Der tänzelnde Ministerpräsident

15:50, 11.07.2008. Von Críticos

Jochen Hartloff überrascht nicht nur mit selbstgefälligen und gestenreichen Redeauftritten im Landtag. In einem Zeitungsinterview brachte sich der SPD-Fraktionschef nun als möglichen Ministerpräsidenten ins Gespräch. Die eitle Selbstverblendung des Politikers, der nie Krawatte trägt und – benebelt von seinem vermeintlichen Rhetoriktalent – seine Reden so gestenreich vorträgt, dass man den Eindruck gewinnt, er will seinen dünnen Argumenten tänzelnd Nachdruck verleihen, amüsiert sogar den Kurt und sein Umfeld. Einen Vorwurf sollten sie Hartloff allerdings nicht machen. Er ist bei seiner Initiativbewerbung einfach dem Motto der Landesregierung gefolgt und hat nicht so viel nachgedacht…

Wir machen’s einfach

Beck hat Angst um die Butter auf seinem Brot

15:24, 7.07.2008. Von Críticos

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, hat der Kurt Angela Merkel geraten, „auch dem Partner seine Erfolge zu gönnen und nicht ständig zu versuchen, ihm auch noch die letzte Butter vom Brot zu kratzen“. Nun erweckt der Kurt mit seinem gut genährten Erscheinungsbild nicht den Eindruck, dass er sich die Butter vom Brot nehmen lassen würde. Sprichwörtlich lässt die Aussage indes tief blicken. Sie zeigt erstens: Kurt kennt den richtigen Gebrauch einfachster Redewendungen nicht. Und zweitens: Die CDU ist mächtiger als die SPD. Sie hat große Erfolge und die SPD ihr nichts entgegenzusetzen. Kurts Partei ist so schwach, dass sie sich „auch noch die letzte Butter vom Brot“ nehmen lassen muss. So lässt die geplante Kritik am Koalitionspartner am Ende den Kurt selbst in einem schlechten Licht dastehen. 

Kurt denkt nicht nach, er redet drauf los…

Wir machen’s einfach

Der am meisten missverstandene Politiker Deutschlands

15:33, 26.06.2008. Von Críticos

Der große Vorsitzende Kurt hatte in der Bundestagsfraktion seiner Partei gesagt, dass er nicht an seinem „Sessel kleben“ würde, wenn er tatsächlich „ein Teil des Problems der SPD“ wäre. Auf dem Berliner Parkett wurde dies natürlich als Rücktrittsgedanke gewertet. Bei Kurt, der in der Metropole von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen stolpert, war es aber dann doch ganz anders gemeint – natürlich. Den Schuldigen hatte er in den Berliner Journalisten schnell ausgemacht: „In dem Fall bin ich einfach nicht richtig wiedergegeben worden“, zeigte sich der sozialdemokratische Sonnenkönig mal wieder wenig selbstkritisch. Eine Eigenschaft, die ihm den Titel des am meisten missverstandenen Politiker Deutschlands geradezu anträgt.

Das Problem des Vorsitzenden ist indes ein anderes: In Ermangelung klarer Positionen sendet er permanent unklare Signale. Mit der Folge, dass Beck die Deutungshoheit über seine Botschaften verliert. Seine Partei hat er damit in eine Situation des „keiner weiß mehr“ gestürzt. Hier verschiedene Rauchzeichen zum Umgang mit der Linkspartei, dort diffuse Aussagen zu seinen Zukunftsplänen.

Kurt denkt nicht nach, er redet drauf los…

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Meckernde Generalsekretärin

15:24, 16.06.2008. Von Críticos

Heike „ich habe bisher noch kein Mandat direkt gewonnen“ Raab hat wenig vorzuweisen, aber viel zu kritisieren. In regelmäßigen Abständen meldet sich die Generalsekretärin der SPD laut und unwissend zu Wort. Dann wird heftig auf die CDU und ihre vermeintlichen Probleme eingehauen oder Forsa-Chef Güllner kritisiert, weil die Zahlen des Meinungsforschungsinstituts den Volksparteistatus der SPD hinterfragen. Haltlose Kritik ist das Metier der Politikerin, die sich bislang bei noch keiner Direktwahl gegen die Kontrahenten aus der CDU durchsetzen konnte. Schöpferisches? Eigenleistung? Fehlanzeige! Frau Raab hat außer ihrem Status in der Politik nichts vorzuweisen. Ins Grübeln kommt sie darüber nicht, sie plappert weiter.

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Frau Conrads feines Gespür für Umweltschutz

10:47, 7.06.2008. Von Críticos

Eine gute Umweltministerin war Margit Conrad noch nie. Doch ihr letzter Einfall geht über das von ihr gewohnte Maß an Unfähigkeit noch einmal weit hinaus. Auf ihre Einladung tourten die Umweltminister der Länder mit einem Wasserstoffbus von Mainz nach Bacharach. Löblich, weil umweltschonend könnte man meinen. Der Ha-ken: In Deutschland gibt es kaum Tankstellen für Wasserstoff. Daher musste das schadstoffarme Gefährt per Tieflader aus Hamburg nach Mainz und dann wieder von Bacharach nach Hamburg zurück transportiert werden. Mit anderen Worten: „Umwelt“ministerin Conrad lässt für eine 49km kurze Fahrt mit einem umweltfreundlichen Wasserstoffbus ein Spritmonster 1080 km kreuz und quer durch die Republik fahren – getreu dem Motto…

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