Heute 17 Uhr im Verwaltungsgebäude
geschrieben am 24.01.2010 um 17:55 in der Kategorie
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Heute war es soweit. Gegen 17 Uhr hat sich eine große Gruppe aus Unileitung, Professoren und insgesamt 13 Studierenden im Verwaltungsgebäude versammelt um über die konkrete Umsetzung unserer Forderungen zu diskutieren.

Tatsächlich wurde einiges besprochen:

1. Die Regelstudienzeit: Eigentlich steht die Unileitung hier ja auf unserer Seite. Klar,
4 Jahre Bachelor oder idealerweise eine Wahlmöglichkeit zwischen 3 und 4 Jahren
ist eine ziemlich gute Idee. Immerhin gibt es so ein Konzept schon bei dem Studiengang                        Bschelor European STudies. Allerdings kommen dabei zwei Fragen auf: Soll unsere Uni  dann auch einen einjährigen Master anbieten und ist es uns dann überhaupt noch möglich für den Master den Studienort zu wechseln? Und was hält das bayrische Wissenschaftsministerium überhaupt von alle dem?

2) Die Prüfungsdichte: In Zunkunft soll es pro Modul nur noch eine Prüfung geben. Das klingt schon mal vielversprechend. Und auch eine Wiederholbarkeit bestandener Prüfungen ist denkbar. Allerdings muss man sich genau überlegen, wo denn die Grenze liegen soll. Wie oft darf ich wiederholen?        Eine sehr schöne Idee ist es auch, in Zukunft uns, die Studierenden, auswählen zu lassen, was           wir in die Endnote einbringen wollen und was nicht. Eine große Entlastung wäre es doch sogar schon, wenn die Prüfungen nicht alle auf einmal, sondern sagen wir zu zwei Terminen am Anfang und am Ende der vorlesungsfreien Zeit stattfinden würden.

3) Anerkennung von Leistungen: Es muss sich ändern, dass manche an anderen Unis
erbrachten Leistungen noch immer nicht anerkannt werden. Und es muss sich ändern,
dass es für eine ähnliche Veranstaltung im Ausland weniger ECTS-Punkte gibt und man so
seine 180 Punkte für den Bachelor nicht erreicht. Da könnte eine einfache Regel helfen, die besagt, dass immer die Punktevergabe der Heimatuni zählt.

4) Master für alle: Den können wir wohl erst einmal vergessen. Einen völlig freien Master-Zugang
wird es sobald nicht geben. Allerdings könnte die Bachelornote demnächst nicht mehr
alleine ausschlaggebend sein. Dann zählen auch zusätzliche Dinge wie Einstufungstests. Sofern        wir das denn wollen.

5) Mehr studentische Mitbestimmung: Wir dachten ja, wir hätten schon einiges erreicht,
nämlich einen zweiten studentischen Senator. Der Entwurf liegt tatsächlich bereits in der Schublade
der Unileitung. Blöderweise fehlt noch das OK des Ministers. Was das heißt? Wir müssen uns
wohl noch ein bisschen gedulden.

Das alles klingt nicht besonders konkret, stimmt. Das Treffen heute war ja auch nur
eine Vorbesprechung. Das Wesentliche wird demnächst in einer Arbeitsgruppe aus Präsident und
Vize-Präsident, vier Professoren und fünf Studierenden besprochen.
Mit etwas Glück werden wir dann sehr bald schon etwas von den Ergebnissen zu sehen bekommen.








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