HerrSalami.de

Der australische Beck aus Belgien

19:48, 21.10.2008 Geschrieben in Musik, Musik, Musik | 0 Kommentare | Link
News.comJetzt wird es etwas kompliziert: Gotye, der eigentlich Wouter DeBacker heißt und in Brüssel/Belgien geboren ist, lebt seit vielen Jahren schon in Australien und macht dort Musik, die man im Groben als elektronischen Indie-Rock bezeichnen kann. Im Jahre 2006 kam dort sein zweites Album "Like Drawing Blood" heraus, aus welchen ihr auch gleich den fetzigen Song Learnalilgivinanlovin hören könnt. 2008 ist die CD dann auch hier erschienen (und befindet sich selbstredend schon in meinem Besitz),  hierzulande kennt man den Belgier aus Australien allerdings nicht wirklich: er hat lediglich einen Wikipedia-Eintrag auf Englisch und Polnisch. Selbst über Daniel Küblböck kann man sich auf vier Sprachen informieren, aber nun gut. Wer will das schon.

Eher will man mehr über diesen Gotye wissen, den ich übrigens aus dem Intro-Podcast kenne, den ich auch sonst nur empfehlen kann. Aber noch ein paar Worte zu "Like Drawing Blood": das Album ist relativ düster und melodisch, oft auch anstregend aber doch meistens sehr interessant aufgebaut. Alternativ eben. Und der gute Gotye hält auch manchmal einfach den Mund und lässt minutenlang die Instrumente sprechen - auch sehr ungewohnt. Alternativ. Zurecht spricht man in seiner Wahlheimat bereits vom "australischen Beck", nicht nur wegen den optischen Gemeinsamkeiten. Aber wie eingangs erwähnt bekommt ihr jetzt erstmal die Single "Learnalilgivinanlovin" zu hören, obwohl diese sehr untypisch für das Album ist, weil sie tanzbar und fröhlich daherkommt. Trotzdem. Auch wegen dem schönen Video. Viel Vergnügen.



Gotye - Like Drawing Blood bei Amazon

Es ist mal wieder Zeit für gute Musik [6]

20:19, 12.10.2008 Geschrieben in Musik, Musik, Musik | 0 Kommentare | Link
Ich könnte wie so manch anderer Blogger etwas zum dieses Jahr ausnahmsweise mal besonders interessanten deutschen Fernsehpreises schreiben, deren Aufzeichnung während des Verfassens dieser Zeilen im ZDF anläuft. Tu ich aber nicht, denn es ist jetzt endlich mal wieder Zeit für gute Musik. Und die kommt heute von Anajo und trägt den schönen Namen "Monika Tanzband". Entdeckt habe ich diese schönen Deutschpop-Klänge dank dem Empfehlungs-Feature von LastFM, ich hoffe, dass euch der flotte Song auch zusagt. Alternativ könnt ihr natürlich auch den Fernsehpreis gucken, aber der ist nicht so erfrischend lustig. Und jetzt alle gemeinsam: Monika Tanzband rettet die Welt!!1



Schnäppchenparadies "Neu Eröffnung"

13:24, 9.10.2008 Geschrieben in Musik, Musik, Musik | 1 Kommentare | Link
Ich werde oft gefragt warum ich eigentlich diesen ganzen Kram hier mache und beinahe täglich langweilige Einträge zu meinem Leben mache. Warum blogge ich? Eine sehr gute Frage. Heute habe ich eine Antwort darauf bekommen, zumindest ist diese Frage für den netten Herrn Kollegen vom MainPlog, der rein zufällig hier im Umkreis wohnt, fürs erste beantwortet. Also, warum bloggt er? Damit ich um ein paar Euro ärmer werde. Zumindest hat der dortige Eintrag über die unaussprechlich unverschämten Sonderangebote vom örtlichen Saturn dafür gesorgt, dass ich mich unverzüglich auf mein Fitz (merke: "Fitz" ist Krieewelsch für Fahrrad) geschwungen und hab mal geguckt, ob das denn auch stimmt.

Madsen - Frieden im KriegUnd es stimmt. Gut für meine Musikanlage, schlecht für meinen Geldbeutel, der eigentlich ein Portmonee ist. Denn der Saturn hinten in der Krefelder Südstadt wurde neu eröffnet. Und auf bunten Plakaten wird das auch noch als "Neu Eröffnung" publiziert. Hätte man ja auch zusammenschreiben können. Na ja, egal, auf jeden Fall hatte der Herr MainPlogger recht: überall glotzen einen die günstigen CDs an; die aktuellen Alben von Travis, Kings of Leon, Peter Fox, Oasis und auch von der nervigen Katy Perry werden für läppische 10€ verkauft. Uiuiuiui.

Und das ist noch nicht die einzige Gemeinheit für das Gewissen, denn auch semi-aktuelle Scheiben von Madsen, Kanye West, Clueso und anderen stehen dort herum. Habe mich aber nicht allzulange damit beschäftigt, nur schnell Madsens "Frieden im Krieg" gesucht und wollte zur Kasse. Denn ich kenne mich: ich finde sowieso noch irgendwas anderes und mein böses Gewissen redet dann wieder auf mich ein und es gewinnt fast immer. So auch heute. Denn ich habe noch das Album "Made of Bricks" von der süßen Kate Nash für gemeine 5,99€ gekauft. Habe ich zwar schon gebrannt, aber ich möchte das auch im Regal stehen haben. Sieht schöner aus. Erst recht, weil Kate Nash süß ist. Wirklich.

Das erste Lied auf Madsen, die ich kürzlich mal spöttisch "die deutschen Linkin Park" genannt habe, heißt "Ja oder nein". Ich bin für ja. Gewissen und der Geldbeutel, der eigentlich ein Portmonee ist, sind dagegen. Egal.

Believe the Hype

18:02, 8.10.2008 Geschrieben in Musik, Musik, Musik | 0 Kommentare | Link
Ich mache es kurz: das neue Album "Dig Out Your Soul" von Oasis ist sehr gelungen! Mir gefällt es ausgesprochen gut, hatte keine großen Erwartungen aber wenn selbst die übertroffen werden! Huiuiui! Tolle Musik. Bitte kaufen, egal ob Blur-, Oasis- oder Westernhagen-Fan! Kaufen, kaufen, kaufen! So, genug Zeilen, muss weiterhören. Sehr, sehr gutes Album. Kostet bei Amazon derzeit sogar nur zehn Ocken!

Oasis - Dig Out Your Soul bei Amazon

Zur Einstimmung noch die aktuelle Single "The Shock of Lightning":


Peter und Thomas auf Solopfaden

17:43, 6.10.2008 Geschrieben in Musik, Musik, Musik | 0 Kommentare | Link
Seeed und Die Fantastischen Vier: zwei sehr erfolgreiche deutsche Bands; die einen machen knallenden Reggae-Dancehall, die anderen flotten Sprechgesang. Aber irgendwann wird das auch öde, weswegen die jeweiligen Frontmänner jetzt erstmal Solo unterwegs sind. Peter Fox von den Berlinern Seeed ist dabei zum ersten Mal ohne seine zehn (!) Bandkollegen zu hören, Fanta Vier-Thomas D nahm bereits sein drittes Solo-Projekt auf. Und ich habe mir die aktuellen Langspielplatten mal gekauft und unter die Lupe genommen.
 
Peter FoxEs ist aktuell quasi unmöglich sich ohne das Auftreten von Peter Fox mit Musik zu beschäftigen: im "Musik"fernsehen laufen seine Videos rauf und runter, im Radio werden seine Hits gespielt und auch die großen Zeitschriften widmen ihm mehrseitige Artikel. Was sein Solo-Debut Stadtaffe auszeichnet sind vor allem die dröhnenden Bässe, offensiven Texte und das Orchester, das ihn begleitet. Er singt von Sex ("Der letzte Tag"), Gewalt ("Schwarz zu Blau") und von seinem "Haus am See", leider klingt das aber abwechslungsreicher als es dann letztlich ist. Nur drei, vier Titel sind wirklich stark, der Rest plätschert so dahin. Ist letztlich doch "nur" ein Konzeptalben mit wenigen Tiefen,  ohne dabei in luftige Höhen zu geraten. Aber sogar Kanye West gefällt's - und wirklich viel falschen machen kann man mit einem Kauf auch nicht. Auf jeden Fall gefällt mir der Stadtaffe deutlich besser als das letzte Seeed-Album "Next!".

Peter Fox - Stadtaffe bei Amazon

Thomas DIch mag die Fantastischen Vier ja sehr gerne. Die Songs sind meistens sehr fröhlich und haben gewaltiges Ohrwurm-Potential. Klappt das auch bei Thomas D auf seinem aktuellen Album Kennzeichen D? Ja. Zumindest zum Teil. Denn der Thomas hat so einiges zu sagen, gleich achtzehn Songs hat er aufgenommen. Kann etwas viel werden, aber man muss ja nicht alles auf einmal hören - man kann eigentlich nach 2/3 der CD auf Pause drücken, denn da beginnt langsam die "dunkle Seite" der Platte: vorher war die Grundstimmung positiv, jetzt spricht der D dann auch mal etwas weniger euphorisch und das Lächeln im Gesicht verschwindet. Doch das Album hat eine Botschaft: das Leben ist oftmals nicht gerecht und schön, aber im Gesamten etwas Tolles. Lebensbejahend spricht der D dem Hörer zu, spendet Trost und es gibt sicherlich Schlimmeres. Das Leben ist ja auch nicht immer Honigkuchenpferd und Tralala. Schöne Platte.

Thomas D - Kennzeichen D bei Amazon

Es wurde Licht in Wuppertal

10:35, 5.10.2008 Geschrieben in Musik, Musik, Musik | 1 Kommentare | Link
PeterLichtEndlich durfte ich ihn live erleben, den grandiosen Liedermacher PeterLicht. Und zwar gestern im ausverkauften Wuppertaler Rex-Theater. Kannte ich bislang auch noch nicht, zudem kam erschwerend hinzu, dass ich vorher noch beim Bundesliga-Duell zwischen Bayer Leverkusen und Hertha BSC gewesen bin - schlechtes Spiel, gutes Ergebnis dort. Aber wieder zum Thema: um 20:00Uhr hatte der Peter sich angekündigt, da wir uns aber um ein paar Minuten verspäteten, bin ich ihm dankbar dafür, dass er nicht ganz pünktlich begonnen hat.

Mit einer Viertelstunde Verspätung ging es dann also los. Vier junge Herren stehen auf der Bühne und spielen "Räume räumen", den Opener vom aktuellen Album "Melancholie und Gesellschaft". Das Besondere dabei: die Musiker sind nur ansatzweise zu sehen, weil nicht wirklich beleuchtet. Wollte Peter etwa wieder unerkannt bleiben, so wie früher, als er nur Telefoninterviews gab und sich als Kartoffelmännchen zeigte? Jein.

Und nach zwei Liedern gab es dann auch erste Beschwerden aus dem Publikum: "Peter, es fehlt das Licht!" machte einer ein geniales Wortspiel, ein anderer rief  "ich hab' 16€ für dich bezahlt, jetzt will ich dich auch sehen!". Das Publikum amüsiert, der Künstler nimmt es still hin, spielt noch ein Lied und dann wurde es endlich Licht:. Die Scheinwerfer gingen an, Peter gab sich zu erkennen und das Publikum tobte - da war er! Er existiert wirklich! 

Und er kann auch live sehr gut singen - die Setliste war ebenso abwechslungsreich wie seine vier Alben es schon sind. Er spielte die Klasiker wie "Sonnendeck", "Das absolute Glück" und  zwischendurch gab es dann auch kleine Blödelein mit dem Publikum. Und mit jedem Lied verbesserte sich die Atmosphäre im Wuppertaler Rex und eine kleine Gruppe junger Damen tanzte in der vierten Reihe sogar mitsingend mit. Macht Spaß. Da darf Peter auch mal ab und an einfach nur etwas Urkomisches aus seinen Büchern vorlesen. Und erst recht darf er mal seine Gitarre weglegen und einfach anfangen zu tanzen: das sieht unheimlich komisch aus, aber nicht gewollt bescheuert wie beispielsweise bei Helge Schneider: der Peter tanzt wirlkich so! Macht Spaß. Darf er.

Und nach mehr als hundert Minuten PeterLicht war dann nach vier Zugaben und einem bunten Potporee aus Musik, Komik und mehreren sehr sympatischen Versingern vom Peter Schluss. Stehende Ovationen, dann war er wieder weg. War aber ein sehr schöner Abend. Außerdem hängt nun ein PeterLicht-Poster in meinem Zimmer - und ich hoffe, dass auch der Dazwischenrufer für seine 16€ noch ausreichend Licht geboten bekam.

Es ist mal wieder Zeit für gute Musik [5]

21:16, 1.10.2008 Geschrieben in Musik, Musik, Musik | 1 Kommentare | Link
Ich höre gern deutsche Musik. Dabei ist das Genre eigentlich egal, das Gesamtbild muss stimmen. Und weil deutsche Musik in dieser kleinen Rubrik bisher zu kurz gekommen ist, stelle ich euch mal meinen aktuellen Ohrwurm vor: er kommt von Thomas D, Mitglied der fantastischen Fantastischen Vier und heißt "Get on Board": eine flotte Hip-Hop/Pop-Mischung mit einem sehr amüsanten Video. Mal sehen, ob ich mir das neue Soloalbum von ihm hole. Das Gesamtbild scheint nämlich zu stimmen.



Ich hätte auch zu einem anderen deutschen Liedermacher auf Solopfaden schreiben können, aber es wäre mir dann doch zu blöd euch hier was zu Peter Fox zu erzählen, da derzeit sowieso jeder Ömmes was zu ihm zu sagen haben will. Don't believe the Hype! Obwohl, ich hab mir das Album "Stadtaffe" trotzdem für preisgünstige 10€ bei Amazon bestellt. Nächste Woche schreibe ich mal was dazu...

Wenn der Milchmann dreimal tanzt

21:04, 25.09.2008 Geschrieben in Musik, Musik, Musik | 1 Kommentare | Link

Milkyfan.comMusikvideos sind toll, ich mag sie sehr gerne. Dank YouTube und Co. braucht man ja heutzutage auch nicht mehr zwangsläufig auf das Musikfernsehen zurückzugreifen, welches ja sowieso immer mehr und mehr oberflächliche Flirt-Shows aus den USA zeigt. Das ist aber wieder ein anderes Thema, hier soll es jetzt um etwas viel schöneres gehen: die Liebe. Denn ich bin verliebt. Und zwar in den tanzenden Milchkarton aus dem Video zu "Coffee & TV" von Blur.

Mal ganz davon abgesehen, dass wir hier von einem sehr schönen Lied reden (und ich beim Hören immer zwangsläufig hier dran denken muss) ist auch die eigentliche Handlung des Videos ziemlich knorke: Familie sucht Sohn mit Milchkarton, Milchkarton geht Sohn suchen, findet dabei Freundin und Sohn, bringt Sohn zurück nach Hause und trifft seine Freundin als Engel wieder. Happy End, alle haben sich lieb. Ist das nicht herzergreifender als jeder Herzschmerz-Blockbuster im Kino?

Und der kleine Milchkarton "Milky" ist mindestens genauso süüüüß putzig wie im Jahre 1999, als er das erste Mal die weite Welt eroberte. Müssen auch Oasis-Fans zugeben. Außerdem gibt es da draußen eine (scheinbar nicht mehr betreute) Homepage, die nur dem Milchmännchen gewidmet ist: dort kann man lustige Wackel-Avatare runterladen, per Anleitung seinen eigenen Milky basteln (wie geil ist das denn bitte?) und vieles mehr. Zu finden ist das ganze hier:

Milkyfan.com



Es ist mal wieder Zeit für gute Musik [4]

19:09, 22.09.2008 Geschrieben in Musik, Musik, Musik | 1 Kommentare | Link
Ich mag Britpop. Und ich mag Blur. Und Oasis. Aber Blur mag ich dann doch ein wenig lieber. Wenn ich also vor gut zehn Jahren vor der Wahl zwischen den beiden Bands gestanden hätte, meine Wahl wäre auf die Truppe um (den gradiosen!) Damon Albarn gefallen. Ein Grund dafür ist beispielsweise das flippige "Country House" und das dazugehörige, sehr lustige Video aus dem Jahre 1995. Ich habe mir auch sagen lassen, dass dort einer der Blödelbarden von "Little Britain" mitspielt. Da ich die Serie aber nicht schaue, kann ich das jetzt nicht beurteilen. Ist aber auch egal, das Video ist so oder so der Brüller:



Das "Ting Tings"-Ding

10:26, 20.09.2008 Geschrieben in Musik, Musik, Musik | 1 Kommentare | Link
Ich gebe es zu. Ich war im Blöd-Markt und habe etwa 20€ dort gelassen. Eigentlich war ich nur dort, um mir das sehr tolle Knobelspiel "Picross DS" zu kaufen, das gibt es im örtlichen Blöd-Markt nämlich für läppische 10 Euronen. Aber wieder zurück zum eigentlichen Thema: ich höre ja sehr gern und sehr viel Radio. Zum Einschlafen höre ich oft "Plan B" auf Einslive, Samstag-Nachmittag lausche ich nicht selten "LIGA live" auf WDR2. Und Leute, die oft Radio hören, werden in der letzten Zeit an einem Song nicht drumherum gekommen sein: "That's not my name" von den Ting Tings.

Erstmal: die haben ja mal einen extrem blöden Namen. Schreiben geht ja noch, aber sprecht das bitte mal aus. Klingt extrem blöd. Na ja, auf jeden Fall lag dann da so ihre CD für 9,99€ herum. So ganz stimmt das jetzt aber auch wieder nicht, denn davor stand exat die selbe CD für 12,99€ noch einmal. Da war wohl wieder ein Blöd-Markt-Praktikant zu blöd fürs Etikieren. Tststs. Nichtsdestotrotz, ich hab mir die CD dann einfach mal erworben, auch, weil es keine einzige der von mir gesuchten CDs gab (The Go Find, Kilians, M.I.A.). Und natürlich, weil mir "Great DJ" so gut gefällt. Läuft jetzt auch öfters im Radio.

Ting Tings
Das Album der zwei Briten heißt "We Started Nothing". Und das ist ja mal eine dreiste Lüge. Immerhin gehört die CD jetzt zu den CDs, bei denen ich erklären muss, dass ich mir sie selbst gekauft habe und sie kein falsches Geschenk war. Aber irgendwo schämt man sich dann doch für sowas, denn die passen nicht so wirklich in meine Musiksammlung. Und, nun ja, wie soll ich es sagen; die Ting Tings sind mehr so eine Mädchen-Band habe ich das Gefühl. Aber die Beats gefallen mir. Und die Stimme von der Ting Tings-Frau.

Die Leichtigkeit, die sich durch das gesamte Album zieht, ist sehr schön. Außerdem besitzt jedes Lied einen gewissen "Mit-Wipp-Effekt" und nach einiger Zeit singt man dann sogar die Lieder mit, deren Texte man nicht kennt. Und dann fühle ich mich um einige Jahre zurückversetzt, hach ja, damals, als ich den Gassenhauer "Sexbomb" vom guten Tom Jones gesungen habe. Okay, ich habe "yua mei sechsbom" gesungen, aber das ist ja egal. Und inzwischen habe ich auch die große Kunst des Lesens erlernt und das Booklet der Ting Tings-CD beinhaltet neben einem wirren Mix aus bunten Farben und Kuddelmuddel auch die Texte der zweiköpfigen Combo.

Kurzum: "We Started Nothing" ist eine massenkomplitable und dennoch erfrischende Mischung aus Pop, Punk und Elektronik. Außerdem versetzt sie den Hörer gleich in gute Laune. Und das kann jetzt, wo der Herbst an der Tür klopft, nicht wirklich schaden.

The Ting Tings - We Started Nothing


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