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War ja klar, typisch Uerdingen.

13:59, 1.11.2008 Geschrieben in Fußball ist immer noch wichtig | 0 Kommentare | Link
KFC-online,deIch hätte es wissen müssen. Immer wenn man sich in der letzten Zeit auf ein Spiel des KFC Uerdingen gefreut hat, wurde man bitter enttäuscht. So auch gestern Abend beim Heimspiel gegen den VfB Speldorf (1:3). Dabei hatte das Spiel eigentlich ganz gut begonnen, nach zwanzig Minuten ging man sogar mit 1:0 gegen den Tabellenzweiten in Führung. Wenig später dann aber der Ausgleich der Mülheimer, nach der Pause traf Hettich, Torschütze zum 1:0, beim Stande von 1:1 nur die Latte. Hätte, wäre, wenn. Danach fielen noch zwei Tore für die Gäste, Spiel verloren, Anschluss an die Tabellenspitze ebenfalls.

Abgesehen davon, dass ich in den neun (von elf) Ligaspielen, bei denen ich Zuschauer war, keinerlei Taktik oder Grundkonzept entdecken konnte, macht vor allem eines stutzig: kämpferisch ist die Truppe zwar vorbildlich, aber spielerisch ist vieles einfach Zufall und Glück. Man spielt nicht wie ein Aufstiegskandidat, eher wie ein Underdog, der fehlende Spielkultur mit Kampfgeist wett zumachen versucht. So bleibt eine bittere Erkenntnis: der KFC Uerdingen ist derzeit nur Mittelmaß in der sechsten Liga. Und Trainer Towa wirkt mit seinen Durchhalteparolen auch nicht gerade so, als hätte er noch ein Ass im Ärmel.

KFC-online.de So blieb nur den vielleicht 50 mitgereisten Speldorfern, die während des Spiels nicht durch Gesänge, nur durch nackt rumtanzen und Bengalo zünden aufgefallen waren, Grund zur Freude. Der Großteil der 1212 Zuschauer ging enttäuscht nach Hause, viele verließen die Ostkurve bereits viele Minuten vor dem Schlusspfiff.  Besonders traurig: die Gesichter der meisten Blau-Roten waren nicht etwa geprägt von Trauer oder Enttäuschung. Es schien eher so, als wäre die Heimniederlage gleichgültig. Denn: war ja eh klar. Typisch Uerdingen.

Sollte es den viel zitierten Fußballgott wirklich geben, dann sitzt er wohl Woche für Woche in seinem Sessel und lacht sich über diesen komischen ehemaligen Bundesligisten aus Krefeld kaputt. Wobei - gibt es wirklich einen Fußballgott, wenn Hoffenheim auf den vorderen Plätzen der Bundesliga steht? Falls ja, wechsele ich den Glauben, bzw. die Sportart. Eine letzte Chance bekommt er nächste Woche in Viersen, aber da freue ich mich aktuell mal so gar nicht drauf. Was wieder ein gutes Zeichen wäre, denn dann gewinnt der KFC öfters. Typisch Uerdingen eben.


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