Schokostern - Bekenntnisse einer Träumerin
Flicka

22.01.2009 um 12:48 in Filme | Kommentare: [0] | Kommentieren



Alles Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde...




Unrecht

10.01.2009 um 14:39 in Leben | Kommentare: [0] | Kommentieren

Ich werde mich niemals damit abfinden, dass man nichts tut.
Ich weiß, warum sie sagen: 'Man kann nichts tun', weil sie nichts tun wollen.
Aber ich will etwas getan haben dagegen.
Wir haben gelernt, dass Reden ohne Handeln Unrecht ist.



Und wir tanzten...

1.11.2008 um 18:09 in Leben | Kommentare: [0] | Kommentieren




Und wir tanzten im Schnee vergangenes Jahr
Der Mond funkelte sanft in Deinem Haar
Und es tut auch kaum mehr weh
wenn ich alles vor mir seh
als obs letzte Nacht gewesen, sternenklar

Deine Haut und Stolz bleibt mir schon lang nicht mehr
Ich gäbe alles für ein Zaubermittel her
Eins das dich mich lieben macht
Länger als nur eine Nacht
Doch meine Arme und die Nächte bleiben leer

Nur dieses eine mal noch schenk mir Kraft für einen neuen Tag
Ich stehe nackt und hilflos vor dem morgen nie war ich so stark
Nur einen Tag noch Kraft und ich reiß alle Mauern um mich ein
Nur wer sich öffnet für den Schmerz läßt auch die Liebe mit hinein

Und wir tanzten im Schnee vergangenes Jahr
der Mond funkelte sanft in deinem Haar
und es tut auch kaum mehr weh
wenn ich alles vor mir seh
als obs gestern war und nicht-
vergangenes Jahr...

Will ich es greifen ist es schon nicht mehr da
Niemand war mir jemals ferner und so nah
Nicht mal Stille sagt wie tief
Wie ein ungeschickter Brief
Was zerbrach als ich in Deine Augen sah

Auch dieser Brief bleibt ungeschickt von mir
das schönste Lied schrieb ich nicht auf Papier
Ich schrieb es in Dein Gesicht
mit den Fingern, siehst du nicht?
was mein Mund Dir hinterließ
Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir

Ich breite meine Arme aus empfange Dich komm an mein Herz
Ich heile Dich laß einfach los und gib mir Deinen ganzen Schmerz
Renn einfach weg, lauf vor mir fort, lebe Dein Leben ohne mich
Wo immer Du auch hingehst wartet meine Liebe schon auf Dich

Und wir tanzten im Schnee vergangenes Jahr
der Mond funkelte sanft in deinem Haar
und es tut auch kaum mehr weh
wenn ich alles vor mir seh
als obs gestern war und nicht-
vergangenes Jahr

Und wir tanzten im Schnee vergangenes Jahr
Der Mond schien so sanft in Deinem Haar
Wenn Du mich nicht siehst bin ich
einfach nicht mehr wesentlich
löse mich auf wie Schnee vom vergangenem Jahr

~ASP~





31.10.2008 um 16:25 in Leben | Kommentare: [0] | Kommentieren


Wenn ein Mann keine Angst hat seine Frau zu verlieren,

wird er sie verlieren...

aus: "Sie und Er"




Männer muss man loben!

23.10.2008 um 13:13 in Leben | Kommentare: [0] | Kommentieren


Toll! Du hast allein nach Haus gefunden

Wie schön Du kommst zu spät nur 2,3 Stunden

Du bist auch noch nicht allzu sehr betrunken

Danke für die Blumen von der Tanke

Danke Danke

Respekt Du hast fast alle Lebensmittel

Es fehlt von meiner Liste nur ein Drittel

Genial Du hast nur eine Milch verschüttet

Und Danke für die Blumen von der Tanke

Danke Danke

Du bist mein Held

Mein Sexsymbol

Mein wilder Hengst

Mein Ruhepol

Auch wenn Dein leicht ergrautes Haar

nicht mehr so voll ist

Ich finde dass Du uneingeschränkt toll bist

Männer muss man loben

Dann bleiben sie stark

Dann bleiben sie oben

Wow Du bist im Bett der Allerschnellste

Sofort danach ins tiefste Koma fällste

Hey fast alle Schnarchrekorde hältste

Danke für die Blumen von der Tanke

Danke Danke

Hurra das ganze Bad ist ja noch trocken

Ein Traum, Du trägst zwei gleichfarbige Socken

Du sagst, „Ich hab Dich lieb“ ohne zu stocken

Und danke für die Blumen von der Tanke

Danke Danke

Von Barbara Schönberger





30.09.2008 um 17:53 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

Wer sein Land nicht liebt, der hat auch kein Recht, darin zu leben.

Willy Brandt

 

 

Sei was du willst, aber was du bist, habe den Mut ganz zu sein.

 

Albert Leo Schlageter

 

 

Ein Volk, das seine Vergangenheit nicht ehrt, hat keine Zukunft.

 

Johann Wolfgang von Goethe  1749-1832



Tristan & Isolde

30.09.2008 um 17:47 in Filme | Kommentare: [0] | Kommentieren


„Du hattest Recht.


Das Leben ist vielleicht nicht größer als der


Tod,


aber die Liebe ist mehr als beides...“

 

„In deinem Aug erscheint mein Angesicht, 


In meinem deins, die reinen Herzen zeigend, 


Zwei bessre Hemisphären fand man nicht: 


Ohn kalten Nord, und nicht nach Westen neigend. 


Was ungleich war gemischt, muß Tod erleiden - 


Ist unsre Liebe eins nur, und wir beide gleich


liebend.


Wie kann eins ermatten noch verscheiden?“

 



Dänemark ich komme :-)

22.08.2008 um 10:58 in Leben | Kommentare: [0] | Kommentieren




Zwischen der Ostsee und der Nordsee liegt ein altes Schwanennest, das wird Dänemark genannt. Darin sind und werden Schwäne geboren, deren Name niemals sterben wird.
In grauer Vorzeit flog eine Schar von Schwänen über die Alpen hinab zu Mailands grünen Ebenen, wo gut wohnen war. Diese Schar Schwäne wurden Langobarden geheißen.
Eine andere Schar, mit leuchtendem Gefieder und treuen Augen schwangen sich bis hinunter nach Byzanz. Dort ließen sie sich um den Thron des Kaisers nieder und breiteten ihre großen, weißen Schwingen wie Flügel aus, um ihn zu beschirmen. Sie erhielten den Namen Väringer.
Von Frankreichs Küsten erklang ein Angstschrei vor den blutigen Schwänen, die mit Feuer unter den Schwingen von Norden gezogen kamen, und das Volk betete: "Gott, befreie uns von den wilden Normannen!"
Auf Englands frischgrünen Wiesen am offenen Strande stand der dänische Schwan mit dreifacher Königskrone auf dem Haupte, und er streckte sein goldenes Zepter über das Land.
Die Knie beugten die Heiden an Pommerns Küste, als die dänischen Schwäne mit der Fahne des Kreuzes und gezogenem Schwerte kamen.
"Das war in lang vergangenen Tagen" sagst Du.
Auch näher unserer Zeit sah man mächtige Schwäne uns dem Neste fliegen.
Es leuchtete durch die Luft, es leuchtete weit über die Länder der Welt; der Schwan teilte mit mächtigem Schwingenschlag die dämmernden Nebel und der Sternenhimmel wurde deutlicher sichtbar, es war als rücke er der Erde näher; das war der Schwan Tycho Brahe.
"Ja, damals!" sagst Du, "aber jetzt in unseren Tagen." Da sahen wir Schwan auf Schwan in herrlichem Fluge dahinfliegen. Einer ließ seine Flügel über die Goldharfe hingleiten, und es klang durch den Norden. Norwegens Felsen erhoben sich höher im Sonnenlichte der Vorzeit; es sauste in Birke und Tanne; die Götter des Nordens, Helden und edle Frauen zeigten sich im tiefen, dunklen Waldesgrunde.
Wir sahen einen Schwan mit den Schwingen gegen den Marmorfelsen schlagen, dass der Felsen barst, und die im Gestein gebundenen Gestalten der Schönheit schritten in den sonnenlichten Tag hervor und die Menschen ringsum in den Ländern erhoben ihr Haupt um diese mächtigen Gestalten zu sehen.
Einen dritten Schwan sahen wir einen Gedankenfaden spannen, der nun von Land zu Land rings um die Erde reicht, so dass das Wort mit des Blitzes Geschwindigkeit durch die Länder fliegt.
Unser Herrgott hat das alte Schwanennest zwischen Ostsee und Nordsee lieb. Lass die mächtigen Vögel nur durch die Lüfte kommen, um es niederzureißen: "Das soll nicht geschehen!" Selbst die federlosen Jungen stellen sich im Kreise um des Nestes Rand, das haben wir gesehen, sie lassen sich in die junge Brust hacken, dass ihr Blut fließt, sie schlagen mit Schnabel und Klauen.
Jahrhunderte werden noch vergehen, die Schwäne fliegen vom Neste, gesehen und gehört von aller Welt, bevor die Zeit kommen wird, dass in Geist und Wahrheit gesagt werden kann:
"Das ist der letzte Schwan, der letzte Sang vom Schwanenneste."


Hans Christian Andersen



Der Engel

22.08.2008 um 10:17 in Literatur | Kommentare: [0] | Kommentieren

"Jedes Mal, wenn ein gutes Kind stirbt, kommt ein Engel Gottes zur Erde hernieder, nimmt das tote Kind auf seine Arme, breitet die großen, weißen Flügel aus und pflückt eine ganze Handvoll Blumen, die er zu Gott hinaufbringt, damit sie dort noch schöner als auf der Erde blühen. Gott drückt sie dort an sein Herz, aber der Blume, die ihm die liebste ist, gibt er einen Kuss, und dann bekommt sie Stimme und kann in der großen Glückseligkeit mitsingen..."

Hans Christian Andersen






(aus deviantart.com -> smile-d)



Regenpfeifer

1.08.2008 um 15:45 in | Kommentare: [0] | Kommentieren



"Das ist eine alte Geschichte.Warum Regenpfeifer so rufen warum sie klagend um
ihre Nester rennen...
Regenpfeifer haben die Seelen von jungen Müttern ,die bei der Geburt eines Kindes gestorben sind."
Er sah mich scheu an.
"Es heißt sie schreien und laufen um ihre Nester herum, weil sie nicht glauben dass ihre Jungen sicher ausgebrütet sind; sie trauern immer um das verlorene Kind oder schauen nach einem verwaisten.."


(aus "Feuer und Stein")



Zitate aus Büchern II

1.08.2008 um 15:25 in Literatur | Kommentare: [0] | Kommentieren

"..denn die einzig wirklichen menschen
sind für mich die verrückten,
die verrückt danach sind zu leben,
verrückt danach zu sprechen,
verrückt danach, erlöst zu werden,
und nach allem gleichzeitg gieren -
jene, die niemals gähnen
oder etwas alltägliches sagen,
sondern brennen, brennen, brennen
wie phantastische gelbe wunderkerzen,
die gegen den sternenhimmel explodieren
wie feuerräder, in deren mitte man
einen blauen lichtkern zerspringen sieht,
so daß jeder "aaah!" ruft."


aus: jack kerouac "unterwegs"



"Irgendjemand hat mal gesagt, in dem Moment, wo man sich damit aufhält,
darüber nachzudenken ob man jemanden liebt,
hat man schon für immer aufgehört ihn zu lieben."

"Wir existieren solange sich jemand an uns erinnert.."

(aus "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruíz Zafón)

"Fremde", sagte der blaue Mann, " sind nur Familienmitglieder die man noch kennen
lernen muss."

(aus "Die fünf Menschen die dir im Himmel begegnen" von Mitch Albom)





Manchmal

1.08.2008 um 15:16 in Literatur | Kommentare: [0] | Kommentieren



Manchmal glaubt man zu wissen, wo es lang geht.
Man glaubt zu wissen, was der Tag bringt.
Man glaubt, jedem Atemzug wird ein neuer folgen.
So wie es immer war.
Man glaubt, dass nach dem Frühstück das Mittagessen kommt und später dann ganz selbstverständlich das Abendessen auf dem Tisch steht.
Man glaubt zu wissen, dass der Himmel blau ist und die Bäume grün sind, dass Katzen ein weiches Fell haben und dass das Leben immer so weitergeht, ohne große Probleme, wie ein blaues, endlos langes Band.
Doch manchmal täuscht man sich.

(Brigid Lowry; „Freeway –auf und davon“)



Gräber an der Küste

1.08.2008 um 15:04 in Gedichte | Kommentare: [0] | Kommentieren



Mit Kränzen haben wir das Grab geschmückt,
Die stille Wiege unsrer jungen Toten;

Den grünsten Efeu haben wir gepflückt,
Die spätsten Astern, die das Jahr geboten.

Hier ruhn sie waffenlos in ihrer Gruft,
Die man hinaustrug aus dem Pulverdampfe;
Vom Strand herüber weht der Meeresduft,
Die Schläfer kühlend nach dem heißen Kampfe.

Es steigt die Flut; vom Ring des Deiches her
Im Abendschein entbrennt der Wasserspiegel;
Ihr schlafet schön! Das heimatliche Meer
Wirft seinen Glanz auf euren dunklen Hügel.

Und rissen sie die Farben auch herab,
Für die so jung ihr ginget zu den Bleichen,
Oh, schlafet ruhig! Denn von Grab zu Grab
Wehn um euch her der Feinde Wappenzeichen.

Nicht euch zum Ruhme sind sie aufgesteckt;
Doch künden sie, daß eure Kugeln trafen,
Daß, als ihr euch zur ew'gen Ruh gestreckt,
Den Feind ihr zwanget, neben euch zu schlafen.

Ihr aber, denen ohne Trommelschlag
Durch Feindeshand bereitet ward der Rasen,
Hört dieses Lied! und harret auf den Tag,
Daß unsre Reiter hier Reveille blasen! -

Doch sollte dieser heiße Lebensstreit
Verlorengehn wie euer Blut im Sande
Und nur im Reiche der Vergangenheit
Der Name leben dieser schönen Lande:

In diesem Grabe, wenn das Schwert zerbricht,
Liegt deutsche Ehre fleckenlos gebettet!
Beschützen konntet ihr die Heimat nicht,
Doch habt ihr sterbend sie vor Schmach gerettet.

Nun ruht ihr, wie im Mutterschoß das Kind,
Und schlafet aus auf heimatlichem Kissen;
Wir andern aber, die wir übrig sind,
Wo werden wir im Elend sterben müssen!

Schon hatten wir zu festlichem Empfang
Mit Kränzen in der Hand das Haus verlassen;
Wir standen harrend ganze Nächte lang,
Doch nur die Toten zogen durch die Gassen. -

So nehmet denn, ihr Schläfer dieser Gruft,
Die spätsten Blumen, die das Jahr geboten!
Schon fällt das Laub im letzten Sonnenduft -
Auch dieses Sommers Kranz gehört den Toten.

von Theodor Storm



Wohl rief ich sanft dich an mein Herz

1.08.2008 um 14:48 in Gedichte | Kommentare: [0] | Kommentieren

Wohl rief ich sanft dich an mein Herz,
Doch blieben meine Arme leer;
Der Stimme Zauber, der du sonst
Nie widerstandest, galt nicht mehr.

Was jetzt dein Leben füllen wird,
Wohin du gehst, wohin du irrst,
Ich weiß es nicht; ich weiß allein,
Daß du mir nie mehr lächeln wirst.

Doch kommt erst jene stille Zeit,
Wo uns das Leben läßt allein,
Dann wird, wie in der Jugend einst,
Nur meine Liebe bei dir sein.

Dann wird, was jetzt geschehen mag,
Wie Schatten dir vorübergehn,
Und nur die Zeit, die nun dahin,
Die uns gehörte, wird bestehn.

Und wenn dein letztes Kissen einst
Beglänzt ein Abendsonnenstrahl,
Es ist die Sonne jenes Tags,
Da ich dich küßte zum erstenmal...

Theodor Storm



Unsterbliche Momente

23.07.2008 um 14:52 in Literatur | Kommentare: [0] | Kommentieren




Wir tragen alle Zeit in unsren Händen
Sei unbesorgt, denn ich beschütze dich
Doch die Angst um dich, sie wächst mit jeder Stunde
Weil alle Zeit der Welt vergänglich ist


Wir können nicht ändern, was zu ändern nicht gemacht ist
Denn auch du und ich, wir sind nicht mehr
als Freischwimmer im Fluss der Zeit
Also lebe jeden Tag als wär's dein Erster
Leb jeden Tag als wär's das Letzte was du tust

Wir wissen beide, dass es endlich ist
Weil nichts unendlich ist
Doch solange du hier bei mir bist
Interessiert das nicht
Ich weiß, dass alles irgendwann zerbricht
Doch im Moment ist das so unwichtig
Weil du es nie vergisst
Weil der Moment es ist
Der unsterblich ist
...




Rezept

23.07.2008 um 14:36 in Gedichte | Kommentare: [0] | Kommentieren




Es ist wahr, was sie sagen:
Was kommen muss, kommt.
Geh dem Leid nicht entgegen.
Und ist es da,
sieh ihm still ins Gesicht.
Es ist vergänglich wie Glück...

von Mascha Kaléko



An mein Kind

23.07.2008 um 14:31 in Gedichte | Kommentare: [0] | Kommentieren


Dir will ich meines Liebsten Augen geben

Und seiner Seele flammenreines Glühn.

Ein Träumer wirst du sein und dennoch kühn,

Verschloßne Tore aus den Angeln heben.

Wirst ausziehn, das gelobte Glück zu schmieden.

Dein Weg sei frei. Denn aller Weisheit Schluß

Bleibt doch zuletzt, daß jedermann hienieden

All seine Fehler selbst begehen muss.

Ich kann vor keinem Abgrund dich bewahren,

Hoch in die Wolken hängte Gott den Kranz.

Nur eines nimm von dem, was ich erfahren:

Wer du auch seist, nur eines – sei es ganz!

Du bist, vergiß es nicht, von jenem Baume,

Der ewig zweigte und nie Wurzel schlug.

Der Freiheit Fackel leuchtet uns im Traume...

von Mascha Kaléko



~Die Stadt~

23.07.2008 um 14:24 in Gedichte | Kommentare: [0] | Kommentieren



Am grauen Strand, am grauen Meer
Und seitab liegt die Stadt;
Der Nebel drückt die Dächer schwer,
Und durch die Stille braust das Meer
Eintönig um die Stadt.

Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
Kein Vogel ohn Unterlaß;
Die Wandergans mit hartem Schrei
Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
Am Strande weht das Gras.

Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
Du graue Stadt am Meer;
Der Jugend Zauber für und für
Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,
Du graue Stadt am Meer.

von Theodor Storm



Die schönste Sprache der Welt...

23.07.2008 um 14:18 in Gedichte | Kommentare: [0] | Kommentieren

Wer unbedacht ein Fremdwort wählt,
und deutsches Wort für ihn nicht zählt,
wer happy sagt und glücklich meint
und sunshine, wenn die Sonne scheint,
wer hot gebraucht anstelle heiß,
know how benutz, wenn er was weiß,
wer sich mit sorry kühl verneigt
und shows abzieht, wenn er was zeigt,
wer shopping geht statt einzukaufen
und Jogging sagt zum Dauerlaufen,
der bleibt zwar fit, doch merkt er spät,
wenn er kein Wort mehr DEUTSCH versteht.



Audrey Hepburn

22.07.2008 um 14:22 in Filme | Kommentare: [0] | Kommentieren


"Kennen Sie das auch, wenn einem alles zum Hals raushängt?" - "Wie meinen Sie das? Wenn man Weltschmerz hat?" - "Nein. Den hat man, weil man zu dick wird oder weil es zu lange regnet. Man ist krank, das ist alles.
Was ich meine, ist viel schlimmer. Man hat plötzlich Angst und weiß nicht wovor. Kennen Sie das Gefühl?" - "Sicher." - "Wenn ich das Gefühl kriege, dann hilft nur eins: in ein Taxi springen und zu Tiffany fahren. Das beruhigt mich sofort. Es ist wie eine einsame Insel, da kann einem gar nichts Schlimmes passieren. Wenn ich irgendwo ein Fleckchen finde, wo ich dasselbe Gefühl habe wie bei Tiffany, dann kauf ich mir 'ne Einrichtung und geb der Katze einen Namen."


(Audrey Hepburn in "Früchstück bei Tiffany's")













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