Natürlich wird noch an allen Ecken und Enden der Bühne geschraubt und gehämmert. Aber der Grundaufbau ist schon gut zu erkennen. Wie erwartet, gibt es wesentlich mehr Platz als auf der Probebühne, aber das hat sich bis jetzt immer als gut erwiesen. Nach der obligatorischen Arbeitsschutzbelehrung ging es gleich konkret und heftig zur Sache: Da rollten die Köpfe über die Straßenbahnschienen und die Varieté-Bühne, ein sprechender (HÄ???) und Akrobatik treibender Kater trat auf (Applaus!), die Miliz tanzte zu "Gib mir den Wodka Anuschka" und es regnete Theaterprobengeldscheine (Jubel). Trotz der Hitze war die Probe recht konzentriert und machte auch dementsprechend Spaß.
Und als erfrischenden Abschluß gab es dann für diejenigen von uns, die noch etwas Zeit hatten ein kühles Blondes im Theatercafé. Eine Wohltat bei über 30 °C!!!
Morgen geht es dann weiter. Hoffentlich läßt sich das angekündigte Gewitter noch Zeit bis zum späten Abend, denn ich fürchte, daß der Kunstrasen teuflisch (  )glatt sein wird, wenn er naß ist.



Letzte Probe in Ammerbach

19:49, 14.06.2013 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

 Gestern war wieder Probe mit Johanna. Wie immer ging es recht konzentriert zu, ohne viel "Rumeierei". Erst wieder Bewegungsübungen um uns auf einen "Nenner" zu bringen und dann eine der letzten Szenen. Zum Schluß sogar gemeinsam mit Lena Vogt, die die Margarita spielen wird. Dann sollte noch die Walzer-Szene geübt werden. Aber da die Technik nicht mitspielte, gab es keine Musik. und Walzer ohne Musik geht ja schlecht. Also war für dieses mal recht zeitig Probenende, was wir nutzten, um nach Burgau in den Biergarten am Wehr zu gehen. Das Wetter war ja super. Insgesamt waren wir diesmal (inklusive Umtrunk) bereits gegen 21 Uhr wieder zu Hause. Und das ist sonst das Probenende.

Nächste Woche geht es dann auf dem Theatervorplatz weiter. Ich bin gespannt, wie die reale Bühne wirkt. Und werde morgen Vormittag schon mal gucken gehen.


Erste Probe mit Moritz

19:54, 11.06.2013 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

 Heute war die erste Probe mit Moritz Schönecker. Anscheinend war er noch nicht gut bei Stimme, denn die meisten Anweisungen gab uns Benjamin. Heute durften wir ChaCha-tanzende Touristen in Jalta sein, auch wenn das Lied des Teufels war (Irgendeine mir unbekannte Heino-Schnulze). Am Rhythmus müssen wir noch feilen, aber sonst lief es schon ganz gut. Aber Jalta ist erst eine spätere Szene. Vorher kommt die Straßenbahn! Es sah richtig genial aus, wie Glyf und die anderen Passagiere im Trippelschritt über die Bühne ratterten und beim Bremsen fast umfielen. Superschräg!
Wir anderen waren zum Teil eine Art Kasatschok tanzende Milizionäre oder grübelnde "Intelligenzler", die die verschiedensten Aktionen ausführen müssen.
Unten findet Ihr die Photos von heute. Leider kommt die Bewegung nicht rüber, aber sie sind wenigstens nicht verwackelt, was bei den Lichtverhältnissen in der Turnhalle ein Wunder ist. 

Die Straßenbahn fährt ...

Die Straßenbahn fährt ...

... und bremst.

Und hier ein trunkener Milizionär:

 

... und bremst.



Es geht los!

17:19, 5.06.2013 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

Nachdem ich im letzten Jahr gar nix geschrieben habe, will ich versuchen, dieses Jahr wieder etwas regelmäßiger zu bloggen.

Dieses Jahr wird es "Der Meister und Margarita" nach dem Roman von Bulgakow geben. Der Roman ist phantastisch und wirklich lesenswert. Da ich nicht weiß, wie lange der Link zum Theaterhaus funktionieren wird, gebe ich hier mal den (Werbe)Text zum Stück wieder:

Eines Tages taucht im Moskau der 1920er Jahre ein obskurer Schwarzmagier auf. Gemeinsam mit seinen beiden Gehilfen, einem düsteren Gesellen und einem schwarzen Kater, stellt er das durchbürokratisierte Moskau der frühen Sowjetunion gehörig auf den Kopf. Freizügig verteilt er Geld, das sich alsbald in Luft auflöst, schickt die verantwortlichen Apparatschiki in die Walachei und hält walpurgische Hexenbälle ab. Kein moralischer Stein bleibt auf dem anderen, staatstragende Annahmen geraten ins Wanken: Wem steht hier welche Macht, welcher Reichtum zu? Wie könnten uns stattdessen Liebe und Kunst erlösen? Und welche Rolle spielt dabei die Religion?

Michael Bulgakows „Meister und Margarita“ ist eine archaische Geschichte schlechthin. Geschickt verwebt der Roman drei Erzählstränge: die des „Meisters“, der am Wahnsinn seiner Intellektualität zu scheitern droht; die der „Margarita“, deren reine Liebe ihn retten kann; und die Volands, des schwarzmagischen Teufels himself, ohne den mal wieder gar nichts geht. Von Anfang an treibt er die Handlung voran, schmiedet Pakte, spinnt Intrigen, ermöglicht Meister und Margarita nicht nur ein Wiedersehen, sondern letztendlich auch die gemeinsame Erlösung…

Welcher Stoff eignet sich besser als Sommerspektakel? Dieser Roman ist ein ganzer Kosmos. Voller fantastischer Motive und surrealer Landschaften. Ein Text wie ein traumhafter Sog, assoziativ und vielschichtig, stets aber auch eine Parodie auf die tröge Wirklichkeit. Das macht ihn theatral: starke Figuren, eine fesselnde Geschichte und ein unendlich schräger Humor. Wie geschaffen für das Ensemble des Theaterhauses Jena, wie geschaffen für das Regieteam um Johanna Wehner und Moritz Schönecker – Jena darf sich bereits jetzt auf den Sommer freuen!

Gestern war die erste Probe. Nach einer kurzen Einführung in das Stück und der Vorstellung des Teams (mit doppelter Regie: Moritz Schönecker und Johanna Wehner) ging es diesmal gleich richtig zur Sache. 
Johanna ließ uns in einer Reihe aufstellen: erst ungeordnet, dann nach m/w getrennt, dann nach Größe sortiert. In den verschiedenen Anordnungen wurden gleich verschiedene Übungen gemacht: genervt aufstöhnen, möglichst gleichzeitig das Gleiche machen usw. Dann wurden wir in Grüppchen mit verschiedenen Aktionen auf der Bühne verteilt. Es gab Tuschler, gelangweilt Rumsitzer, Schlenderer, und im wahrsten Sinne des Wortes schräge Typen. Zum Abschluß wurde noch geübt wie man sich möglichst gut in Slow Motion vorwärts und Rückwärts bewegt. Dann wurde noch gefragt, wer Interesse an kleinen Extra-Rollen hat, natürlich mit zusätzlichen Proben und HUSCH! schon war es halb neun.
Ich bin gespannt, wie es morgen weitergeht.



Ich bin vergesslich!!!

16:32, 5.08.2011 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

Lieber Antonio,

natürlich auch ein Dankeschön an Dich! Es waren so viele Namen, daß Du mir einfach durch die Lappen gegangen bist. SORRY!!!
Wir sehen uns bestimmt wieder!

PS: Der Ausdruck "durch die Lappen gehen" kommt aus der Jägersprache. Bei Treibjagden wurden früher Seile mit Lappen daran gespannt, um damit das Wild zusammenzutreiben. Wenn dann ein Tier in seiner Angst über oder unter diesem Seil durchsprang und entkam, dann hieß das eben "durch die Lappen gehen".



... der Kosmonaut muß weiter ...

16:57, 29.07.2011 0 Kommentare Link

Ja, die zweite und dritte Vorstellung waren dann regenfrei. Zum Glück war das auch die Vorstellung, zu der meine Freunde kamen.
Saskia Taegers Vater hat fleißig gefilmt, so daß es im Herbst wieder eine DVD für alle Statisten gibt. Mal sehen, wie es mit der Filmvorführung wird. Im Theaterhaus wird ja wieder mal renoviert. Diesmal ist, glaube ich, die Bühnentechnik (Züge und so) dran.
Wie immer war die zweite Vorstellung die gefühlt schwächste. Vor allem bei der Totenklage haben wir arg geschwächelt. Irgendwie hatte keiner so richtig einen Plan an dem Abend. Und das nach den vielen Proben!
Aber das Publikum hat anscheinend nichts gemerkt. Jedenfalls gab es wieder viel Applaus.



Der Kosmonaut muß los...

16:36, 29.07.2011 Geschrieben in Theater 0 Kommentare Link

Leider bin ich jetzt 'ne ganze Zeit nicht auf den Blog gekommen. Und dann hatte ich Bauarbeiten zu Hause. Grinst nicht! Das stimmt!!!
Aber nun geht's weiter. Unsere vier Vorstellungen sind also geschafft. Die Premiere am Donnerstag war die reinste Wasserschlacht! Es hat geregnet: Mal mehr, mal weniger, in kleinen Spritzern und in großen Tropfen, von links und rechts, von oben aber nicht von unten, mal laut rauschend, dann wieder leise plätschernd. Und das Ganze von Anfang bis Ende. Und was soll ich sagen? Es hat trotzdem alles hervorragend geklappt. So, als ob alle sich sagten: Jetzt erst recht! Und das Publikum hat auch bis zum Schluß durchgehalten. Chapeau! Es gab viele Lacher und viel Szenenapplaus und bei Ralf Jungs Lied "Mein altes böses Ich ist wieder da" gingen die Leute richtig gut mit. Kurz: Es war einfach toll! Markus Heinzelmann ist natürlich vor Aufregung die ganze Zeit hinter der Bühne und hinter dem Publikum rumgetigert. Er hatte mächtigen Bammel, daß  wegen dem vielen Regen abgebrochen werden muß. Zum Schluß war er mächtig erleichtert, daß alles so gut über die Bühne ging. Ich persönlich war ja von der Bewegungsküche hin und weg: Im strömenden Regen auf der glitschigen Bühne eine derart tolle Break-Dance-Nummer hinzulegen. Einfach spitze! Die Jungs und Mädels haben keinerlei Abstriche am geprobten Programm gemacht. Irre! Leider gab es nicht ganz so viel Schlußapplaus. Aber bei strömendem Regen ist man nach drei Stunden Theater einfach nur froh, wenn man schnell wieder heim kommt.
Dann ging es zur Premierenparty. Auf Grund des Wetters wurde sie komplett ins Theaterhaus verlegt. Dadurch war es natürlich supereng. Nach dem leckeren Imbiss, der von Markus und Oliver Jahn eröffnet wurde, gab es dann wieder Musik zum Abtanzen. Diesmal war sie sogar für meinen Geschmack tanzbar, so daß ich es bis früh um vier ausgehalten habe. Zum Glück nehme ich ja immer Urlaub. Da konnte ich ausschlafen. Dachte ich zumindest! Aber pünktlich halb acht fingen die Bauarbeiter an mit Presslufthammer und diversen anderen Werkzeugen Krach zu machen. Da war es natürlich aus mit der Gemütlichkeit.



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