Blog - Model United Nation Universität Luzern Home | Archiv

Den Haag; WHO und best delegate27.03.2009

In den grossen Committees ist es recht schwierig, Einfluss auf den Inhalt der Resolution zu nehmen. Die grossen RednerInnen setzen sich oft zusammen an ein Laptop. Um seine Anliegen anzubringen ist es unumgänglich, während allen "Moderated Caucus"  auf andere Delegates zuzugehen und versuchen, Verbündete zu finden. Mehreren Delegates von Senegal (MUNiLU) ist dies gut gelungen. Dabei war unter anderen Matija besonders erfolgreich. Er hat einen von ihm formulierten Abschnitt in einer Resolution zur Abstimmung gebracht und mit der Annahme der Resolution zu einer besseren Welt für alle beigetragen. Das liest sich so:
WOH/Water Scarcity and Health, Resolution 1.4 (S. 4/6!)
(The WHO)

14.Stresses that all nations mitigate the effects of desertification by implementing national and sub-regional action programs aimed at international cooperation as suggested at the United Nation Convention to Combat Desertification, held in 1994, with 193 signatories, specifically aiming at:
a. Replanting and ...
f.  Countering desert progression by t
he implementation of programs such as the "Green Wall" in Senegal;
Wir haben noch nicht abgestimmt, aber damit hat Matija (auf dem Bild mit Sarah) gute Chancen, als Delegate of the year in MUNiLU gewählt zu werden. Gratulation..
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen

Den Haag; Symposium on intern. criminal law und Workshop on int. negotiation24.03.2009
Heute nur eine Vormittagssession. In allen Committees sind schon einige working papers im Umlauf und es wird in einer guten Mischung im Plenunm und in den Blocs diskutiert. Am Nachmittag dann zwei interessante Veranstaltungen. Beim Symposium mussten wir zu vier Thesen unsere Meinung kundtun (per Abstimmung pro oder contra), dann ein Referat und Expertendiskussion dazu und Fragen aus dem Plenum. Danach nochmals abstimmen (nennt sich das nun auch Deliberation?) Die Thesen waren die folgenden vier:
  1. President Bashir of Sudan should be tried by the International Criminal Court, regardless of political consequences.
  2. The guilt of an accused before international tribunals is already presumed before the actual trial has started.
  3. International Criminal Tribunals shorten the post-conflict reconciliation process.
  4. Terrorism should (primarly) be dealt with by international tribunals insteas of national courts.
Was denkst Du dazu? Wäre spannend, dies über Kommentare mit Dir zu diskutieren.

Der Workshop zu "international negotiations" ist nicht so einfach zusammenzufassen. Prof. Paul Meerts aus Belgien hatte die zwei Stunden sehr interaktiv, mit vielen Übungen gestaltet. Die Schlüsselwörter zu erfolgreichem Verhandeln sind aber zusammengefasst die folgenden: zuhören, den Prozess aktiv gestalten, prozedurale Fragen im Voraus klären, Posititionswechsel vornehmen, Taktiken anwenden, Mischung zwischen Interessenbezogenheit, Dominanz, Verhandlungsklima und Flexibilität. Meerts lobte diesbezüglich Kofi Anan als "tough on the topic, but soft on climate and flexibility".
Auch das gäbe ein interessantes Diskussionsthema für die Leser dieses Blogs.
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen

Den Haag; Party Night24.03.2009
Da müssten natürlich die wahren Partygänger, Ihr wisst schon wer... schreiben. Global village war das Thema, jedes Land hätte sich mit einem Stand vorstellen sollen. Die LuzernerInnen haben sich der Uni ZH angeschlossen, und wollten jedem, der etwas vorjodelt einen Kaffee Schnaps servieren. Diese Rechnung haben wir aber ohne den Wirt gemacht. Nachdem die Veranstalter gemerkt haben, dass einige Delegationen (aus aller Welt) literweise alkoholisches mitgebracht hatten, wurde dies verboten und alle beim Eingang gefilzt. Pech gehabt. Ein paar Delegates haben dann die extrem engen und lauten Lokalitäten gleich wieder verlassen und im Hotel Tee-Time gemacht. Nimmt mich ja nur Wunder, was wir nun mit all' unserem Gebrannten machen werden. Trinken scheint nicht eine präferierte Option und Heimtragen auch nicht.
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen

MUN-DenHaag, Criminal Accountability of UN Officials and Experts on Missions23.03.2009
Das Thema ist sehr komplex und wirft folgende Fragen auf:
  • Welcher Staat ist für ein Gerichtsverfahren zuständig, wenn sich ein Soldat aus einer Peacekeeping Mission z.B. über sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung strafbar macht. Soll das der Heimatstaat sein? Mit der Gefahr, dass dort nichts unternommen wird, weil die Gerichte nicht zuständig sind für strafbare Handlungen ihrer Bürger im Ausland. Oder soll das im betroffenen Land geschehen? In dem möglicherweise auch nichts unternommen wird, das das Land in der Krise ev. keine intakte Rechtsordnung hat. Bei beiden Möglichkeiten fühlen sich die Heimatländer des UN-Personals (contributing nations) und die Gaststaaten (host countries) in ihrer Souveränität verletzt.
  • Die Immunität der UN-Mitarbeiter soll diese vor willkürlicher Verhaftung im Gastland, wo sie ja nicht bei allen Parteien willkommen sind, schützen. Wie kann die Sicherheit dennoch gewährleistet werden?
  • Wie muss die Auswahl und Ausbildung der UN-Officials aussehen, damit es nicht zu irgendwelchen Übergriffen auf die lokale Bevölkerung kommt?
Während den langen Debatten kommen die einzelnen Delegierten kaum dazu, ihre Meinung übers Mikrophon allen kund zu tun. Daher werden unablässig irgendwelche Zettelchen (Notes) rumgeschickt. "Geehrte Delegation von Frankreich, das war ein Statement, auf dessen Basis sich Senegal eine Zusammenarbeit gut vorstellen kann..." Einzelne Staaten haben sogar vorgedruckte Notizblöcke mitgebracht! Voll professionell!
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen

MUN-DenHaag, 2. Session-Day, Bericht aus LEGAL-Commitee23.03.2009
Die erste Session war Montagmorgen 9.00-12.00 Uhr. Das sechste Commitee der Generalversammlung hatte beim Agenda-Setting die Wahl zwischen "Topic A: Criminal Accountability of United Nations Officials and Experts on Missions" und "Topic B: Sovereignty and Humanitarian Intervention". Der Roll call, bei dem die Anwesenheit der Mitgliedsstaaten erfasst wurde - Senegal present - zeigte, dass allein im Legal-Commitee ca. 140 Nationen anwesend waren. Darunter auch Namen, die man kaum hört wie "Antigua and Barbuda", "Saint Kitts and Nevis" oder "Kiribati". Nach dem Roll Call gings bis zum Mittag ohne Pause weiter mit einer Speakers List pro oder contra Topic B und vielen "moderated caucus", Reden, welche vom Vorsitz unabhängig von der Liste gewährt werden. Also nichts gewesen mit Ablesen der Eröffnungsrede, die wir auf der Hinfahrt alle so schön vorbereitet hatten.
Die Debatten zur Themenwahl fanden vor dem Mittag mit der Abstimmung ihren Abschluss. Gewählt wurde Thema A.  Also schnell nochmals ein paar Resolutionen zum Thema durchlesen und die gesammelten Informationen aufarbeiten, bevor es um halb drei wieder weitergeht.
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen

MUN-DenHaag; Registration-day22.03.2009

Früh am Morgen aufgestanden, trafen wir uns zum einem kräftigen Frühstück. Mit vollem Magen haben wir unser Aufgabe angepackt und mit dem „herzigen Trämli“ uns auf den Weg gemacht. Als wir dann am grossen „City Hall“ Gebäude angekommen sind, hat es uns die Sprache verschlagen. Ein grosser Platz, mit all den Delegierten, drumherum das Gebäude, wunderschönes Wetter, das kann man nicht beschreiben, sondern muss man einfach erlebt haben.

2450 Delegierte, von 275 Universitäten aus 53 Ländern. Wir haben bereits Freundschaft geschlossen mit netten Guys aus den USA (wird wahrscheinlich auf Facebook stehen...), ab morgen dann auch Photos dazu..

In Den Haag hängen überall die orangen Flaggen mit dem Worldmun-Symbol, auf den Strassen erkennt man die andern MUNers an der orangen Tasche, welche alle erhalten haben.

Am Nachmittag, während die Den Haager den Sonntag mit Strandspaziergang geniessen, sitzen wir in der City Hall und lassen uns die Roules of Procedures erklären. Nach einer Portion Spaghetti (selfmade im 4-er Zimmer des Hotels) stylen wir uns auf für die Opening Ceremony (Photos....!)

0 Kommentare | Kommentar hinterlassen

MUN-DenHaag21.03.2009

Nach einer langen Zugfahrt durch die deutsche Provinz kamen wir schlussendlich zu unserem lang ersehnten Ziel, den Haag. Der erste Eindruck war und ist unvergesslich. Schon allein die Sprache hat uns einen warmen Empfang bereitet. Vielleicht lag dies aber auch an der wunderschönen Sonne. Nach unserem Ankommen im Hotel „Wilhelmina“ haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, um die schöne Stadt zu erkunden. Die frische Meeresluft hat uns dazu verleitet, einen kleinen Spaziergang am Nordstrand zu machen, dass glücklicherweise nur 2 Minuten von unserem Hotel entfernt ist. Das Meer, die Sonne, diese Stimmung, einfach nur traumhaft.

Schreibt Trefa


0 Kommentare | Kommentar hinterlassen

Willkommen in unserem Blog 9.03.2009
An dieser Stelle wird Euch Trefa das Neuste von der MUN-Gruppe an der Uni Luzern berichten. Während dem MUN in Den Haag könnt Ihr an dieser Stelle lesen, was während den Sessions und den Social Events so läuft. A Propos Social Events; für alle die noch nicht auf der Homepage der Worldmun Den Haag nachgeschaut haben hier ungefähr das Programm. Montagabend Global Village, Vorstellung der Länder / Dienstagabend Commitee Dinner / Mittwochabend Cabaret night (Sketch der Delegates) / Donnerstag ab Mittag bis nach Mitternacht Party in Amsterdam / Freitagabend Closing Ceremony und Farewell-Party. Wie man da während den täglichen Sessions wach bleiben soll ist mir schleierhaft...
1 Kommentare | Kommentar hinterlassen

Tipps zur Homepage 9.03.2009
Wir nehmen gerne Tipps zur Homepage entgegen, nun da wir selbst dran basteln dürfen (Danke David!). Welche Informationen hättet Ihr noch gerne drauf, was sollte übersichtlicher sein usw.???
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen